Beiträge von derTräumer

    Eine weitere Idee wäre, weiter bei den Klassikern der Gothic Fiction zu bleiben. Da wäre beispielsweise Lewis' The Monk eine Option.

    Auch die Idee der Weird Women fand ich spannend - das ist dann mal ein Teil der Literaturgeschichte, der recht unbekannt ist.

    The monk fänd ich gut, wäre aber ne recht große Aufgabe. Fraglich ob sich das jeder zeitlich zutraut. Zumal der Text zwar im Englischen gut verfügbar ist, im Deutschen jedoch eher mäßig. ich hab hier neben der englischen Version noch zwei Deutsche, bin dazu also gut versorgt. 😅

    Auch wenn ich leider etwas spät zustieß, war es ein toller Buchklub.


    Daher die Frage, was wir als nächstes besprechen wollen?


    Gestern gab es jadiverse Ideen. Hier mal ein paar:

    - eine Lovecraft-Geschichte (wenn ja, welche?)

    - Der Untergang des Hausea Usher von E.A. Poe


    Gibts noch andere Ideen?


    Wann wollen wir den nächsten Buchklub abhalten, Anfang Juli? ( Also im Intervall von 3 Monaten?)

    Same here!


    Ich hatte die Kampagne auch bemerkt, konnte leider selbst aus Gründen nichts beitragen, freue mich dafür aber umso mehr über den Erfolg!

    Ich hab auch nichts beigesteuert, da die amerikanische Szene ja "schnell und lequide" genug ist um das - wie man ja sieht - in wenigen Tagen zu wuppen.

    Eine größere Anzahl von Briefen Lovecrafts an Long befindet sich im Besitz eines privaten Sammlers. Dieser hat die Briefe bereits seit einigen Jahren über ein Auktionshaus zum Verkauf angeboten. Der Kaufpreis belief sich bei knapp 20.000 Dollar.


    Die HPL Historical Society und Hippocampus Press haben ein Crowdfounding ins Leben gerufen, um die Briefe zu kaufen und der John Hay Library (Brown University, Providence/ Rhode Island) zu übergeben, damit diese sie in den bereits bestehenden Nachlass Lovecrafts einbringen kann.


    Das Crowdfounding war nach wenigen Tagen erfolgreich!

    Nun können diese Schätze geborgen werden und es ist anzunehmen, dass das Team Joshi/Schultz/Hippocampus Press diese Briefe veröffentlichen werden.


    Ich bin begeistert!

    Wie lang ist der Text denn? Ansonsten schickt mir doch mal das Original, dann übersetze ich das, wenn das jetzt nicht gerade ein ellenlanger Roman ist, wovon ich nicht ausgehe...

    In Colonel Markesan and Less Pleasant People (Arkha House, 1966) sind es knapp 21 Seiten.


    Wenn Kairon sich geäußert hat, was er braucht/möchte scann ich die Geschichte gern ein und sende Sie jemandem, egal ob zum Übersetzen oder im O.

    Kairon


    Hi Jan,


    die Geschichte ist bisher nicht übersetzt worden. Gerade von den Derleth/Schorer-Kollaborationen ist relativ wenig übersetzt worden.


    In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Zwielicht (15) ist eine Bibliographie der deutschen Übersetzungen von Derleth von mir zu finden (entschuldige die Eigenwerbung, aber ich bin meines Wissens nach zZt der einzige im deutschsprachigen Raum, der sich tiefer mit Derleth beschäftigt).


    Ich habe eigentlich immer noch mal vor die Geschichte zu übersetzen, aber das wird wohl vorerst nix.


    Wofür brauchst du die Geschichte? Reines Interesse? Recherche für ein Projekt?

    Hast du sie im Englischen, oder soll ich Sie dir zukommen lassen?


    Grüße

    Niels

    Und wir betreiben mal wieder Foren-Nekromantie.


    Ich bin an der Abstammung Derleths immernoch dran und hoffe dieses Jahr einen definitiven Essay dazu schreiben zu können.


    In der Zwischenzeit etwas Werbung (in eigener Sache) für die Zwielicht Nummer 15, wo eine Bibliographie der deutschen Veröffentlichungen Derleths von mir zu finden ist.

    Habt ihr Empfehlungen für Ausgaben seines Gesamtwerkes (so wie bei Lovecraft) – aber möglichst im EPUB-Format? Papier geht im Zweifel auch, aber elektronisches Lesen ist angenehmer für mich.

    Es gab im Englischen mal Anfang der 2000er eine sehr hochwertige "Gesamtausgabe" (vollständige Gesamtheit hat man da auch nicht, da die Historicals zum Beispiel nicht beachtet werden) von Ash-Tree Press (soweit ich weiß aus Kanada). Diese ist nur noch hochpreisig antiquarisch zu bekommen.


    Im Deutschen gibt es soetwas (noch) nicht.

    Hallo liebe Phantastikfreunde,


    Am 29.1.2021 gab es in Büdingen eine Hochwasserkatastrophe, wodurch Tags darauf die Hainmauer brach. Große Teile der Stadt wurden überschwemmt und Hunderte Anwohner stehen nun vor einem Scherbenhaufen.

    Betroffen ist auch das historische Fachwerkhaus Jörg Kleudgens, das die Familie erst im vergangenen Jahr erstanden und renoviert hatte. In dem Haus am Marktplatz liegt das Café der Familie Kleudgen und das Verlagsbüro der Goblin Press. Jörg ist ist nicht nur durch seine Band House of Usher eine Szenelegende, sondern vor allem ein seit über 30 Jahren enthusiastischer, engagierter Kulturschaffender, der junge Nachwuchsschriftsteller*innen selbstlos fördert und unterstützt.

    In Jörgs Wohnräumen stand das Wasser 1,80 m hoch, die Familie war zwei Tage lang ohne Elektrizität, Heizung und Licht. Auch, wenn die Privaträume elementarversichert sind, kann nicht alles davon bestritten werden: Es ist jetzt der Moment, in dem die Gemeinschaft der Kulturliebhaber'innen und Phantastikfans ihre Hilfe anbieten und Unterstützung zurückgeben kann!


    Unter folgendem Link könnt Ihr, wenn Ihr möchtet, eine kleine Geste der Solidarität zeigen.

    Jede Hilfe zählt.


    https://www.paypal.com/pools/c/8wAKSLphLb


    weitere Infos hier


    Vielen Dank an alle, die sich beteiligen!

    Ich habe nach ziemlich langem Abklappern diverser Zeitschriftenhändler nun eine Ausgabe ergattert.


    Ein schönes Interview, das öffentlichkeitswirksam beste Arbeit leistet. Top!

    (Ich war nur etwas verwundert über den Anglizismus auf dem Cover, ist das so gewollt?)

    Wo ist der Unterschied? ;)

    Definitorisch würde ich Philosophie eher verwenden, wenn Lovecraft da eine wirkliche Theoriebildung betrieben hätte. Lovecraft war kein Philosoph oder Akademiker. Sein Wissen war sehr unstrukturiert, er hat ja nicht systematisch an einem Thema (außer bei Supernatural Horror in Literature) gearbeitet. Daher sind seine Aussagen zu Politik, Gesellschaft etc. zwar unterfüttert durch wissenschaftliche Texte, aber in meinen Augen "Weltanschauung", also vor allem auch seiner individuellen Gemengelage und seinen Vorlieben geschuldet. Ich hoffe, das getippte ist verständlich.

    Hallo Maike,


    schön, dass es dich hier her verschlagen hat.


    Das ist ja ein interessantes Thema.


    Je nachdem, wie weit du abtauchen willst, würde ich immer ernstmal die Basics empfehlen:


    Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 5: Philosophy; Autobiography & Miscellany. By H.P. Lovecraft. Edited by S.T. Joshi. Hippocampus 2006.


    -> Hier hast du Lovecrafts Primär-Texte. Klar, viel seiner "Philosophie" (fraglich, ob der Begriff wirklich trifft, was gemeint ist, oder ob Weltanschauung nicht besser wäre) wird vor allem in den Briefen verhandelt, aber da gibt es tausende und du wärst wohl zwei Semester nur mit Sichten beschäftigt.


    dann:


    Joshi, S.T. (Hg.): Collected Essays, Volume 5: Philosophy; Autobiography & Miscellany. By H.P. Lovecraft. Edited by S.T. Joshi. Hippocampus 2006.


    -> was am ehesten an eine systematische Untersuchung heranreicht. Hierbei vorsicht: Nicht alles was Joshi schreibt muss auch immer im "Großenganzen" zusammenpassen.


    Und vielleicht ist hier noch was für dich interessant:


    https://www.hplovecraft.com/study/litcrit/al.aspx

    Im Übrigen ist das überarbeitete Ebook zu "Alpträume in Norwegen" bei Yellow King Productions neu erschienen und seit einigen Monaten bei allen einschlägigen Händlern auf dem Markt zu finden. :)

    Tolle Nachrichten. Schade, dass ich eBooks nicht lesen kann (also ich empfinde es als wesentlich anstrengender mit dem Kindle zu lesen als ein Buch).


    Was heißt in diesem Fall "überarbeitet"? Sind die Passagen drin, die gekürzt wurden und dann in der CLneo zu lesen waren?

    derTräumer hat einen neuen Termin erstellt: