4. März 2017

Leseliste

Es ist schwer eine defi­ni­ti­ve Lis­te anzu­fer­ti­gen, wel­che Tex­te von Love­craft man gele­sen haben muss. Den­noch stel­len Ein­stei­ger immer wie­der die­se Fra­ge. Natür­lich kann jede Ant­wort dar­auf nur vom per­sön­li­chen Geschmack des Ant­wor­ten­den gefärbt sein. Eini­ge Geschich­ten wer­den in gewis­sen Tei­len der Leser­schaft für „wich­ti­ger“ erach­tet als ande­re, sei es auf Grund von Inhalt, Form oder ihrem Platz in der Bio­gra­fie Love­crafts.

Die­se Lese­lis­te möch­te sich mit zwei der wich­tigs­ten Fel­dern beschäf­ti­gen: zum Einen mit dem für die meis­ten Ein­stei­ger inter­es­san­tes­ten The­ma, dem Cthul­hu Mythos; zum Ande­ren mit einer Lis­te von Tex­ten, die unab­hän­gig von ihrem Kon­text Beach­tung ver­die­nen. Außer­dem ist eine Lis­te mit kür­ze­ren Tex­ten bei­ge­fügt, die sich für die­je­ni­gen loh­nen, die nur einen kur­zen Text lesen möch­ten, um sich damit einen ers­ten Ein­druck ver­schaf­fen zu kön­nen.

Cthulhu Mythos

Andere Geschichten

Kurz-Lese

1. Der Ruf des Cthulhu (1926)

Die­se Geschich­te emp­fiehlt sich als Ein­stieg. Sie umreißt die wich­tigs­ten The­men des Cth­uhu Mythos und kon­fron­tiert den Leser direkt mit Cthul­hu. Außer­dem spielt die Geschich­te mit der Idee, dass ver­schie­de­ne Quel­len Hin­wei­se ent­hal­ten um das Gesamt­bild der Geschich­te zu zeich­nen.

Wei­ter­le­sen …

1. Ratten im Gemäuer (1923)

Eine wun­der­ba­re Geschich­te, die iro­nisch mit Moti­ven der Schau­er­li­te­ra­tur und der Dunk­len Roman­tik spielt. Das Ende der Geschich­te ist wohl das ein­präg­sams­te, das Love­craft je geschrie­ben hat!

Wei­ter­le­sen …

1. Die Musik des Erich Zann (1921)

Ein Mann hört sei­nen Nach­barn jede Nacht merk­wür­di­ge Vio­li­nen­mu­sik spie­len und beschließt den alten Mann ken­nen zu ler­nen. Eine sehr schö­ne, kur­ze Geschich­te, die sich gut zum kur­zen Her­ein­schnup­pern eig­net.

Wei­ter­le­sen …

2. Das Grauen von Dunwich (1928)

Die­se Geschich­te ist eine die­ser „umstrit­te­nen Geschich­ten“: Sie ist viel­mehr eine Aben­teu­er- als eine typi­sche Love­craft-Geschich­te. Den­noch ent­hält sie vie­le wich­ti­ge Ele­men­te um das The­ma Cthul­hu Mythos bes­ser zu ver­ste­hen.

Wei­ter­le­sen …

2. Die Farbe aus dem All (1927)

Die Geschich­te beleuch­tet Vor­fäl­le, die vor vie­len Jah­ren zum Ver­häng­nis einer klei­nen Bau­ern­fa­mi­lie führ­te. In die­ser Geschich­te erschafft Love­craft ein Phä­no­men, dass so anders­ar­tig und unir­disch ist, dass die Geschich­te auch heu­te noch zu einer der fas­zi­nie­rends­ten Geschich­ten der Weird Fic­tion gehört.

Wei­ter­le­sen …

2. Der Außenseiter (1921)

Wie bereits wei­ter oben beschrie­ben eine kur­ze aber kraft­vol­le Geschich­te.

Wei­ter­le­sen …

3. Der Schatten über Innsmouth (1931)

Eine der wohl span­nends­ten Geschich­ten Love­crafts und gleich­zei­tig eine der kon­tro­ver­ses­ten. In die­ser Geschich­te zeich­net Love­craft das Bild einer her­un­ter­ge­kom­me­nen Hafen­stadt, die nur auf den ers­ten Blick fried­lich ist. In der Leser-Com­mu­ni­ty wird jedoch oft über den Ras­sis­mus dis­ku­tiert, der auf der Meta-Ebe­ne des Tex­tes zu fin­den ist.

Wei­ter­le­sen …

3. Der Außenseiter (1921)

Wenn es eine Geschich­te Love­crafts gibt, die dazu ein­lädt psy­cho­ana­ly­tisch betrach­tet zu wer­den, dann die­se. Eine kur­ze, aber gro­ße Geschich­te über Selbst­er­kennt­nis.

Wei­ter­le­sen …

3. Pickmans Modell (1926)

Eine sehr ein­gäng­li­che und span­nen­de Geschich­te über die Kunst und das, was sie inspi­riert.

Wei­ter­le­sen …

4. Der Schatten aus der Zeit (1935) und Berge des Wahnsinns (1931)

Den vier­ten Platz tei­len sich die bei­den Geschich­ten, da sie sich sehr ähneln: Bei­de Geschich­ten spie­len an Orten weit außer­halb der Zivi­li­sa­ti­on unse­rer Zeit, doch waren sie Orte der Zivi­li­sa­ti­on in weit ver­gan­ge­ner Zeit. In bei­den Geschich­ten zeigt Love­craft dem Leser sei­ne Inter­pre­ta­ti­on einer Früh­ge­schich­te der Erde.

Wei­ter­le­sen … und wei­ter­le­sen …

4. Pickmans Modell (1926)

Der Künst­ler Pick­man fer­tigt Bil­der von beängs­ti­gen­der Abar­tig­keit, doch woher nimmt er sei­ne Inspi­ra­ti­on? Eine kur­ze, aber gut erzähl­te Geschich­te, die auch nach mehr­ma­li­gem Lesen nichts von ihrer Kraft ver­liert.

Wei­ter­le­sen …

4. Dagon (1917)

Ein Mann stran­det auf einer Sand­bank und macht eine selt­sa­me Begeg­nung. Die­se Geschich­te kann ohne Wei­te­res als der Lehm bezeich­net wer­den, aus dem Love­craft spä­ter „Der Ruf des Cthul­hu“ und „Der Schat­ten über Inns­mouth“ geformt hat.

Wei­ter­le­sen …

5. Der Jäger der Finsternis (1935)

In die­ser Geschich­te ver­ei­nen sich Love­crafts Kon­zept von Zeit mit sei­nen kos­mi­schen Enti­tä­ten – mehr noch: in die­ser Geschich­te wir­ken bei­de Effek­te wie ein Mahl­strom auf den Prot­ago­nis­ten ein. Außer­dem spielt die­se Geschich­te gekonnt mit einer der Urängs­te des Men­schen, der Angst vor der Dun­kel­heit.

Wei­ter­le­sen …

5. Der Fall Charles Dexter Ward (1927)

Die Geschich­te eines jun­gen Ahnen­for­schers, der zu tief in der Ver­gan­gen­heit gegra­ben hat. Außer­dem ist es eine Lie­bes­er­klä­rung Love­crafts an sei­ne Hei­mat­stadt Pro­vi­dence in der die Stadt in jedem Satz greif­bar wirkt.

Wei­ter­le­sen …

5. Celephais (1920)

In die­ser Geschich­te zeigt Love­craft ein ande­res Gesicht. Es han­delt sich um eine Geschich­te aus dem „Traum­lan­de-Zyklus“, in dem eine Traum- oder Fan­ta­sie­welt zur Aus­flucht aus der Tris­tesse der Rea­li­tät wird.

Wei­ter­le­sen …

Autor: Niels-Ger­rit Horz

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