Würde ich durchaus zustimmen. Ich habe mal während der HEP-Ausbildung in einer Art Projektwoche für ein Schattentheater ein bissel Lovecraft adaptiert und das wurden ganz automatisch Elemente aus "Dagon" und "Call of Cthulhu".
Beiträge von Kain
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Den habe ich noch nicht.

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"True Detective" lässt grüßen?!
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Das sind dann gewiss keine "wissenschaftlichen Geister", sondern Querulanten. Man kann immer und überall irgend jemandem Fehler – sogenannte – nachweisen. [...]
Du warst scheinbar noch nie im Hofforrorum.

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Ich finde den Artikel auch grundsätzlich gut und positiv. Das sind einfach zwei Dinge, die mir dabei aufgefallen sind. Erfahrungsgemäß wird es eben auch Leute geben, die das lesen, sich die Bio kaufen und dann Schnappatmung bekommen, wenn da kaum was über Eiscreme drinsteht. So vergleichsweise unwichtig das auch sein mag. Und vermutlich sind das Leute, die im Hofforrorum aktiv sind.

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Das ist schön, aber darauf bezieht sich der Artikel halt nicht.
Es mag auch sein, dass im zweiten Teil mehr darauf eingegangen wird, den der Autor u. U. auch schon gelesen hat. Aber in Deutschland kommt der halt erst nächstes Jahr. 
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Ja, aber das sind dann halt einzelne Elemente in einer fiktiven Stadt.
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Danke für den Hinweis.
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Erstmal vielen Dank für das Thema und den Artikel bei der Flensburger. Muss mir das noch ausführlich durchlesen.
1. Die Überschneidung "Die Ratten im Gemäuer" und "Die Ziegenmelker in den Bergen" habe ich ebenfalls als dreist empfunden. Wen es interessiert, der sollte da mal vergleichen.Hm. Das muss ich mal nachprüfen. Ist mir nie aufgefallen (ich kenne die Derleth-Story länger und es lag einige Zeit dazwischen). Mir war auch nicht klar, dass die Geschichten in "Die Masken des Cthulhu" allesamt auf Einträgen in Lovecrafts Notizen basieren. Ich dachte immer, die seien einfach von Derleth (von "Hasturs Rückkehr" mal abgesehen). Was mir im Gedächtnis geblieben ist: "Die Ziegenmelker ..." und "Das Haus im Tal" sind im Grunde dieselbe Geschichte. In "Auf Cthulhus Spur" gab es so was auch. Müsste aber nachschauen, welche Geschichten das wieder waren.
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Ich weiß nun nicht, ob tatsächlich Anmerkungen fehlen bzw. wie viele das im Vergleich zur US-Ausgabe sind. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es im Verlauf des Buches immer weniger Anmerkungen pro Geschichte werden. Im Verhältnis zu den Seiten. Natürlich hat eine längere Story wie "Der Schatten aus der Zeit" mehr Fußnoten als "Die Aussage des Randolph Carter". Die Anmerkungsdichte scheint nachzulassen. Ist aber nur Gefühlssache. Ich habe das nicht wirklich berechnet.
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Ich habe das eben bei Golkonda (FB) gesehen. Folgendes ist mir dabei aufgefallen bzw. habe ich dort kommentiert:
Positive Lovecraft-Besprechungen freuen mich zwar, aber zwei Dinge sind mir aufgefallen:
Joshi geht, zumindest im vorliegenden ersten Teil, gar nicht auf Lovecrafts Liebe zu Eiscreme ein. Wenn ich mich recht erinnere wird gerade einmal erwähnt, dass Lovecraft mit jemandem Eis essen war. Ohne dabei diese Vorliebe zu behandeln. Anders als bei Lyon Sprague de Camp, der darauf sehr ausführlich einging und zu dem Schluss kam, dass Lovecraft sich am liebsten nur von Eiscreme ernährt hätte.
Und Arkham basiert nicht auf Providence. Am wahrscheinlichsten war Salem das Vorbild. Nun kann man entgegnen, dass HPL nie offenbart hat und man anhand der geografischen Angaben in den Stories nicht hundertprozentig abgrenzen kann, welchem Vorbild Arkham zu Grunde liegt und es eben doch Providence ist. Relativ wenige Geschichten Lovecrafts spielen in Providence selbst. Dass die Stadt tatsächlich vorkommt mag noch nicht dagegen sprechen, dass Arkham Providence ist. Werfen wir aber einen Blick auf diese Geschichten, deren wichtigste wohl "Der Fall Charles Dexter Ward" ist: Am Ende, im Gegensatz zu vielen anderen Beispielen in Lovecrafts Werk, verliert das Böse. Es verliert nicht nur, es wird komplett ausgemerzt. Selbst Curwens Verbündete im Ausland werden vernichtet. In Lovecrafts über alles geliebter Heimatstadt darf das Böse nicht bestehen. Insofern kann Arkham niemals Providence sein. Vgl. dazu auch Marco Frenschkowskis Einleitung zu dieser Geschichte in "Chronik des Cthulhu-Mythos I" (Festa). Sehr erhellend und hat mich überhaupt erst auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.
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Bin vorhin in "Lovecraft: Das Werk" auf de la Mare gestoßen. Fußnote 2 zu "Der Schatten aus der Zeit" bezogen auf folgende Stelle:
ZitatSeit meinem seltsamen Erwachen hatte meine Frau mich mit äußerstem Schrecken und heftigster Abscheu betrachtet und geschworen, ich sei etwas vollkommen Fremdes, das vom Körper ihres Mannes Besitz ergriffen hätte.
Die Fußnote:
ZitatEine ähnliche Reaktion wird in Walter de la Mares The Return (1910) geschildert. Hier weist eine Frau ihren Mann zurück, der vom Geist eines Selbstmörders aus dem 18. Jahrhundert besessen ist.
Zu finden auf Seite 777.
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Daran wäre ich ebenfalls interessiert.
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Das habe ich nicht mitbekommen. In der Regel trifft Joshi meinen Geschmack ganz gut. Insofern bin ich da meistens gelassen. Ich kenne von Keene nur "Die Wurmgötter". Das hat mir leider gar nicht gefallen. Aber er ist schon ein alter Zankapfel, der Gute.
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Ich fand es eher irritierend als anstrengend. Es gibt auch mal seitenlang keine Fehler, aber dann wieder mehrere auf einer Seite. Manchmal sind es auch nur fehlende Klammern (bei ein paar Fußnoten fehlt die schließende Klammer). Dem Gefühl nach würde ich aber schon sagen, dass da im Durchschnitt alle drei Seiten ein Fehler ist.
EDIT:
Ich sehe gerade, dass mein Händler soeben meine Rezension veröffentlicht hat.
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Ich habe noch kein Thema dazu gefunden und hoffe mal, dass es nicht daran liegt, dass ich mich mit der Suchfunktion des Forums noch nicht ausreichend vertraut gemacht habe.
Das ist ein schönes Buch und ich freue mich, dass es endlich auf deutsch vorliegt. Besonders nach der langen Ankündigungszeit. Ich finde es auch sehr spannend und hatte es ziemlich schnell durch. Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe auf der einen Seite, dass diese nicht zu lange auf sich warten lässt. Andererseits hatte man es beim ersten Teil, trotz der langen Zeit zwischen der ersten Ankündigung und der tatsächlichen Veröffentlichung, wohl etwas zu eilig. Das Buch ist gespickt mit Tippfehlern, das ist nicht mehr feierlich!
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In dem Fall ist es ja weniger eine Klinger-Joshi-Diskussion, als viel mehr die, wie gut Klingers Buch recherchiert/geschrieben ist....
Dazu kann ich zZt aber auch nicht viel sagen.Ich finde es bisher völlig in Ordnung. Einige wirken etwas albern bzw. so, als solle man sie mit einem Augenzwinkern sehen (z. B. wenn er darauf eingeht, dass es Anton und Berthold Meier gab, von Dietmar Meier aber keine Spur zu finden war, weshalb er vermutlich bei einem der anderen gelebt hat und solcher Quatsch). Da gibt es aber Schlimmeres. Ich war schon zu weit im Buch, als ich die Rezi von CreepyCreatures gesehen habe. Mir kam die Einleitung nicht sonderlich schlimm vor. Es ist ja keine Biographie und nicht gänzlich falsch, dass HPL Unterstützung von seiner Mutter erhalten hat (trotz finanzieller Unsicherheit wurde er scheinbar nie wirklich dazu gedrängt, sich einen Job zu suchen, hat allerlei Utensilien für seine Amateurtätigkeit bekommen, ein arabisches Zimmer als er ein Kind war etc.). Zweifellos fehlt dadurch was aber da hier doch irgendwo die Geschichten im Vordergrund stehen, finde ich es durchaus in Ordnung, sich auf diese Aspekte zu beschränken. Wie gesagt, das ist keine Biographie.
Die Übersetzung finde ich alles in allem in Ordnung. Ich habe kurz davor "The Complete Fiction of H. P. Lovecraft gelesen", die originalen Texte sind mir also noch ziemlich präsent. Man bewegt sich hier sehr stark an Lovecrafts Diktion. Ob das zwangsläufig nötig ist sei dahin. Zum Teil hatte ich auch das Gefühl, dass es dem Flow der Geschichten eher im Weg ist. Aber auch nicht durchgehend. Wenn man von einigen Tippfehlern absieht, wurde viel Wert auf ein korrektes Deutsch gelegt. Diese Unart "ein/kein/mein" zu verwenden, wenn es "einen/keinen/meinen" heißen müsste, gibt es hier z. B. nicht. Das ist mir beim direkten Vergleich mit einer anderen Übersetzung aufgefallen.