- Offizieller Beitrag
ZitatFriedrich von Hoheneck ist ein ehemaliger preußischer Stabsoffizier, der den Rang eines Majors im Großen Krieg bekleidete. Zu Beginn seiner Karriere besitzt er fünf Motivationen, die nicht ganz so ausschlaggebend wie Bindungen sind und daher keine Werte haben. Die Spielerin entscheidet sich für
- Stets pflichtbewusst sein
- Ein Vorbild darstellen
- Dem Kaiserreich dienen
- Alle Werke von Johannes Brahms sammeln
- Meine Memoiren verfassenWährend des Schreckens des Krieges erreicht von Hoheneck zweimal seine Belastungsgrenze durch hohe STA-Verluste. Einmal in einer Schlacht aufgrund von Gewalt (er entwickelt eine Ligyrophobie, also die Angst vor lautem Granatfeuer) und streicht dafür die Motivation ein Vorbild zu sein. Später gerät er in Gefangenschaft und verliert STA durch Hilflosigkeit (dabei entwickelt er eine Angststörung) und streicht die Motivation dem Kaiserreich zu dienen. Stattdessen ersetzt die Spielerin diese Motivationen auf dem Charakterbogen mit den Störungen.
Am Ende des Krieges ist von dem einst stolzen Soldaten ein feiger von Angst und Zweifeln zerfressener Veteran übrig, der sich an seine Brahms-Sammlung klammert und irgendwann einmal seine Memoiren schreiben will (wie er vom Kaiser enttäuscht wurde).
Anmerkung: Zusammen mit den Bindungen, die deutlich mehr regelmechanische Auswirkungen haben, stellt die Errosion der Motivationen den langfristigen Niedergang eines Charakters dar, der auch unmittelbar eine Änderung im Wesen des Charakters auslöst.