• auch wenn Joshi Keene nicht mag, verdient er es auf jeden Fall hier einen Platz zu bekommen.


    Brian Keene (geb. 1967 in Pennsylvania) hat sich sowohl mit seinen Stories dem Lovecraft-Universum gewidmet (Die Wurmgötter) als auch den meiner Meinung nach besten Zombie-Horror-Roman ever geschrieben, nämlich das Reich der Siqqusim (bei Heyne auch in Form von zwei TB's Auferstehung & Stadt der Toten erschienen). Ich mag die Gattung Zombie-Horror eigentlich nicht wirklich, weder literarisch, noch filmisch, aber die im Reich der Siqquisim erfolgte Verknüpfung mit dem Thema Dämonen ist meiner Meinung nach mehr als gelungen und vor allem mit einem "schönen" negativen Ende. Deswegen liebe ich den Roman wahrscheinlich auch so, da es ähnlich wie bei C. A. Smith kaum einmal ein Happy End für die beteiligten Protagonisten gibt:-)


    Webseite: http://www.briankeene.com/
    Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Keene

    The path of excess leads to the Tower of wisdome (William Blake)

  • Joshi ist ja nicht die verbindliche Instanz :kohleziege:


    Ich habe bisher nichts von Keene gelesen. Er wurde oft im Kontext dieser seltsamen Büchern erwähnt, mit denen Festa dieser Tage reüssiert, und das schreckte mich ab. Wenn er aber auch Sachen im Sinne Lovecrafts und Smiths geschrieben hat, muss ich doch mal sehen, ob ich einen Blick wage.

  • also Keene ist nicht Lee:-) , sprich seine Bücher sind nun nicht strotzend vor Gewalt wenn Du das meinst? Die Wurmgötter lehnt sich auf jeden Fall an Lovecraft an und wie schon geschrieben - Das Reich der Siqqusim ist echt Klasse. Leider sind viele Titel noch nicht übersetzt.

    The path of excess leads to the Tower of wisdome (William Blake)

  • Hey Dark_Pharaoh,


    erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich in Totengräber-Manier diesen Thread ausgrabe.


    Bin erst seit kurzem hier angemeldet und durchforste gerade das Forum, nach interessanten Themen.


    Nun zu Keene ...


    Bisher habe ich zwei Bücher von Keene gelesen. Zum einem wäre da "Eine Versammlung von Krähen" zum anderen die Sammlerausgabe "Der Hexerbaum"


    Beide Bücher sind im Festa-Verlag erschienen und handeln zum Großteil von dem Protagonisten Levi Stoltzfus.


    Leider muss ich sagen, dass ich die Bücher eher mittelmäßig fand und die Hauptfigur zum Großteil albern.


    Zwar versteht es Keene Amtosphäre aufzubauen, lässt diese alleridngs in den Momenten verpuffen, in denen er "dem Bösen" allzu viele menschliche Eigenschaften andichtet.


    Was uns als Fans von Lovecraft auszeichnet, ist die Macht- und Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Göttlichen, Bösen und des Chaos. Wenn wir diese Kräfte und Mächte zu sehr in Geschichten vermenschlicht sehen, verlieren sie oft an Bedrohung.


    Es sind eben die Dinge, die wir nicht greifen, beschreiben oder uns vorstellen können, die ein Gefühl von grussliger Erhabenheit in uns auslösen. Ein Gefühl, dass wir in warmen Sommernächten auch beim Betrachten des grenzenlosen Sternenhimmels verspüren.


    Bei den Geschichten von Keene ist es aber so, dass der Protagonist immer den richtigen Zauberspruch und das richtige Hilfmittel zur Hand hat, um seinen Gegenspielern das Handwerk zu legen. Das kann sicherlich für den einen oder anderen unterhaltsam sein, ich finde so etwas im besten Fall albern.


    Das es sich hierbei um meinen persönlichen Geschmack handelt, möchte ich noch einmal betonen. Denn mir sind einige Leute bekannt, die Keene feiern und absolut begeistert von seinen Geschichten sind. Ich erinnere mich diesbezüglich an ein Autoren-Special von CreepyCreatures auf Youtube, in dem Keene in höchsten Tönen gelobt wird.




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