Lord Dunsany

  • Ich habe "Die Königstochter aus Elfenland" gelesen und muss sagen, dass diese für Tolkien-Fans sicher ein gefundenes Fressen ist. Rückblickend war es auch ganz gut (ich sollte es nun - drei Jahre später - nochmal lesen...), damals fand ich es aber sehr langatmig.

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Habe zwei Bücher hier, in denen jeweils eine Geschichte vom Lord enthalten ist.


    - Science Fiction Stories 20 (Kurzgeschichtensammlung) / Ullstein Verlag - Sacnoth und die Festung Unbezwingbar

    Zitat

    Böse Träume plagten die Menschen in Allathurion, die Gaznak aussandte, der auf dem Komenten ritt und alle zweihundertdreißig Jahre die Welt besucht. Es gab nur eine Waffe gegen Gaznks uneinnehmbare Festung: Das Schwert Sacnoth ...


    - Die Götter von Pegana (Kurzgeschichtensammlung) / Heyne Verlag - Die Götter von Pegana


    Die Geschichten sind mehr dem Gerne Sword & Sorcery zuzuordnen, auch wenn eine davon im Science Fiction Stories auftaucht. ;)
    Selbst gelesen habe ich sie noch nit, kann daher nix zu ihrer Qualität sagen.




    AL

  • Im übrigen ist Dunsany Castle immernoch zu besichtigen. Wenn alles so klappt, wie ich es gerne hätte, werde ich es mir zum Jahresende mal ansehn.

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Ja die Podcasts haben mich neugierig gemacht.


    Clark Ashton finde ich eh schon nett und der Lord klang spannend.


    derTräumer: Könnte man Dich bitten ein paar Photos zu machen? Währe Dunsany bzw die Castle nicht auch was für die Zeitung?

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • S.T. Joshi war 2014 in Dunsany Castle und hat dort mehrere Wochen gearbeitet. In seinem Blogeintrag vom 28.06.2014 schrieb er:


    Zitat

    "The wedding took place five days after I returned from my two-week trip to Ireland, where I was lodged at Dunsany Castle in County Meath and spent the entire time sorting through thousands of pages of manuscripts by Lord Dunsany. By some miracle—and with the invaluable assistance of Martin Andersson, who in many ways knows Dunsany’s work better than I do—we were able to catalogue all the loose manuscripts (novels, short fiction, essays/reviews, poetry, plays), although a few of the items were unknown or unclassifiable. Dunsany also wrote any number of works directly into notebooks or scrapbooks, and we catalogued a good many of these. (There were also several scrapbooks of clippings relating to Dunsany’s plays, but we did not have a chance to examine these.)


    The end result is that we came upon hundreds of uncollected or unpublished works of whose existence neither we nor anyone else were aware. Now that this material is catalogued, it can serve as a quarry for many future volumes. Martin will work on what will no doubt be a delightful and potentially popular collection of Dunsany’s writings (stories, essays, poems) about dogs. These are some of his most charming works, and I think a volume of them will prove very successful. I myself came upon 8 or 10 unknown plays (some, admittedly, only 2 or 3 pages in length), and they will be added to my ongoing edition of Dunsany’s collected plays. But we are also determined to get out some e-books of Dunsany’s most important novels—The King of Elfland’s Daughter (1924), The Charwoman’s Shadow (1926), The Blessing of Pan (1927), and The Curse of the Wise Woman (1933)—to attract a new generation of readers who like reading on Kindles and tablets. So much work is to come!


    I cannot leave this issue without expressing my inordinate thanks for the courtesy and hospitality of Maria Alice, Lady Dunsany, and her son, Randal Plunkett, the current Lord Dunsany, who hosted us during our entire trip and provided us free room and board. I trust we worked hard enough to justify our keep, but their kindness is nonetheless much appreciated."


    ( http://stjoshi.org/news2014.html )


    DrGonzo: Sofern der Trip wirklich klappt, werde ich natürlich Bilder machen und sicher auch dazu was schreiben, egal ob hier oder im Magazin. Ich freu mich zumindest mal auf die Insel zu kommen!

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Das klingt mal Spannend.


    Wünsch Dir viel Spass auf der Insel.

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • Durch diesen Thred habe ich mir mal Die Götter von Pegana zu Gemüte geführt.
    Der Schreibstil war die ersten Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit jedem Kapitel formte sich ein immer größeres Bild der Götter von Pegana. Den Mythos den Dunsany um MANA-YOOD-SUSHAI und die Götter schuf finde ich sehr interessant, musste aber mit Bedauern feststellen, das die deutsche Veröffentlichung leider gekürzt ist. :(


    Wie liest sich den der gute Lord im Original?




    AL

  • An einem entsprechenden Bericht wären sicherlich sehr viele Leute interessiert, mich eingeschlossen.


    Die drei AI-Folgen waren interessant und ich habe auch zwei Bücher von Dunsany im Regal, aber so richtig reizen tun mich seine Werke bisher irgendwie nicht. Seine Persönlichkeit und sein Lebensweg interessierten mich beim Hören deutlich mehr. Werde aber sicherlich irgendwann mal die Lektüre in Angriff nehmen, schon der Vollständigkeit halber.

  • Habe nun auch die zweite Geschichte von Lord Dunsany gelesen, Sacnoth und die Festung Unbezwingbar.
    Hier hat Dunsany auf wenigen Seiten eine klassische epische Queste beschrieben.
    Ein Dorf was von unsagbarem Schrecken bedroht wird, der junge Held der aufbricht das Dorf zu retten und sich natürlich eine besondere Waffe besorgen muss um dem Bösen entgegen zutreten, aber diese ist nit zu leicht zu bekommen.
    Nach erringen der Waffe wird es Zeit sich dem Bösen zu stellen und alles zu einem guten Ende zu führen. ;)


    Mir hat diese Geschichte etwas besser gefallen, als Die Götter von Pegana, aber diese hier geht auch in eine ganz andere Richtung.
    Wie bereits erwähnt, schafft Dunsany es auf wenigen Seiten eine epische Geschichte zu erzählen. Andere Autoren würden aus diesen 17 Seiten wohl Stoffen für einen kompletten Roman spinnen.



    AL

  • So, Ich habe nun die Fantasy-Geschichten aus "In The Land of Time. And Other Fantasy Tales" (Penguin Classics) durch.
    Da sind wirklich einige Sahnestücke bei. Dunsany lesen bedeutet eine der Grundlagen der Fantasy-Literatur zu lesen. Die Ideen sind eher Heldenepen und antiken Dramen entlehnt, doch sind meiner Meinung nach viele der Geschichten ummernoch sehr gut lesbar. Natürlich darf man nicht verschweigen, dass Dunsanys Sprache stark von der King James Bible beeinflusst war, somit liest es sich altmodisch und "würdevoll".
    Meine Favoriten waren "The Gods of Pangana", "In the Land of Time" und "The Kith of the Elf-Folk".


    Btw. Der Irland-Trip ist gebucht! :tooloo:

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Dunsany wird mich nach Korsika begleiten. Poste dann mal meine Eindrücke. Eventuell komme ich auf der Insel dazu die Menhire zu besuchen.

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • 7 Kinder haben dann doch zeit geraubt.


    Dennoch habe ich ein wenig in Time and the Gods geschmökert.


    Ein wenig wie das Silmarillion nur in lesbar. Kurze Mythen in bibelhaftem Englisch. Mir gefiel es ist aber sicher nicht jedermanns Sache.

    “It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

  • Ich war vorgestern in Dunsany-Castle. Da ist Stoff für mehrere Artikel bei rumgekommen! Ein echter Skandal (dazu muss ich aber erstmal die Fakten klären, bevor ich dazu was sage) und Lady Dunsany hat mir die persönlichen Aufzeichnungen des 18. Lord Dunsany für eine Std zur Verfügung gestellt (die Frau ist sehr hilfsbereit und begeisterungsfähig!). Unter diesen unveröffentlichten Texten waren einige extrem interessante Sachen bei!


    Wie gesagt, ich möchte die Tage noch einige Sachen mit ihr klären und dann wird sich zeigen, was alles möglich ist. Bisher fühlt es sich wie Goldgräberstimmung an! :tooloo:

    “I couldn’t live a week without a private library – indeed, I’d part with all my furniture and squat and sleep on the floor before I’d let go of the 1500 or so books I possess.”
    H.P. Lovecraft in einem Brief vom 25. Februar/1. März 1929 an Woodburn Harris
  • Sauber! :shock:


    Dann bin ich mal gespannt. Das wäre ja was, wenn man direkt an der Quelle "wildern" darf. :D

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