Nicht cthuloides Rollenspiel?

  • Was spielt ihr denn noch so bzw. was habt ihr schon so gespielt?


    Angefangen hat alles bei mir mit AD&D 2nd. Dann kam schnell Vampire dazu und Cyberpunk. Über die Jahre habe ich einiges probiert. Nicht mein Ding waren Shadowrun (Elfen und Cybertechnik? Bitte?) und DSA, was aber mehr an den Leuten lag die ich dort leider immer kennengelernt habe. Ok, war auch sehr regellastig.


    Heute spielen wir regelmäßig bzw. sind Gruppen in Planung für:
    - Call of Cthulhu
    - alte World of Darkness (zuletzt eine Dark Ages Vampire Runde, jetzt Werwolf)
    - Earthdawn
    - Yggdrasill
    - Deadlands
    - Dresden Files (wenn es denn mal erscheint)


    Für Spaßrunden dann Fiasko oder Kobolde! - demnächst gibt es noch die erste Runde "Beyond the Wall".

  • Sehr interessanter Thread. :thulu:


    Da kopiere ich meinen Text zum Teil aus dem Alte Welt Forum.


    Seit März spiele ich in einer 13 Age Runde mit.
    System ist ganz nett und auch nit zu überfrachtet.
    Da der große Teil dieser Runde aus eher jungen Spielern/innen besteht, hat es momentan was von "Das Monster der Woche ist...".
    Mal schauen, ob es mit der Kampagne noch voran geht.


    In einer Hangout-Runde spielen wir unregelmässig eher kleinere Systeme, wie zum Beipsiel etwa 1 Pot RPG.


    Anfangen hat bei mir alles mit D&D und danach kam eine ganze Menge nach.
    - (A)D&D (in allen möglichen Editionen)
    - DSA (Dritte & vierte Edition, konnte mich aber nie lange fesseln)
    - WoD (War nie meins, aber ich war tatsächlich sechs Jahre in einer Werewolf Runde)
    - Chtulhu (War leider ein sehr kurzes Intermetzo)
    - Myranor (Interessante Welt, aber am Ende wieder DSA)
    - Shadow Run (Sehe ich wie Dark_Pharaoh: (Elfen und Cybertechnik? Bitte?))
    - Savage Worlds (Fing gut an, aber nit wirklich meins)
    - Midgard 1880 (Habs für Chtulhu kennengelernt und war sehr angetan)
    - 7 Sea (Die einzige Runde, für die ich sogar meine Frau begeistern konnte. Hat leidr nit alnge gehalten)
    - Warhammer Fantasy (Mein persönlich liebstes Rollenspiel und die 2te war die beste Edtion)
    - Warhammer 40k (Alle Systeme/Settings)


    Es sind noch wesentlich mehr, aber die fallen mir gerade nit ein.


    Was ich gerne spielen möchte:
    - Primeval Thule für 13 Age, da mich das Setting hier sehr interessiert. Ist halt klassische Sword & Sorcery.
    - Beyond the Wall hat endlich bei uns Einzug gehalten, nur leider haben wir noch keinen Termin gefunden.
    - Dragon Warriors, tolles düsteres und schmutziges Settig.
    - Symbaroum, siehe Dragon Warroirs. ;)
    - Shadow of the Demon Lord, System und Setting gefallen mir sehr gut und da es ja so schon darauf ausgelegt ist, eine schnelle Kampagne damit zu spielen, könnte ich mir hier sehr gut eine Kampagne vorstellen.



    AL

  • Momentan spielen wir:


    - Warhammer Fantasy Rollenspiel [zweite Edition]
    Warhammer ist eigentlich unser "Flaggschiff". Seit 1997 entführe ich meine Spieler regelmäßig in diese Welt. Ich möchte gar nicht wissen wie viele Stunden ich bereits in der Warhammer-Welt zugebracht habe. Keine einzige davon habe ich bisher bereut.


    - Cthulhu Z - Survival/Horror mit sehr viel Tiefgang. Die Charaktere harmonieren sehr gut miteinander und setzen die Geschehnisse sehr realistisch um. Zu Beginn der Pandemie gerieten die Charaktere in Panik, brachen in Tränen aus, schmiedeten Pläne, versuchten ihre Angehörigen zu kontaktieren usw. Dies wurde auf sehr krasse und realistische Weise von den Spielern umgesetzt. Sie benötigten gar drei Spielsitzungen ( 3 X 4 Stunden ) um sich der Lage in der Welt überhaupt erst bewusst zu werden und konnten ab da auch erst rational handeln. Eine sehr geile Gruppe.


    Gespielt habe ich bisher:
    - Star Wars W6 (Möge die Macht mit Euch sein ;) )
    - Der Eine Ring (ein sehr stimmiges Low-Fantasy-Rollenspiel in Tolkiens Mittelerde)
    - Dungeons&Dragons 3.5 (High-Fantasy und absolut nicht mein Fall)
    - Conan RuneQuest (RuneQuest 3 diente hier als System. Informationen zur Hintergrundwelt holte ich mir aus "Gurps Conan" und dem "Conan Universum" von Erhard Ringer. Natürlich dienten mir die Romane Howards ebenfalls als Informationsquelle.
    - Warhammer 40K - Freihändler (Düster und dunkel. Warhammer mit Raumschiffen :mrgreen: )
    - Hârnmaster (ein sehr brutales, realistisches und sehr simulationslastiges Low-Fantasy-Rollenspiel)
    - Sturmbringer (mein erstes Pen&Paper-Rollenspiel)
    - Shadowrun (hat mir nie gefallen. Habs immer wieder versucht, ich komme nicht dagegen an... )
    - Cthulhu Gaslicht ( Cthulhu im Viktorianischen Zeitalter. Wird aktuell bei uns gespielt )


    Das ist geplant:
    Mit dem über Kickstarter finanzierten Regelwerk "ZWEIHÄNDER Grim&Perilous RPG" werde ich nächstes Jahr eine Kampagne ins Leben rufen, die im Deutschland des Jahres 1631 spielt . Der Dreißigjährige Krieg tobt und die Charaktere sind mittendrin.

  • Ganz am Anfang standen die gebrauchten DSA Sachen vom Bruder eines Freundes die einen Sommer lang ausgereizt wurden. Müsste die erste oder zweite Edition gewesen sein, das Regelwerk hatte 16 Seiten und Elfen und Zwerge wurden noch als Klassen geführt, genauso wie der Abenteurer (falls man aufgrund der Werte sonst nichts werden konnte).


    Weiter ging es dann mit dem Handbuch zu dem PC Spiel "Eye of the Beholder 1" da waren alle wichtigen Tabellen drin um danach zu spielen und damit fing die lange AD&D Zeit an. Ich glaube das ist das System (mit D&D 3.0) mit dem ich am meisten Zeit verbracht habe.


    Gespielt wurde auch:


    Shadowrun 2.01d
    alte WoD (Maskerade / Dark Ages) und die Ableger
    Aliens RPG von LE
    Star Wars W6
    Battletech RPG / TT
    Space Gothic


    später dann:


    Mers
    Harnmaster
    Arcane Codex
    Millenium´s End
    Degenesis
    Heredium


    zum Schluss:


    selbstgeschriebenes System für Endzeit-Setting mit "Fallout" Anlehnung.

  • Angefangen hat es bei mir mit 'Dungeons&Dragons'. Nach dem Wohnortwechsel ging es mit 'MERS' weiter, womit ich meine Rollenspielliebe zu Mittelerde entdeckt habe.
    Ausprobiert habe ich 'Shadowrun', 'Space Gothic', 'AD&D'.


    Heute leite ich regelmäßig...:
    'Rolemaster' auf Aborea
    'Der Eine Ring' (das aktuelle RPG in Tolkiens Welt)
    'Cthulhu' (als Forenspielrunde)


    ...und spiele regelmäßig:
    'Der Eine Ring'
    'Pathfinder' auf Golarion
    'Das Lied von Eis und Feuer'- RPG

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Puh. Also, alles was ich irgendwann mal angespielt habe ist vermutlich eine Liste von mehreren hundert Einträgen.
    Was ich derzeitig halbwegs regelmäßig spiele ist Shadowrun (Elfen und Cybertechnik? Fuck yeah. Auch wenn die Trolle der wichtigere Teil sind ;)) und Eis&Dampf. Generell stehe ich gerade ziemlich auf FATE-basierte Systeme.

  • Zitat von Antonia

    Generell stehe ich gerade ziemlich auf FATE-basierte Systeme.


    Wieso das? Was ist so cool an FATE?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Zitat von Torshavn

    Wieso das? Was ist so cool an FATE?


    Es ist im Wesentlichen eine in Regeln gegossene Anleitung zum guten Geschichtenerzählen. Die Leute von Evil Hat wissen, was sie tun. Was sie machen (Sei es nun FATE Core, Don't Rest Your Head oder sonstwas) hat viele neue und gute Ideen und ist trotzdem prägnant und übersichtlich. Was auch dazu führt, dass sich auch die absoluten Meisterneulinge in meinen Gruppen davon nicht überfordert fühlen und gute Spielabende abliefern.
    Sprich, die meisten FATE-Abende durfte ich spielen und das freut mich auch schon mal sehr ;)


    Außerdem sind die meisten FATE Worlds of Adventure kurzweilig und unglaublich schnell vorzubereiten. Ich kann wenn ich es drauf anlege jede Woche ein komplett neues Setting spielen und habe jedes Mal unter 3 Stunden Vorbereitungszeit, für CoC reicht das oft nicht mal für ein Abenteuer.


    Und zu guter Letzt gebe ich als Spielleiter gerne ein bisschen mehr das Heft aus der Hand, allerdings mangelt es mir in den meisten Runden an Spielern, die besagtes Heft dann auch nehmen würden.

  • Vielen Dank für deine Antwort :)


    Ich hatte schon öfter gehört, das FATE gut sei, deshalb habe ich jetzt mal gefragt.
    Das klingt wirklich interessant, was du über das System sagst. Damit scheint es mir auf alle Fälle einen genaueren Blick wert. Denn einfache Regeln suche ich ständig. Alles andere hält zu sehr vom Geschichtenerzählen ab.


    Aber etwas unglaublich scheint mir die Vorbereitung eines ganzen Settings (Welt incl. Abenteuer) in unter drei Stunden. Wie kann ich da Tiefe erreichen, die mir besonders wichtig ist?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Als kurze Vorwarnung, es braucht etwas Eingewöhnung, besonders für die Spieler. Die meisten sind es nicht gewöhnt, einfach so Details in der Welt verändern zu können und machen es auch nicht. Spannenderweise scheint es für Rollenspiel-Neulinge ein deutlich kleineres Problem zu sein.


    Für die Tiefe braucht es mehrere Sitzungen, da hast du recht. Die Settings sind recht roh, oft eher "sandboxy" und das System baut darauf, dass Spieler und Spielleiter es während des Spielens erweitern. Und das FATE Core Grundregelwerk sollte man natürlich auch gelesen haben. Gibt es aber übrigens kostenlos auf der Homepage, falls du mal reinschnuppern willst.
    Außerdem sind die Startabenteuer auch eher "Teaser", die aber trotzdem einen Spielabend füllen. Ich frage mal meinen Eis&Dampf-Meister, das ist ja ein ausgefeilteres System (eignes Quellenbuch mit über 100 Seiten) wie lange er vorbereitet hat. Bzw achte mal drauf, wie lange genau das dann dauert. Aber ich kann dir zumindest sicher sagen, dass man für die meisten Settings mittags anfangen kann und abends die Runde leiten.

  • Sicherlich bekannt, aber Dresden Files ist auch ein FATE-Setting. Allerdings Fate 3 (?) und nicht Fate Core, und Fate Core ist für mich noch mal besser und mehr auf den Punkt gebracht.
    Aber ja, da freue ich mich auch schon sehr drauf :)

  • Zitat von Antonia

    Als kurze Vorwarnung, es braucht etwas Eingewöhnung, besonders für die Spieler. Die meisten sind es nicht gewöhnt, einfach so Details in der Welt verändern zu können und machen es auch nicht. Spannenderweise scheint es für Rollenspiel-Neulinge ein deutlich kleineres Problem zu sein.


    Und hier sehe ich das Für und Wider des Spiels.
    Man muss Leute (Spieler) haben, die sich darauf einlassen.
    Erfahrungsbericht von meinen jetzigen 13Age SL, der Fate mit seiner alten Gruppe gespielt hat, die Spieler haben ihre "Fate-Points" hauptsächlich genutzt, um sich gegenseitig eine rein zu würgen.
    Für diese Gruppe hätte sich ein Regelwerk mit festen Richtlinien sicher besser geeignet.




    AL

  • So ist es.
    Wie gesagt, ich war schon fast verstört wie selbstverständlich Neulinge das Konzept aufgenommen haben und wie schwer sich "alte Hasen" teilweise damit getan haben. Wir (mich eingeschlossen) sind eben gewöhnt, dass der Spielleiter die Welt zu 100% vorgibt.
    Vorteil für mich/meine Gruppe: Ich habe ohnehin viele Leute, bei denen man sich als Spielleiter mal ein paar Minuten zurück lehnen kann, weil sie einfach erstmal weiter erzählen, bis ich sie ausbremse.
    Für solche Spieler ist das System perfekt.


    Unterm Strich ist es eher ein System zum Geschichtenerzählen als zum "Herausforderungen lösen".

  • ...um mal wieder zum Ursprungsthema des Threads zurückzukommen:


    Was habe ich nicht schon alles gespielt?
    - Begonnen hat es mit DSA. Das System hat mich letztendlich von 1990 an begleitet. Das war damals die zweite Edition, durchgezogen habe ich bis Edition 4.1 (das Regelmonster!). Dabei haben wir auch mal große Kampagnen aus dem "lebendigen Aventurien" gespielt, aber auch viel, viel, viel selbst-entworfenes Klein-Klein. Im Moment mangelt es an einer Gruppe.
    - spätestens mit Beginn meiner Ausbildung war dann das nötige Kleingeld da, um mich mit mehr Rollenspielen zu versorgen. Vorher hatten meine Eltern dem Sammelwahn einen Riegel vorgeschoben :-). Von da an haben wir ein bißchen rumgetestet:
    - Star Wars D6
    - Shadowrun (2.1 oder 3.1, ich weiß es nicht mehr genau)
    - Deadlands
    - Fading Suns
    - Legend of the Five Rings
    - Puppets
    - und natürlich CTHULHU


    Im Moment hält sich meine Stammgruppe mit cthuloiden OneShots über Wasser. Wir treffen uns recht selten.


    Frisch gestartet ist eine neue Einsteigergruppe mit
    - ABOREA
    Mal gucken, wie sich das entwickelt.


    Gelesen (und teilweise auch rezensiert) habe ich noch deutlich mehr Systeme. Davon würde ich im Moment gerne mal testen...
    - Beyond the Wall
    - Symbaroum


    Einfach, weil ich mal wieder etwas grimmige Fantasy erleben möchte...

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