Tagesspiegel, Sonntag, 12.11.2017: Das kosmische Grauen

  • Ich finde den Artikel auch grundsätzlich gut und positiv. Das sind einfach zwei Dinge, die mir dabei aufgefallen sind. Erfahrungsgemäß wird es eben auch Leute geben, die das lesen, sich die Bio kaufen und dann Schnappatmung bekommen, wenn da kaum was über Eiscreme drinsteht. So vergleichsweise unwichtig das auch sein mag. Und vermutlich sind das Leute, die im Hofforrorum aktiv sind. ;)


  • […] die das lesen, sich die Bio kaufen und dann Schnappatmung bekommen, wenn da kaum was über Eiscreme drinsteht. So vergleichsweise unwichtig das auch sein mag. Und vermutlich sind das Leute, die im Hofforrorum aktiv sind. ;)

    Das sind dann gewiss keine "wissenschaftlichen Geister", sondern Querulanten. Man kann immer und überall irgend jemandem Fehler – sogenannte – nachweisen. Geschenkt. Mir ist ein Rezensent lieber, der sein eigenes Hintergrundwissen einbringt und einen gut geschriebenen Text zu Papier bringt, – als jemand, der aus Furcht vor der sich ach so kritisch dünkenden Leserschaft erzittert und jedes Wort vermeidet, was diese aus der Bahn werfen könnte. Und wer deshalb an Schnappatmung leidet, sollte aus gesundheitlichen Gründen erwägen, ob er nicht besser auf diese Art von Lektüre verzichtet …

    Dass der Artikel von Moritz Honert keine klassische Rezension, sondern ein Rundumschlag in Sachen HPL ist, wer sähe das nicht? Und nach diesem Maßstab ist er auch zu bewerten. Ja: Über Eiscreme wird mehr im 2. Teil von Joshis Biografie geschrieben. Ist die Bemerkung deshalb falsch oder unangebracht? Nein, eben nicht. Sie passt sehr gut in den Kontext und rundet das Bild Lovecrafts, das Moritz zeichnet, ab. Und das war ja sein Anliegen. Nicht: "Ich liste gewissenhaft nur die Fakten auf, die in dem vorliegenden Band genannt werden."

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