Pegasus als Cthulhu-Lizenznehmer - pro und contra

  • Zitat von purpletentacle

    trifft das "Ergebnis" der Umfragen ganz gut: Zu wenig Rückmeldungen, es gibt keinen Grund was zu ändern, wir machen so super weiter wie bisher, Thema abgeschlossen.
    Und das beste: Wenn demnächst wieder einer rummeckert kann man sich wunderbar auf die Umfragen berufen. Man hätte sich ja melden können!
    Passt in mein Bild der Redax. Macht ruhig so weiter, ich geh dann mal was anderes spielen.


    Mein Zitat erscheint mir ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen...


    Trifft dann aber doch irgendwie zu (IMHO). Statt einer sachlichen Auseinandersetzung hat jeder wieder für sich recht...


    Einerseits sollten Umfragen ergebnisoffen sein andererseits sollte aber auch die Bereitschaft da sein, zu erkennen, dass manche Dinge in der Tat schon umgesetzt sind (was vielleicht von der Redaktionsseite auch mehr mit Beispielen hätte untermauert oder belegt werden können?!)
    Jetzt sind wir eigtl. wieder an demselben Punkt wie die ganze Zeit, jeder hat für sich recht, alle anderen irren sich,...


    THUMBS UP!
    (das ist jetzt ironisch gemeint und betrifft an dieser Stelle nicht nur Purple und den Judge)

    "Worte schaffen Wirklichkeiten!"
    (John Rogers Searle )


    sapere aude

  • @Judge:
    Fairerweise musst du aber zugeben, dass beispielsweise 'Priester der Krähen' und die anderen von dir angeführten Abenteuersammlungen keine neuen Publikationen sind. :)


    Unabhängig davon, dass ich die Antworten auf die Umfragen sehr interessant fand, sind diese ja niemals repräsentativ für die Mehrheit der Cthulhu-Spieler. Dafür sind im Forum einfach viel zu wenig Leute aktiv.
    Man könnte eine abgespeckte Version der Fragen mit multiple Choice-Antworten einfach den nächsten Publikationen beilegen. Am Ende zieht man aus allen Einsendern noch einen Gewinner für ein signiertes Buch und schon hat man auch einen Anreiz geschaffen, dass da Leute teilnehmen.

  • Zitat von Pegasus-Redaktion

    Die Beteiligung (bei den Umfragen) war häufig sehr gering. ... Insofern hat sich damit "nur" bestätigt, dass die meisten Spieler/Spielleiter recht zufrieden mit dem sind, was sie von uns bekommen.

    Das ist ja nun mal eine äusserst gewagte These, würde ich meinen.
    Das würde im Umkehrschluss dann bedeuten, dass all jene, welche die Verlags-Politik wohlmöglich Käse finden und keine Lust hatten, abermals ihr Sprüchlein aufzusagen, um wiederum ignoriert zu werden, automatisch zu den Befürwortern gezählt werden müssten.
    Sorry, aber diese Theorie kaufe ich nicht.


    [ edit ] Das ist hier schlicht eine Meinungsäusserung. Eine Diskussion ist nicht intendiert.

    Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
    - Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

    Einmal editiert, zuletzt von Der Läuterer ()

  • Kurze Anmerkung meinerseits:


    Für eine inhaltliche Diskussion mit der Redaktion finde ich das andere Forum das bessere,
    da der Judge (aus meiner Erfahrung) hier weniger unterwegs ist!
    Andererseits habe ich zum Thema Inhaltlichkeit schon was geschrieben (s.o.)
    und gebe einfach zu bedenken, dass sich jeder vor einer Diskussion die Frage stellen muss,
    was den ein potenzielles Ziel sein könnte?!


    (Und das ist jetzt längst nicht so arrogant gemeint, wie es vielleicht klingen mag,
    aber die Erfahrung oder Lehre aus den Diskussion im P-Forum der letzten sechs Monate spricht für sich!)

    "Worte schaffen Wirklichkeiten!"
    (John Rogers Searle )


    sapere aude

  • Zitat von swc

    aber die Erfahrung oder Lehre aus den Diskussion im P-Forum der letzten sechs Monate spricht für sich!

    Ganz meine Meinung. Die Erfahrungen mit den Offiziellen sprechen in der Tat für sich.


    Aber vielleicht kann man dazu ja mal wieder einen neuen Thread aufmachen und die Inhalte verschieben?


    [ edit ] Der letzte Satz war ironisch gemeint. Das sollte ich idT zukünftig deutlicher kenntlich machen.

    Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
    - Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

    Einmal editiert, zuletzt von Der Läuterer ()

  • Nope, beim letzten Mal hattest du keine Lust und das jetzt schon wieder aufkochen...
    Zumal ich nicht nur vom Judge gesprochen habe, auf den du es gerade mal wieder reduzierst..


    Aber ich will da keinen zurückhalten...

    "Worte schaffen Wirklichkeiten!"
    (John Rogers Searle )


    sapere aude

  • Zitat von Der Läuterer

    Ganz meine Meinung. Die Erfahrungen mit den Offiziellen sprechen in der Tat für sich.


    Aber vielleicht kann man dazu ja mal wieder einen neuen Thread aufmachen und die Inhalte verschieben?


    [ edit ] Der letzte Satz war ironisch gemeint. Das sollte ich idT zukünftig deutlicher kenntlich machen.


    Eigtl. müsste ich da jetzt nix mehr zu schreiben, da es aber andere auch nicht lassen können/wollen oder wasauchimmer (und es in Ironie verstecken) nochmal kurz was dazu:


    Ich orientiere mich dabei auch an der Beschreibung von Ironie bei Wikipedia (nur damit wir von derselben Sache reden):
    "Sie kann dazu dienen, sich von den zitierten Haltungen zu distanzieren oder sie in polemischer Absicht gegen angesprochene Personen zu wenden." (Quelle)


    Die Distanzierung sollte klar sein, also unterstelle ich mal die zweite Absicht (mag damit aber falsch liegen?!):
    Und genau diese Polemik ist es, die mich persönlich bei dieser ganzen Diskussion stört und die auch überhaupt nicht zielführend ist!
    Es gibt Leute (wie z. B. purple), die konkrete, konstruktive Kritik üben und wenn das nicht auf Gegenliebe stößt, für sich sagen: Dann halt nicht! (und sich auch daran halten).


    Auf da anderen Seite sind dann die (den Begriff Forentroll will ich hier bewusst nicht verwenden), welche immer wieder und wieder mit denselben Kritikpunkten ankommen, diese dann irgendwann, irgendwie doch nicht diskutieren wollen, schreiben, dass dies nur eine Meinungsäußerung ist, die nicht diskutiert werden soll/braucht/darf, den Moderatoren vorwerfen eine eigene Meinung zu haben, diese als nicht kritikfähig beschimpfen (und selber bei begründeter Kritik sagen, "das ist mir alles zu doof hier, ich bin weg" (und zwei Wochen später wieder mit ähnlichen Themen anfangen)) und sowieso alles besser können, wissen usw. (das beziehe ich jetzt alles nicht nur auf den Zitierten, da gibt es eine Menge anderer...)
    Mit solchen Leuten habe ich eigentlich auch kein Problem! Aber wenn diejenigen, welche mit Polemik, Kritik u. ä. nicht gerade sparsam umgehen, das selber nicht vertragen können, dann wäre es doch vielleicht besser einfach mal die Füße stillzuhalten?!
    Zumindest dort, wo ich es lese, da ich solche Themen ernst nehme (vielleicht zu ernst) und mir Mühe gebe auf geäußerte Anliegen einzugehen.
    Was aber nicht immer machbar ist! Wenn z. B. die Ansage vom Judge ist, ich will ein Feedback zu den letzten Bänden (kein Allgemeines), dann darf/kann er das so machen!
    Und da geht Kritik, die darüber hinaus geht vielleicht schon einmal verloren, weil nur mit der Brille "Feedback zu den letzten Bänden" geschaut wird! Und genau das (dass Themen in Threads, wo es um andere Sachen geht, zusammenhanglos gepostet werden (überspitzt formuliert)) führt dazu, dass Moderatoren "neue Threads aufmachen" oder "Inhalte verschieben" (und dies auch meist begründen).
    Und wenn dann jemand (selbst in Ironie) mit einem Satz wie

    Zitat

    Aber vielleicht kann man dazu ja mal wieder einen neuen Thread aufmachen und die Inhalte verschieben?

    ankommt, frage ich mich, was will der Poster mir (oder anderen Lesenden) damit sagen? Und wenn dann nur die Antwort "Polemik" bleibt, muss ich mich halt fragen, wie ernst derjenige, der für mich scheinbar eine Diskussion suchte, das Thema für sich nimmt oder ob es ihm um was ganz anderes geht?!
    Und da ich genau an dieser Stelle nicht weiterkomme, da mir absolut keine Richtung einfällt, in der eine Diskussion nach solchen Aussagen (mit denen nicht nur der zitierte um sich wirft!) laufen sollte, poste ich nachts um drei solche (dann doch längere) kurzen Texte.


    Mein Anliegen ist es dabei weniger, Leute zu kritisieren (darf/muss mir aber auch gestattet sein, wenn ich im Ausgangspost kritisiert werde), sondern die ganz einfachen Fragen:
    "Wo ist denn bitte genau das Problem und wie können wir Lösungen finden?"
    Aber wie bereits schon erwähnt, vielleicht sehe ich das total falsch, überinterpretiere oder der Postende wollte sich einfach nur mal wieder auskotzen und ist an gar keiner Diskussion interessiert (wobei er sich IMHO den Post dann auch hätte sparen und andere Methoden des Aggressionsabbaus nutzen können (aber Mensche sind halt verschieden und wenn das jemand braucht)...


    Keine Angst, die Nacht schlage ich mir deswegen nicht um die Sorgen, brauchte nur mal eine kurze Pause von der Übersetzungsarbeit ;)


    Case: Sorry, wenn ich dich schon wieder zum Moderieren nötige :roll:

    "Worte schaffen Wirklichkeiten!"
    (John Rogers Searle )


    sapere aude

    • Offizieller Beitrag

    Bitte den Ausgangsbeitrag im Auge behalten. Es geht dort um Fragen wie Wahrnehmung durch langjährige (und neue) Spieler/innen, gefühltes Verhältnis/Einfluss von Redaktion zu Verlag und umgekehrt, Anteil von Fanarbeit, Situation von freien Mitarbeitern und Festangestelten, etc.


    Dies ist nicht der Thread um persönliche Befindlichkeiten zwischen zwei Leuten auszudiskutieren.


    Ich rate dazu, die Verwendung von Ironie in diesem Beitrag einfach mal einzustellen.

  • Danke Case!


    Ich rate mal dazu was Sinnvolles in der Freizeit zu gestalten und nicht seitenweise Beiträge immer zum gleichen Rotz zu schreiben. Trefft euch persönlich und klärt das. Mit Ironie, Sarkasmus oder mit Gewalt. Mir egal aber lasst das Thema bleiben. Keiner bewegt sich. Das kann man diskutieren wie man will. Es nervt nur leider mittlerweile. :x


    Könnt mich jetzt gerne mit Worten steinigen.

  • Hmmm,
    als einer der Beteiligten:
    Ich finde halt, dass sich von "inhaltlichen Diskussionen" schon im November verabschiedet wurde und auch die Kompromissbereitschaft ist von vielen Beteiligten nicht sehr groß... (ich schließe mich da nicht aus!)


    Ansonsten ist der Artikel bei Seanchui für mich treffend und wenn er dir nicht scharf genug ist, schreib doch auf deiner Seite was dazu ;)


    Danke übrigens noch für den Link!

    "Worte schaffen Wirklichkeiten!"
    (John Rogers Searle )


    sapere aude

  • Die Verfügbarkeit der CoC-Produkte hat sich deutlich verbessert. Die Quantität des Ausstoßes auch und damit verbunden die Wahrnehmbarkeit im Einzelhandel. Selbst die Preise sind sehr moderat. Das waren Dinge, die ich früher kritisiert habe. Fleiß und verlagsseitige wirtschaftliche Ambitionen scheinen mir vorhanden. Das System hat zum Glück den Bereich des Sammler-Spekulationsobjektes mit dem unerträglichen Gelaber über "Marktwirtschaft" und "Angebot und Nachfrage" verlassen und ist endlich zu einem Dasein als ein auch für Fans mit kleiner Börse und Neueinsteiger finanzierbaren SPIEL zurückgekehrt.


    Ansonsten wirkt das ganze auf mich nicht mehr so, als stecke Herzblut darin, womit ich den Verlag meine, nicht den/die einzelne/n Autor/Autorin. (Man schaue sich nur mal die aktuellen Pegasus-Würfel an, die ja durch beliebige andere Würfelsets ersetzt werden können und daher gerade intensive Fans von CoC bedienen sollten/müssten. Sehen die für irgendjemanden nach etwas "Besonderen" für CoC-Sammler/Fans aus? Jedes Würfel-Crowdfunding der letzten Jahre toppt das. Das gilt nicht nur für die gerade für CoC angebotenen Würfel, die hier wohl alle kennen [wie das Cthulhu Metal Dice Set mit all seinen Zusatzwürfeln, die Elder Dice-Reihe oder die Necronomicon Dice], sondern auch wenn man mal über den Tellerrand hinaus in andere Bereiche schaut, z.B. PolyHero Dice - Rogue Set. Gerade wenn man auch noch - wie bei Würfeln - mit dem ausländischen Markt unmittelbar konkurriert, weil es bei dem Produkt auf die Sprache nicht ankommt, darf man schon etwas mehr Mühe erwarten.) Die Leute, die für mich früher für Herzblut standen, sind andernorts oder aus sonstigen Gründen praktisch nicht mehr sichtbar. Ob diese persönliche Wahrnehmung richtig ist oder falsch, darüber mag man trefflich streiten. Ich tue es nicht.


    Da die Fragestellung sich ja grundsätzlich nur auf die Lizenznahme von Chaosium bezieht, scheint mir die Übersetzung der Chaosium-Produkte zu klappen.


    Für alles andere (Innovationen, Herzblut etc.) gibt es nach meiner Wahrnehmung Alternativen, die einen abweichenden / ergänzenden Bedarf (besser) bedienen können. Die Lizenz scheint dem nicht zwingend entgegenzustehen.


    Allgemein habe ich den VERLAG früher eher in Schutz genommen, weil er CoC immerhin seit vielen Jahren im deutschsprachigen Raum am Leben erhalten hat, wenn auch stiefmütterlich in der Verlagsseitigen Umsetzung und Hebung des früher vorhandenen Potentials durch für mich nicht nachvollziebare Entscheidungen (z.B. phasenweise unzureichende Verfügbarkeit des GRW im Print). Seit diversen negativen Erlebnissen (z.B. Zwerge Crowdfunding, Cthulhu-Tasche, die lange Odyssee der CoC-Würfen, Außendarstellung im Forum ...) ist der Verlag jedoch allgemein in meiner Gunst deutlich gesunken.

  • Ja ... das mit den Würfeln war schon blöd. Wobei meines Wissens das ein Problem von Dritten war und Pegasus irgendwann die Nase voll hatte und irgend welche Würfel rein getan hat. Leider merkt man dieses "Nase voll haben" der Wahl der Würfel an da sie sehr langweilig sind. Mir ist auch jedes Jahr bewusst, wenn ich auf der SPIEL supporte, das Cthulhu bei den Rollenspielen gaaaanz hinten steht. SR unf 7. See ist da leider wichtiger. Ich denke wenn sich das System nur etwas schlechter verkaufen würde wärs das gewesen.
    Klar, den meisten wäre das dann egal da sie ja genug im internationalen Markt finden (was auch teilweise deutlich besser ist) aber die deutschen Muttersprachler hätten dann das Nachsehen (ich bekenne mich mal hier schuldig).
    Obwohl Heiko Gill oft kritisiert wird, kann man ihm denke ich keine Leidenschaftslosigkeit vorwerfen. Er versucht das Ding einigermaßen mit regelmäßigen Veröffentlichungen am Leben zu erhalten.
    Was mich am meisten stört, ist dass es kaum "wirklich" neues gibt, bzw vieles ein "brauche ich nicht" bei mir hervorruft. Dieses zerfasern der Berufe in einzelne (wenn auch recht günstige) Bücher finde ich schrecklich. Warum das ganze nicht in einen Band packen?
    Außerdem fände ich es toll wenn die Abwechslung mehr in Richtung Cthulhus Ruf geht. DAS war abwechslungsreich.
    Experimentierfreudigkeit fehlt mir. Aber in diesem Fall sind da glaube ich Heiko die Hände gebunden, da der Verlag lieber "klassische" Sachen sehen will. Ab und Zu ein NOW-Szenario als Alibiabwechslung und fertig.
    PULP hat da schöne neue Ansätze aber erstens ist das nur ne Übersetzung und zweitens wird das wohl wieder schnell in der Versenkung verschwinden (siehe Gaslicht und Janus).
    Kurzum, es Könnte vieles besser sein aber es könnte auch schlimmer sein.


    P.S. Die Covergestaltung finde ich nebenbei teilweise auch hanebüchen. Besonders wenn der Fotograf männliche Models nimmt. Die sehen dann oft aus als kämen die frisch abgeschminkt aus einer Transvestitenshow (siehe Spielerkompendium und die oberen 10.000).

  • Obwohl Heiko Gill oft kritisiert wird, kann man ihm denke ich keine Leidenschaftslosigkeit vorwerfen. Er versucht das Ding einigermaßen mit regelmäßigen Veröffentlichungen am Leben zu erhalten.
    Kurzum, es Könnte vieles besser sein aber es könnte auch schlimmer sein.


    Ich hoffe man wirft mir jetzt nicht Parteilichkeit vor, aber ich habe in der persönlichen Zusammenarbeit mit Heiko Gill bisher immer den Eindruck gehabt, dass er da mit großem Elan dabei ist. Und wie du sagt kann er gegenüber dem Verlag auch nicht alles durchsetzen.


    Ich finde es grundsätzlichgut, dass es mit Pegasus einen deutschen Lizenznehmer mit hoher Qualität gibt, auch wenn der eine oder andere (ich auch) sich manchmal andere/ ausgefallenere Szenarien wünschen würde.


    Man kann da aber durchaus etwas bewegen, ich habe mit "Im Schatten des Doms" ja auch ein Gaslicht-Szenario veröffentlichen dürfen und in den kommenden "Apokalypsen" wird ein Traumlande-Szenario von mir dabei sein und NOW-Abenteuer kommen jetzt schon vermehrt. Es ist jetzt also auch nicht alles schlecht.
    Jedoch legt der Verlag halt den Fokus auf "das was gut zieht" und das kann ich zu einem gewissen Grad verstehen auch wenn ich es genauso schade finde.

  • Hinweis: es handelt sich ausdrücklich um meine persönliche Meinung! Nur, damit da nicht eine offizielle dLG Meinung reininterpretiert wird ;)


    Irgendwie finden sich in allen Posts der letzten Zeit Dinge, die ich unterschreiben kann.

    • Preise der aktuellen Sachen: sehr gut
    • Optik/Druckqualität: bei dem Preis ok
    • Coverbilder: weitesgehend icht ansprechend
    • Qualität der Abenteuer: kann ich wenig zu sagen, bisher nur wenig davon gespielt. Die 3 Sachen die ich kenne waren ok bis wirklich gut. Sobald ich mal wieder eine stabile Gruppe habe, werde ich mehr testen
    • Außendarstellung: fatal. Siehe diverse Diskussionen / Aktionen im Pegasus-Forum. Was macht diese Fussball-WM-Abenteuerabstimmung unter "Neuigkeiten aus der Redaktion"? Ich schüttel gerade echt nur noch den Kopf über diese Aktion.
    • Herzblut: die Autoren und Autorinnen welche ich kenne, sind mit Herzblut dabei. Ich denke auch Heiko ist mit Herzblut dabei. Und der Verlag wird ihm sicher nicht so richtig viel Möglichkeiten einräumen.


    Fazit: besser Pegasus hat die Lizenz als niemand. Wenn sich irgendwann ein Verlag, der auch mal andere Wegen geht, um die Lizenz bemühen würde (und vom amerikanischen Mutterschiff überhaupt genug Freiraum bekommt) wird es interessant. Erst dann könnte man vergleichen wer welche Qualität abliefert bzw. abgeliefert hat.


    Zudem ist die große Masse wohl recht zufrieden mit den Publikationen. Das Zeug verkauft sich. Meckern tun die Leute, die sehr tief im Thema sind, sehr viel kennen. Und das ist auch normal. Je mehr man kennt, desto höher werden die Ansprüche.


    Eigentlich wäre die beste Lösung selber etwas zu machen. Bei ein paar Leuten, die Internetseiten betreiben oder regelmäßig in Foren posten und dabei sehr oft sehr kritisch sind würde ich mir etwa wünschen, dass sie einfach mal Abenteuer veröffentlichen, die es besser machen. Draufhauen ist immer leicht.


    Ich werde weiterhin die Sachen kaufen, die ich interessant finde. Gerade bei der aktuellen Preispolitik. Ich hoffe nach wie vor, dass man mal 1-2 Testballons steigen lässt, für innovative Sachen. Wozu gibt es CF?


    Unterm Strich kann ich daher mit der aktuellen Situation leben.


  • Eigentlich wäre die beste Lösung selber etwas zu machen. Bei ein paar Leuten, die Internetseiten betreiben oder regelmäßig in Foren posten und dabei sehr oft sehr kritisch sind würde ich mir etwa wünschen, dass sie einfach mal Abenteuer veröffentlichen, die es besser machen. Draufhauen ist immer leicht.


    Vielen Dank für dieses Statement!


    Davon abgesehen, bin ich mit Pegasus als Lizenznehmer zur Zeit zufrieden. Ich persönlich finde, dass Heiko mit sehr viel Herzblut dabei ist und sich sehr für die Marke einsetzt. Als ich an einer Publikation mitgearbeitet habe, habe ich den Kontakt durchweg als positiv und freundlich wahrgenommen, auch wenn man manchmal unterschiedlicher Meinung war.
    Als Kunde bin ich mit der Verfügbarkeit von Sachen sehr zufrieden. Als ich seinerzeit zum Cthulhu-RPG kam, war ja quasi nix für unter 80€ zu bekommen, was schon recht frustrierend war. Da ist es mit der neuen Edition schon deutlich besser und einsteigerfreundlicher. Allen voran die gerade erschienenen Nachdrucke der ersten drei Abenteuerbände der Edition 7 haben mich dahingehend enorm gefreut.


    Bedeutet das, dass Pegasus perfekt ist als Lizenznehmer? Auf kein Fall. Dinge, die ich gerne anders sehen würde


    - Wieso ist seit Jahren der Diskussion immer noch kein print on demand möglich?
    - Ich fände es schön, wenn Übersetzungen von amerikanischem Material zeitnäher passieren würden (Bsp.: Reign of Terror) oder wenn definitiv gesagt würde, dass das nicht passiert
    - Pegasus sitzt auf der Marke Cthulhu in Deutschland und könnte sich auch mal um den weiteren Cthulhu-Kosmos (Trail of Cthulhu etc.) kümmern. Fand das mit Achutung! Cthulhu und Uhrwerk eine gute Sache persönlich


    Soweit mal von meiner Seite aus.

  • Was mich neben der teilweise schrecklichen Covergestaltung auch noch seit Langem stört (es gibt aber auch schöne Gestaltungen darunter, soviel muss ich zugeben), ist die uninspirierte Gestaltung der Bücher generell. Versteht mich nicht falsch, sie erfüllt ihren Zweck. Aber es fehlt irgendwie an ein wenig mehr Atmosphäre. Leider besonders in den einzelnen Szenarien. Ich mochte die Aufmachung des alten NOW-Settings. Da gab es Bilder und Zeichnungen die die Umgebungen und Personen abbildeten aber auch sich auf einzelnen Szenen bezogen und veranschaulichten. Da kommt beim Lesen leichter Stimmung hoch. Aktuell sieht man meistens nur Bilder von Orten, Gebäuden und Personen die auch so in jeder historischen Zeitung stehen könnten. Eher Fotoalbum als Gruselkabinett ^^
    Ausnahmen bilden da meines Erachtens nur die englischen Übersetzungen wo es Zeichnungen gibt die die Szenen untermalen.
    Wie man an den Publikationen von Cthulhus Ruf sieht kann man auch viel mit einer abwechslungsreichen variation des Layoutdesigns erreichen. Stattdessen wird sich sklavisch am einmal erstellten Layoutdesign gehalten.
    Ich habe mal ein paar mal Mäuschien am Verkaufsstand unserer Cons und in meinem Stammladen gespielt und einige male hörte ich etwas in der Richtung "Was ist das? Ne scheut jetzt nicht besonders aufregend aus". Es muss jetzt nicht ein Grafik- und Layoutporno vom Schlages eines Degenesis Rebirth sein aber ein wenig mehr Atmosphäre unterstützende Grafik fände ich schon schön. Im Moment kommt die düstere Stimmung nicht wirklich auf wenn man so die Publikationen durchblättert. Das war mMn bei NOW aber auch beim alten Layout anders.
    Bei der alten Edition, wo es noch die für Viele schrecklichen grauen Hintergründe gab, war es durch die vielen Schmuckelemente (Fliegen, Flecken, gerissenen Rändern und schummrigen Hintergrundgrafiken an manchen Stellen hinter dem Text) deutlich atmosphärischer. Hätte natürlich noch mehr sein können aber immerhin. Das neue Layout entfernte nicht nur den gehassten grauen Hintergrund sondern gleich 90% der Schmuckgrafiken.
    Sehr schade und mMn ebenfalls ein Rückschritt. Da sticht kaum etwas aus dem Markt hervor.

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