Lieblingsgeschichten und Texte von Lovecraft?

  • Ich muss ehrlich gestehen, noch nicht allzu viele Geschichten vom guten HP gelesen zu haben, aber bislang ist es auf jeden Fall "Dagon".
    Die Geschichte ist kurz, knackig und die Atmosphäre verdammt creepy (ausgetrocknetes Meer ftw)!

    "It's time, isn't it? The black star. Black stars rise. I know what happens next. I saw you in my dream. You're in Carcosa now, with me. He sees you. You'll do this again. Time is a flat circle."


    - True Detective -

  • Sich nur für eine zu entscheiden ist fies.
    Aber ich kann nur sagen das es die Farbe nie sein wird.
    ich liebe die Entität als solche, aber die Geschichte taugt nur als Schlafmittel.


    The Howard goes to:


    :tulu: "Aus Äonen." :tulu:


    Ich find sie episch, total durch geknallt und nicht zu vergessen das geile Randolph Carter Cameo als Swami sonstwer.


    y.


    :tulu: :tulu: :tulu: :tulu:

  • Träume im Hexenhaus: Mir gefällt der Aspekt, Mathematik und Magie zu verbinden. Und ich mag Hexen und den Schwarzen Mann. Ausserdem finde ich die Entwicklung des Hauptcharakters (vom neugierigen Studenten zum nervlichen Wrack) sehr cthuloid.


    Auf Platz 2 folgt dann der Schatten aus der Zeit...


    Für die Traumlande Geschichten brauche ich zwar eine ganz besondere Stimmung, aber dann lese ich sie auch gerne mal wieder.

  • Zitat von Doc Shirmon

    The Howard goes to:


    :tulu: "Aus Äonen." :tulu:


    Ich find sie episch, total durch geknallt und nicht zu vergessen das geile Prandolph Carter Cameo als Swami sonstwer.


    Eine sehr gute Wahl, der ich mich glatt anschließe, denn es kommt alles vor, was das Herz des Lovecraft-Fans höher schlagen lässt: Unerklärliche Vorfälle, düstere Geheimnisse aus der Vorzeit, Unheil, das sich aus dem Meer erhebt, eine unaussprechliche Wesenheit und nicht zuletzt fieser body horror.

    ~ First Keeper ~


    "What a man does for pay is of little significance. What he is, as a sensitive instrument responsive to the world's beauty, is everything!" ― H. P. Lovecraft

  • Ich stelle mal eine Top 5 auf (lose Rangfolge):


    Schatten über Innsmouth
    Berge des Wahnsinns
    Ratten im Gemäuer
    Cthulhus Ruf
    Das Grauen in Red Hook


    Andersherum angesetzt: Die Traumlande gefallen mir überhaupt nicht. Ich habe davon noch nicht alles gelesen, aber bisher kann ich mit diesen bunten Traumwelten wirklich wenig anfangen. Bin wohl eher auf das düstere, morbide Zeug abonniert. Welche Geschichte ich auch nicht so gern mag ist "Der Fall Charles Dexter Ward". Die ist mir einfach zu lang, der Effekt verpufft auf der Strecke. Zwischendrin sind zwar sehr atmosphärische Passagen, aber insgesamt konnte HPL mich hier nicht mitnehmen.


    Sehr gehadert bei der Liste habe ich mit "Dagon", "Das Fest", "Pickmans Modell" und "Der Flüsterer im Dunkeln", die ich auch alle fantastisch finde. Schon nicht so leicht...

  • Zitat von Blackdiablo

    Und ich finde die Ghostwriter-Arbeiten von Lovecraft auch verdammt cool!


    Meinst Du damit sowas?


    Das lese ich gerade und bin sehr positiv überrascht - dafür kann ich eine Kaufempfehlung abgeben (sind auch nur 9.95 die man riskiert).

  • Es ist natürlich extrem schwer, wenn man nur eine einzelne Geschichte nennen dürfte. Ich habe aber eine etwas unbekanntere "Lieblingsgeschichte", nämlich "The Tomb". Warum? Schwer zu sagen. Ich finde sie von Anfang an spannend, allein wie der Protagonist die Gruft umschleicht und wie sich die Spannung immer weiter aufbaut. Sie hat auch gute Twists im Gepäck. Außerdem mag ich tendenziell eher etwas kürzere Geschichten.

  • Den schönsten Einstieg hat "Das Bild im Haus", ich glaube, das ist auch die Geschichte, die ich inzwischen mitsprechen kann.


    Ich entscheide mich trotzdem für "Träume im Hexenhaus", "Das Bild im Haus" ist für Lovecrafts 'beste Geschichte' einfach zu kurz und skizzenhaft.

  • Zitat von Ginster

    Es ist natürlich extrem schwer, wenn man nur eine einzelne Geschichte nennen dürfte. Ich habe aber eine etwas unbekanntere "Lieblingsgeschichte", nämlich "The Tomb". Warum? Schwer zu sagen. Ich finde sie von Anfang an spannend, allein wie der Protagonist die Gruft umschleicht und wie sich die Spannung immer weiter aufbaut. Sie hat auch gute Twists im Gepäck. Außerdem mag ich tendenziell eher etwas kürzere Geschichten.


    Schön ist, dass man immer wieder auf Geschichten stößt, die man selbst gar nicht mehr auf dem Schirm hatte :kuhtulu:

  • Zitat von Antonia

    Den schönsten Einstieg hat "Das Bild im Haus", ich glaube, das ist auch die Geschichte, die ich inzwischen mitsprechen kann.


    O ja, der Anfang von Das Bild im Haus ist großartig und für mich sowie eine der stärksten Passagen von HPLs Prosa. Die Geschichte sonst ist...naja, ganz okay.

    ~ First Keeper ~


    "What a man does for pay is of little significance. What he is, as a sensitive instrument responsive to the world's beauty, is everything!" ― H. P. Lovecraft

  • Zitat von Asmodaios

    O ja, der Anfang von Das Bild im Haus ist großartig und für mich sowie eine der stärksten Passagen von HPLs Prosa. Die Geschichte sonst ist...naja, ganz okay.


    Ja, das Problem habe ich auch ein bisschen. Und obwohl ich das Thema sehr schätze, reicht es dann doch nicht.

  • Mmmh, wirklich schwer. Ich glaube es wär entweder "Ratten im Gemäuer" oder "Das Ding auf der Schwelle". "Schatten über Innsmouth" war es anfangs, steht auch heute noch hoch im Kurs, mittlerweile mag ich die beiden anderen aber noch lieber.


    Um mich festzulegen: Ratten. Gerade das Ende hat mich beim ersten Mal lesen wirklich gegruselt. Man hat es geahnt, aber die letzten Worte sind trotzdem nochmal packend, wenn man sich richtig in die Geschichte hat fallen lassen.

  • Schwer zu sagen... eine Top 5 wäre sicher leichter...
    Aber alles in allem ist es bei mir wohl "Der Jäger der Finsternis".
    Nach dieser Geschichte hatte ich wirklich ein ungutes Gefühl beim Ausschalten der Lampe.
    Ich habe sie vor 6 Jahren zum ersten mal gelesen. Sie ist nicht die wichtigste Geschichte Lovecrafts und sie hat sicher auch nicht das beste Ende, aber sie hat eine dichte Atmosphäre und ist wie kaum eine andere ein Bindeglied zwischen Lovecraft und seinen literarischen Freunden. Als Antwort auf Robert Blochs Geschichte "The Shambler from the Stars" bietet sie (und Blochs Antwort darauf "The Shadow From the Steeple") ein gutes Beispiel dafür wie Lovecraft immerwieder in Verbindung mit den Ideen anderer (befreundeter) Autoren etwas erschaffen hat was größer ist als das Werk eines Einzelnen. In diese Kerbe schlagen natürlich auch die diversen Mythos-Bücher (De Vermis Misteriis, Book of Eibon, Culte des Ghules etc), die ebenfalls in dieser Geschichte thematisiert werden...

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris

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