Beiträge von Chris

    Eine Geschichte mit der ich (trotz mehreren Lese-Anläufen) nie warm geworden bin.

    Ein Gedanke über den ich gerne mit euch philosophieren möchte:
    Wir nennen uns selbst "Kultisten" - und unsere Zusammenkünfte "Ritual" oder "Anrufung". Warum eigentlich?


    Die Protagonisten in Lovecrafts Geschichten (und auch im Cthulhu-Rollenspiel) sind doch überwiegend Gentlemen und Akademiker - die die Existenz der Kultisten (meist degenerierte Hinterweltler oder schlimmeres) mit Schrecken zur Kenntnis nehmen, anstatt sich mit ihnen zu identifizieren.


    Das was wir machen (Podiumsdiskussionen, Kultur-Förderung, etc.) klingt auch viel mehr nach Gentleman-Akademikern, als nach echten Kultisten.


    Warum also heben wir uns Worte wie "das Ritual" und "Kultisten" nicht für die Momente auf, wo wir bei Vollmond Blutopfer an uralte Fischgötter bringen - und lassen die Kultur-fördernden Podiumsdiskussionen unter einem Namen wie "Symposium" laufen? Das wäre doch viel stimmiger.

    Sind das richtige Tarot-Karten-Decks, mit Werbung für die dLG auf der Rückseite (und Karten-Motiven auf der Vorderseite)?
    Oder sind das "nur" Flyer/Visitenkarten im Tarot-Karten-Format?

    Ja, genau! Eine in-time-Zeitung!


    Du hast recht, "De Profundis" hat nicht wirklich Regeln - und man muss den Namen nicht unbedingt nennen. War für mich ein schneller Weg, meine Idee mit der Zeitung zu kommunizieren. Aber wenn wir das ganze richtig starten, können wir es gerne mit ein paar mehr Worten allgemein umschreiben.


    Die Idee einer gedruckten Ausgabe gefällt mir! Wobei ich die dann möglichst komplett in-time machen würde, komplett ohne erläuternde Texte.


    Eine Sache die dann noch offen ist: in welchem Jahr erscheint die Zeitung? "Heute minus 100 Jahre" hätte den Charme, dass die Daten eingängig sind (die Sommer '16 Ausgabe erscheint im Sommer 2016 für den Sommer 1916), aber auch den Nachteil dass wir noch gut zwei Jahre Weltkrieg vor uns hätten (was als Setting schon eher speziell wäre) ...

    Hallo zusammen,


    vor ein paar Tagen hatte ich schon mal drüben beim Thema "Was tun, um Lovecraft und den Verein bekannter zu machen?" die Idee angesprochen, eine Art "Kontaktbörse" für De Profundis in Form eines Zeitungs-Kleinanzeigenteils anzubieten.


    Um das Ganze schnell und pragmatisch auf die Beine zu stellen, würde ich vorschlagen die entsprechende "Zeitung" hier als Unterforum einzurichten (sofern Interesse dafür besteht).


    Dort könnte dann jeder seine Kleinanzeigen aufgeben ("Suche ungewöhnliche Pilze zwecks Forschung. Auch Fotos oder Beschreibung."). Interessenten können dann per Privater Nachricht darauf antworten um den Erstkontakt herzustellen. Wer Interesse hat kann natürlich auch längere Artikel, Reportagen, oder Leserbriefe in der Zeitung veröffentlichen.


    Wer hat Interesse?

    Eine Website mit mehr Inhalt finde ich super!


    Aber zwei Anmerkungen zu diesem Prototyp habe ich:


    1. Der Stil der Startseite (mit den animierten Scroll-Effekten) wirkt mir persönlich etwas zu "modern". Sieht man zu oft - und meist im Zusammenhang mit Startups die irgendwelche heiße Luft verkaufen wollen. Wirkt auf mich etwas im Stil vergriffen: für einen Verein über einen Autor vom Anfang des 20. Jahrhunderts (und der selbst in seiner Zeit schon eher konservativ war) hätte ich mir etwas konservativeres / zeitloseres gewünscht. Insofern gefällt mir das Look&Feel der aktuellen Seite deutlich besser.


    2. Die aufklappbaren Menüs am oberen Rand sind mit einem Tablet (mit Touchscreen) nicht gut zu bedienen: um ein Menü aufzuklappen muss ich es antippen, aber in dem Moment wird auch gleich ein Link aufgerufen.

    Wer soll die Zielgruppe des Videos sein? Ich bin mir nicht sicher ob ein Mensch, der noch gar keinen Zugang zu HPL hat, auf die Idee kommt sich ein Video über das Leben und Werk von HPL anzusehen (auch wenn es nur 5 Minuten lang ist). Für die Zielgruppe "kennt HPL noch gar nicht" würde ich es eher anders herum aufziehen: als Video über die "verborgenen Ursprünge der Popkultur" (darf ruhig etwas reißerisch sein), dass damit anfängt, in diversen Medien immer wieder auftauchende Motive aufzuzeigen (= die Zuschauer bei dem abholen was sie schon kennen) - und danach die Spuren dieser Motive zu ihren gemeinsamen Ursprüngen zurückverfolgen (eben zu HPL und seinem Werk).

    Ein paar Ideen die mir spontan in den Sinn kommen:


    Wissenschaftliche Beschäftigung mit Lovecraft fördern: ein Symposium organisieren; einen Sammelband mit wissenschaftlichen Artikeln rausbringen; Kultur- oder Literatur-Wissenschafts-Studenten dafür gewinnen eine Hausarbeit oder dergleichen über Lovecraft zu schreiben, etc.


    Künstlerische Beschäftigung mit Lovecraft fördern: Gruppen von gleichgesinnten Kreativen zusammen bringen und fördern - in der Realität und in einschlägigen sozialen Netzwerken (z.B. für Hobby-Illustratoren könnte man eine dLG-Gruppe auf Deviantart machen); gemeinsame Veröffentlichungen (Gedichtbände, Artbooks, etc.) und Events (Lesungen, Ausstellunge, etc.) fördern und unterstützen.


    Eine "Kontaktbörse" für De Profundis anbieten (aufgemacht wie eine Kleinanzeigen-Zeitung aus den 1920/30er Jahren - und voll mit Werbeanzeigen für die dLG).


    Präsenz in den Medien: Lokalzeitungen, Interviews im öffentlich-rechtlichen Radio (beim Radio hören auf dem Weg zur Arbeit habe ich öfters den Eindruck dass die nicht besonders wählerisch sind), ein Twitter-Account, ein Youtube-Kanal (der Videos mit Lovecraft-Bezug verlinkt), etc.

    Hi,


    wie lange dauert es denn üblicherweise bis ein neuer Mitgliedsantrag bearbeitet wird?


    Ich hatte Ende April einen Antrag per Post geschickt - und bis jezt keine Reaktion darauf bekomme.
    Langsam steigen namenlose Ängste in mir auf, ob dem Brief vielleicht unterwegs ein unsägliches Schicksal wiederfahren ist ...