Was tun, um Lovecraft und das Genre bekannter zu machen?

  • Mein Gedanke war aber in allererster Linie, dass ich weiß, dass, wenn mein Bekannter das macht das hochprofessionell wird und das Resultat zu 100% so wird wie wir das wollen.
    Ich glaube, es ist schon ein unterschied ob man einen professionellen Sprecher hat...


    Aber natürlich ist es schöner, wenn man das alles intern stemmen kann.


    Ist ja nur "Brainstorming". Andere Ideen, wie eine deutsche NecronomiCon finde ich persönlich viel interessanter ;)

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Zitat von derTräumer

    Thema Bildmaterial:
    Wenn man dann noch nette Mails an ein paar Künstler schreibt darf man sicher auch deren Bilder nutzen (meistens freuen die sich über diese "Werbung").


    Na, dann gibt uns doch Deine Abschlussarbeit zu lesen.
    Das ist super Werbung für Deine erweiterte Publikation im Selbstverlag. ;)


    Ganz ehrlich, man sollte hier nicht eine kreative Leistung gegen die andere ausspielen. :)

  • Zitat von derTräumer

    tu ich das? Oo


    Ich denke nicht, dass das deine bewusste Absicht war.
    Aber, auf dieses Publicity-Argument reagieren viele, ich eingeschlossen, inzwischen etwas zynisch. :cthulhu:

  • gut, ich denke nähmlich lediglich, dass es ja im ermessen des Künstlers/Autors/wasauchimmer liegt, ob er so ein Projekt unterstützen will, daher verstehe ich den etwas "scharfen" Unterton auch nicht.
    Wiie gesagt, ich brainstorme hier Ideen, wie man ein gutes Produkt (Promo-Film) bekommen könnte, ohne die Vereinskasse auf Null zu setzen. Für Gegenvorschläge bin ich immer offen.

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Auf die Gefahr hin zu bürokratisch zu werden, aber ich habe gute Erfahrungen mit dieser Methode:


    1. Thema festlegen -> PromoFilm für YouTube & Co.
    2. Team zusammenstellen
    3. Teamleiter für Koordination ernennen
    4. Aufgaben auflisten und verteilen (z.B. Text schreiben, Sprecher suchen, Bild und Tonmaterial suchen, Rechte klären, YouTuber der Clip erstellt)
    5. Umsetzung


    Der Verantwortliche für Bild/Ton Material kann dann ja z.B. Künstler fragen, ob sie es unentgeltlich machen würden, im Abspann werden sie natürlich genannt und auf der Homepage etc. beworben. Solche Künstler könnte man dann in einer kleinen Datenbank erfassen und bei weiteren Projekten wieder einbinden, dann vielleicht auch gegen Bezahlung (ich hab derzeit keine Ahnung wie die Kasse aussieht, denke aber mal bei einem so jungen Verein nicht sehr gefüllt?). So könnte man sich anfangs gegenseitig etwas Unterstützung zukommen lassen und später könnte die dLG den Künstler auch finanziell unterstützen und dadurch die Zielsetzung des Vereins umsetzen. Sollte für alle Seiten von Vorteil und fair sein.


    Darf nur nicht so laufen: kostenlos Bilder von Künstler A verwenden und später Bilder von (bekannterem) Künstler B wenn Geld da ist und Künstler A ignorieren.

  • Wir hatten gestern bei unserem ersten Stammtisch (!) rege über dieses Thema diskutiert.
    Ich denke einerseits ist es deshalb schwierig, da man hier erstmal die Zielgruppenfrage beantworten muss: Rollenspieler, Brettspieler, Literaturfans, Horrorfans, Leute die keinen Plan von nix haben...:D
    Gestern kamen einige coole Ideen aufn Tisch, mal mein Senf dazu...


    1) Es gibt ja diesen Rollenspieltag, an dem auch der flensburger Fantasy-Laden teilnimmt. Wenn man ihm eine gute Runde vorstellt, wird auch er nicht nein sagen können :)
    2) In Flensburg gab es mal ein Event: Edgar Allan Poe - Am Rande aller Grenzen. Das sind zwei Typen; der eine hatte Kurzgeschichten vorgelesen, der andere hatte das Ganze mit einer entsprechenden Geräuschkulisse untermalt. Ich war leider nicht da, aber soll super gewesen sein. (Ich glaube HPLs Werke sind für sowas gemacht! :P)
    3) Ich denke, man könnte den Horroraspekt etwas besser herausgreifen. Viele können mit Lovecraft oder Cthulhu ein bisschen was anfangen, aber die wenigsten wissen, um welches Genre es hier eigentlich geht. Bei uns gibts das Midnight-Movie im Kino. Dort werden normalerweiße schlechte Horrorfilme gezeigt. Vielleicht könnte man die ja dazu überreden, einen Themen-Monat zu machen und HPL Filme zu zeigen.
    4) An unserer FH gibts/gabs zB eine größere Brettspielgruppe und einen Prof, der ziemlich anfällig ist für solchen Kram. Man könnte also in Kooperation mit anderen Gruppen Veranstaltungen machen. (Hier: Brettspiele mit HPLs Genre.)
    Aber zum Einem denke ich, sollte man erst einmal HPL & das Genre in Deutschland etwas mehr etablieren, bevor man neue Vereinsmitglieder versucht anzuwerben.
    Zum Anderen brauchen wir natürlich vorzeigbaren content. Der fehlt uns leider im Moment noch...


    Aber das ist nur eine Frage der Zeit!

  • Der Clip sollte allgemein sein finde ich. Also in max 5 Minuten (länger schaut eh niemand der HPL nicht kennt) ein knapper Abriss über HPL, sein Werk / den Mythos. Da gegen Ende kurze Beispiele wo man seinen Ideen überfall findet (Film, Musik, Rollen- und Brettspiel etc.).


    Wenn der Clip gut geklappt hat könnte man weitere Folgen machen, die dann ggf. etwas länger sind zu einzelnen Themen.

  • Wer soll die Zielgruppe des Videos sein? Ich bin mir nicht sicher ob ein Mensch, der noch gar keinen Zugang zu HPL hat, auf die Idee kommt sich ein Video über das Leben und Werk von HPL anzusehen (auch wenn es nur 5 Minuten lang ist). Für die Zielgruppe "kennt HPL noch gar nicht" würde ich es eher anders herum aufziehen: als Video über die "verborgenen Ursprünge der Popkultur" (darf ruhig etwas reißerisch sein), dass damit anfängt, in diversen Medien immer wieder auftauchende Motive aufzuzeigen (= die Zuschauer bei dem abholen was sie schon kennen) - und danach die Spuren dieser Motive zu ihren gemeinsamen Ursprüngen zurückverfolgen (eben zu HPL und seinem Werk).

  • Wir brauchen ein eigenes Spiel. Wenn das dann populär wird ist alles Weitere ein Selbstläufer ;)


    Mein Vorschlag Provi-DANCE!!! Das Cthluhuide Tanzspiel.

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • Japaner... Things you can't unsee.


    Aber Spaß beiseite. Ich hatte es am Wochenende auf der RPC mal angesprochen. Flyer, Lesezeichen usw. Wird wohl ein Thema auf dem nächsten Ruhrpottstammtisch.

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • Die Idee ist sehr gut @ Chris, allerdings denke ich ein kurzes Werbevideo zur dLG wäre die andere Sache.


    Ein Video, welches kurz den Verein, seine Ziele usw. vorstellt und dabei vielleicht 1 Minute Infos zu HPL einbaut.


    Weitere Videos wie z.B. die Idee von Chris. Reißerisch ist sicher nicht schlecht um Leute anzusprechen. Ich denke wenn wir Leute finden, die sowas umsetzen können kann man sich genauere Gedanken machen was für Videoclips Sinn machen. Sobald ich mit dem Umzug durch bin will ich mich damit mal beschäftigen.

  • Ich bin mir nicht sicher, ob ich es falsch sehe, aber ich glaube das es evtl wichtiger wäre, erstmal Lovecraft und das Genre zu verbreiten,
    bevor man sich Gedanken um Vereinsmitglieder macht.
    Wenn die Leute das Ziel kennen, muss sich der Verein nicht erklären und die Mitglieder kommen schon von allein.
    Im Moment habe ich (so etwa in meinem Bekanntenkreis ~) das Gefühl HPL & Cthulhu kennt man so als Name von irgendwelchen Computerspielen oder Metal Bands, aber so richtig Plan um was es dabei eigentlich geht, haben irgendwie die wenigsten.


    Worauf ich hinaus will: Vielleicht eher erstmal einen Thread Was tun, um Lovecraft und das Genre bekannter zu machen?

  • Achso, öm.. mein Beitrag war jetzt eher als "Frage in die Runde" gedacht. Vielleicht sehe ich das ja auch falsch.
    Ich denke, Mitgliedschaft für unseren Verein setzt mind. ein Interesse fürs Horror Genre, die spezielle Phantastik und besonders für Lovecrafts Werk voraus.
    Und nur weil ich nen Autor ganz nett finde oder mich über ihn informieren will, trete ich ja nicht gleich einem Verein bei (und zahle Geld dafür!). Ich glaube die wenigsten sagen "Cool, ich schließe mich eurem Verein an, das Logo sieht so cool aus. Und, was macht ihr hier denn sooo?"
    Bei jeglicher Präsentation der eigentlichen Sache wäre ja dann auch immer irgendwo unser Logo/Name vertreten, also kommt die Vereinswerbung gaaaanz unterschwellig mit :tooloo:

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