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Lovecrafter Online – Rezension: Das gemiedene Haus (Gruselkabinett)

  • Seanchui
  • 24. Februar 2025 um 12:00
  • 780 Mal gelesen
  • 0 Antworten

Heute widmet sich der Lovecrafter online mal wieder dem gepflegten Grusel für die Ohren - und damit einer weiteren Ausgabe des "Gruselkabinett". Lohnt sich der Lausch-Ausflug in lovecraftsche Sphären?

"The Shunned House" gehört zu den Geschichten Lovecrafts, welche eher wenig zum von Derleth katalogisierten "Cthulhu-Mythos" beitragen. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb gehört die Geschichte zu meinen persönlichen Lieblingen. Die Mischung aus altertümlichem Grauen und ländlichem Aberglauben gepaart mit der hoch wissenschaftlichen Herangehensweise der beiden Protagonisten macht für mich so eine Art Quintessenz des lovecraftschen Horrors aus. Dazu kommt, dass sich mit dem seltsamen Vampirwesen ein wirklich ungewöhnlicher Endgegner in der Geschichte wiederfindet.

Ein kurzer Handlungsabriss? Nun gut: In der Benefit Sreet in Providence steht ein uraltes Anwesen. Dieses ist seit mittlerweile 60 Jahren unbewohnt, da sich niemand mehr findet, der dort einziehen möchte. Denn allen Bewohnern des Hauses ist ein schauriges Schicksal beschieden: sie werden kränklich, siechen dahin und blicken alsbald dem Tod ins Auge. Dr. Elihu Whipple hat die Geschichte des Hauses rekonstruiert und ist bei seinen lokalhistorischen Forschungen auf manch unerklärlichen Todesfall gestoßen. Welch Glück, dass sein Neffe eine Faszination für die morbide Atmosphäre des Hauses in sich trägt - denn so schließen sich die beiden zu einer unheilvollen Expedition zusammen. Gemeinsam wollen sie eine Nacht im Keller des Gebäudes verbringen, dort, wo das Grauen am Stärksten sein soll...

Nun, die Handlung ist bekannt und gewohnt stark wie die Vorlage. Das ist für ein gelungenes Hörspiel ja schon einmal die halbe Miete. Bleibt die Frage nach der Umsetzung - und auch diese ist in meinen Ohren gekonnt gelungen. Jürgen Thormann trägt als Dr. Elihu Whipple weite Teile des Hörspiels mit seiner markanten, aber nicht unangenehmen Stimme. Dabei ist der lange Monolog, währenddessen Whipple den Hörer sowie seinen Neffen in die Historie des Hauses einführt sicher die größte Schwachstelle des Hörspiels, erhält man doch in kompakter Form viele Informationen, denen es zu folgen gilt. Gelegentliche Dialogeinwürfe und eben Thormanns saubere Arbeit umschiffen diese Klippe allerdings recht gekonnt.

Gerade im zweiten Teil des Hörspiels kommt es dann zu deutlich mehr Action, und das Medium kann seine ganze Stärke entfalten. Der Einsatz von klangvollen Soundeffekten und passender Musik ist von jeher eine der Stärken des Gruselkabinett gewesen, und Marc Gruppe macht auch hier keine Ausnahme von diesen Tugenden. Technisch gibt es damit nichts zu meckern. Selbst das von Ertugrul Edirne geschaffene Cover - welches qualitativ wie immer gelungen ist - vermag es trotz der Visualisierung des grausigen Höhepunktes der Handlung mehr Neugier zu wecken als zu verraten. Das ist nicht immer der Fall gewesen.

Fazit: "The Shunned House" gehört zu meinen persönlichen Favoriten - dass diese Adaption der Geschichte völlig gerecht wird, sollte daher als Lob verstanden werden. Empfehlenswert.

Gruselkabinett 162: Das gemiedene Haus
Titania Medien
ISBN: 978-3785781876

Beim Verlag bestellen: https://titania-medien.de/album/folge-16…-gemiedene-haus

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