Hallo zusammen,
die Idee auch regeltechnisch abzubilden, dass mit zunehmender Spieldauer Bindungen innerhalb der Gruppe entstehen, welche wiederum äußere Bindungen "auffressen", finde ich sehr gut und habe vor dieses Element vorerst nur in Form einer COC7E Hausregel für meine Runde zu übernehmen (s. auch meinen Post zur Übernahme der GS-Regeln in die 7E).
In diesem Zusammenhang ist bei mir die Frage entstanden, inwieweit dieser Prozess des "Auffressens" eigentlich auch regeltechnisch negativ auswirkt, d.h. wieso ist es -abseits der sozialen Isolation/Entfremdung die rollenspielerisch zum Ausdruck kommt- eigentlich nicht gut, wenn die Chars nur noch Bindungen untereinander haben? Weil die Projektion bei GS-Verlusten sich dann auch im Ausspielen von Gruppenkonflikten niederschlagen sollte oder weil die inneren Bindungen sehr viel schneller und unmittelbarer zerstört werden können als die äußeren z.B. durch Tod eines SC zu dem eine Bindung besteht?
Habe hier das Gefühl noch Facetten zu übersehen bzw. etwas nicht zu Ende zu denken....evt. gehöre ich auch zu denen, die immer alles explizit haben möchten :roll: ....
Oh, und ich finde die Beispielposts zur Konkretisierung einiger Regeln übrigens eine tolle Idee, da ich dies im Regelwerk noch etwas vermisse....