• Ich hoffe der Film ist hier im Forum noch nicht angesprochen worden, habe beim stöbern nichts dazu gefunden.
    Auch hoffe ich nicht, dass er hier eher "verpönt" aufgenommen wird, handelt es sich dabei doch um eine Umsetzung nach einer Novelle von Stephan King.


    Der Film behandelt die Ereignisse im Jahr 1922, welche sich um den Farmer Wilfred James und seiner Taten spinnen.
    Abgesehen vom Setting, bedient sich der Film einiger typischer Lovecraft-Elemente.
    So beginnt der Film damit, dass besagter Farmer, hervorragend gespielt von Thomas Jane, welcher spätestens nach "The Expanse" mehr Bekanntheit erlangt hat, einen Brief mit umfassenden Geständnissen schreibt. Die Handlung erlebt der geneigte Zuschauer also in der Rückschau, was mich sehr an die typische Art Lovecrafts erinnerte.
    Zudem kommt der Film ohne große Jumpscares aus und behandelt eher psychologischen Horror. Es hat Spaß gemacht, den sich entfaltenden degenerierenden Sog der Ereignisse der Handlung zu beobachten, die Wilfred James und seine Umgebung immer mehr in den Wahnsinn und ins Verderben zieht.
    Dem Kenner Lovecrafts werden zudem Szenen auffallen, die stark an "Ratten im Gemäuer" erinnern und der Flair einer Geschichte aus den 1920'ern wird wirklich schön eingefangen.
    Alles in Allem, bietet der Film keine tiefe, aber durchaus gute Unterhaltung und kann einem einen verregneten Abend auf der Couch definitiv erheitern.
    Der Film ist derzeit bequem auf Netflix zu finden.


    Mit freundlichen Grüßen
    FatOldOne
    (erster "richtiger" Beitrag hier im Forum, es ist mir eine Ehre hier dabei zu sein :D )

    „Wir leben auf einer friedlichen Insel der Ahnungslosigkeit inmitten schwarzer Meere der Unendlichkeit, und es war nicht vorgesehen, dass wir diese Gewässer weit befahren sollen.“ — H. P. Lovecraft

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