Beiträge von Nils

    Der war mir auch schon mal aufgefallen:



    Ziemlich... seltsam, dass Festa sowas bringt.

    Da mir gerade wieder auffiel, dass der Briefwechsel HPL-FBL in Buchform weiterhin schmerzlich vermisst wird, freut mich diese Neuigkeit (27.12.21) umso mehr:


    Zitat

    Much more momentously, I have begun serious work on the preparation of the letters of H. P. Lovecraft and Frank Belknap Long, from scans provided by the John Hay Library. I should say that I am merely following up on extensive—nay, massive—work already done on the book by David E. Schultz, who will properly be designated the top editor. We also hope to include Long’s side of the correspondence, which exists in substantial albeit incomplete form in the John Hay Library. The intellectual content of Lovecraft’s letters to Long is unsurpassed.


    S. T. Joshi - Blog from 2021

    Zitat

    Lesung „Von diesen und anderen Welten“ – Horror Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft geht in die nächste Runde

    Aufgrund des Unwetters musste die Lesung am 20. Oktober 2021 abgesagt werden.


    Sie findet nunmehr am Samstag, dem 13. November 2021, um 18.00 Uhr in Thieles Garten statt.


    Lesung „Von diesen und anderen Welten“ – Horror Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft geht in die nächste Runde – Bremerhaven.de
    Aufgrund des Unwetters musste die Lesung am 20. Oktober 2021 abgesagt werden.
    www.bremerhaven.de

    Cthulhu - Der Krake des Grauens



    Genreliteratur - Cthulhu, der Krake des Grauens
    Der Verlag Tor Fischer hat seine H.-P.-Lovecraft-Ausgabe komplettiert - gerade rechtzeitig vor Halloween.
    www.wienerzeitung.at

    Zitat

    Any student of the literary history of the weird or horror story can hardly be faulted for expecting to find a genre bereft of female writers, at least in its first two centuries. A few of the authors included in this volume—Charlotte Perkins Gilman, Mary Wilkins Freeman, Clemence Housman—were discussed in early studies like H.P. Lovecraft’s Supernatural Horror in Literature (1927); some would be acclaimed in later, more exhaustive works like The Penguin Encyclopedia of Horror and the Supernatural (1986); and others would find later fame thanks largely to filmed adaptations of their work (Herminie Templeton Kavanagh with Disney’s 1959 Darby O’Gill and the Little People, and Edith Nesbit with the BBC adaptation of The Railway Children in 1968). But reprint anthologies of horror published throughout the twentieth century could routinely be counted on to include few or no stories by women. Perhaps the editors of those books were concerned about “the gentleness of her sex.”


    Weird Women: The Forgotten Female Horror Writers of the 19th Century and Beyond
    “. . . if our authoress can forget the gentleness of her sex, it is no reason why we should; and we shall therefore dismiss the novel without further comment.”…
    crimereads.com

    Kein uninteressantes Projekt. Leider ist es ja seit einigen Monaten so, dass man für Lieferungen aus dem Nicht-EU-Ausland neben den ohnehin schon hohen Portokosten bereits ab geringfügigen Werten horrende Zollgebühren zahlen muss.

    Zitat

    H. C. Artmann gilt vielen als der wohl charismatischste Dichter der österreichischen Neoavantgarde. Sein Verfahren, sich lustvoll poetische Stile, Traditionen und fremde Sprachen anzuverwandeln, ist unerreicht. Entlang von Schlüsselbegriffen wie "poetischer act", Dandyismus, Surrealismus, Schwarze Romantik, Populärkultur, Transkulturalität und Intermedialität analysieren - erstmals auf unterschiedliche Disziplinen ausgreifend - Text- und Kulturwissenschaftler*innen Artmanns Werke und dessen Dichter-Imagines und skizzieren deren kulturhistorischen wie gesellschaftlichen Echoraum. Als sprachkünstlerische Pendants zu den Essays verfassten Dichterkolleg*innen Reflexionen auf die Themenbereiche und Hommagen à H. C. Artmann. Die Dokumentation einer von Jakob Lena Knebl gestalteten Artmann-Ausstellung, kuratiert von Eva Maria Stadler, komplettiert den Band. Mit Beiträgen von: Ann Cotten, Erwin Einzinger, Sonja Kaar, Jakob Lena Knebl, Alexandra Millner, Sabine Müller, Veronika Premer, Monika Rinck, Hermann Schlösser, Ferdinand Schmatz, Gerhard Fuchs, Eva-Maria Stadler, Gerhild Steinbuch, Daniel Wisser.


    Ritterverlag

    Auf der World Science-Fiction Convention des Jahres 1978 (ja, richtig gelesen) fand eine Panel-Diskussion zu folgendem Thema statt:


    What if Lovecraft had Lived into the 1960’s?


    Geleitet wurde das Panel vom deutschstämmigen Lovecraft-Kenner und Schlüsselfigur der damaligen Lovecraft-Forschung Dirk W. Mosig, die weiteren Beiträger waren die bis heute relevanten S. T. Joshi und Donald R. Burleson sowie die beiden Lovecraft-Korrespondenten Fritz Leiber und J. Vernon Shea.


    Tatsächlich existiert eine (qualitativ sehr gut anhörbare) Aufnahme des Panels:


    Happy Birthday H.P.L.! The 1978 H.P.L. Panel Files Are Here!
    First there were the pictures from the 03-Sep-1978, “What if Lovecraft had Lived into the 1960’s?” panel at the 36th World Science Fiction Convention in…
    cthulhuwho1.com

    Ich habe mir den Film heute ein weiteres Mal angeschaut und war auch dieses Mal wieder begeistert. Da wir ja mittlerweile diverse Leute dazugewonnen haben, die auch im Forum aktiv sind (sehr erfreulich), kann ich nur raten: Besorgt euch den Streifen!

    Sicherlich ist die Sache ambivalent zu sehen, allerdings würde ich behaupten, dass es besser ist, ein paar gute Übersetzungen in hochwertiger Aufmachung vorliegen zu haben als gar keine Neuausgaben. Leider liegen ja nun gerade von den wirklich interessanten Dunsany-Texten (also alles vor dem 1. Weltkrieg, vielleicht noch das, was währenddessen und kurz danach kam) kaum Übersetzungen vor, und über Friedrich Polakovics (möge er in Frieden ruhen) kann man gewiss geteilter Meinung sein. Insofern sehe ich einem solchen Projekt erstmal positiv gestimmt entgegen. Natürlich aber habt ihr Recht mit euren Bedenken. Wer sähe Dunsany (ähnlich wie Aickman, der ja jetzt bei Festa kommen soll...) nicht gern bei einem Publikumsverlag? Die Zeiten, wo Diogenes, Klett-Cotta und dtv sich interessierten (teilweise auch Rowohlt) sind offenbar vorbei.


    Dass die HdR-Filme keinen Run auslösten, wundert mich eigentlich nicht derTräumer . Ich würde Dunsany zwar jederzeit als Tolkien-Vorläufer verteidigen, aber gerade "Die Königstochter aus Elfenland" wird, glaube ich, niemanden begeistern, der von den Filmen her zum Buch greift.

    Mit Dark-Throne-Shirt. :D Dass sie "unseren" Lord lediglich unter "other Dunsanys" subsumieren, ist natürlich schmerzlich.


    Übrigens werfen interessante Neuigkeiten hierzulande ihre Schatten voraus: Tatsächlich strebt Joachim Körber (Edition Phantasia) eine Dunsany-Werkausgabe an.