Soweit ich das sehe, kann man heute Case gratulieren!
Happy Birthday und alles alles Gute!
Soweit ich das sehe, kann man heute Case gratulieren!
Happy Birthday und alles alles Gute!
Zur deutschen Version kann ich nichts sagen, aber die englische ist zu Recht DAS Standardwerk zu HPL. Gewissenhafter und transparenter wurde bisher nirgends gearbeitet und die Menge des gesichteten Materials ist ehrfurchtgebietend.
https://cthulhulibria.wordpress.com/2017/05/21/ers…haunted-houses/
In der No. 2 der Cthulhu Libria Neo findet sich ein schöner Text von Uwe Sommerlad mit Erinnerungen an seine "Brieffreundschaft" mit Bloch.
Mir hatte der Text damals sehr gefallen.
Da die meisten Leser REH vor allem durch seine Conan-Geschichten kennen und lieben, hatte ich mir letztes Jahr mal die Zeit genommen, REHs erste Conan-Geschichte etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant.
https://flensburgergesellschaftfuerphantastik.wordpress.com/2016/01/23/howard-der-barbar-und-der-phoenix-robert-e-howards-im-zeichen-des-phoenix-als-geburt-conans/
Vielleicht dachten sie, es sei gemeinfrei, da HPL schon viele Jahre tot ist?
Grundsätzlich wahrscheinlich. War auch das erste, was mir durch den Kopf ging, doch dann: Wenn ich ein von einem Herausgeber editiertes Werk 1:1 übersetze, trifft ja nicht nur HPLs gemeinfreiheit zu, sondern auch Joshis editorische Leistung.
Anders wäre es sicher, hätten die deutschen Herausgeber eigenständig die Texte zusammengestellt (und ggf. dezente Unterschiede eingebaut) und auf das im Original enthaltene Vorwort verzichtet.
Da stellt sich mir die Frage, wie man auf die Idee kommt ein Buch zu übersetzen und zu veröffentlichen, ohne vorher mit dem Rechteinhaber gesprochen zu haben. Komische Situation...
Was mich gerade bewegt ist die Frage, was für konkrete Zauber und Rituale es in den HPL-Geschichten gibt, damit wir sie für FHTAGN aufbereiten können. Und da sollen natürlich nur Rituale hinein, die auch einen Sinn für die praktische Anwendung bieten. Daher hat z.B. das Ältere Zeichen auch eine "unmittelbare" Komponente, um nicht nur etwas in Stein ritzen zu können: https://fhtagn.deutschelovecraftgesellschaft.de/spielwelt#aelteres_zeichen
Falls das für FHTAGN mal relevant wird hier eine kurze Liste. Alles nur nach Gedächtnis, also ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Körpertausch - Das Ding auf der Schwelle/ Schatten aus der Zeit
Musik der Großen Alten - Erich Zann
Rufe geringere Wesen - Ruf des Cthulhu (das, was auch immer dort im Sumpf herumwimmelt)
Rufe Dunkel Dürre - Kadath
Wiedererweckung - Charles Dexter Ward
Banne Wesen - Dunwich Horror
Öffne Tor - Träume im Hexenhaus
Tatsächlich sind -meiner Erinnerung nach- die wenigsten Phänomene in HPLs Geschichten klassische Zauber....
Herzlichen Glückwunsch! Gute Wahl!
[Blockierte Grafik: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/5162fRGUPEL._SX346_BO1,204,203,200_.jpg]
Ein toller Comic, der sehr gut das kondensiert, was HPL in seiner Novelle dastellt. Der Zeichenstil ist stimmig und hat mir sehr gefallen.
Das wäre wünschenswert. Allerdings bin ich da skeptisch. Der Trend geht gerade bei diesen "Kleinauflagen" ja eher dahin, das man sie dann, sobald vergriffen, für einen vierstelligen Bereich bei Ebay und Amazon findet... Leider.
Mit knapp 200 $ leider weit über meiner aktuellen Schmerzgrenze... Schade, dieser Band geistert in meinem Kopf herum seit er vor Jahren angekündigt wurde....
Wem gehört(e) dieser Blog?
Das war mein allererster Blog. Hat etwa ein Jahr existiert, soweit ich mich erinnere.
Berechtigter Einwurf. Handelte sich wie gesagt auch nur um einen mentalen Schnellschuss. Um dieses Konstrukt zu stützen: Shoggoten kommen ja in den Bergen des Wahnsinns in einem zentralen Text von Lovecraft an multiplen Stellen vor und sind klar als "Volk" oder "Gruppe von gleichartigen Wesen" erkennbar. Yuggoth hingegen kommt in Der Flüsterer im Dunkeln eindeutig als Eigenname eines Planeten vor. Wäre ich ein der Materie unkenntlicher Übersetzer, würde ich versuchen den Namen eines Volkes zu übersetzen, einen Eigennamen aber behalten, womit z.B. Plutonians zu Plutoniern werden würden, Pluto aber Pluto bleiben würde. So ähnlich könnte das hier ja gewesen sein.
Da ich von Rhan-Tegoth noch nie gehört habe, werde ich das Beispiel zum Wohl meiner gelungenen Argumentation ausblenden und mir vorstellen, dass es meine Theorie stützt statt sie zu zerstören
Das deckt sich mit meinen thesen zu dem Thema.
Zwei gute Punkte Blackdiablo. Was mir beim ersten Lesen... damals... durch den Kopf ging, war, dass dieser Erzähler für Lovecrafts Verhältnisse unglaublich unglaubwürdig ist. Wer sagt uns, das irgendetwas von dem was er behauptet wahr ist?
1. Auf der Sandbank ist er dehydriert und verängstigt. Zwei gründe eine Halluzination er bekommen.
2. Er ist drogensüchtig. HPL hielt bekanntlich nichts von Alkohol oder anderen Drogen. Es wäre denkbar, dass seine Geschichte eine Legitimation für die Drogensucht ist, bzw. er die Geschichte erfand um seine Sucht vor sich zu legitimieren.
3. Auch das Ende ist ja eine Halluzination, wodurch eine Klammer gesetzt werden könnte zur Halluzination auf der Insel.
Okay, das ist alles recht weit hergeholt und es gibt sicher auch keine Belege für diese frühe These von mir, doch irgendwie ist sie bei mir hängen geblieben und ich kann sie nicht ganz los werden.
Zum Begriff "Hunnen":
1923 ist der erste Weltkrieg, der Große Krieg, noch lange nicht verarbeitet. Zwar waren die Amerikaner erst recht spät dabei, doch Grabenkrieg, Giftgas und Artilleriebeschuss haben sicherlich auch in Amerika eine traumatisierte Generation von Männern hinterlassen. Und ohne jetzt eine statistische Untersuchung anzustreben, vermute ich, dass die Leserschaft des WT überwiegend männlich war. Schaut man stichprobenartig in die Leserbriefrubrik "The Eire", liest man relativ wenige Frauennamen. Da würde es mich nicht wundern, wenn der Chefredakteur von Weird Tales, Edwin Baird, Hand an den Text gelegt hat.
Heute abend schau ich mal in meinen Büchern, ob ich dazu was finde - kann ich mir aber nicht vorstellen, da dieser Punkt doch recht maginal ist.
Mögliche Quellen wären die Briefe oder ggf. "Robert Weinberg. The Weird Tales Story". Wie gesagt, wenn ich heute abend eine Mußestunde finde, schau ich mal nach.
Außerdem war damals "Hunne" zwar ein auf die Deutschen angewandtes Schimpfwort, doch wurde es über diese hinaus auch gebraucht. "Der Hunne" war der Feind, der ungerecht oder ehrlos und Brutal agiert. Im irishen Rebelsong FOGGY DEW von Charles O’Neill aus Portglenone, County Antrim (1887–1963), der etwa um 1919 entstand, heißt es "While Britannia's Huns, with their long range guns
sailed in through the foggy dew".
Ich lese Joshis Text so, dass er sagt: Letztes mal habe ich meine Rente angekündigt. Freunde waren traurig, Feinde waren erfreut. Aber anscheinend habt ihr nicht verstanden, das das ja quatsch ist. Er sagt ja selbst am 1.Dec. "was meant as a joke, pure and simple!"
Bei uns in der Grenzregion Flensburg/Dänemark gibt es die Legende von Cyprianus. Ich sitze grade selbst an einer Kurzgeschichte zu diesem.
https://en.wikipedia.org/wiki/Cyprianus
Total Lovecraft!
Gestern erschien ein neuer Post auf Joshis Blog, worin er auch die deutsche Publikation und den Text aus dem Tagesspiegel zur Kenntnis nimmt:Er kündigt dort auch seinen Rückzug aus dem aktiven Geschäft an sowie die Publikation seiner Biographie What Is Anything? Memoirs of a Life in Lovecraft.
Hat mir die Grippe das Hirn vernebelt? Er sagt doch das Gegenteil. Er hatte das doch nur geschrieben um seinen "Joshi-Humor" zu betreiben.
Um eine Diskussion in Gang zu bringen lohnt sich ja immer eine These in den Raum zu werfen, da fang ich doch mal an:
"Dagon" ist HPLs Prototyp zu "Call of Cthulhu".