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PRESSEMITTEILUNG: Lovecraft-Horror trifft auf Meta Fiction in "König in Gelb"

  • Rahel
  • 16. April 2024 um 10:31
  • 1.529 Mal gelesen
  • 20 Antworten

Herausgeber Levin Handschuh und die Deutsche Lovecraft Gesellschaft e. V. veröffentlichen das interaktive Buch Der König in Gelb

In den Tiefen des Archivs eines nicht näher genannten Theaters wurde ein mysteriöses Manuskript gefunden: Das Drama „Der König in Gelb“, das nie zur Aufführung kommen sollte, da die Umstände um seine Erarbeitung von seltsamen Ereignissen und dem Verschwinden der Hauptdarstellerin geprägt waren. Nun liegt dieses Manuskript erstmals in einer vollständigen Fassung vor, mit sämtlichen Notizen, Bühnenfotos, Kostümbildern und all den seltsamen und grotesken Tagebucheinträgen, die dafür sorgten, dass der Titel dieses unheimlichen Theaterstückes nur hinter vorgehaltener Hand geflüstert wird!

Der König in Gelb ist ein von der Deutschen Lovecraft Gesellschaft herausgegebenes interaktives Buch, bei dem der:die Leser:in selbst zur Hauptfigur wird: Das Drama, das sich um Prinz Aldones von Alar, seine Verlobte Cassilda und den Fremden in der fahlen Maske in einer von den Wassermassen eines uralten Gottes verschlungenen Stadt entfaltet, ist nur der Anfang einer Reise in seltsame Welten, durch die zahlreiche Pfade führen. Dieses Buch verlangt ,anders gelesen zu werden. Welchen Weg wird die Handlung einschlagen, wenn man für die Figuren eine Entscheidung trifft? Welche seltsamen Geschehnisse lassen sich aus den Notizen eines wahnsinnig gewordenen Regisseurs zusammensetzen? Was für unheimliche Botschaften verstecken sich in den Illustrationen und Skizzen? Welche geheimnisvolle Musik ertönt beim Anstimmen der absurden Choräle? Und was passiert, wenn man das Buch völlig auseinandernimmt und etwas Neues daraus erschafft? Jede:r Leser:in findet einen anderen Weg durch das Buch – und es wird nie derselbe sein!


Die Beteiligten

Ein Team aus Künstler:innen aus ganz Deutschland entwarf dieses Projekt: Autor und Regisseur Levin Handschuh brachte die Komponist:innen Katharina S. Schmauder und Moritz Eggert, die Bühnenbildnerinnen Katharina Lackmann und Nanako Oizumi, die Illustratoren Leon Winkel und Fufu Frauenwahl, die Mediengestalterin Eve Fuchs, den Dramaturgen Lucas Herrmann, die Fotografin Elena Helfrecht und den K.I.-Künstler Boris Eldagsen zusammen, um dieses Ausnahmeprojekt des Lovecraft’schen Horrors zu verwirklichen. Zahlreiche farbige Illustrationen und interaktive Elemente laden zum Schmökern und sich Verlieren ein und lassen die Leser:innenschaft den cthulhuiden Wahnsinn, der das Werk Lovecrafts und seines Zeitgenossen Robert W. Chambers ausmachte, auf ganz neue Weise entdecken. Gefördert durch die Deutsche Lovecraft Gesellschaft e. V. und die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.


Deutsche Lovecraft Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft (dLG) widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit den Werken des amerikanischen Autors Howard Phillips Lovecraft und deren zeitgenössischer Interpretation. Der Verein wurde im Jahr 2014 gegründet und zählt mittlerweile über 300 aktive Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Mitglieder eint die Begeisterung für die vornehmlich in den 1920er-Jahren entstandenen Geschichten und Protagonisten, sei es durch Lovecraft selbst oder durch seine zahlreichen Autor*innenbekanntschaften, die seine Arbeit aufgenommen und weiterentwickelt haben. Die dLG unterstützt dabei eine große Bandbreite von Künstler*innen, Forschenden, Projekten und Veranstaltungen.


Der König in Gelb, herausgegeben von Levin Handschuh,

144 Seiten, farbig mit Abbildungen, Hardcover, 17 x 24 cm,

erhältlich ab April 2024 via Cthulhu-Webshop, 27,90 Euro


Schlagwörter: Robert W. Chambers, König in Gelb, Levin Handschuh, Horror, H. P. Lovecraft
Pressekontakt: Dr. Rahel Schmitz, presse[at]deutschelovecraftgesellschaft.de

Bilder

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Antworten 20

anouphagos
30. April 2024 um 15:34

Nach dem ersten Durchblättern bin ich sehr begeistert - und gespannt, was Leute ihrem Exemplar alles antun ... und ob die Bastelanleitung nur dafür da ist, mich in einen frühen Wahnsinn zu schicken ... und ob die kabbalistischen Bezüge nur popkultureller Bezug oder ein Code sind ...

Kopernikus
1. Mai 2024 um 10:22

Ich muss ehrlich sagen, ich stehe davor wie die Kuh vorm neuen Tore. Man weiß leider nicht wirklich was man damit anfangen soll oder kann. Und welche Bastelanleitung? Aktuell klingt alles ein wenig nach Pseudo-Gebabbel.

Rahel
1. Mai 2024 um 10:52

Hi Kopernikus,

schön, Dich hier im Forum begrüßen zu dürfen! Möchtest Du vielleicht etwas ins Detail gehen, was Du mit "Pseudo-Gebabbel" konkret meinst, bzw. was konkret Dich stört?

Liebe Grüße

Rahel

Kopernikus
1. Mai 2024 um 11:05

Hallo und Grüße zurück.
Mich stört - und das meine ich mit Pseudo-Gebabbel - das z.B. auf S. 58 ff. irgendwelche Klänge, Töne… geschrieben sind und hier das Gefühl von Geheimnis oder Code erzeugen sollen, es am Ende - wie auch in anderen Teilen des Buches - einfach nur Gebabbel ist. Natürlich kann man in einem Buch farbige Linien einfügen und es als Bastelanleitung verkaufen, aber ich persönlich habe mir am Ende etwas mehr erwartet, also nur Linien, mit denen ich dann irgendetwas selbst anfangen soll. Da fehlt mir die Story hinter der Story.


Nick

Rahel
1. Mai 2024 um 11:13

Ah, okay, verstehe. Für mich persönlich hat das ganz gut geklappt und ich hab das Buch auch als mehr empfunden als "nur Linien" - aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich glaube, eben weil es verschiedene Weisen gibt, das Buch zu lesen, passt es für mich: Ich kann es von Einband zu Einband lesen...oder eben nicht.

Aber ich schließe daraus, dass Du möglicherweise generell ein Interesse für ergodische Literatur hegst? Wenn ja, fände ich es spannend, Deine Meinung dazu zu erfahren - ich schwanke da alle paar Jahre zwischen "finde ich super" und "nee, ist nix für mich".

Kopernikus
1. Mai 2024 um 13:22

Also ich würde mein Exemplar von „Der König in Gelb“ zur Verfügung stellen, evtl hat jemand anderes damit mehr Spaß. Von der Erfahrung her war das mein erster Ausflug. Bin im Lovecraft Universum vor allem durch Brettspiele unterwegs und das seit vielen Jahren. Eventuell war dieses Buch einfach nichts für mich.

anouphagos
2. Mai 2024 um 10:06
Zitat von Kopernikus

Ich muss ehrlich sagen, ich stehe davor wie die Kuh vorm neuen Tore. Man weiß leider nicht wirklich was man damit anfangen soll oder kann. Und welche Bastelanleitung? Aktuell klingt alles ein wenig nach Pseudo-Gebabbel.

Mein Leseeindruck weicht ein bisschen ab: Man kann das Buch ja erstmal bis Seite 55 ganz normal linear lesen und alle Linien ignorieren; die Fußnoten und "Paratexte" erzählen dabei offenbar eine Story hinter der Story des Dramas, die Geschichte von dessen Inszenierung(sversuch). Das fand ich eigentlich ganz stimmig. Danach folgt ein "choose your own adventure"-Part durchs Drama (und die Inszenierungsstory), was finde ich ganz passend gemacht ist.

Den "Gebabbel"-Vorwurf kann ich aber bislang auch verstehen (auch wenn ich ihn freundlicher formuliert hätte :D) - mir scheint der Bezug zur Kabbala z.B. ein bisschen konstruiert und ich kann ihn nicht ganz einordnen: Ist das einfach nur eine pseudo-hermetische Referenz, um [Regie] als okkult belesen darzustellen? Oder ist das ein "Code"? Ich finde, die Orientierung eines Textes an den Sefirot ist von Umberto Eco und Shea/Wilsons "Illuminatus!" halt literarisch sehr hochkarätig besetzt, und ich fürchte auch, dass der Text diese Messlatte nicht reißen wird. Aber ich bin selber auch noch nicht durch.

Was ich, btw, cool fände, wäre ein MIDI-File der Partituren, damit man damit ein bisschen rumspielen kann ...

Leuchtendes Trapezoeder
2. Mai 2024 um 11:21

Vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber ich muss nicht überall krampfhaft einen Sinn bzw. die eine Erklärung suchen, auch wenn man das so im Deutschunterricht gelernt hat. Ich kann das "Gebabbel", wenn man das so bezeichnen will, einfach als Kunst sehen und genießen, und es in meinem Kopf so für mich interpretieren, wie ich selbst es für richtig halte. Insofern gefällt mir das Buch mega gut. :)

anouphagos
2. Mai 2024 um 11:52
Zitat von Leuchtendes Trapezoeder

Vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber ich muss nicht überall krampfhaft einen Sinn bzw. die eine Erklärung suchen, auch wenn man das so im Deutschunterricht gelernt hat. Ich kann das "Gebabbel", wenn man das so bezeichnen will, einfach als Kunst sehen und genießen, und es in meinem Kopf so für mich interpretieren, wie ich selbst es für richtig halte. Insofern gefällt mir das Buch mega gut. :)

Mir gefällt das Buch auch, ich hoffe, das kam raus :D Und die Meinung ist glaube ich gar nicht unpopulär ...

Aber: Gerade dieses Buch fordert ja heraus, nach "einem Sinn" und "der Wahrheit" zu fahnden - auch, wenn man als geübte Rezipientin postmoderner Literatur oder Connaisseur der König-in-Gelb-Fiction vermutlich weiß, dass das vergebens sein wird ^^

quantor
2. Mai 2024 um 11:58
Zitat von anouphagos

[...] linear lesen und alle Linien ignorieren; [...]

Hihi ^^

Ich habe so etwa ein Drittel durch und hab mich ein bisschen gefragt, ob ich was verpasst habe, weil ich bisher eben auch noch keinen Anlass zum "eskalieren" gefunden habe. Dann ist mir aber auch eingefallen, dass der Wahnsinn beim König ja erst im zweiten Akt einsetzen soll. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was da noch auf mich zukommt und habe bisher (auch im linearen Lesen) gut Spaß mit dem Buch.

Ich habe aber auch einfach den Eindruck, dass man sich schon ordentlich auf das Buch einlassen muss. Mir gelingt das, aber ich kann mir auch vorstellen, dass manches schnell mal sehr "gewollt" und "arg zusammenhanglos" wirkt. Das Problem habe ich persönlich nicht, aber das Potenzial kann ich sehen.

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