Beiträge von mvdf

    Hallo zusammen,


    am Dienstag, 18. August, biete ich abends eine Online-Runde des spielleiterlosen Erzählspiels Fiasko an. Verwendet wird dazu die Kulisse / das Setting "Wenn die Sterne richtig stehen".


    Zu Fiasko: SL-loses One-Shot-Erzählspiel nach dem Muster einer schwarzen Komödie der Coen-Brothers (wie Fargo, Blood Simple, Burn After Reading). Aber auch Filme wie Reservoir Dogs oder Snatch finde ich als Inspiration passend. Es wird halt chaotisch – und Gewinner werden zu Verlierern und anders herum. Eine kurze Beschreibung findet ihr hier: https://www.chaotisch-neutral.de/spielmaterial/fiasko . Es ist nicht notwendig, dass man im Vorfeld die Regeln kennt. (Eine Regelzusammenfassung aus meiner Hand gibt es hier: https://drive.google.com/file/…mxHxw9MU/view?usp=sharing .)


    Zur Kulisse: "Wenn die Sterne richtig stehen" ist eine Lovecraft-Kulisse für Fiasko, zu finden hier: https://www.chaotisch-neutral.…ichtig-stehen-v1.0-df.pdf . Voraussetzung fürs Mitspielen ist, dass man sich einigermaßen mit dem Cthulhu-Mythos auskennt. (Es geht nicht um perfektes Wissen, sondern darum, dass man mit den Begriffen, die in der Kulisse genannt werden, etwas anfangen kann. Und dass keine Spoiler entstehen, weil jemand den anderen kurz zu Azathoth oder Innsmouth aufklärt ;) )


    Anzahl Spielplätze: Ich möchte die Runde auf 4 begrenzen. Neben mir gibt es schon einen ersten Mitspieler, es sind also noch 2 Plätze frei.


    Termin & Uhrzeit: Dienstag, 18. August, idealerweise ab 18 Uhr. (Manche spielen Fiasko in wenigen Stunden durch, ich selber finde aber 5 Stunden realistisch. Deswegen sollten wir nicht zu spät starten.)


    Technik: Idealerweise Videochat (ansonsten Voicechat) per Discord, und zwar auf dem Server der dLG (https://discord.gg/QXe2fEE , genauen Kanal sage ich noch). Als Spieloberfläche kommt Draws/Zeichnungen von Google Docs/Drive zum Einsatz (kein Account notwendig, Link folgt).


    Warnungen: Ja, es kann durchaus derb und wahrscheinlich auch mal brutal werden. Aber alles in allem ist Fiasko komisch – also voll mit schwarzem Humor und tragischer Ironie. Für den Notfall kommt aber eine X-Card zum Einsatz ( https://pnpnews.de/karte-zu-si…tstechniken-im-grt-paket/ )

    Nach ein paar kleinen Verschnaufspausen habe ich im Juni und Juli nun mein "Dunsany-Paket" beendet. Mit dem Ziel, Dunsany und sein Werk kennenzulernen, denn ich hatte null Ahnung davon.


    Hierzu habe ich den (von mir bisher noch nicht gelesenen) Lovecrafter #1 grob überflogen, um zusammenzutragen, welche Geschichten von Dunsany ggf. relevant sind. Ebenso auch habe ich Lovecrafts Dunsany-Essay (aus dem Suhrkamp-Band "Azathoth") und "Supernatural Horror in Literature" überflogen. Meine Leseliste bestand dann aus "Götter von Pagana" (gekürzte Fassung aus der gleichnamigen Anthologie), aus drei der vier "Kapitel" im Insel-/Suhrkamp-Band und aus "Eine Nacht im Pub" aus dem Dunsany-Band von Borges "Bibliothek von Babel". Und zusätzlich habe ich mir noch den Film "Dean Spanley" angesehen. Zum Abschluss gab es dann die besagten Artikel aus dem Lovecrafter #1 sowie Lovecrafts Essays (dieses mal aber "anständig" gelesen).


    Mein Fazit: Joa, kann man machen. :) Aber ein Dunsany-Narr bin ich nicht geworden. Teilweise musste ich mich schon durchkämpfen (oder - wie gesagt - die besagten Verschnaufs-Päuschen mit einem Kontrast-Programm einlegen). Ich muss aber gestehen: Wenn man einmal den Dunsany-Stil verinnerlicht hat (und mit der Zeit weiß, was einen erwartet), kann man schon Spaß an den Geschichten haben. Wobei ich gestehen muss, dass der Lesespaß weit höher gewesen wäre, wenn man die Illustrationen von Sidney Sime mit veröffentlicht hätte. Das Auge liest ja bekanntlich mit. ^^


    Ich habe bewusst nicht alles gelesen, ein paar Geschichten auf Deutsch sind noch da und werden von mir irgendwann nach und nach konsumiert. Jetzt begebe ich mich (ein weiteres Mal) an die Gesamtlektüre der Traumlande. Selbstverständlich dank der Dunsany-Lektüre unter einem anderen Blickwinkel als noch vor ein paar Jahren.


    PS: An dieser Stelle noch ein großes Danke an die Autoren der Dunsany-Artikel im Lovecrafter. :thumbup:

    Per Zufall bin ich darüber gestolpert, dass Heyne Barangers Fassung von Cthulhu im Oktober ins Deutsche bringen wird. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob die Geschichte auch neuübersetzt wird oder ob sich da Heyne einer bestehenden Übersetzung bedient. (Ich schätze letzteres. Beispielsweise gibt es Cthulhus Ruf ja auch in diesem Schnäppchen-Band "Die besten Geschichten" vom Anaconda Verlag. Und der gehört wie Heyne zu Random House...)


    https://www.randomhouse.de/Buc…vecraft/Heyne/e580203.rhd

    Seit einigen Wochen gibt es bereits die neueste Ausgabe von Cthulhu Libria Neo. Diese fällt aber mit 18 Seiten etwas dünner als üblich aus und wird deswegen als "Notausgabe" betitelt. Grund sind u. a. der Umzug des Herausgebers.


    In dieser Ausgabe von Cthulhu Libria Neo kam erstmals auch ich zu Wort - und habe für die Rubrik "Cthulhu found?" das Buch „Dør“ von Daniel Decker rezensiert.


    Beziehen könnt ihr die Notausgabe per Mail: joerg@the-house-of-usher.de. Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass die Ausgabe preiswerter ist als üblich, nämlich 3 Euro - wobei ich nicht weiß, ob Porto bereits inklusive ist. Am besten einfach mal per Mail nachfragen.

    Hallo,


    habt ihr eine Runde oder seid noch am Rollenspiel interessiert?

    Hi Manuel. Ich spiele derzeit in einer Runde, die ist aber schon gut "ausgelastet". Aber vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine neue Runde, dann komme ich auf dich zu.


    Aktuell steht ja eh alles im Sinne des Onlinespiels. In Facebook oder auf der Drachenzwinge werden immer wieder mal Cthulhu-Oneshots angeboten.

    Vielen Dank für den Hinweis.


    Gibt es in Köln denn relativ wenige Spieler?

    Ach, eigentlich nicht. Gerade in letzter Zeit lese ich in der Kölner RPG-Gruppe auf Facebook immer wieder von Spielern, die Mitspieler suchen. Oder bei den diversen Mispielerverzeichnissen im Web.

    Zitat

    Azathoth. Vermischte Schriften (a10) umfasst neben einigen Überarbeitungen und Revisionen auch kleinere Essays und Textfragmente (unter anderem das namengebende „Azathoth“), sowie das „Notizbuch“ Lovecrafts, welches voll ist von Ideen für Geschichten (zum Teil auch den Ideen, die später in Geschichten verwandelt wurden).


    Was hat es mit diesem Notizbuch auf sich? Ist damit das oft zitierte Commonplace Book gemeint?

    Nur mal so rein hypothetisch in die Runde gefragt: Sollte der Verlag sich entscheiden, den Band doch nicht zu veröffentlichen, könnte man da nicht als Verein nachhelfen? Z. B. mit Golkonda klären, dass wir das Buch veröffentlichen und ein Crowdfounding dazu starten oder dergleichen? Wäre doch schade, sollte der 2. Band unveröffentlicht bleiben (vor allem dann, wenn er quasi fast schon übersetzt ist).

    Hallo ihr Lieben,


    vielleicht hat einer von euch - vielleicht einer unserer Literaten? - eine Idee, welche Kreaturen des Mythos mit der äußerst vagen Beschreibung bei der Anrufung im Sumpf von Lousianain "The Call of Cthulhu" gemeint sein könnten?


    Vielen Dank schonmal!
    Julia

    Eine Theorie habe ich in dem Aufsatz "Das Problem mit den Shoggothen" von Will Murray gelesen. Der Text erschien in Deutsch in der Timo-Würz-Ausgabe von Berge des Wahnsinns.


    Das Wesen in dem Sumpf könnte laut Murray ein Shoggoth sein. Das würde das dazu passende 20. Sonett aus Funghi from Yuggoth untermauern. Auch geht in dem Artikel hervor, dass Lovecraft schon vor Berge des Wahnsinns mit der Idee der Shoggothen gespielt hat. Ist natürlich alles nur eine Theorie - aber ich befürchte, dass es (auch in Lovecrafts Briefen) keine stichfesten Beweise für die Sumpfwesen gibt.