Beiträge von Seanchui

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    Manchmal muss man auch ein Quäntchen Glück haben. Insbesondere, wenn man als Redakteur für den "Lovecrafter online" auf der Suche nach neuen Themen ist.

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    Seanchui
    6. Mai 2024 um 12:00

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    Mit "Cthymphony" und "Symphagon" hat Daniel Carl in kurzer Zeit zwei Alben voller hervorragender cthuloider Musik veröffentlicht. Grund genug für mich, um ihn vor das virtuelle Lovecrafter-Mikrofon zu zerren!

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    Seanchui
    29. April 2024 um 12:00

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    Gastautor Stefan Preis kehrt zurück. Ein weiteres Mal untersucht er filmisches Schaffen auf lovecrafteske Motive und ordnet sie in größerem Zusammenhang ein. Dieses Mal liegt ein etwas offensichtlicheres Werk auf dem Sezier-Tisch: "Die Mächte des Wahnsinns" von John Carpenter.

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    Schon seit geraumer Zeit veröffentlichen die amerikanischen Kollegen der "H.P. Lovecraft Historical Society" Hörspieladaptionen von Lovecrafts Werken. Höchste Zeit, eines davon einmal näher auf diesen Seiten vorzustellen.

    Ich bin unlängst via der "Gruselkabinett"-Reihe über Heinrich Seidels "Der Hexenmeister" und das dort beschriebene "Winkelburg" gestolpert:

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    Winkelburg war eine sonderbare, alte, verschnörkelte Stadt. Die Hauptstraßen waren schon eng und krumm, allein die Nebengassen noch viel enger und krummer, und dabei liefen sie so sonderbar durcheinander oder waren plötzlich an einem Kanal mit trübfließendem Wasser zu Ende oder gingen in finstere Höfe als Sackgassen aus, daß Winkelburg für Fremde eine rechte Vexierstadt war und es lange dauerte, ehe sich jemand zurechtfand in allen diesen Kniffen und Sonderbarkeiten. Wunderliche, alte, düster Tore gab es dort, in denen es schmetternd hallte, wenn ein Wagen hindurchfuhr, und eine solche Versammlung von merkwürdigen, alten Giebelhäusern bestand wohl nicht zum zweitenmal in der Welt. Einige waren vorübergebeugt, als hätten sie auf der Straße etwas verloren und suchten es nun; einige hatten sich vornehm zurückgelehnt, als ginge sie die Welt nichts an, und andere wieder waren ein wenig seitwärts gegen ihr Nachbarhaus gesunken und schienen froh zu sein, daß sie auf diese Art am Umfallen verhindert wurden. In einigen Gassen waren nun gar die Stockwerke übereinander hinausgebaut, so daß sich die Häuser nach oben immer näher kamen und zuletzt der Himmel nur duch einen kleinen Spalt hineinblickte. Wenn sich da oben zwei gute Freunde gegenüber wohnten, da konnten sie sich die Hände reichen beim Gutenmorgensagen und der eine seine Pfeife an dem Fidibus des anderen anstecken. Welch eine Fülle von wunderlichen Erkern, sonderbaren kleinen Fenstern und abenteuerlichem Schnitzwerk, welche eine Unzahl von seltsamen Türmchen und Giebelchen und knarrenden Wetterfahnen, welch eine Menge von verschnörkelten Herbergsschildern und Zunftszeichen gab es in dieser Stadt! Wahrlich, wenn man in einer Mondscheinnacht durch diese schweigenden Straßen ging und alle die wunderlichen Giebel und Zacken schwarz gegen den hellen Himmel standen und hier ein helles Licht auf den grinsenden Fratzen der Balkenköpfe lag, dort so ein altes Haus wie ein grauliches Gesicht mit geöffnetem Rachen aus der Finsternis stierte, dann konnte man denken, dies alles sei nur hingezaubert und würde mit dem ersten Strahl der Sonne wegschwinden wie ein Traum.

    Der Hexenmeister

    Bei der Beschreibung Winkelburgs musste ich doch hin und wieder an das gute, alte Arkham denken. Nun hat mich die Neugier gepackt: Weiß jemand, der in der Biographie HPLs deutlich sattelfester als ich, ob hier vielleicht sogar eine Inspiration für Lovecraft gewesen sein könnte, bzw. ob er Seidel überhaupt kannte (ich habe z.B. gar keine Ahnung, ob es zu dieser Zeit bereits Übersetzungen Heidels gab...)?

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    Seanchui
    1. April 2024 um 12:00

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    Cthuloide Brettspiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Zumeist handelt es sich dabei um regelschwere Boardgames. Mit „Die Ratten im Gemäuer“ legt der Sphinx-Verlag dagegen ein Würfelspiel mit wenigen Regelseiten vor. Lohnt sich die Anschaffung?

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    Seanchui
    4. März 2024 um 12:00

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    Im Rahmen der "Miskanotic Repository" können Rollenspielautoren ihre eigenen Werke für den cthuloiden Rollenspielplatzhirsch "Call of Cthulhu" veröffentlichen. Mit "On Air" liegt nun ein interessanter One-Shot in dieser Reihe vor.

    Naja, das Setting ist ja zugegebenermaßen ein "Cthulhu NOW" mit düsterem Anstrich - von daher ist das Setting sicherlich kompatibel. Problematisch ist m.E. aber bei einer Konvertierung eher, dass die Spieler zwar gegen fremde Kulte agieren, aber ganz klar und offensichtlich im Eigeninteresse, mit unlauteren Mitteln und oftmals auch unmoralisch vorgehen - eben der Ansatz von "Unaussprechliche Kulte". Das lässt sich sicher mal als One-Shot konvertieren, aber kaum als Kampagne.

    Alle Probenhinweise und NSC-Werte sind natürlich im UK-System angegeben - aber das lässt sich üblicherweise ja ganz gut improvisieren mit einem BRP-System.

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    Seanchui
    29. Januar 2024 um 12:00

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    Bereits vor drei Jahren erschien beim Truant Verlag die deutsche Ausgabe des vom spanischen Verlag Nosolorol verlegten Rollenspiels „Unaussprechliche Kulte“. Nun legt der Verlag endlich den ersten Abenteuerband nach. Lohnt sich die Anschaffung?

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    Seanchui
    4. Dezember 2023 um 12:00

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    Bei der Rezeption lovecraftscher Geschichten auf andere Medien heißt es oft, diese seien nur „schwierig“ zu übertragen. Marc Gruppe hat für die Reihe des „Gruselkabinett“ bereits mehrfach bewiesen, dass er ein gutes Händchen für lovecraftsche Hörspiele besitzt. „Die Musik des Erich Zann“ jedoch ist ein ganz eigenes Kaliber. Wie gelungen ist die Umsetzung?

    Oha, morgen endet ja schon diese Schreibsaison! Da nach meiner Rechnung oben in der Auflistung noch ein paar Artikel fehlen kann man - so denke ich - konstatieren, dass es eine sehr erfolgreiche Saison war (auch und insbesondere, wenn man mal meine dreiste Zweitverwertung rausrechnet ist immer noch eine sehr erkleckliche Anzahl von Artikeln zusammengekommen). Bin gespannt auf das nächste Thema (und hoffe, dass dieses nach der Saison nicht völlig einschläft, wobei ich mich mal als erstes an die eigene Nase packe).

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    Noch heute finden sich viele Künstler, die sich in den von H.P. Lovecraft erschaffenen Welten bewegen – so auch die Autoren der mittlerweile auf drei Bände kommenden Comic-Reihe „Auf den Spuren H. P. Lovecrafts“.

    Hallo Chris,

    vielen Dank für Deine Anfrage und Dein Interesse :-).

    Also: einen "Standardfragen-Katalog" für Rezensionen gibt es nicht. Ich baue meine Rezensionen immer nach folgendem Schema auf (was aber keine Allgemeingültigkeit haben muss):

    1. Meta-Informationen (Wann erschienen, welcher Verlag / evtl. ein wenig Kontext wie "erste Genre-Veröffentlichung des ansonsten eher für Heimatbücher bekannten Verlages" oder sowas (fiktives Beispiel)).

    2. Inhaltsangabe - gerne so ausführlich, wie Du magst

    3. Persönliche Kritik: Hier ist das Wichtigste, dass man erkennen kann, WARUM Dir etwas gefallen hat bzw. WARUM es Dir NICHT gefallen hat. Das kann so detailliert ausfallen wie gewünscht - als Kritk einzelner Geschichten, als "Schlaglicht" auf einzelne Geschichten oder auch nur an dem Band generell ("Zusammenstellung gefiel nicht, weil..."). Bitte nicht einfach "Die Geschichte ist schlecht geschrieben" schreiben, da damit niemand etwas anfangen kann. Die Begründung, WARUM etwas gefiel/nicht gefiel hilft Lesern dabei, die eigenen Ansprüche mit Deinen abzugleichen.

    4. "Objektive" Kriterien wie Druckqualität, Tippfehlerquote etc. kurz beschreiben.

    5. Ein kurzes, prägnantes Fazit in 2-3 Sätzen.

    Die Gesamtlänge darf dabei schwanken, wie Du Dich wohl fühlst. Ich denke, so 1 - 3 A4-Seiten sind ein guter Wert, der auch nicht groß überschritten werden muss.

    Und: Natürlich stehen Dir die Redakteure des LC online mit Rat, Tat und insbesondere Lektorat zur Seite :)

    Beste Grüße

    André

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    Seanchui
    23. Oktober 2023 um 12:00

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    FHTAGN“ ist das hauseigene Horror-Rollenspiel der deutschen Lovecraft-Gesellschaft. Während zwar bereits sehr früh ein Schnellstarter mit passendem Einstiegsszenario verlegt wurde, gibt es mittlerweile weitere Szenarien, welche sich explizit an Einsteiger richten. Heute sehen wir uns die Eigenproduktion „Zur Geometrie der Welt“ an.