Beiträge von Chris

    Die einzige Lösung die mir sonst noch einfällt sähe so aus: Dagon (Begriffsklärung)


    Alles auf einer Seite mit verschiedenen Abschnitten. Die Seite könnten wir dann wieder in "Dagon" umbenennen - und in allen passenden Kategorien ablgegen.


    Vorteil: Tooltip und Verlinkung würden funktionieren.

    Nachteil: ziemlich viel vermischte Inhalte auf einer Seite zusammengewürfelt.

    Schade. Hat der Support sich dazu geäußert ob das vielleicht in absehbarer Zeit verbessert wird? Haben sie gesagt was alles als Sonderzeichen zählt? Bindestrich auch? (Würden das Cthulhu-Mythos Phänomen erklären) Kommas? Umlaute?

    Ja, eigene Kategorie Meta/Begriffserklärung finde ich auch am schönsten.

    Aktuell wird "Dagon" alleine gar nicht mehr automatisch verlinkt. Ich würde vorschlagen "Dagon" alleine als Alias für "Dagon (Begriffserklärung)" zu definieren, damit die automatische Verlinkung des Begriffs dann auf die Begriffserklärung geht. Oder seht ihr das anders?

    Super dass es vorangeht!


    Mir ist aufgefallen dass die automatische Verlinkung nicht immer das gewünschte Ergebnis liefert:


    "Dagon (1917)" in der Leseliste meint natürlich die Geschichte diesen Namens - die Website verlinkt aber auf die Wesenheit. (Zu allem Überfluss gibt es auch noch einen gleichnamigen Film von 2001, der aber nicht diese Geschichte sondern "Schatten über Innsmouth" verfilmt, welcher in einem anderen Kontext auch gemeint sein könnte).


    Ähnlich wäre es mit "Cthulhu" - je nach Kontext kann die Wesenheit oder das Rollenspiel von Pegasus gemeint sein.


    Das könnten wir mit Disambiguations-Artikeln lösen, ähnlich wie Wikipedia das macht: zum Beispiel "Dagon" ist ein Alias auf einen Artikel "Dagon (Disambiguation)", welcher nur eine Auflistung möglicher Bedeutungen enthält: "Dagon (Geschichte)", "Dagon (Wesenheit)", "Dagon (Film)" die jeweils eigene Artikel sind. Die automatische Verlinkung würde dann zumindest immer alle möglichen Bedeutungen im Tooltip und hinter dem Link zeigen.


    Wenn allgemeines Interesse an der Idee besteht, dann lege ich gerne mal entsprechende Seiten an ... müssten dann nur noch vorab klären in welcher Kategorie im Wiki wir Disambiguations-Artikel anlegen. "Meta"?


    Eine andere Sache noch: Cthulhu Mythos (mit Leerzeichen) wird korrekt verlinkt, Cthulhu-Mythos (mit Bindestrich) hingegen nicht. Insbesondere Lovecraft-Neulinge würde das auf die falsche Fährte führen, da der Mythos sich ja gerade nicht nur um diese eine Wesenheit dreht. Das scheint mir ein Bug zu sein, oder?

    Bisher konnte ich mir nie richtig vorstellen konnte wie ich vorstellen soll was beim "auf Bindungen projizieren" in FHTAGN oder Delta Green in der Spielwelt passiert.


    Jetzt hatte ich ein Aha-Erlebnis beim Hören eines Actual Play Podcasts:



    Dort gehört: SC hat im Einsatz einen Zombie getötet, kann deswegen keine Zombiefilme mehr anschauen, sagt deswegen das traditionelle Zombiefilm-Schauen mit seiner Bindung ab, die fühlt sich deswegen verletzt, deswegen reduziert sich der Bindungswert.


    Das leuchtet mir ein - aber gleichzeitig habe ich eine Frage: Das projizieren ist ja keine bewusste Charakter-Entscheidung in dem Moment in dem der Stabilitätsverlust auftritt, sondern es ist eine Art von Verlust die sich erst in der Zwischenszene entfaltet. In dem Podcast wurden die Spieler auch erst in der Zwischenszene gefragt ob sie projizieren wollen und wenn ja auf welche Bindung. Das scheint mir vom Narrativ her auch die elegantere Lösung zu sein. Aber: nach den Regeln passiert das Projizieren ja im Moment des Stabilitätsverlusts. Wenn ein einzelner Stabilitätsverlust gegen Ende eines Szenarios auftritt macht das keinen Unterschied - aber was wenn danach weitere Stabi-Proben nötig sind oder die Belastungsgrenze erreicht würde? Dann sollte die Entscheidung ob man projiziert ja sofort beim Eintritt des Stabilitätsverlusts getroffen werden. Aber was passiert dann in diesem Moment im Narrativ und im Innenleben des SCs? Wie handelt ihr das ab?

    Auch auf die Gefahr hin, vom eigentlichen Thema abzukommen - diese These würde ich gerne aufgreifen, Dark_Pharaoh : ist das Problem hier wirklich Systemdesign? KatharinaKuo schreibt ja gerade dass Problem ist "schlechtes Abenteuerdesign oder ein unflexibler Leitstil, aber keine Frage der Regeln". Auch die Beispiele die sie bringt ("Die Charaktere könnten die Türe ja auch aufbrechen (macht Lärm), einer Wache den Schlüssel abnehmen, einen anderen Eingang suchen usw.") zeigen ja gerade alternative Lösungsansätze die im Rahmen klassischer Regeln "by the book" möglich sind - ganz ohne "Hausregeln". Das deckt sich auch mit meiner persönlichen Spielerfahrung: ein Spiel mit klassischen Regeln kommt ins Stocken wegen schlechtem Abenteuerdesign (es gibt einen einzigen ganz bestimmten "Schalter" den die SCs umlegen müssen - und zu weniger Hinweise darauf) und/oder unflexibler Leitstil (SL erlaubt alternative Lösungswege jenseits des angedachten Plots nicht, obwohl die Regeln dies zulassen würden).


    Dark_Pharaoh wo siehst du denn in den Beispielen die KatharinaKuo bringt die Notwendigkeit für "Hausregeln"?


    Eine gewisse Souveränität und Bereitschaft zur Improvisation als SL ist in einem klassischen System sicher notwendig - ich vermute das meinst du mit "Erfahrung" - und ich kann nachvollziehen warum ein "modernes" erzählerisches System wie PbtA einer in dieser Hinsicht unerfahrenen und unsicheren SL einen kräftigen Schubs in die richtige Richtung gibt. Ich würde dir auch voll zustimmen wenn du von veraltetem Abenteuerdesign gesprochen hättest (denn da kenne ich auch viele schlimme Dinge) . Trotzdem würde ich behaupten dass auch ein klassisches System "by the book" und ohne "Hausregeln" alternative Lösungsansätze ohne Steckenbleiben ermöglichen, sofern sich auch Abenteuer und SL an ebendiese Regeln halten. Das Problem tritt dann auf wenn Abenteuer und/oder SL sich über klassische Regeln hinwegsetzen.

    Zitat
    Welche weiteren Bände kennt ihr, in die Lovecraft nahezu heimlich, still und leise Einzug gehalten hat? Und welche sind empfehlenswert?

    Die Hellboy-Serie - und insbesondere deren Ableger B.P.R.D.: die Froschmenschen die dort die Welt überrennen sind schon ein sehr deutliches Zitat.


    So ziemlich alles von Junji Ito: kosmischer Horror in Reinform, ganz ohne Cthulhu-Mythos-Elemente zitieren zu müssen.

    Danke für deine Empfehlung. Am Ende habe ich mich dann aber doch für diese Ausgabe von Wordsworth entschieden, weil ich die Geschichtensammlung in ihrer Originalzusammenstellung haben wollte:

    https://wordsworth-editions.co…pernatural/king-in-yellow


    Hier bekommt man zu einem unschlagbar günstigen Preis tatsächlich ein ganz akzeptables Buch: das Cover-Design ist ansprechend und modern (sogar mit Relief-Prägung), Papier und Klebung sind okay (nicht berauschend, aber habe bei britischen Taschenbuchausgaben schon deutlich schlechteres gesehen), das Druckbild is ansprechend, das Buch enthält eine Einführung von David Stuart Davies (nicht überragend, aber solide) - und die Ausgabe ist vollständig (inklusive der Gedichte und der nicht-übernatürlichen Geschichten am Ende der Sammlung). Klare Kaufempfehlung.


    (Und ganz nebenbei: bei einem Preis von unter 3,50€ inklusive Versand für ein internationales Buch, da kann ich schon irgendwie nachvollziehen warum der große gelbe Versandhandelskonzern kein Interesse mehr am Büchergeschäft hat.)

    woran machst du das fest? Meinst du vielleicht das „Konzept“ der Figuren?

    Sowohl das Konzept als auch die Fertigkeiten sind hier Freitext. Dass ein Großteil der Sachen mit Zahlenwerten auf die man würfeln kann solche Freitexte sind kenne ich sonst nur von Fate, daher meine Assoziation.

    Schön dass die Sterne endlich richtig stehen. War ja schon seit Jahren angekündigt.


    Noch mehr Lese- und Layout-Proben gibt es übrigens auf der Website des Truant-Verlags zu sehen:

    https://truant.com/portfolio/unaussprechliche-kulte


    Visuell äußerst beeindruckend.


    Die Hastur-Illustration ist dieselbe wie das Titelbild der deutschen König in Gelb Ausgabe von Festa, oder nicht? Wer hat da von wem die Illustration wiederverwendet?


    Kennt jemand hier das System und kann mehr dazu sagen? Vom ersten querlesen der Vorschau-Bilder habe ich den Eindruck es geht in Richtung FATE, mit den Freitext-Fertigkeiten. Liege ich damit richtig?

    Ja, oben links oder oben rechts macht beides Sinn. Wenn wir das große CthulhuWiki-Logo oben rechts belassen, dann finde ich oben links eine sehr gute Position (als visuelles Gegengewicht). Spiegelverkehrt würde es genauso funktionieren, siehe als Beispiel Wikipedia (Wiki-Logo links und Box mit "Artikel-Titelbild" in der Regel oben rechts). Letzteres hätte den kleinen Layout-Vorteil dass der linksbündige Fließtext für das Bild nicht eingerückt wird.

    Zitat
    LOS ANGELES – A train engineer at the Port of Los Angeles was arrested this morning on federal charges for allegedly running a locomotive at full speed off the end of rail tracks near the USNS Mercy. [...] Moreno acknowledged that he “did it,” saying that he was suspicious of the Mercy and believing it had an alternate purpose related to COVID-19 or a government takeover [...]


    https://www.justice.gov/usao-c…e-near-us-navy-s-hospital


    :huh:


    Wir sind hier ein recht Bücher-affiner Haufen, egal ob Literatur oder Rollenspiel. Deshalb denke ich dieses Thema betrifft uns alle.


    Meine persönliche Meinung dazu, in wohlwollender Zeugnissprache: wir trennen uns in gegenseitigem Einvernehmen. Schnelle Lieferzeiten und hohe Verfügbarkeit von Büchern waren für mich der einzige Grund, warum ich über viele Jahre Amazon-Kunde geblieben bin.


    Wie seht ihr das?

    Wo kauft ihr eure Bücher?