Schreckensherrschaft (Call of Cthulhu)

  • Schreckensherrschaft – Teil 1/3

    3.6.1789, Frankreich. Das Volk leidet, während der Adel in seinen Reichtümern schwelgt. Eine Gruppe von Soldaten soll bei der Bestattung von Gebeinen in den Katakomben von Paris Wache stehen, als sich mehrere merkwürdige Vorfälle ereignen.

    Originalspielbericht

    Schreckensherrschaft – Teil 1 (Cthulhu)
    3.6.1789, Frankreich. Das Volk leidet, während der Adel in seinen Reichtümern schwelgt. Eine Gruppe von Soldaten soll bei der Bestattung von Gebeinen in den…
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    Die Charaktere

    Etienne Babin: 39 Jahre, Regimentszimmermann. Der überzeugte Monarchist hat eine Hand verloren und leistet seitdem nur noch Wach- und Botendienst.

    Michel Beaumains: 29 Jahre. Der einfache Soldat sorgt für seinen kränklichen Vater, einen altern Bauern.

    Joseph Hugel: 27 Jahre, Marketender. Nachdem Joseph ein Bein verloren hat, ist seine Frau Martine in seine Rolle geschlüpft, um weiterhin Geld zu verdienen. Sie ist eine geschickte Händlerin. Ihre Schwester Therese spielt ihre „Ehefrau“.

    Christophe Pressi: 20 Jahre. Der junge Soldat ist ein feuriger Romantiker und führt eine heimliche, verbotene Beziehung mit Melodie, der Tochter von Comte Benoit. Obwohl er aufgrund seiner niederen Herkunft keine Karrie in der Armee machen kann, träumt er davon, einmal Hauptmann zu werden.

    Thierry Renault: 24 Jahre, Serjant/Feldwebel. Hätte lieber eine konstitutionelle Monarchie. Liebt seine Ehefrau und seine beiden Töchter abgöttisch.

    Jean Dupois: 49 Jahre. Treuer Monarchist und Säufer. Hat seine Ehefrau vor einem Jahr an die Cholera verloren und zieht sich seitdem immer mehr zurück. Bevorzugt die Gesellschaft von Tieren.

    Prolog

    Das Szenario beginnt mit einem Prolog, der ein Ereignis im Jahr 1794 zeigt: Ein Karren mit Insassen fährt vor, das Volk johlt. Nur ein paar wenige Personen und ein Hund mit schwarzem Ohr, sehen dem ganzen mit Schrecken zu. Ein Mann wird vom Wagen zur Guillotine geführt. Er hält den Kopf hoch erhoben und kniet sich freiwillig hin. Die Menge hält den Atem an.

    Die Geschichte

    Die Katakomben

    Von Hauptmann Malon hat die Gruppe die Aufgabe erhalten, in dieser Nacht die Verladung von Gebeinen in die Katakomben zu bewachen, nachdem es beim letzten Mal einen Angriff gab. Es ist tief in der Nacht. Ein paar Geistliche und der Königliche Leibarzt Dr. Rigault haben die Aufsicht über das Geschehen, doch die Arbeit müssen die bürgerlichen Arbeiter machen, welche durstig sind und um Pausen bitten. Rigault wirkt nervös, kränklich und schwitzt stark.

    Unten in den Katakomben glauben die Arbeiter, einen Geist gesehen zu haben und weigern sich, weiterzuarbeiten. Hugel schaut sich um und entdeckt Hundespuren. Während er und Renault nach dem Tier suchen und Dupois die Arbeiter antreibt, bricht oben das Chaos los. Die Kutsche eines Adligen, weiß mit auffällig roter Zierleiste, prescht in rasendem Tempo auf den Gebeinewagen zu. Pressi versucht zwar, das Gefährt aus dem Weg zu schaffen, doch zwei der Arbeiter werden von den Pferden übertrampelt. Er erkennt nur einen seltsamen Kutscher mit fahler Maske und in der Kutsche zwei Damen und einen Mann, der wie das pure Böse aussieht. Sein stechender markanter Blick, bohrt sich in die Seelen der Soldaten.

    Der Vorfall sorgt für Chaos, vor allem, da Pressi, vermutlich aufgrund des Schocks, nicht beschreiben kann, wie der Adlige aussah. Unten taucht noch einmal das seltsame Hundewesen auf, zieht sich aber in einen Gang in den Knochen zurück, als auf es angelegt wird. Hugel verschließt das Loch mit den neu angekommenen Gebeinen, so gut es geht.

    Der Mord

    Nach dieser doch recht ereignisreichen Nacht wünscht sich die Gruppe etwas Schlaf, doch der ist ihr noch nicht gegönnt. Gegen Morgen nähert sich eine Gruppe von Reitern, angeführt von Malon persönlich. Er erklärt, dass ein Drucker ermordet wurde. Da die Polizei höchst korrupt ist, möchte er lieber seine eigenen Männer ermitteln lassen.

    Auf dem Weg dorthin kommen die Soldaten an einem Mob vorbei, der sich vor einer Bäckerei versammelt hat. Die Leute haben im Voraus für Brot bezahlt, doch der Bäcker öffnet nicht. Er gibt an, keine Mehllieferung erhalten zu haben. Man handelt aus, dass er der Meute ihr Geld zurückgibt, kümmert sich aber nicht weiter um den Ausgang der Situation.

    Vor der Druckerei wartet bereits die aufgelöste Hauswirtin, welche angibt, dass in der Nacht eine weiße Kutsche vor ihrer Tür gehalten habe und ein Adliger sich erkundigt habe, wo der Drucker lebe. Anschließend hörte sie Krachen und Schreie aus dem Nebengebäude, der Druckerei. Die Beschreibung der Kutsche passt auf das Gefährt, welches Pressi gesehen hat und auch die Frau kann sich nicht an das Gesicht des Mannes erinnern. Wie Pressi beschreibt sie ihn als das pure Böse.

    Hugel durchsucht die Gassen um das Haus herum und findet ein feines Spitzentaschentuch, auf dem die Initialen M. A. eingestickt sind. Marie Antoinette. Drinnen liegt ein enthaupteter Dobermann, die gesamte Familie des Druckers wurde kopfüber mit aufgeschlitzten Kehlen im Eingang aufgehängt und der Kopf des Hundes liegt mit einem Zettel im Maul auf einem Tisch. Der Zettel ist ein Flugblatt, welches zur Revolution aufruft. Darauf ist mit Blut gedruckt: KENNT EUREN STAND!

    Seltsamerweise ist unter den Leichen kaum Blut zu finden. Renault schwant übles und er schaut sich die Druckerpresse an. Darin liegen tatsächlich etliche weitere Flugblätter und die Presse wurde offensichtlich mit Blut gefüllt.

    Aus einem Schrank dringt ein leises Wimmern. Dupois findet darin einen weißen Hundewelpen mit schwarzem Ohr und kümmert sich um diesen. Die Soldaten machen den Laden sauber. Der Hauptmann scheint über die gefundenen Beweise recht erfreut zu sein und erklärt, dass die Männer am nächsten Tag in Versailles eine Zeugenaussage machen sollen.

    Comté Fenalik

    Am nächsten Tag reist die Gruppe zum Schloss Versailles, wo sie sich erst einmal genauer umhört. Tatsächlich haben ein paar Pagen gesehen, dass die Kutsche von Fenalik in der Nacht für eine Weile weg war und auch sein Kutscher ist sehr bekannt, da er stets eine Maske trägt.

    Während die anderen Männer bereits ins Schloss hineingehen, das bestialisch stinkt, schleicht sich Pressi kurz mit seiner Geliebten Melodie fort, kommt dann aber irgendwann nach. Man trifft sich mit Malon und Rigault. Die beiden hegen die Hoffnung, den Comté Fenalik zu diskreditieren. Dieser sorgt für Angst und Schrecken am Hof und hat sich zum Liebling von Marie Antoinette gemacht, wodurch er praktisch unangreifbar ist, solange keine Beweise gegen ihn vorliegen.

    Doch gerade, als der Leibarzt loszieht, um eine Audienz zu ersuchen, hallen Schreie durch die Gänge: Der Dauphin – der Thronerbe – ist tot. Das Königspaar wird also bald aufbrechen und hat keine Zeit für die Anhörung. Und gerade, als der Leibarzt zur Gruppe zurückkehrt, um ihnen das mitzuteilen, stolziert Comté Fenalik durch die Gänge. Es fällt schwer, ihn anzusehen, da er so eine furchteinflößende Aura ausstrahlt. Gut hörbar für alle in der Nähe erklärt er, der Dauphin sei an Schwindsucht verstorben und deutet an, dass der kränkliche Leibarzt ihn womöglich angesteckt haben könnte.

    Nachdem er weg ist, zieht sich die Gruppe zu einer erneuten Besprechung zurück. Der Hauptmann möchte, dass die Gruppe den Wohnsitz des Comte beschattet und Beweise sammelt, die man gegen ihn verwenden könnte. Er gibt wohl regelmäßige Festivitäten, für die man allerdings exklusive Einladungen benötigt. Pressi fragt Melodie danach, doch weder sie, noch ihr Vater wurden bisher eingeladen.

    Das Anwesen

    Die Gruppe bricht also auf zu dem Landhaus. Der Garten ist vollkommen verwildert, das Haus selbst wirkt merkwürdig schräg und falsch gewinkelt. Überall wachsen Brombeeren, aber es riecht extrem nach Rosen und die Blüten haben völlig falsche Farben. Der Kiesweg, der um das Gebäude herumführt, ist aus Vulkangestein.

    Die Zierbrunnen auf dem Gelände sind mit Wein gefüllt. Und die Statuen sind verstörend. Eine zeigt Ikarus mit Fledermausflügeln und irrem Blick, eine Armor, der Psyche in den Hals beißt, eine den Tod mit Perücke und eine die Madonna mit spitzen Zähnen, welche ihr Kind merkwürdig anstarrt. Hugel fängt daraufhin an, über Vampire zu brabbeln, was die anderen als Unsinn abtun.

    Dann sieht man, wie einzelne Kutschen vorfahren, als Adlige zur Feier eintreffen. Sie betreten das Anwesen nur sehr zögerlich, Entsetzen steht in ihren Blicken geschrieben, als sie die Pforte des Anwesens betreten. Von den Pagen am Eingang erhalten sie Masken, dann werden sie in den Speisesaal geführt.

    Man beobachtet das Geschehen durchs Fenster und sieht man an, wie ein Mann in Marie Antoinettes Kleid hereinkommt und dahinter eine Frau, welche die Kleidung von König Ludwig trägt. Die Gäste albern ein wenig herum und Marie peitscht Ludwig spielerisch mit der Reitgerte aus. Dann jedoch tritt der Comte ein. Die Türen öffnen und schließen sich vor und nach ihm wie von Zauberhand. Die Atmosphäre verändert sich, wird eisig, gezwungener und das Auspeitschen wird regelrecht brutal. Schließlich stürzen sich die Gäste auf die Person in Maries Kleid und treten auf den Mann ein, bis dieser blutig am Boden liegt und sich nicht mehr bewegt. Dann brechen alle zum Ballsaal auf.

    Ins Haus hinein

    Die Soldaten haben genug gesehen, aber sie brauchen nun handfeste Beweise. Also umrunden sie das Gebäude. Weiter hinten fällt eine gut gesicherte Kellertür auf und ein offenstehendes Fenster, durch das man eindringt. Die Gruppe schleicht sich zunächst in den Speisesaal und steckt ein paar der goldenen Becher ein, auf denen ein merkwürdiges Kreuzsymbol ist. Hugel schaut hinter das große Portrait, was an der Wand hängt und den Comté in venezianischer Grandenkleidung darstellt. Das Bild ist auf 1538 datiert, der Künstler als CV. Das bestärkt Hugel nur in seinem Glauben, dass es sich bei Fenalik um einen Vampir handeln muss.

    Man schleicht sich weiter in die Eingangshalle, wo eine große, erhabene Gestalt steht. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich um einen Papst, dem die Haut abgezogen wurde – Martin der 5., verstorben 1431. Zum Beweis für dieses frevlerische Werk bricht man ihm den Finger ab, an dem sein päpstlicher Ring prangt, da dieser sich nicht einzeln abziehen lässt.

    Die Soldaten verlassen das Gebäude nun doch wieder und beobachten den Ball nur vom Fenster aus. Hier sieht man den toten Dauphin mit ausgerissenen Augen auf einer Art Thron sitzen. Schnell bemerkt man jedoch, dass es nicht wirklich der Dauphin ist, sondern ein Kleinwüchsiger, dem man eine Maske aufgesetzt hat, an seiner Seite eine aufreizende, attraktive Dame voller Anmut, die seine Hand hält.

    Der Comté spricht ihn mit dem Namen Dietrich Zann an und befiehlt ihm, die Musik von Anderswo zu spielen. Zann erklärt jedoch, dass das Stück noch nicht fertig ist. Zögerlich, nach weiteren Aufforderungen und Androhungen, spielt er eine einzelne Note auf einer Geige, welche dafür sorgt, dass den Leuten die Ohren bluten und Angst sowie Verwirrung sich verbreiten.

    Unzufrieden erklärt der Comté, dass das Stück bis zum Karneval der Tiere fertig sein muss. Für diesen Werten an die Gäste, goldene Einladungskarten ausgehändigt. Die Soldaten können sich einer dieser bemächtigen. Da man genug gehört hat, brechen die Soldaten wieder auf.

    Fazit

    Das Szenario findet sich im gleichnamigen Band „Schreckensherrschaft – Horror unter der Guillotine“ und trägt den Orginial Titel Reign of Terror. Autoren sind Mark Morrison, Penelope Love, James Coquillat und Darren Watson.

    Es vermittelt seine düstere, bedrückende Atmosphäre sehr gut. Die Hoffnungslosigkeit der Menschen um die Soldaten herum kommt immer wieder zum Tragen. Dann erlebt man den krassen Gegensatz, das höfische Leben mit all seinen Exzessen. Und dann kommt der Wahnsinn des Comte hinzu, dieser unbesiegbar erscheinenden Figur, die irgendetwas Furchtbares vorhat. Als Spieler fühlt man sich machtlos.

    - Spielt aktuell: Unknown Armies/Nemesis, Call of Cthulhu/Nemesis.
    - Leitet aktuell: Oneshots CoC/Unknown Armies/Nemesis.

  • Schreckensherrschaft – Teil 2/3

    1789, Frankreich. Der teuflische Comte Fenalik hält den französischen Adel fest in seinen Klauen. Um seinem Treiben ein Ende zu setzen, planen einige Soldaten, ihn und seine Gefolgschaft auf dem gottlosen Karneval der Tiere festzunehmen.

    Originalspielbericht

    Schreckensherrschaft – Teil 2 (Cthulhu)
    1789, Frankreich. Der teuflische Comte Fenalik hält den französischen Adel fest in seinen Klauen. Um seinem Treiben ein Ende zu setzen, planen einige Soldaten,…
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    Die Charaktere

    Etienne Babin: 39 Jahre, Regimentszimmermann. Der überzeugte Monarchist hat eine Hand verloren und leistet seitdem nur noch Wach- und Botendienst.

    Michel Beaumains: 29 Jahre. Der einfache Soldat sorgt für seinen kränklichen Vater, einen altern Bauern.

    Joseph Hugel: 27 Jahre, Marketender. Nachdem Joseph ein Bein verloren hat, ist seine Frau Martine in seine Rolle geschlüpft, um weiterhin Geld zu verdienen. Sie ist eine geschickte Händlerin. Ihre Schwester Therese spielt ihre „Ehefrau“.

    Christophe Pressi: 20 Jahre. Der junge Soldat ist ein feuriger Romantiker und führt eine heimliche, verbotene Beziehung mit Melodie, der Tochter von Comte Benoit. Obwohl er aufgrund seiner niederen Herkunft keine Karrie in der Armee machen kann, träumt er davon, einmal Hauptmann zu werden.

    Thierry Renault: 24 Jahre, Serjant/Feldwebel. Hätte lieber eine konstitutionelle Monarchie. Liebt seine Ehefrau und seine beiden Töchter abgöttisch.

    Jean Dupois: 49 Jahre. Treuer Monarchist und Säufer. Hat seine Ehefrau vor einem Jahr an die Cholera verloren und zieht sich seitdem immer mehr zurück. Bevorzugt die Gesellschaft von Tieren.

    Die Geschichte

    Ankunft beim Fest

    Hauptmann Malon hat auf die Schnelle seine vertrauenswürdigsten Männer zusammengetrommelt und ist irgendwie an zwei Einladung für das nächste Fest von Comte Fenalik herangekommen. Nun stellt sich die Frage, wer sich mit diesen auf das Fest einschleichen soll. Zunächst überlegt man, Pressi mit Melodie hinzuschicken, doch der junge Mann will seine Geliebte nicht in Gefahr bringen und bei ihrem Aufeinandertreffen in Versailles hat er es gewagt, dem Comte die Stirn zu bieten, weshalb dieser sich höchstwahrscheinlich an sein Gesicht erinnern wird. Stattdessen erklärt sich der eher zierlich gebaute Hugel bereit, als weibliche Begleitung aufzutreten – da er in Wahrheit ja eine Frau ist, hat er wenig Probleme damit, ein Kleid zu tragen. Renault wird ihn begleiten.

    Der Rest des Trupps verteilt sich um das Anwesen herum, um es auf ein Signal hin sofort stürmen zu können. Einige Männer bewachen außerdem den Weg zum Anwesen hin, damit niemand fliehen kann. Man beobachtet, wie etliche Tiere angeliefert werden, die eine Stunde vor Mitternacht allesamt im Garten enthauptet werden. Die Köpfe werden ins Anwesen gebracht.

    Als gegen Mitternacht die ersten Gäste eintreffen, begrüßt Comte Fenalik sie persönlich, nimmt ihnen Einladungen und Masken ab, wirft diese achtlos neben sich und präsentiert den Adligen stattdessen die ausgehöhlten Tierköpfe. Besonders die Damen zieren sich, diese aufzusetzen, sodass er ihnen sie teilweise gewaltsam überzieht. Danach müssen sie sich auf alle Viere begeben und so durch das Anwesen kriechen, samt passenden Lauten von sich gebend.

    Der Karneval der Tiere

    Auch Renault und Hugel müssen sich derart erniedrigen und stellen dann auch noch fest, dass sie kaum etwas sehen können. Sie streifen ein wenig umher und bemerken, dass überall Näpfe aufgestellt sind, aus denen man essen und trinken kann. Manche Personen nutzen die Anonymität, um sich in sexuellen Akten zu ergehen.

    Im Ballsaal streift kurz darauf ein echter Wolf umher, greift aber niemanden an und verschwindet nach einer Weile einfach. Zann sitzt wieder auf dem Thron, dieses Mal mit einem Apfel im Mund. Vom Comte ist keine Spur zu sehen. Trotzdem wird das Gebäude schließlich gestürmt, die Diener werden festgesetzt und die Gäste zusammengepfercht und festgehalten. Manche wehren sich, werden aber schnell niedergestreckt.

    Plötzlich sickert ein merkwürdiger Nebel durch den Raum. Aus Angst vor einem Gas werfen die Soldaten die Fenster ein, doch der Nebel versickert effektlos in Löchern, die im Boden eingelassen sind. Nachdem das Gelände gesichert ist, spricht man kurz mit Zann, doch der redet nur davon, hier weg zu wollen und dass der Comté noch einen geheimen Kellerraum hatte.

    In diesen bricht die Gruppe nun auch ein. Unten findet sie Zellen voller Leichen, alle davon auf grausamste Weise zu Tode gefoltert. Weiter hinten gibt es einen großen Saal voller Särge und Bücher. Oben in der Decke sieht man kleine Löcher – hierüber muss sich der Ballsaal befinden. In der Mitte des Raumes steht eine Porzellanfigur, deren Anblick seltsame Visionen auslöst und aus der ein Schluchzen zu kommen scheint. Im Glauben, die jeweils liebste Person sei darin gefangen, versuchen ein paar Soldaten, sie zu zerstören, was der Rest aber vorerst verhindert. Immerhin lautet der Befehl, möglichst viele Beweismittel sicher zu stellen.

    Der Comté de Fennalik

    Vollkommen unerwartet fällt die Tür zu der Kammer zu und lässt sich auch nicht mehr öffnen. Ein Gas mit betäubender Wirkung sickert in den Raum hinein und macht die Soldaten beinahe völlig handlungsunfähig. Und dann steht plötzlich Comté Fennalik im Raum und greift an. Er scheint übermenschliche Kräfte zu besitzen, Waffen richten so gut wie keinen Schaden an oder die Wunden verheilen sofort wieder.

    Zum Glück hat man vorher in Erfahrung gebracht, dass er auf einem Bankett eine allergische Reaktion hatte und hat sich Beutelchen mit der Gewürzmischung mitgeben lassen. Diese werden jetzt in die Gewehre gestopft oder ihm ins Gesicht geworfen, was den Comté verwirrt und tatsächlich seine Wundheilung zu stören scheint. Im Gewirr schaffen es dann auch zwei Soldaten, die Statue zu zerstören. Unter ihrer harten Oberfläche kommt eine widerlich stinkende Fleischmasse zum Vorschein.

    Als man in diese hineinschießt, sackt der Comté zusammen. Sein Verstand scheint sich zu verabschieden und er brabbelt nur noch sinnloses Zeug vor sich hin. Er scheint keine Gefahr mehr darzustellen und lässt sich auch widerstandslos in Haft nehmen. Seine Bücher werden konfisziert und das Gebäude niedergebrannt.

    Die Bediensteten, die überlebt haben, scheinen sich an nichts erinnern zu können, so, als hätten sie unter einem Zauber gestanden. Und Zann ist mit seiner Frau untergetaucht, sodass man ihn nicht weiter befragen kann.

    Interludium – Die Ereignisse überschlagen sich (Revolution)

    Eine Woche später kochen die Gemüter über. Es kommt zum Ballhausschwur. Dr. Rigault stellt sich dabei auf die Seite der Bürger. Einen Monat später erfolgt der Sturm auf die Bastille. Während seine Kameraden weiterhin ihren Dienst tun, kämpft Hugel auf der Seite des Bürgertums. Die Zeiten ändern sich und doch irgendwie nicht.

    Guillotine und Gebeine

    5 Jahre später, 1794, finden sich jene Soldaten, die damals den Fall von Comté Fenalik herbeigeführt haben, gemeinsam bei den Katakomben wieder, weil Gebeine verladen werden müssen. Irgendwie sind sie wieder oder weiterhin Soldaten. Vielleicht, weil es in diesen unsicheren Zeiten einfach eine sichere Geldquelle ist. Pressi sieht nicht sonderlich gesund aus und auch Dupois ist sich sicher, dass er sich mit der Schwindsucht infiziert hat. Seine Versuche, sich aktiv zu Tode zu saufen, sind offensichtlich. Es gibt wohl keinen Moment mehr, in dem er nüchtern ist.

    Vor wenigen Tagen wurde Hauptmann Malon angeklagt, auf den König getrunken zu haben. Ihm droht die Guillotine. Vielleicht, so überlegt man sich, kann man sich umhören, um die Vorwürfe zu entkräften. Malon würde so etwas niemals tun!

    Die Machenschaften des Dr. Rigault

    Als der Wagen mit den neuen Knochen ankommt, wird er nicht von Geistlichen begleitet. Die Arbeiter sind still und folgsam und haben Säcke über den Kopf gezogen. Rigault ist dabei. Er wirkt unerwartet gesund und klettert sogar mit nach unten, um die Arbeit zu überwachen, während die Soldaten nur oben bleiben und die Kutsche bewachsen sollen.

    Denen kommt die Situation merkwürdig vor. Sie sprechen mehrere Arbeiter an und als diese nicht reagieren, befiehlt Michel: „Im Namen des Volkes: Sack runter!“ Als wieder nicht reagiert wird, zieht er selbst den Stoff ab. Die Person darunter ist eine Frau. Nähte zieren ihren Hals, auf dem der Kopf von Melodies Vater prangt. Ein kurzer Kampf entbrennt, dann geht die Gruppe ebenfalls in die Katakomben, um Rigault den Garaus zu machen. Sie befürchten, dass er Fenaliks Bücher gelesen hat und dadurch wahnsinnig geworden ist.

    Sie finden ihn im Dunkeln, wie er seltsame Zeichen in einen Schädel ritzt – Malons Schädel! Unbeirrt zeigt er, dass seine Augen nur noch schwarze Strudel sind und gesamter Körper mit Schädeln tätowiert ist und erklärt, dass diese ihm Unsterblichkeit verleihen. Es sind hunderte. Schüsse machen ihm nichts aus, sie lassen nur jeweils eine Tätowierung verschwinden. Die Gruppe muss vor ihm fliehen, da sie nichts gegen ihn ausrichten kann.

    Der Ghoul, der einst Guillaume war

    Während um sie herum Skelette zu neuem Leben erwachen und sie angreifen, stellt sich ein seltsames Wesen vor die Soldaten. Es ist der Hund – der Hundemensch? – den Hugel vor 5 Jahren schon einmal gesehen hat. Er führt die Gruppe zu einem Gang, der sie tief unter die Erde führt, erst in einen Leichenhaufen, dann durch Kalksteinbrüche und schließlich durch römisch anmutende Ruinen.

    Er stellt sich als Guillaume vor und erklärt, dass Rigault ein Zauberzeichen an der Gillotine angebracht hat, mit dem er die Seelen der Sterbenden einfängt. Diese Seelen gehen an Azathoth, ein schreckliches Wesen jenseits jeglicher menschlichen Vorstellungskraft. Er muss insgesamt 10.000 Seelen sammeln, damit Azathoth Paris verschlingen kann.

    Die Soldaten erhalten die Aufgabe, das Ritual umzukehren, doch dafür müssen sie irgendwie bei Rigault einbrechen und ihm das Buch stehlen. Außerdem hoffen sie darauf, dass Zann ihnen vielleicht mit seiner Musik helfen kann oder irgendetwas aus seiner Gefangenschaft weiß. Guillaume hat ihn schon öfter in seinen Träumen besucht, da er als Ghoul viel in den Traumlanden unterwegs ist.

    Leider ist der Musiker vollkommen weggetreten und verlangt nach einer Geige. Als man ihm eine gibt, spielt er die grausame abstruse wie groteske Musik, die er einst für Comté Fennalik geschrieben hat und versetzt damit das gesamte Viertel in Panik. Die Soldaten haben eine Vision, wie sie in tiefster Dunkelheit schweben und blicken dem Chaos des Azathoth tief in die Augen.

    Fazit

    Die düstere Stimmung des ersten Teils setzt sich trotz des Sieges über Comté Fennalik weiter fort, wird sogar noch schlimmer. Die Lage scheint absolut aussichtslos zu sein, der neue Gegner scheint verschlagener als der erste zu sein und am Ende bleibt die Frage, ob es eine gute Idee gewesen ist, Zann eine Geige zukommen zu lassen.

    Insgesamt war es überraschend, dass das Szenario zwischendrin diesen Bruch hat, mehrere Jahre überspringt und den Spielern dann überraschend einen alten Verbündeten als neuen Feind vorsetzt. Das war neu, unerwartet und erfrischend. Die Stimmung war weiterhin sehr bedrückend und definitiv nichts für mich. Mit so viel Tod und Elend komme ich im Augenblick nicht gut zurecht. Es mag an meinem eigenen, aktuellen Stimmungstief liegen, aber ich würde das Szenario nicht für zarter besaitete Spieler empfehlen. Es ist schon recht bedrückend.

    - Spielt aktuell: Unknown Armies/Nemesis, Call of Cthulhu/Nemesis.
    - Leitet aktuell: Oneshots CoC/Unknown Armies/Nemesis.

  • Schreckensherrschaft – Teil 3/3

    Frankreich, 1789. Von Krankheit geplagt, von einem ehemaligen Verbündeten verraten, muss eine Gruppe von Soldaten verhindern, dass Paris der vollkommenen Vernichtung anheim fällt. Doch wie soll man das bewerkstelligen, wenn sich die ganze Welt gegen einen zu wenden scheint?

    Originalspielbericht

    Schreckensherrschaft – Teil 3 (Cthulhu)
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    Die Geschichte

    Die Musik von Anderswo

    Der Raum, der zuvor zerbröckelt und ins All gedriftet zu sein schien, ist wieder vollständig. Die Musik verklingt, die Soldaten spüren wieder Boden unter ihren Füßen. Von der Straße hört man Schreie. An Decken und Wände sind überall Kratzspuren von Fingernägeln. Zanns Ehefrau ist verschwunden, Zann selbst liegt tot am Boden, die Leichenstarre hat bereits eingesetzt, obwohl noch nicht viel Zeit vergangen ist. Sein Sohn, Klein-Hieronymus klatscht mit seinen Patschehändchen und ruft „Papa, spiels nochmal, nochmal!“ Beaumains ist tot, hat sich Augen und Ohren ausgekratzt. Hugel sitzt apathisch in einer Ecke und murmelt vor sich hin: „Ich muss meinen Mann retten.“ Mit diesen Worten verlässt er die Wohnung. Seine Kameraden halten ihn nicht auf, sondern diskutieren darüber, was man nun mit dem Waisenkind machen soll. Renault bringt den Jungen schließlich zu seiner Frau und lässt diese mit Töchtern die Stadt verlassen. Draußen auf den Straßen herrscht heilloses Chaos, etliche Menschen sind spurlos verschwunden.

    Einbruch

    Da Rigault vermutlich nach den entkommenen Soldaten suchen lässt, suchen diese nach einem Weg, um heimlich in das Haus einzudringen. Man hört sich ein wenig um und erfährt so, dass der ehemalige Arzt immer erst abends das Haus verlässt, zu 6 Uhr morgens zurückkehrt und täglich ein neuer Sarg angeliefert wird – angeblich für Studienzwecke.

    Man organisiert Masken und Einbruchswerkzeug und trifft sich mit Guillaume. Der Ghul bemerkt, dass die Auren der Männer verändert wirken, weiß aber nicht, was dies zu bedeuten hat. Sie riechen jetzt wie Zann – vielleicht ist etwas von ihm in die Soldaten übergegangen. Er bietet an, nach ihrem Einbruch in einem nahen Eingang der Katakomben zu warten und ihnen bei der Flucht aus Rigaults Anwesen zu helfen. Die Zeit wird allmählich knapp. In wenigen Tagen stehen die Sterne besonders günstig, um ein dunkles Ritual durchzuführen, welches die Stadt ins Chaos stürzen wird.

    Tief in der Nacht steigt man also in das Anwesen ein. Zur Sicherheit versucht man, den Butler umzubringen, doch dieser offenbart sich als seltsames, übernatürliches Wesen. Seine Augen beginnen rot zu glühen. Dann enthauptet einer der Männer ihn und verbrennt den Kopf im Ofen. Im Zimmer des Butlers findet sich auch ein Schlüsselbund, der hoffentlich den Schlüssel zu der besonders schweren, gesicherten Tür beinhaltet, hinter der man das Buch vermutet.

    Hinter einer anderen Tür steht der gehäutete Papst aus Fenaliks Anwesen. Dahinter befindet sich eine Studierstube, wo unter anderem eine Liste liegt, welche die Zahl von Rigaults Opfern zeigt. Nur noch etwa 50 fehlen, um auf die 10.000 zu kommen, die für das Ritual notwendig sind. Eines der Regale ist verschiebbar, hinter dem findet sich das Ritualbuch.

    Dann sammelt man alles an okkulten Dingen, die man finden kann, zusammen und wirft sie in den Kamin. Mit dem Buch unter dem Arm türmt die Gruppe anschließend, nachdem sie beinahe von einem Lieferanten entdeckt wird.

    Planungsphase

    Guillaume empfängt sie und führt sie in die Sicherheit der Katakomben, ehe er sich in das Buch vertieft. Er wirkt nicht erfreut, als er fertig ist. Die einzige Chance, das Ritual aufzuhalten ist, dass jemand, der die Musik von Anderswo gehört hat, sich opfert, um diese Musik persönlich an den Hof des Azathoth zu bringen. Dadurch wird das Ritual vereitelt und Rigault wieder sterblich. Dieses Opfer muss allerdings durch jene Ritualklinge geschehen, mit der auch die übrigen 10.000 getötet wurden. In diesem Fall also die Gillotine.

    Natürlich kommt es zu einer langen, hitzigen Diskussion, wer von den Soldaten bereit ist, sein Leben zu geben. Kurz überlegt man, Hugel zu opfern, da er ja offensichtlich ohnehin wahnsinnig ist, doch niemand weiß, wohin er verschwunden ist, nachdem man ihn gehen lassen hat. Letztendlich ist es Dupois, der ohnehin keinen Sinn mehr im Leben sieht, der sich anbietet, das nötige Opfer zu erbringen. Außerdem versprechen ihm die anderen, ihm vorher noch das Besäufnis seines Lebens zu finanzieren.

    Die Ghoule bieten an, zu helfen, den Arzt zu überwältigen, sobald dieser verletzlich ist. Idealerweise sollte man Rigault töten, sobald das Fallbeil gefallen ist, da er einen Augenblick brauchen wird, um zu realisieren, was passiert ist. Die Gruppe plant also die „Gefangennahme“ von Dupois, um diesen vor die Guillotine zu bringen.

    Die Verurteilung

    Um ihre eigene Reputation wieder zu verbessern, „verhaften“ die Soldaten Dupios nach seinem Besäufnis und führen ihn vor. Er gesteht, bei Rigault eingebrochen zu sein, um dessen Haus zu verwüsten, seinen Bediensteten ermordet zu haben und den Papst im Ofen verbrannt zu haben. Das führt zu einem recht schnellen Prozess.

    Dann fangen die übrigen Soldaten mit der Vorbereitung an für ihr Attentat an. Einer von ihnen mietet einen Balkon in der Nähe, um sich dort wie ein Scharfschütze zu platzieren. Renault dagegen versucht, möglichst unauffällig hinter Rigault zu bleiben, als dieser zusammen mit etlichen anderen Schaulustigen auf den großen Hinrichtungsplatz kommt.

    Als Dupois schließlich zum Richtplatz geführt wird, ruft er noch, das er nichts bereut, auch wenn es ihm ein wenig um seinen Hund mit dem schwarzen Ohr leidtut. Rigault beobachtet den Todgeweihten mit einem hämischen Grinsen, welches Dupois zu seiner Verwirrung jedoch selbstsicher erwidert. Rigault wirkt dadurch kurz verwirrt, dann rollt jedoch bereits der Kopf des Soldaten.

    Am Hofe Azathoths

    Dupois befindet sich in der Leere. Um ihn herum erklingt schiefe, schrille Musik. Die Karikatur eines Hofstaates baut sich um ihn auf, darüber thront ein Wesen, das überall zugleich zu sein scheint. Alle Augen ruhen erwartungsvoll auf dem Neuankömmling. Als dieser den Mund öffnet, um zu singen, entweicht die Musik von Anderswo seinen Lippen ganz wie von selbst. Die Wesen um ihn herum beginnen zu zucken, Sterne zerreißen und explodieren. Dann erlischt Dupois‘ Bewusstsein.

    Die Auswirkungen

    Im selben Augenblick hört Renault die Haut des Arztes reißen, dann spritzt Blut von Rigault auf den Boden und die Umgebung. Eine Art Erdbeben erschüttert Paris. Schüsse fallen, doch das Beben und Rigaults Krämpfe verhindern zunächst, dass er getroffen wird. Um Hilfe schreiend geht er zu Boden, während um ihn herum Panik ausbricht. In dem aufkommenden Chaos versucht er, sich über den Boden zu robben, um sich in Sicherheit zu bringen.

    Doch auch das hilft ihm nichts. Zwei weitere, zielgerichtete Schüsse fallen und schließlich sackt sein lebloser Körper zu Boden. Leider haben die Hilferufe weitere Soldaten angelockt und Renault wird gefasst und soll am kommenden Tag wegen Mordes hingerichtet werden. Er nimmt dieses Schicksal mit Würde an, denn er weiß, dass er Paris gerettet hat.

    Pressi will von diesem Elend nichts mehr mitbekommen und sucht Melodie auf. In den nächsten Monaten siecht er langsam und elendig dahin, bis die Schwindsucht ihn schließlich holt.

    Nachdem Rigault beigesetzt wurde, gräbt Guillaume seine Leiche aus. „Paris, c´est moi, du elender Bastard“ knurrt der Ghul und genießt sein Mahl.

    Die Köpfe der beiden enthaupteten Soldaten dagegen nimmt er mit in sein Kabinett.

    Er wird sie in Ehren halten, nachdem sie Paris gerettet haben.

    Fazit

    Schreckensherrschaft ist ein sehr vielseitiges Kampagnenband mit umfassendem Hintergrundmaterial zu diesem ganz eigenen Setting. Die beiden Szenarien und besonders das Zwischenspiel können erweitert und ausgebaut werden. Diverse Vorschläge für weitere Szenen und Szenarien werden mitgeliefert, sowie umfangreiche historische Hintergrundinformationen.

    Unserem SL hat die Vorbereitung großen Spaß gemacht, der Band liefert alle notwendigen Informationen und einiges darüber hinaus, besonders was die historischen Daten angeht. Ein Versinken in diese spezielle Epoche ist möglich und könnte für andere geneigte SLs ausufern.

    Insgesamt bleibt der Ton über den gesamten Verlauf sehr düster und hoffnungslos, ist also nichts für zarte Gemüter oder Action-Liebhaber.

    - Spielt aktuell: Unknown Armies/Nemesis, Call of Cthulhu/Nemesis.
    - Leitet aktuell: Oneshots CoC/Unknown Armies/Nemesis.

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