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Die Playbooks sind quasi neue Charakterklassen?
Richtig. Im Grunde ist die Charaktererstellung selbsterklärend. Die "normalen" Playbooks gibt es sogar gratis auf DTRPG.
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Aber das mit den Abenteuern ist mir noch nicht so ganz klar (das sind die Playsets, oder?)
Kann sich ein SL vorbereiten oder entsteht alles beim Spiel?
Das Regelwerk schlägt drei Wege vor:
Ein Playset (=Generator) benutzten (siehe unten)
Ein Framework (entspricht in etwa so etwas wie einem Onesheet Abenteuer) benutzen/entwickeln. Auch hierzu gibt es Tipps und Vorlagen. Ich hab aber bisher nur ein vorgefertigtes Framework genutzt.
"Einfach Anfangen" (From Scratch). Hierbei sollte man besonders intensiv Fragen Stellen und die Antworten verwenden. Wenn Beispielsweise der "Alienist" Spieler sich als Gegenstand das "Diary of a madman" aussucht, dann ist das ein guter Aufhänger für Fragen aus denen sich dann die Geschichte entwickelt.
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Wie funktioniert das mit dem Abenteuergenerator genau?
Das Buch liefert einen Dorfgenerator mit. Hierbei müssen die Spieler zusammen 2x5 Ja/Nein Fragen beantworten, wobei sie nur 2x3 Fragen mit Ja beantworten dürfen. Aus den Ja Antworten ergeben sich dann 2 allgemein bekannte Informationen und 2 Geheimnisse des Dorfes.
Beispielfragen: Does the town have a tragic past? Have strange lights been seen in the area?
Inzwischen gibt es auch ein paar Erweiterungen für das Dorf (Museum, Asylum, Cemetery) und 2 neue Generatoren (Journey, the frozen Wasteland).
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Warum sind "vorgefertigte Plots" eher problematisch - weil sich der Plot durch die Moves zu stark verändern kann?
Grundsätzlich könnte man mit PbtA Systemen nur die "mathematischen" Mechaniken anwenden und vorgefertigte Abenteuer ganz normal durchprügeln. Aber das ist wie Fate ohne Fatepunkte (und somit ohne Spielereinfluss/Aspekteinsatz) zu spielen.
Ein befreundeter SL hat mal ein CoC Einstiegsszenario mit tremulus geleitet. Grundsätzlich geht das, aber wenn man die Regeln wie gedacht anwendet weicht man irgendwann weit vom Pfad ab. Vorgefertigte Abenteuer eigenen sich seiner Meinung nach aber hervorragend als initiale Aufhänger.
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Irgendwie habe ich da noch ein Verständnisproblem - besteht tremulus denn nur aus kleinen Szenen, die man eigentlich um der Szene willen spielt bzw. um eine gemeinsame Story erst entstehen zu lassen (ähnlich Fiasco)?
Schwere Frage. Also ich spiele bei PbtA Systemen in erster Linie meinen Charakter und gestallte die Story durch meine Antworten und Entscheidungen bei Moves und Fragen mit, ohne mir wirklich viele "Meta" Gedanken zu machen. Ein Mitspieler sieht das allerdings genau andersherum
Für einen Fiascovergleich ist die SL Rolle aber auf jeden Fall zu ausgeprägt.
Was mich an tremulus nervt ist, dass das Buch halt an vielen Stellen nicht wirklich eindeutig beschreibt wie man Dinge handhaben soll. Der Regelteil ist mMn einer der schlechter Geschriebenen. Das machen andere PbtA Spiele besser (z.B. Monster of the Week).
So wie es aussieht kommen seit der Erfüllung aller Kickstarter Stretchgoals auch leider keine weiteren PDFs mehr raus. 