• Moin Leute :),

    wie immer in meinem Urlaub bin ich wieder mal fleißig. D.h. möchte ich euch mein neues Projekt vorstellen.

    Worum geht's?
    In E Mari Merces kommen die Charaktere nach Halifax in Neu-Schottland (Kanada). Ein seit langem verschollenes Schiff ist wieder aufgetaucht und liegt jetzt unter Quarantäne im Hafen. Die Charaktere werden als Privat Detektive angeheuert um einen Anwalt zu unterstützen. Das Ziel: Ein Mandant möchte seinen Schiffscontainer wieder haben, der mit dem Schiff vor 30 Jahren verloren ging. Aber die Behörden rücken ihn nicht raus und der Anwalt möchte wissen was eigentlich vor sich geht.

    Setting und Stil
    Das Szenario wird im Jahr 2000 spielen. Der Stil wird eher in Richtung Mystery gehen. Das Szenario ist teilweise offen und teilweise linear. Ich halte es für sehr Einsteigerfreundlich und sehr leicht zu leiten.
    Es werden sowohl klassische als auch neue Mythoselemente behandelt. Die Länge beträgt aktuell 10.5k Wörter (ca 20 Seiten). Ich denke ich werde am Ende bei ca. 30 Seiten landen. Ohne es getestet zu haben kann ich das nur schwer abschätzen. Aber ich würde sagen, dass das Szenario in 3 Abenden zu packen sein sollte.

    Warum Kanada und warum 2000?
    Ich war selbst mal vor vielen Jahren in der Ecke von Kanada. Leider nicht in Halifax selbst. Ich war aber auf der Suche nach etwas, dass so wie Neu-England ist ohne Neu-England zu sein und hab mich da etwas zurück erinnert. So bin ich auf Halifax gestoßen. Eine echt schöne Ecke der Welt, die medial noch nicht so ausgelutscht ist. Wenn ihr Lust habt, googelt mal. Sie macht echt was her.
    Das Jahr 2000 habe ich gewählt, weil ich etwas haben wollte, das an The city that would not die anschließt. Die große Stärke von FHTAGN ist das Kampagnenspiel mit selbst gebauten Charakteren. Aber ziemlich alle Szenarien sind One-Shots mit fertigen Chars. The city that would not die ist für sich genommen ein ziemliches Brett und fast schon eine Minikampagne. Aber man möchte seine selbstgebauten Charaktere ja gerne weiter spielen und diese Möglichkeit wollte ich schaffen. Außerdem mag ich die Zeit um die Jahrtausendwende. Die Musik, die Neugier auf neue Technik ... nehmt's mir nicht übel, aber da werde ich nostalgisch.

    Übrigens: Das Szenario funktioniert unabhängig von The city that would not die. Es ist kein zweiter Teil oder so. Man wird es auch sehr leicht in die Zeitenwende portieren können. Ich werde mich bemühen die Handouts so zu gestalten, dass man da losgelöst ist.

    Arbeitsstand
    Ich bin jetzt seit 2 Wochen am Tippen und es geht gut voran. Gerade ist der Haupttext der Handlung fertig geworden und ich muss eigentlich nur noch ein paar Ortsbeschreibungen glatt ziehen. Danach geht es in's Spieltesten. Ich hoffe, dass ich das alles noch diese Woche eintüten kann. Aber wir alle kenne es: Die Zeit vergeht schneller als man denkt.

  • Stefan (aka Eiter) 6. Januar 2026 um 13:01

    Hat den Titel des Themas von „E Meri Merces“ zu „E Mari Merces“ geändert.
  • Ein kleines Update an der Front.
    Ich führe selbst gerade den ersten Playtest durch. Wir sind gerade irgendwo in der Mitte.
    Es ist aber schon klar, dass größere Änderungen nötig werden. Vermutlich wird es zwei Einstiege geben. Einen der eine größere Ermittlung vorab stellt (das wird für die Spielleitung eher anspruchsvoll) und einen der direkt zum Kern des ganzen kommt und recht schnell aktionlastig wird.
    Bis das spruchreif wird, wird es aber noch sehr lange dauern.
    Ich bin übrigens selbst überrascht wie lange wir an dem Szenario spielen. Ich lasse es ja gerne laufen und gebe den Charakteren ihren Raum. Aber wir sind schon 3 Sessions (á 3h) dran und sind gerade mit dem Investigativteil durch.

  • Der Playtest ist durch und jetzt geht es wieder an die Säge (äh ... Tastatur :D )
    Ich werde nochmal einiges zusammen schneiden und umschreiben. Der Kern des Ganzen funktioniert aber sehr gut. Ich muss auch eher Dinge raus werfen und NPCs umschreiben, als dass ich nochmal wirklich an die Basis muss.

    Ganz untypisch für mich, wird das Szenario am Ende kurz und knackig.

    Um was wird es gehen (harter Spoiler):

    Spoiler anzeigen

    Ein seit den 70ern verschollenes Frachtschiff taucht nach 30 Jahren im Meer vor Halifax auf. Die Charaktere bekommen von einem Museum den Auftrag einen Frachtcontainer zu untersuchen und zu inspizieren in welchem Zustand die Ladung ist. Der Großteil der im Container befindlichen Artefakte ist zerstört, doch eines fehlt ganz. Ein Gerücht macht die Runde, dass eine Person von dem Schiff sprang, als das Schiff in den Hafen geschleppt wurde. Die Charaktere werden auf die Spur angesetzt und tatsächlich finden sie die, dem Wahnsinn verfallene, Person und das Artefakt. Eine Hetzjagd durch die Stadt beginnt. Tiefe Wesen, jagen die Charaktere und ihre Verbündeten, letztlich in die Unterstadt, ein düsteres Kavernensystem unter(?) Halifax. Jede Entscheidung und jeder Ausweg führt zu neuen Problemen und verschlimmert die Lage der Charaktere, bis es letztendlich um alles geht.

    Elemente sind: Tiefe Wesen, uralte Artefakte, Mystiker, uralte Städte die nicht von Menschen gebaut wurden und natürlich hohe Stabiverluste. Ich wollte in einem Gegenwartszenario einen Flachköpfer in den Mythos machen. Und das ist es auch geworden. :)

    Das Szenario ist sehr linear. Ich denke eine Spielzeit von 4 Stunden ist zu erreichen und Tempo am Spieltisch würde auch Tempo im Szenario gut unterstützen. Ein gewissen Atemlosigkeit soll dazu gehören.

    Das von mir angedachte Ziel, ein Szenario zu schreiben, dass nach "The City that would not die" spielt, ist auch erreicht. Es hat einen anderen Spielstil, bereitet aber den Weg für weitere Szenarien. Wo "The City ... " schon fast eine Kampagne, mit langen tragenden Szenen ist, ist "E Mari Merces" ein kleiner schneller Schnapper, den man sich mal schnell rein ziehen kann.

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan (aka Eiter) (21. Juni 2026 um 11:35) aus folgendem Grund: Spoilerinhalte einfügen

  • Ich hab nochmal über das Szenario nachgedacht. Wenn ich das Szenario so zusammen schneide, so dass es in sich funktioniert, bleibt leider von der eigentlichen Idee nichts mehr übrig. Ich werde es daher erstmal auf Eis legen und etwas fermentieren lassen. Evtl greife ich es irgendwann wieder auf.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!