Call of Cthulhu - The Official Video Game

  • Zu vice:
    nachdem schon im einleitenden Satz, und auch im Verlauf des Textes, Lovecraft stark auf seinen Rassismus reduziert wird ging ich mit einer recht negativen Grundeinstellung an den Text.
    Im nachhinein hat der Autor bei manchen Punkten aber nicht ganz unrecht. Jeder der Lovecraft ein wenig mehr als einmal gelesen hat kann sich nach einiger Zeit im Spiel vorstellen wie sich die Geschichte, zumindest im Groben, entwickeln wird. Womit die Furcht davor was kommt (er nutzt hier Lovecrafts Zitat zur Furcht vor dem Unbekannten) genommen wird. Sollten man einen wirklichen Horrorschocker suchen ist CoC wohl tatsächlich das falsche Spiel. Aber für Leute die Lovecraft auch nach 20 Jahren lesen noch etwas abgewinnen können (also nicht der Autor des Textes) oder eben noch nicht vertraut sind mit den Werken von HPL kann CoC unterhaltsame Zeit bescheren.
    „His legacy is important, but ultimately, we need to move past it.“ ist eine Aussage die ich nur halb unterstützen kann. Auf Lovecraft aufbauen und sich dann weiterentwickeln (wie es die Autoren die er danach als Beispiele genannt hat) finde ich nicht falsch. Im Gegenteil ich mag nahezu alles was darauf aufgeführt wird, aber ich sehe keinen Zwang darin sich weiterentwickeln zu müssen. Wie Lovecraft zu schreiben, bzw. seine Art von Erzählungen zu nutzen und entwerfen ist in meinen Augen nichts Falsches.
    Insgesamt ein sehr subjektiver Text von einer, wie es scheint, lovecraftvergrämten Person. (da hilft es auch nichts wenn er Cthulhu-Pantoffeln hat)

    • Offizieller Beitrag

    Wir haben es uns gestern auch angesehen, vielleicht 1 Stunde gespielt und sind tief enttäuscht.



    Vielleicht wird es ja noch besser.

    • Offizieller Beitrag

    Wir sind auch fast durch ... solide, aber nicht überragend, würde ich sagen, sowohl was die Grafik als auch die Spielmechaniken angeht. Es wird einem leider Spielfreiheit vorgegaukelt, wo tatsächlich keine (oder nur wenig) ist, bei der festgelegten Reihenfolge des Ablaufs der Szenen, als auch was die Verteilung von Charakterpunkten oder Tagebucheinträge betrifft, was beides nie wirklich relevant zu werden scheint. Schade finde ich auch, dass man sich nicht die Mühe gemacht hat, richtige Handouts zu erstellen, sondern nur inhaltliche Zusammenfassungen von gefundenen Büchern lesen kann. Die Rekonstruktionen von Szenen bei der Ermittlungsarbeit finde ich gut, habe ich aber auch schon woanders (zB Detroit - Become Human) gesehen.

  • Nachdem ich es jetzt durch habe und zwei Enden (k.a. ob es da noch mehr gibt) gesehen habe:


    Die letzten 2 Stunden fand ich nochmal ziemlich gut, insgesamt war das Spiel aber wenn überhaupt Mittelmaß. Dazu sei aber gesagt, dass meine Erwartungen sehr sehr hoch waren...Allein der Name des Spiels hat bei mir Erwartungen geschürt ohne Ende. Im Endeffekt habe ich auf DAS Lovecraft-Spiel gehofft und Durchschnitt bekommen.


    Ich habe auch immer noch nicht so wirklich begriffen, wann sich die Attribute wie auswirken und ob ich einen Test bestanden habe oder nicht.


    Jetzt muss wohl doch The Sinking City ran, wobei ich da nicht sicher bin was mich überhaupt erwartet.

  • Es gibt insgesamt vier Enden soweit ich weiß:

  • Ich bin zur Zeit in Herrenhaus unterwegs und bin zwiegespalten, was das Game angeht. Stimmung fängts finde ich schon ganz gut ein, aber Railroading und Steuerung/Grafik sind eher so lala.
    Ich werde es dennoch zu Ende spielen um zu sehen, was noch so passiert.

  • Ich habe mir auf anraten eines Freundes das Spiel auch geholt und mitlerweile druchgespielt. Ich bin an das Spiel ohne irgend eine große Erwartung oder vorkenntnisse ähnlicher Spiele betreffen rangegangen. Normalerweise spiele ich derartige Spiele nicht und schon gar keine "Horror"-Spiele, da ich dafür zu schreckhaft bin :D
    Aber bis auf ein paar wenige Szenen mit dem Schlurfer und in der Anstallt fand ich es auch nicht wirklich schreckhaft.

    Die Story fande ich nett und wie sich der Hauptcharackter entwickelt, hat mir auch gefallen. Einen großen Pluspunkt bekommt von mir die Atmosphäre der Umgebung in dem Spiel, die mir ziemlich gut gefallen hat. Spielmechanick und co kann ich null dazu etwas sagen, da fehlt mir die Vergleichsgrundlage zu anderen Spielen. Aber was das leveln der Fähigkeiten am Ende einen wirklich bringt und wie es sich auf das Spiel und dessen Verlauf auswirkt finde ich auch etwas unddurchsichtig/unklar.

    Die Story selbst ist irgendwie "Lovecraft auf Ecstasy", find ich. Der Mythos wurde zimelich ausgeschlachtet und aufgebauscht und wirklich unheimlisch fand ich das nun nicht und originell, naja hier und da schon aber im großen und ganzen eher absehbarer Storyverlauf.

    Es hat mich aber letztlich unterhalten, was ja irgendwie auch das wichtigste an einem Spiel ist. Aber ich bin auch froh das ich es mir im Zuge einer Steam-Rabataktion gekauft habe. Für den original Preiß und dem was der Name inhaltlich verspricht könnte man schon etwas mehr erwarten.


    Da Zocke ich jetzt als nächstes doch lieber das alte Call of Cthulhu: Dark Corners of the Erath. Auch wenn ich es noch nie durchgespielt habe, was ich nun aber vor habe zu tun, finde ich es als das gelungenere Cthulhu Spiel (zugegebener Maßen stehe ich aber auch auf die alten Spiele aus dieser Zeit^^).

    „In seinem Verhalten schien eine kryptische, sardonische Arroganz zu lauern, als ödeten ihn alle menschlichen Wesen nur noch an.“

    H. P. Lovecraft

  • Okay, das war einfach 1:1 meine Erfahrung :D

    Hab mir das Spiel ebenfalls geliehen, fand es ganz nett und unterhaltsam - mochte es insbesondere deswegen, weil es kein "Stress-Horror" war sondern eher auf Atmosphäre setzt - und wusste sofort, dass ich mir in den eigenen Hintern gebissen hätte, wenn ich es für den Originalpreis gekauft hätte. So war es voll in Ordnung und ein paar Abende nette Unterhaltung. Unter allen anderen Umständen hätte es einen bitteren Beigeschmack hinterlassen.

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