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Lovecrafter Online – Rezension: Ästhetik des Irrsinns

  • LordJohn
  • 1. Dezember 2025 um 12:00
  • 102 Mal gelesen
  • 0 Antworten

Dauer-Rezensent John Lentzsch kehrt zurück und stellt uns ein weiteres Werk voll kosmischen Horrors vor.

Viele Schreibende kennen die Faszination, die darin liegt, Lovecraft nachzueifern und einen Landstrich zu erfinden, der zum Schauplatz kosmischen Horrors wird. Melan Kolisch lässt die sechs Geschichten seines Bandes in Münchhausen spielen, einer fiktiven Großstadt in Norddeutschland.

In Münchhausen pulsiert das Leben. Es gibt die weit über die Stadtgrenzen hinaus angesehene Münchhausen-Universität, Buchläden, Kunstgalerien, Kneipen, Parks und vieles mehr. Doch Münchhausen ist auch ein gefährlicher Ort, an dem immer wieder Menschen spurlos verschwinden. Um einen derartigen Fall geht es in den beiden ersten Kurzgeschichten Amiras Geschichte und Valentins Geschichte. Dabei kombiniert Kolisch klassische Elemente des Genres – einen unheimlichen Professor, ein geheimnisvolles Buch und den Blick in die Abgründe hinter der bildungsbürgerlichen Fassade – mit authentisch wirkenden Schlaglichtern auf das studentische Leben, die in einer frischen, lebendigen Sprache gehalten sind. Zum Teil sind es nur Andeutungen, mit denen es dem Autor gelingt, Tiefe anzudeuten und Spannung aufzubauen.

Auch die dritte Erzählung, Katerynas Geschichte, ist im unmittelbaren Umfeld der Universität angesiedelt, wohingegen Ninas Geschichte und Luisas Geschichte die Lesenden in andere, nicht minder bedrohliche Gegenden Münchhausens führen. Den Abschluss bildet Florians Geschichte. Der Protagonist, ein Polizist, versucht herauszufinden, was hinter den Vorfällen der letzten Zeit steckt. Seine Suche führt ihn in die Traumlande, wo er vor Ulthar auf freundliche Katzen trifft, das Meer überquert und erfährt, wie es ist, eine Ghulin zu küssen.

Ästhetik des Irrsinns ist der erste Band einer geplanten Reihe von Kurzgeschichtensammlungen (Münchhausen Zyklus), die sich Grauen hinter den Fassaden und im Untergrund Münchhausens widmen.

Nach der Lektüre des ersten Bandes darf man sich auf weitere Geschichten aus der gleichen Feder freuen.

Kolisch, Melan, Ästhetik des Irrsinns. Kurzgeschichten des kosmischen Horrors, Hamburg: BoD 2025

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