Mit einiger Verzögerung möchte ich - wie immer - meinen Eindruck zum dritten Lovecrafter kundtun:
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Das Abenteuer Der Treibende Holländer hinterlässt für mich einen zwiegespaltenen Eindruck. Das Setting regt an, und die Prämisse ist simpel genug, um in jeder Runde zu zünden, aber mir kam beim Lesen immer wieder 'Geisterbahn' in den Sinn. Abgesehen von den bereitgestellten SCs und dem 'Übeltäter' gibt es wenig Reizvolles - weder zum Erkunden noch zum Herausfinden noch zum Gruseln. Es fehlt mir an Kästen mit interessanten optionalen Elementen oder generell Aspekten mit Alleinstellungsmerkmal. Zwar ist das Abenteuer wohl bewusst minimalistisch gehalten, um schnell vorbereitbar zu sein und dem Spielleiter viel Raum für eigene Ideen zu liefern, aber das dort Gebotene ist mir zu wenig. Ich möchte an dieser Stelle ungern spoilen, deswegen belasse ich es dabei.
Zwei Anmerkungen noch zur Aufbereitung: Ich hätte gut gefunden, wenn es am Anfang den Übersichtskasten gegeben hätte, wie lange das Szenario ungefähr dauert etc.
Außerdem ist unglücklich gewählt, wie viele Seiten die ausgeführten SCs einnehmen. Fünf Stück sind einfach zu viele, zumal das Abenteuer genau diesen Platz an Seiten gut hätte vertragen können. Sofern die Charaktere nicht integral für den PLot sind (was sie hier nicht wirklich sind), wäre mein Vorschlag sie auf der dLG-Seite zur Verfügung zu stellen. Das reicht meiner Meinung nach vollends aus.
Danke für Dein ausführliches Feedback!
Dazu noch kurz als Anmerkung meinerseits:
Der Treibende Holländer entstand im Zuge des im Jahre 2017 ausgerufenen FHTAGN-Abenteuerwettbewerbs; dieser sah eine enge Zeichenbeschränkung vor (von denen einige Zeichen bereits auf strukturelle Themen wie Deckblatt mit Zusammenfassung etc. entfielen). Ziel war es tatsächlich, schnell vorbereit- und spielbares Material zu generieren.
Im Zuge der Veröffentlichung im Lovecrafter hat Marcus zwar noch einmal viel Energie in das Abenteuer gesteckt, es steht aber natürlich dennoch nicht der gleiche Raum zur Verfügung, wie in einer Buchpublikation. Die Seitenanzahl und die Anzahl verfügbarer Artikel begrenzen die Möglichkeiten, weitere Optionen vorzustellen.
Ich ganz persönlich bevorzuge allerdings auch tatsächlich Abenteuer, die dem SL nicht mit Optionsvielfalt und/oder Vorschlägen erschlagen, sondern den Raum offen lassen. Da unterscheiden sich wohl auch unsere Geschmäcker voneinander
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