Beiträge von FatOldOne

    Ich hätte tatsächlich Interesse an so ziemlich jeden Band den du loswerden willst.
    Ich hab allerdings als "Newbie" keine Ahnung, in welcher Preisspanne sich die guten Stücke bewegen.
    Was würdest du für alle Bände zusammen verlangen?
    Sollte das mein Hobbybudget übersteigen, sende ich dir eine PN mit meinen expliziteren Wünschen:)

    Wow! Das ist ja klasse, dass du da gleich ein Artwork beisteuerst! Freut mich total!


    Hab's heute morgen aufm Weg zur Arbeit im Bus verschlungen und es kamen wieder diese Bilder in meinem Kopf auf....


    Danke fürs "Artwork", ist aber echt nur ne Skizze die ich nach der Arbeit halbwegs visualisieren wollte, mir fehlt zur Zeit noch das richtige Papier und der Tuschepinsel um sowas ernsthaft auszuarbeiten.


    Aber echt, danke für die netten Worte und ich freue mich das es gefällt.

    Ich hoffe, ich heize diese alte Diskussion nicht von Neuem an. Zumindest ist dies nicht meine Intention.
    Ich, als nicht "alter Hase" fand den Einblick schon mal interessant, welche Meinungen über das RPG der letzten Jahre bestehen, welches Selbstverständnis die deutsche Szene hat und wie die Entwicklung dieser von statten ging.


    Ich selbst habe leider weder die CW noch die CR mitbekommen, umso mehr freue ich mich auf die erste Ausgabe des Lovecrafters, die bei mir eintrudeln wird, bin mir aber auch bewusst, dass es ein anderes Magazin ist, nicht nur eine simple Fortführung.
    Aus der Zeit vor dem GRW der 7E, kenne ich nur das Spieler- und Spielleiterhandbuch, welche ich als pdf über Pegasus-Digital bezogen habe.
    Und selbst mir fällt auf, dass in den Büchern/pdf's mehr Herzblut steckt. Gerade als Mediengestalter viel mir die atmosphärischere Gestaltung auf.
    Besonders irritiert hat mich der Umstand, dass in der 7E die Mythos-Kreaturen so deutlich gezeigt werden und die Art des alten Buchs, die Kreaturen und Gottheiten durch teilweise bearbeitete Fotographien etc. nur anzudeuten, sagt mir nicht nur mehr zu, selbst ich als Neuling im Rollenspiel bin er Meinung, dass jene Variante dem Geist Lovecrafts wesentlich mehr zuträglich ist. Auch ist man dadurch automatisch auch als neuer Spielleiter dazu angeregt, sich mehr mit der ominösen Beschreibung auseinanderzusetzen, als einfach nur die Zeichnung zu beschreiben, oder gar zu zeigen.


    Deshalb kann ich die Kritik an dem GRW der 7E durchaus nachvollziehen...nun stapeln sich bei mir jedoch auch Bücher von Pegasus, allem voran das GRW, das IK, die Berufebände "Die oberen 10.000", "Magier und Mystiker", beide "Terra Cthuliana" und der "Gangster" Band.
    Aus der Perspektive des Neulings, der ansonsten keine Quellenbücher oder Regelwerke aus vergangenen Zeiten besitzt und deshalb irgendwo froh ist um jeden Band, der mir vor allem Hintergrundwissen beschert, muss ich sagen, dass mir die Bücher durchaus zusagen. Wohlgemerkt: Ich hab da keinen großen Vergleich. Auch die pdf's habe ich nur überflogen und plane nicht damit meinen örtlichen Copyshop zu überfallen (was aber bei meinem kürzlich erstandenen Arkham Quellenband anders aussieht :P )
    Dazu finde ich es zumindest nett, dass in den von Pegasus veröffentlichen Abenteuerbänden alte Abenteuer aus CW und CR neu aufgelegt werden...schließlich hab ich die nicht und die alten Sammlerstücke übersteigen doch teilweise arg mein Hobbybudget.
    Apropos Preis, die günstigen Preise der aktuellen Pegasus Linie erfreuen mich als Neuling doch sehr.


    Von der Gestaltung, also seitengroßen Farbillustrationen mit Tommygun-schwingenden Investigatoren, haufenweise Kutten und möglichst vielen Tentakeln mal abgesehen, bin ich auch zugetan...was die Übersicht betrifft! Da ich die Regeln als Leiter meiner Gruppe, die komplette Frischlinge in Sachen PnP und Lovecraft sind, ausgiebig büffeln wollte, kam mir die klare Strukturierung des GRW entgegen, auch wenn ich verwirrt darüber war, was die Aufteilung von manchem Inhalt zwischen GRW und IK betrifft.


    Alles in allem, ist mein Fazit: Für den Neuling ohne jegliche Erfahrung habe ich mit oben genannten Bänden einen guten Einstieg in die Welt des lovecraftschen Rollenspiels gefunden, kann aber die Stimmen der "Alten Hasen" nachvollziehen.
    Wenn es das Ziel des Verlags und der Redaktion von CTHULHU ist, interessierte Neulinge einzufangen, bietet die Reihe durchaus einen netten Einstieg in ein nettes Regelsystem. Was den Flair eines lovecraftigen und nicht tentakeligen Rollenspiels anbelangt, hapert es jedoch sehr, aber geneigter Neuling wird sich anhand dessen weiter mit der Materie beschäftigen und schnell auf den subtileren Weg stossen. Ich bin da irgendwo das lebende Beispiel.


    Soviel zu meiner Meinung aus Novizenperspektive...die garantiert kritisierbar ist, aber nachdem ich 22 Forenseiten gelesen hab, wollte ich auch mal meinen Senf dazu beitragen. Jedoch kann ich nichts zu der Art, wie Pegasus mit Kunden kommuniziert, sein Spiel promotet und weitere Bücher plant sagen. Dafür bin ich nicht lange genug dabei.
    Jedoch: Ich habe mir das Spielgruppen-Bundle der 7E geholt, also GRW, Sichtschirm und 5 IK. Dazu lag ein Gutschein für die pdf-Version von Priester der Krähen bei, welcher leider abgelaufen war. Nach nur einer Mail an Pegasus, wurde mir das pdf völlig ohne Diskussion, in kürzester Zeit und ohne Probleme meiner Onlinebibliothek hinzugefügt, was mich wirklich sehr gefreut hat. Ich weiß nicht wie das im großen Kontext zu bewerten ist, jedoch hat mich diese Kulanz, der freundliche Ton der Antwort und die Schnelligkeit der Bearbeitung sehr gefallen.


    So...reicht jetzt aber auch, danke fürs Lesen.

    Ich hoffe der Film ist hier im Forum noch nicht angesprochen worden, habe beim stöbern nichts dazu gefunden.
    Auch hoffe ich nicht, dass er hier eher "verpönt" aufgenommen wird, handelt es sich dabei doch um eine Umsetzung nach einer Novelle von Stephan King.


    Der Film behandelt die Ereignisse im Jahr 1922, welche sich um den Farmer Wilfred James und seiner Taten spinnen.
    Abgesehen vom Setting, bedient sich der Film einiger typischer Lovecraft-Elemente.
    So beginnt der Film damit, dass besagter Farmer, hervorragend gespielt von Thomas Jane, welcher spätestens nach "The Expanse" mehr Bekanntheit erlangt hat, einen Brief mit umfassenden Geständnissen schreibt. Die Handlung erlebt der geneigte Zuschauer also in der Rückschau, was mich sehr an die typische Art Lovecrafts erinnerte.
    Zudem kommt der Film ohne große Jumpscares aus und behandelt eher psychologischen Horror. Es hat Spaß gemacht, den sich entfaltenden degenerierenden Sog der Ereignisse der Handlung zu beobachten, die Wilfred James und seine Umgebung immer mehr in den Wahnsinn und ins Verderben zieht.
    Dem Kenner Lovecrafts werden zudem Szenen auffallen, die stark an "Ratten im Gemäuer" erinnern und der Flair einer Geschichte aus den 1920'ern wird wirklich schön eingefangen.
    Alles in Allem, bietet der Film keine tiefe, aber durchaus gute Unterhaltung und kann einem einen verregneten Abend auf der Couch definitiv erheitern.
    Der Film ist derzeit bequem auf Netflix zu finden.


    Mit freundlichen Grüßen
    FatOldOne
    (erster "richtiger" Beitrag hier im Forum, es ist mir eine Ehre hier dabei zu sein :D )

    Definitiv, fand die Serie damals wirklich hervorragend und finde es aus heutiger Perspektive erstaunlich, wie sehr sie und vor allem der erste Film, Elemente des Mythos transportiert, ohne es beim Namen zu nennen. Was mich garantiert geprägt und beeinflusst hat und meiner späteren Faszination für das Werk des Großmeisters Tür und Tor geöffnet hat.
    Muss meinen Spielern teilweise immer noch erklären, dass Ghostbusters zwar eine pulpige, doch recht klassische "Lovecraft"-Geschichte im weitesten Sinne ist.
    Wenn meine Spieler den Film heute gucken, fällt es ihnen nun auch auf, aber der Umstand lässt sich ja auf vieles übertragen, Idiana Jones und Hellboy sei diesbezüglich erwähnt.


    Man müsste sich die Serie wohl nochmal anschauen, alleine der Nostalgie wegen und um Mythoselemente raus zu filtern und aufzuarbeiten.