Weirde Kurzgeschichten müssen nicht immer an Lovecrafts Werk angelehnt sein. Herbert Arkenriedt liegt mit "Wirbeltrommel" eine Sammlung kurzer Weird-Fiction-Stories vor, welche äußerst eigenständig daherkommt. Lohnt sich die Lektüre für Fans des Altmeisters dennoch?
Chefredakteur René widmet sich in aller gebotenen Ausführlichkeit der "Dark Descent"-Comic-Reihe, einem Prequel zum Erfolgsfilm "Event Horizon". Kann der Comic überzeugen?
Zahlreiche Geschichten des Altmeisters der modernen Horror-Literatur H. P. Lovecraft wurden bereits als Comic oder Graphic Novel adaptiert. Auch von „Die Musik des Erich Zann“, der titelgebenden Geschichte, gibt es bereits Adaptionen. Lohnt sich also die von Bastian und Vanello vorgelegte Neuausgabe?
Frauen haben in H. P. Lovecrafts Werk keinen Platz. Wenn sie auftauchen, sind sie bestenfalls Nebensache, schlimmstenfalls Bösewichte - denken wir einmal an Lavinia Whateley, Keziah Mason oder Asenath Waite. Daran hat sich die mehrfach ausgezeichnete US-amerikanische Kij Johnson gestört und mit "Die Traumsuche der Vellitt Boe" eine Antwort auf Lovecrafts "Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath" verfasst. Ihre Novelle ist dieses Jahr in der gleichnamigen Anthologie beim Wandler-Verlag erschienen, die noch fünf weitere Kurzgeschichten Johnsons enthält.
H.P. Lovecraft hat bereits zu Lebzeiten andere Autoren ermuntert, mit seinen Motiven und Ideen eigene Geschichten zu entwickeln. Eine Vorgehensweise, die auch lange nach seinem Ableben dazu geführt hat, dass sich immer wieder neue Autoren an Geschichten im „Cthulhu“-Mythos versuchen. So auch in der vorliegenden Kurzgeschichtensammlung.
Mit "You Like It Darker" (dt. "Ihr wollt es dunkler") erschien 2024 eine neue Sammlung mit zwölf Kurzgeschichten Stephen Kings, des Meisters der modernen Horrorliteratur. Autorenzirkelmitglied John riskiert einen tiefen Blick in den Band.
H.P. Lovecraft hat der modernen Horrorliteratur einige oft wiederverwendete Motive hinterlassen. Die Degeneration, welche in seinem verfallenen Fischerort Innsmouth anzutreffen ist, ist nur eines davon. Eben dieses greift „Verloren in Innsmouth“ auf. Gelingt es der Geschichte, dem Motiv neue Aspekte zu entlocken?
H.P. Lovecraft hat die moderne Horrorliteratur durch sein Werk maßgeblich geprägt. Die Verwendung cthuloider Motive gehört mittlerweile fast schon zum guten Ton in der Szene. Doch nur selten gelingt es Autoren, dem lovecraftschen Horror noch Überraschendes zu entlocken. Wie sieht es mit „Agenten aus Dreamland“ aus?
Das Leben des Howard Phillips Lovecraft war bereits Ziel zahlreicher Studien interessierter Literaturforscher, allen voran dem Lovecraft-Spezialisten S.T. Joshi. Nun widmet sich auch Romuald Giulivo auf seine besondere Art dem Leben und Schaffen des berühmten Horror-Autoren.
H.P. Lovecraft hat die moderne Horrorliteratur durch sein Werk maßgeblich geprägt. Zugleich vertrat er aber auch einige zu verurteilende Ansichten, äußerte sich rassistisch und antisemitisch. Oft schimmert sein Hass auf das ihm Fremde auch in seinen Geschichten durch. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – widmet sich der Afroamerikaner Victor LaValle in seiner Novelle „Die Ballade von Black Tom“ lovecraftschen Motiven.
H.P. Lovecraft hat die moderne Horrorliteratur durch sein Werk maßgeblich geprägt. Dennoch ist es schwer Autoren zu finden, welche seine Schöpfung in die Moderne transportieren können, ohne plump oder plagiativ zu wirken. Die Reihe „Cemetery Dance Germany“ aus dem Buchheim Verlag schickt sich an, eben diese Perlen zu suchen.
Unter dem Titel "Phantastische Geschichten" veröffentlicht Hörspiel-Produzent Oliver Döring regelmäßig Adaptionen altbekannter Grusel- und Horrorgeschichten. Hierunter befindet sich auch die eine oder andere Lovecraft-Adaption.
Im Rahmen der "Miskanotic Repository" können Rollenspielautoren ihre eigenen Werke für den cthuloiden Rollenspielplatzhirsch "Call of Cthulhu" veröffentlichen. Mit "On Air" liegt nun ein interessanter One-Shot in dieser Reihe vor.