Beiträge von Chris

    In der zweiten Hälfte ein handwerklich gut geschriebener Artikel. Die Argumente sind nicht neu, aber sie werden hier gut und schlüssig zusammengefasst und anschaulich mit den Bildern von Erik Kriek, Gou Tanabe und Alberto Breccia untermauert.

    Trotzdem folge ich persönlich der Kernaussage nicht, dass kosmischer Horror sich nicht direkt in Bildern zeigen ließe. Junji Ito zum Beispiel schafft es in meinen Augen sehr gut, kosmischen Horror direkt in Bildern zu zeigen (keine direkte Lovecraft-Adaption, aber von Lovecraft inspiriert).

    Am Ende ist es die Auswahl der Beispiele die das Argument trägt: Ersetzt man Alberto Breccia durch Junji Ito (dessen Uzumaki auch erst kürzlich neu in Deutsch aufgelegt wurde), so könnte man daraus ebenso argumentativ ableiten dass nur Japaner (im Gegensatz zum Niederländer Kriek) in der Lage seien, echten Horror bildlich darzustellen.

    Kann jemand von euch eine brauchbare Taschenbuch-Ausgabe von Chambers' The King in Yellow (im englischen Original) empfehlen?

    Laut Goodreads gibt es 1487 verschiedene Ausgaben davon - und die meisten scheinen leider schlecht gemachte Print on Demand Ausgaben zu sein, die oft auch noch gekürzt sind. Amazon ist auch nicht wirklich hilfreich, da es die Reviews von unterschiedlichen Ausgaben desselben Werks gerne vermischt. Die Deluxe-Edition von Arc Dream Publishing ist zwar verlockend, sprengt aber leider den Rahmen dessen was ich suche (sowohl vom Preis als auch vom Format). Gibt es ein solides Mittelding zwischen diesen beiden Extremen?

    Ja, das Cover sieht genial aus.

    Wünsche Yvi natürlich alles Gute für dieses Projekt und viel Erfolg für das Crowdfunding. Aber ein bisschen wundere ich mich schon: ist der Markt für deutschsprachige Cthulhu-Katzen-Rollenspiele wirklich so groß, dass es neben dem Pegasus-Katzulhu noch ein zweites System dafür braucht? Spielen Leute wirklich solche Katzen-Systeme, oder ist das eher eine lustige Kuriosität für die Sammlung?

    Hat leider nicht geholfen. Das Thema hat jetzt nur noch das Label "Online" - wird aber trotzdem noch nicht in der Übersicht angezeigt.

    Nur um sicher zu gehen dass ich dasselbe Feature meine:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Ist das (hier "Tags" genannt) die Stelle wo ich es einstellen sollte?

    Bei Pegasus Digital / Drivethrough RPG sind momentan sowohl das Grundregelwerk als auch das Regelwerk für Spieler vom deutschen Cthulhu kostenlos erhältlich (pay what you want).

    Es steht zwar nicht dabei, aber ich kann mir vorstellen dass es sich dabei um eine zeitlich begrenzte Aktion anlässlich der aktuellen Lage handelt, wie bei vielen anderen Rollenspielverlagen in den letzten Tagen auch. Daher: wenn ihr es noch nicht (oder noch nicht digital) habt - nutzt jetzt die Gelegenheit.

    Wünscht ihr euch ab sofort aktive Beiträge mit neuen Inhalten, oder hilft man dem Wiki im Moment mehr wenn man erstmal die Füße stillhält und wartet bis die neue Struktur stabil und die Migration aus dem alten Wiki weitgehend abgeschlossen ist?

    Prima Feature!

    Habe eben einen Beitrag erstellt (Link) mit den Labels "Online" und "Con" - aber die werden nach dem Erstellen nicht angezeigt. Mache ich bei der Bedienung etwas falsch, oder müssen die Labels erst noch von Hand freigegeben werden, oder bin ich da auf einen Bug im Forum gestoßen?

    "VirtualHorror Con: The world’s first virtual horror TTRPG convention, from the safety of your own screen, April 4-5, 2020."

    https://www.gehennagaming.com/vhc/

    Bin zufällig darauf gestoßen. Klingt interessant. Soweit ich es verstehe kostet die Teilnahme an den Spielrunden Geld (das dann gespendet wird) - aber die Vorträge per Stream anzuschauen scheint kostenlos zu sein.

    Kennt jemand hier den Veranstalter und kann mehr dazu sagen?

    Jain ... ich denke sicher nicht zuerst an Entwicklungshelfer oder Streetworker (Missionar schon eher) wenn ich "Pädagogin" lese, aber es ergibt für mich schon irgendwie ein stimmiges Gesamtbild wenn ich den Begriff mit der Liste der Ausprägungen lese. Wenn ich hingegen "Helferin" lese dann erwarte ich Feuerwerleute und Rettungssanitäter - und wenn ich "Menschenkennerin" lese dann denke ich eher an eine Charaktereigenschaft als ein Berufsfeld (und würde wenn überhaupt eher an Profiler oder Unterhändler denken). Ist tatsächlich sehr schwierig hier einen griffigen Begriff zu finden. Vielleicht etwas in Richtung "Behüterin"?

    Fotografie wird in Deutschland offiziell als ein Handwerk geführt - und ich würde es intuitiv auch in FHTAGN in aller Regel eher als Spezialisierung von Handwerk als von Kunst sehen. In der Fertigkeit steckt ja auch viel Umgang mit dem technischen Gerät (Fotoapparat bedienen, Negative entwickeln und Abzüge machen, oder neuerdings Bildbearbeitungssoftware benutzen).

    Bei den anderen Punkten schließe ich mich Case und JaneDoe an.

    Bei "Pädagogin" wären für mich intuitiv auf jeden Fall auch die Ausprägungen der Lehrerin oder Erzieherin mit einbezogen. Ansich fände ich das ganz cool wenn auch solche Berufe in FHTAGN abgedeckt wären - und die meisten Basis-Berufsfertigkeiten passen auch dazu ganz gut (vielleicht bis auf Fahren und Navigation) - aber es bräuchte dann vielleicht noch eine ganze Reihe weiterer optionaler Berufsfertigkeiten für diesen Berufs-Archetyp (die jeweiligen Unterrichtsfächer; Mathematik zum Beispiel).

    Zitat

    Ghastly Affair is a Role Playing Game where players assume the roles of characters in a Gothic story, in the style of classic works such as Mary Shelley's “Frankenstein” or John Polidori's “The Vampyre”.

    Es gibt jeweils eine kostenlose Variante von Regelwerk (399 Seiten) und SL-Handbuch (287 Seiten) zum Download hier: https://engineoforacles.wordpress.com/downloads/

    Kennt das jemend hier oder hat sogar praktische Spielerfahrung damit?

    Beim ersten Durchlesen hinterlässt es einen vielversprechenden Eindruck: da wurde viel Arbeit rein gesteckt ein OSR-D&D System an Horror und an das 19. Jahrhundert anzupassen. Insbesondere gefällt mir die Strukturierung des Regelwerks, die zwar Kampfregeln enthält, diese aber neben und nach vielen anderen besonderen Subsystemen einreiht. Das trifft meiner Meinung nach sehr gut wie Gewalt in dieser Art von Horror-Genre tatsächlich verwendet wird (manchmal nötig, aber nicht ständig im Mittelpunkt). Außerdem gefällt dass das SL-Buch sich ausführlich mit Horror im Rollenspiel auseinander setzt (habe es noch nicht gelesen, aber das Inhaltsverzeichnis klingt vielversprechend) - und dass es enorm viel Material gibt (zeitgenössische Preislisten, regeltechnische Auswirkungen von Drogen, eine Zeitleiste mit Realwelt-Ereignissen).

    Zu guter Letzt: das System ist unter der OGL veröffentlicht. Wäre das eventuell etwas das sich lohnt für unser FHTAGN-System auszuschlachten [mention]Case[/mention] und [mention]JaneDoe[/mention]?

    Von Alfred Kubin habe ich Die andere Seite gelesen. Hatte dabei den Eindruck der Autor verwendet phantastische Elemente hauptsächlich dazu, nicht auf reale Personen oder Orte bezug nehmen zu müssen, während er seine Ansichten zu moderner Massengesellschaft und Politik darlegt. Als politische Utopie/Dystopie vielleicht ganz gut - aber als phantastischen Traumwelt-Roman hat das Buch mich enttäuscht.

    Ansonsten würde ich hier noch Goethes Faust einbringen, sowie die Märchen von den Gebrüdern Grimm sowie von Wilhelm Hauff.

    Falls sich deine Grenze von 1979 auf das Veröffentlichungsdatum bezieht und nicht auf die Lebenszeit des Autors, dann auf jeden Fall noch Krabat von Ottfried Preußler.