Beiträge von Rahel

    Mh, naja - da kann ich dir nicht ganz so zustimmen. Text-Adventures, beispielsweise, umgehen das Problem natürlich, indem sie eben...Text-Adventures sind. Ich denke hier spezifisch an Anchorhead. Aber ja, sobald es Spiele sind, die explizit visuell erzählen wollen, wird es schwierig. Aber ich finde eben auch da, dass bspw. Eternal Darkness das gut schafft, genau wie Amnesia - beides Spiele mit Sanity Mechanics (wie eben auch Call of Cthulhu).

    Bei Dark Corners of the Earth weiß ich nicht, wie gut die Spielmechanik funktionierte - bei FPS bin ich immer erst einmal skeptisch, denn da wird (sofern es kein Stealth-Game ist), der Fokus ja auf eine recht mächtige, waffenwedelnde Spielfigur gelegt. Ich hab DCE nie gespielt, kann es daher nicht beurteilen.

    Jupp, da haben wir schon sehr viele meiner Highlights (definitiv Eternal Darkness) 8|

    Ich persönlich mag oft aus nostalgischen Gründen die alten Games sehr - von Text-Adventures wie Anchorhead bis hin zu Shadow of the Comet, obwohl ich viele dieser Spiele deutlich später gespielt habe, als sie eigentlich erschienen sind. Also eher... Retro-Gründe 8o


    Zu The Shore bin ich noch nicht gekommen; generell habe ich das Gefühl, dass der Videogame-Markt in den letzten Jahren in Sachen Cthulhu explodiert ist - da komm ich persönlich nicht mehr wirklich hinterher. Das neuste Call of Cthulhu fand ich in Ordnung; war ein netter Nachmittagssnack und ich habe mich gefreut, dass es ein recht stressfreies Spiel war. Wichtiger Gedanke hier: Ich hab mir das Spiel von einer Freundin ausgeliegen; hätte ich bei Release den Originalpreis dafür bezahlt, hätte ich es wahrscheinlich an die Wand geschmissen.

    Guten Tag liebe Kultistinnen und Kultisten!


    Ich beschäftige mich derzeit mit Lovecraftschen/Cthulhoiden Videospielen. Da würde es mich sehr interessieren, was Eure persönlichen Top 5 (oder Top 10, wer nicht an sich halten kann) sind - und vor allem, warum?

    Es dürfen Games aus allen Genres und jedem Jahrzehnt sein. 8)


    Liebe Grüße,

    Rahel

    Ich mag die Idee, dass jeder kurz sein Fazit ausformuliert. Wie sehen die anderen das?

    Und wie wollen wir abschließend über die nächste Lektüre entschließen? Ich hätte gesagt, wir setzen erstmal einen Stichtag für Literaturvorschläge an und wählen dann.

    Wollen wir für den LcOnline eine kurze Nachlese zum gestrigen Treffen verfassen? Wollte mir eigentlich Notizen dafür machen, hab es aber verbummelt, da ich aktuell nicht Zuhause bin 🙄. Hat von den anderen Teilnehmern jemand ein paar Stichpunkte festgehalten?

    Eine weitere Idee wäre, weiter bei den Klassikern der Gothic Fiction zu bleiben. Da wäre beispielsweise Lewis' The Monk eine Option.

    Auch die Idee der Weird Women fand ich spannend - das ist dann mal ein Teil der Literaturgeschichte, der recht unbekannt ist.

    Ich habe ehrlich gesagt nie nach Gesamtausgaben gesucht, da die Texte ohnehin in der Public Domain sind. Da habe ich mir dann quasi die Sammlungen rausgepickt, wie sie zu LeFanus Zeiten rausgegeben wurden (bspw. In a Glass Darkly).

    "Carmilla" ist einer meiner All-Time Favoriten. Zusammen mit Shirley Jacksons The Haunting of Hill House. :love:


    Aktuelle lese ich Metro 2035 von Dmitry Glukhovsky.

    Die englische Originalfassung von Horace Walpoles The Castle of Otranto ist über Wikisource verfügbar.


    Hier noch einige Tipps für Sekundärliteratur. Leider ist das bisher alles englischsprachig und literaturwissenschaftlich ausgerichtet. Wenn es weitere Vorschläge gibt, freue ich mich sehr.

    • Smith, Andrew (2013): Gothic Literature. Edinburgh University Press.
      • Hier gibt es ein kurzes, knackiges Unterkapitel: „Defining the Gothic: Otranto
    • Hughes, William (2013): Historical Dictionary of Gothic Literature. The Scarecrow Press.
      • Einträge sowohl zu Castle of Otranto als auch Horace Walpole; außerdem eine kurze Chronologie der Gothic Fiction und eine knappe Einleitung, was „Gothic“ überhaupt ist.
    • Punter, David & Glennis Byron (2004): The Gothic. Blackwell Publishing.
      • Kurze Kapitel über Horace Walpole sowie wichtige Konzepte/Hintergründe der Gothic Fiction; außerdem eine Chronologie der Gothic Fiction und eine Einleitung zu Gothic Fiction.

    Wer Spaß an Architektur hat, dem empfehle ich auch, mal einen Blick auf Strawberry Hill zu werfen – dem Landhaus, dass Horace Walpole sich hat bauen lassen. Walpole hat nicht nur die Gothic Fiction begründet, sondern auch die gotische Architektur wiederbelebt…

    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, woher der kam - ich vermute, da ist dem Grafiker etwas durchgegangen. Habe das Cover leider erst nach der Drucklegung gesehen...