Beiträge von Bratensosse

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    Ein Mann, der kürzlich aus einem psychiatrischen Institut entlassen wurde, erbt nach dem Tod seiner wohlhabenden Eltern eine Villa. Nach einer Reihe von beunruhigenden Ereignissen glaubt er, dass es dort spukt.

    Eine unglaublich gute Mischung aus Psycho- und Horrorthriller, die in mir durchgängig eine starke Anspannung hervorgerufen hat. Von Anfang an weiß man nicht woran man ist, was ist echt und was nicht? Leider hat der Film einige Lücken und manches wirkt gekünstelt, ich konnte das gut ausblenden. Eine klare Empfehlung und auf Netflix verfügbar.

    Da die Netzwerke auf der Arbeit nicht funktionierten, hatte ich Zeit, die Serie zu Ende zu schauen.

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    Ich bleibe größtenteils bei meiner bisherigen Einschätzung: Die Atmosphäre ist gut eingefangen und wirkungsvoll inszeniert. Die ruhige, langsame Erzählweise sorgt dafür, dass man ständig ein unterschwelliges Unbehagen spürt, dieses Gefühl von "Irgendwas stimmt nicht!“, während die Kamera für mehrere Sekunden auf die neblige Stadt und den Leuchtturm hält.

    Trotzdem hat Mireille Herbstmeyer als Marianne die Serie klar getragen, danach ging spürbar Spannung verloren. Im letzten Drittel wurde stellenweise versucht, mit Humor zu arbeiten, was der Stimmung nicht gutgetan hat.

    Nach sechs von acht Folgen hinterlässt Marianne bei mir einen gemischten Eindruck. Die Serie hat gute Momente, aber auch einige Längen und Tiefpunkte.

    Eigentlich mag ich genau diese Art von Horror, Dämonen-Horror, bei dem sich das Böse langsam zeigt und die Figuren immer mehr die Kontrolle verlieren. Normalerweise geht es dabei darum, herauszufinden, was hinter dem Dämon steckt und wie man ihn stoppen kann. Bei Marianne bin ich mir aber nicht sicher, ob sie überhaupt so eine Geschichte erzählen wollen. Der Dämon wirkt eher wie ein Aufhänger für Jumpscares und eine etwas träge Story über die Vergangenheit der Hauptfigur und ihr Heimatdorf.

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    Ab Folge vier verschiebt sich der Fokus dann komplett. Statt Horror gibt’s mehr zwischenmenschliches Drama, Rückblenden und etwas unbeholfene Romanzen. Was als spannende Dämonenstory begann, fühlt sich am Ende eher wie ein Mystery-Drama mit ein paar Gruselmomenten an. Außerdem gibt es einige Logiklücken, und manches fühlt sich an, als wäre es einfach nicht zu Ende erzählt worden.

    Die Atmosphäre ist ganz gut gelungen, und Mireille Herbstmeyer spielt wirklich stark, aber insgesamt wirkt die Serie für mich ein bisschen planlos.

    Ich würde dem Dirigenten erstmal mehr Tiefe geben und ein paar offene Fragen klären, vielleicht entstehen daraus ja noch neue Ideen.

    Zum Beispiel:
    Was passiert mit ihm nach der Aufführung? Wird er später noch zur Bedrohung für die Gruppe? Spürt er vielleicht den Zwang, das Stück fertig aufzuführen, um den Ohrwurm und damit seinen inneren Leidensdruck loszuwerden?
    Oder hat er längst verstanden, welche Bedeutung das Stück hat, und handelt bewusst im Sinne des Königs, um z. B.
    A) ein Portal zu öffnen oder
    B) das Lied wie einen Parasiten zu verbreiten?

    Die Spieler untersuchen sein Verhalten und landen schließlich in seiner Wohnung. Dort finden sie haufenweise Notenblätter, ggf. unvollständig oder falsch, sodass die volle Wirkung noch nicht entfaltet wurde.
    Da sie musikalisch begabt sind, "hören“ sie die Noten beim Anblick der Blätter innerlich.
    Ein besonders empfänglicher SC (oder jemand mit gutem Wurf) verspürt vielleicht sogar den Drang, das Stück selbst zu spielen.

    Vielleicht muss man auch erstmal die Frage beantworten, soll das ganze eher investigativ oder erzählerisch verlaufe?

    Investigativ:
    Die Spieler forschen und erkennen im Verlauf den Zusammenhang zwischen Stück und Wahnsinn, forschen weiter und geraten dabei immer tiefer in den Einfluss des Königs.

    Erzählerisch:
    Das Stück öffnet ein Portal. Auf der anderen Seite erleben die Spieler z. B. die Entstehungsgeschichte – vielleicht war der Dirigent sogar der ursprüngliche Komponist oder Teil eines sich wiederholenden Zyklus.

    Sind jetzt nur ein paar schnelle Ideen, vielleicht ist ja was dabei.

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    RailGods of Hysterra ist ein postapokalyptisches Lovecraft-artiges Co-op Überlebensspiel, entwickelt von Troglobytes Games und soll dieses Jahr veröffentlicht werden. Die Spieler befehligen und entwickeln einen lebendigen Zug, bauen auf ihm eine mobile Basis und erlangen Kräfte um sich den Großen Alten zu stellen.


    Das sieht so spaßig aus, das ich mich richtig drauf freue. Vielleicht findet sich dann ja eine Gruppe aus freiwilligen?

    Vielen Dank für den Link :)

    Mich würde interessieren auf welcher Grundlage die Aufhänger generiert werden? Der Quelltext sah nicht nach KI aus, eher nach Datenbank mit Zufallsgenerator? Falls das letztere, machst du dir selbst die komplette Arbeit oder greifst du auf schon vorhandene Abenteuer/Szenarien zurück?

    Moinsen! :)

    Auf Nachfrage würde ich gerne eine P&P Runde auf dem dLG-Discord anbieten, vielleicht finden sich ja ein paar Interessierte. Sollte das Datum nicht passen, schaue ich gerne nach einem Ausweichtermin, dann aber vermutlich erst im April.

    System/Setting: Cthulhu, 1920er (Horror)

    Beschreibung: Ein Abenteuer von OrkenspalterTV - Vor der Südküste Irlands liegt die Insel Cape Clear. Das kleine Eiland misst etwa drei Kilometer von Südwest nach Nordost und etwa eineinhalb Kilometer in der Breite. Normalerweise ist so eine kleine Insel völlig unbedeutend, vor allem, weil es dort kaum etwas gibt.

    Anzahl Spielplätze: Ich würde die Runde gerne auf mindestens drei und maximal vier Spielende begrenzen.
    Anmeldungen: 0/4

    Termin & Uhrzeit: Freitag, 17.03.2023, 19:00 Uhr. Sollte jemand z.B erst um 19.30 können, verschiebe ich den Start gerne nach hinten.

    Technik: Headset, Discord und ein Browser für FoundryVTT (kein eigener Account nötig)
    Safety Tools: X-Card, Lines&Veils

    Hinweis zur Anmeldung: Sucht euch einen der vorgefertigten Charaktere aus und teilt mir diesen als Antwort mit. Der Beitrag dient dann gleichzeitig der Anmeldung.

    • Archäologe/Archäologin
    • Detektiv/Detektivin
    • Ex-Soldat/Soldatin
    • Schauspieler/Schauspielerin
    • Fotograf/Fotografin

    Sollten noch Fragen sein, lasst es mich wissen. :)

    Pegasus hat sich dazu entschlossen die alten Inhalte zu portieren, jeden falls die durch die Community als wichtig deklariert wurden. Bis dahin wird das Pegasus Forum wieder erreichbar sein, wenn auch nur "Lesemodus". Aktuell scheint es da noch ein paar Probleme zu geben, jeden Falls bekommt man beim Aufruf eine Fehlermeldung, bin da aber guter Dinge.

    Wenn man den Gedanken weiterspinnt, ist man irgendwo an dem Punkt, wo diesen Leuten Aufträge abhanden kommen, weil eine AI sie kostenlos übernehmen kann.

    Das hängt von der Art des Bildes und dessen Verwendungszweck ab. Wenn ich z.B. ein P&P Abenteuer schreibe, würde ich niemals einen Künstler beauftragen und stattdessen die Vorstellungskraft der Spieler nutzen. Das selbe gilt für Avatare, Signaturen, Hintergründe etc. für private Zwecke, dafür würde vermutlich niemand einen Künster beauftragen. Das sind Dinge bei denen ich in der Regel einfach eine Google-Bildersuche durchführe und das beste Bild nutze.