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Lovecrafter Online – Rezension: Wandler Weird Anthologie

  • Rahel
  • 17. November 2025 um 12:00
  • 120 Mal gelesen
  • 0 Antworten

Rahel beschäftigt sich mit dem Wandler Verlag und der neuesten "Wandler Weird"-Anthologie.

Mit dem Verlag Wandler tummelt sich seit einiger Zeit ein kleines, aber feines Haus in der deutschen Literaturszene. Spezialisiert auf fantastische Literatur und Kunst, bietet der Verlag insbesondere für Fans von Weird Fiction eine handverlesene Auswahl. Das macht sich auch in der Kurzgeschichtensammlung Wandler Weird bemerkbar.

462 Seiten stark ist diese imposante Anthologie. Herausgegeben von Verlagsinhaber Michael Schmitt, beinhaltet sie zwölf abwechslungsreiche und atmosphärisch äußerst dichte Erzählungen. Sie alle eint, vom Weird-Fiction-Genre einmal abgesehen, dass sie einen Zusammenhang zu anderen, bereits veröffentlichten Werken aufweisen. So ist beispielsweise Richard Gavins Kurzgeschichte Ein schwaches Bellen aus der Ferne eine direkte Fortsetzung von H. P. Lovecrafts Der Hund, wohingegen Ramsey Campbells Novelle Die letzte Offenbarung von Gla’aki den Severn-Valley-Mythos des Autors aufgreift. Sämtliche Geschichten lassen sich lesen und genießen, ohne derartige Zusammenhänge zu kennen. Doch wer sich ohnehin schon im scheinbar unendlichen Meer der Weird Fiction tummelt, freut sich über so manche Lore-Perle, die hier aufblitzen.

Eine weitere Besonderheit der Anthologie: Sie enthält ausschließlich Erzählungen von zeitgenössischen Autorinnen und Autoren, die auch derzeit noch aktiv schreiben. Die Wandler Weird Anthologie verlässt sich somit nicht auf Altbekanntes und Altbewährtes (druckt beispielsweise nicht zum x-ten Mal Edgar Allan Poes Usher ab), sondern bereitet denjenigen Stimmen eine Bühne, die im deutschsprachigen Raum noch weitestgehend unbekannt sind. So gesellen sich zu namentlich bekannten Zugpferden wie Ramsey Campbell, Stephen Graham Jones und W. H. Pugmire auch (bisher) weniger bekannte Schrifsteller*innen wie Jessica Landry, Maura McHugh und Christopher Slatsky.

Das Resultat ist eine wuchtige Kurzgeschichtensammlung, die vor allem aufgrund ihrer Vielfalt besticht. Die Erzählungen entführen uns in die feuchtkalten Wälder Washingtons während der 1920er-Jahre (Laird Barron, Die Männer von Porlock), präsentieren uns einen ungewöhnlich effizienten Abnehmdrink (Maura McHugh, Diät) und stellen uns vor das Rätsel eines kollektiven Selbstmords eines Kults (Christopher Slatsky, Der unermessliche Kadaver der Natur) – um lediglich drei Beispiele zu nennen.

Als wäre das alles nicht schon gut genug, endet die Anthologie mit einer vermeintlichen Kleinigkeit, die die Arbeitsweise des Verlags offenlegt. Eva Bauche-Eppers, Joachim Körber und Michael Siefener, die die Erzählungen ins Deutsche übersetzt haben, werden allesamt mit einer kurzen Biografie vorgestellt. Denn so, wie die Anthologie mit Bedacht zusammengestellt wurde, zeichnen auch für die deutschen Texte echte Menschen verantwortlich – und keine KI.

Eine Übersicht sämtlicher enthaltenen Erzählungen gibt es auf der Website des Verlags: https://www.wandler-verlag.com/product-page/w…eird-anthologie

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