Beiträge von Seanchui


    Eigentlich wäre die beste Lösung selber etwas zu machen. Bei ein paar Leuten, die Internetseiten betreiben oder regelmäßig in Foren posten und dabei sehr oft sehr kritisch sind würde ich mir etwa wünschen, dass sie einfach mal Abenteuer veröffentlichen, die es besser machen. Draufhauen ist immer leicht.

    ...ich kann glaube ich gar nicht sagen, wie ungern ich solche Aussagen lese ;)

    Nein, ein Kritiker muss es eben NICHT besser machen können oder gar besser machen als der ursprüngliche Künstler. Klar, man kann sich das wünschen, aber die Annahme dass nur der draufhauen darf, der auch den Beweis zum besseren Meisterstück abliefert, stimmt einfach nicht. Und das sage ich als Autor, nicht als Kritiker.

    Ansonsten, @topic:

    Ich bin nach wie vor im Grunde zufrieden. Es gibt mittlerweile mehr Bände, die ich als eher... unnütz... betrachten möchte (Berufebände, wtf); da das aber auch mit einer gestiegenen Anzahl von Publikationen einhergeht, kann ich damit leben. Ein wenig schade finde ich es allerdings, dass die amerikanischen Sachen deutlich weniger "eingedeutscht" werden als zuvor; das "alte" Cthulhu-Team hatte einfach noch so viel zu sagen und so viel hinzuzufügen, was heute bei einer "platten" Übersetzung bleibt. Möglich, dass das auf ein restriktiveres Lizenz-Gebahren seitens Chaosium zurückzuführen ist, möglich, dass das Team den Aufwand nicht mehr stemmen kann, möglich, dass die neue Redaktion das "deutsche Geschwurbel" auch gar nicht mehr will... ich weiß es nicht, mir fehlt es :)

    Bzgl. Abwechslung: Ja, klar, gerne Pro-One-Shot, gerne Pro-NOW, gerne Pro-Gaslicht. Aber mal Hand auf's Herz: ich war ein großer Fan der CR und habe da auch sehr gerne mitgeschrieben. Aber vieles der hochgejubelten Abwechslung der CR ist dann doch so experimentell, dass zumindest ich davon sofort die Finger lasse. Seien es One-Shot-Konstellationen, von denen ich nicht glaube dass sie in meiner Gruppe zünden, seien es Themen die ich unter Garantie nicht spielen will, seien es ständige Traumsequenzen als Einflechtung oder auch Abenteuer mit dutzenden Spielern: schön, dass es mal jemand gemacht hat, aber: ich spiele es einfach nicht. Daher muss sich für mich Pegasus nicht über die Maßen verbiegen.

    Bzgl. Cover/Layout: Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde, aber: TROTZ des Wegfalls von Escher gab es seither noch einige wirklich hübsch anzusehende Cover. Das sage ich allerdings als jemand, der weder Layout- noch Grafikprofi (die regen sich ja zumeist schon über die verwendeten Schriftarten auf ;) ) ist... aber mir gefällts... was ich allerdings wirklich schade finde, ist der Wegfall einer stringenten und indirekten Bebilderung. Gerade der neue Pulp-Band ist so... durcheinander... bebildert (alte Monsterbilder von Chaosium, Farbfotos, SW-Fotos, neue Monterbilder extra für Pulp... aiaiai).

    Equinox kommt von ProIndie, die gerade den "The Sprawl" Kickstarter gemacht haben. Die haben ne Vertriebspartnerschaft mit Uhrwerk und sind i.d.R. an deren Stand mit vertreten.

    Stimmt, ProIndie. Das wollte mir nicht einfallen.

    Von der Partnerschaft mit dem Uhrwerk-Verlag wusste ich; gemeinsamer Stand wusste ich allerdings nicht und ist dann natürlich doof (wenn FHTAGN neben "Achtung!Cthulhu" liegt, dann ist das für alle sicher suboptimal).

    ...hm, da könnte man mal ein bißchen gucken... ich denke am ehesten an Verlage die (a) selbst nichts cthuloides am Start haben und (b) mglw. selbst mit offener Lizenz arbeiten. Ludus Leonis würde mir da einfallen oder JC Games... vielleicht auch die, die "Equinox" gemacht haben (den Namen müsste ich mal recherchieren...). Man müsste halt im Vorfeld ein bißchen rumfragen, ob man sich das vorstellen könnte.

    Hallo zusammen,

    der GRT ist ja leider mittlerweile vergangen, aber das Logo liegt ja inzwischen vor. Gibt es bereits Planungen, wie es mit dem Schnellstarter weitergehen kann?

    Als Vorschlag - völlig aus der Luft gegriffen: vielleicht könnte man versuchen, zur RPC im Mai fertig zu werden? Einen Stand von uns wird es ja nicht geben (oder ich habe etwas überlesen und/oder kenne einen Kanal nicht), doch vielleicht könnten wir über einen befreundeten Verlag - wer immer das sein könnte - das Material in Köln "an den Mann" bringen? Nur so eine Idee...

    Beste Grüße
    André

    Hey,

    ja, aufmerksamen Verfolgern von Thread und Blog wird nicht entgangen sein, dass es noch nicht zu einer Veröffentlichung von "Ebenholz" kam. Tatsächlich möchte ich Stefan dahin bringen, auch "Goliath" fertigzustellen und dann die Trilogie gebührend zu feiern. Alle drei Teile dann möglicherweise hinterher in einem Regelsystem (bevorzugt natürlich unser FHTAGN) zu haben, erscheint mir dann auch nur richtig. Aber zunächst müssen wir Stefan dazu überreden, seine vor Jahren begonnene Trilogie endlich zu vollenden :)

    VG
    Seanchui

    Ich fände es als Teil der erweiterten GRT-Orga natürlich total klasse, wenn die DLG etwas beisteuern würde :) Wenn es helfen würde, könnten wir überlegen, das Einsendefenster etwas zu verlängern, weil wir ja aufgrund privater Gründe mal wieder sehr spät aus dem Quark gekommen sind...

    [mention]angband[/mention] : Wie ist denn eigentlich das "offizielle" Zeitfenster?

    Siehe https://fhtagn.deutschelovecraftgesellschaft.de/regelwerk#eine…erfel_abwickeln

    Das ist der Wert, ab dem ein SC mit entsprechender Fertigkeit einen Erfolg haben sollte, wenn keine Würfel notwendig sind.

    Ah ja,

    genauso hatte ich es im Kopf. Ich finde nur den Begriff "Mindestwert" in dem Zusammenhang irgendwie total irritierend (würde wohl "Schwellenwert" oder etwas in der Richtung bevorzugen).

    Um ehrlich zu sein finde ich das mit dem "+" hinter dem Wert schon sehr technisch und "verkopft"; da muß man schon genau lesen, ob hier grade ein Modifikator und/oder ein Schwellenwert gemeint ist. Vielleicht wäre ein Kürzel ("MW" oder "oP" für "ohne Probe") gangbar?

    Zitat

    Anstelle von: "Die Aussage des NSC ist eine Lüge (40%+ Psychologie)."
    Besser: Die Aussage des NSC ist eine Lüge (MW 40% Psychologie).

    Und um ganz ehrlich zu sein: je länger ich über dem Beispiel sass, desto besser fände ich es fast, den Satz "komplett" auszuschreiben ("ab 40% Psychologie ohne Probe"). Das ist dann selbsterklärend, ohne ein Abkürzungslexikon bemühen zu müssen :D

    Also,

    ich habe die Sinnhaftigkeit des Grand Grimoire in seiner aktuellen Form auch ehrlich angezweifelt (z. B. hier: http://www.ringbote.de/rezi-einzelans…61659a6bff75cfa - aber auch im Forenthread drüben). So, wie es im Moment vorliegt, sind die Sprüche (a) zu hart für die Spieler und (b) nicht inspirierend genug für den Spielleiter. Meine Meinung.

    Womit das Grimoire aber sinnhaftiger wird - und was man vielleicht im Hinterkopf behalten kann - ist der inflationäre Umgang in der 7. Edition mit Stabilitätsverlusten und -gewinnen. Das war die Quintessenz der "Kampagnentauglichkeits-Diskussion", die ich vor einigen Wochen mal angestossen hatte. Durch die zahlreichen Wiedergewinnungsmöglichkeiten von STA wird das Spiel nicht nur langzeittauglicher, sondern so kann auch das Zaubern eine durchaus attraktive Alternative zu "normaler Beinarbeit" sein. Für Investigatoren praktische Zauber gibt es einige - nicht nur das Ältere Zeichen oder den Byakhee. Da gibt es noch einen Haufen mehr oder minder unaufälliger Kampfzauber z. B.. Oder Kontakt-Zauber, um Wissen abzuzapfen. Oder Zauber, die sich auf Fertigkeiten und/oder Attribute auswirken.

    Ob das dann allerdings die Art "Cthulhu" ist, die Du spielen möchtest, kann ich nicht beurteilen.

    ...also mittlerweile bin ich völlig verwirrt.

    Ich freue mich, dass mein Blogbeitrag zu so regen Diskussionen geführt hat.

    Was ich aber überhaupt nicht verstehe: er thematisiert einen Plan, den es scheinbar wirklich gibt (Cthulhu kampagnentauglich machen/halten/verstärken), und stellt zwar durchaus eine kritische Frage dazu ("ist die Herausnahme von One Shots eine gute Idee?"), aber kritsiert ja nicht den Plan als ganzes.

    Die Folge waren zahlreiche Posts und PN seitens der Redaktion, in denen dargelegt wurde, wie wichtig die Kampagnentauglichkeit von CoC für die Linie ist, dass die Herausnahme von OneShots nur mittelfristig erfolgt und einfach ein wenig korrigierend eingegriffen werden muß. So weit, so gut. Andererseits wurde mir auch mehrfach erklärt (früher wie heute), dass es "früher" ja auch keinen Plan gegeben habe (?!?).

    UND DANN: Umfragen, "sollten wir vielleicht doch anders?", Diskussionen über Janus, Verknüpfungstexte ja/nein? "Vielleicht lasse ich mich doch umstimmen"? Oder was? Wozu das Ganze?

    Ich muß einen Plan nicht mögen, korrekt. Ihn in Details zu kritisieren sei mir unbenommen. Überhaupt darauf zu reagieren und damit interessante Aspekte überhaupt ans Tageslicht zu holen, Chapeau. Die Souveränität im Umgang mit der Diskussion vermisse ich noch. Und bitte, das ist keine Häme, sondern ich finde es ehrlich schade. Die Redaktion ist niemandem gegenüber Rechenschaft oder Diskussionsbereitschaft verpflichtet. Wirklich nicht.

    Aber ich schiele schon ein wenig auf einen sehr offenen Beta-Test zu DSA5 mit zahllosen Feedbackrunden und direkten Foren-Diskussionen. Ich schiele auf die Heißmache der Community, wenn System Matters mal wieder ein RPG crowdfunded. Ich schiele auf Umfragen zu zukünftigen Produkten bei Uhrwerk. Dass es so etwas nicht geben "muß", ist klar. Aber es gibt ein anderes Gefühl von Beteiligung am Produkt. Und wenn man das alles nicht möchte, dann sollte man vielleicht auch schlicht die Diskussion um diese Themen nicht antreten. Sie antreten und immer so etwas sagen wie: "et kütt wie et kütt, das muß niemandem passen, ist aber die Realität" ist vielleicht ehrlich aber wirklich schade für die öffentliche Wahrnehmung. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass der Produktionsplan zielgerichtet ist und die qualitativen Ansprüche hoch genug!

    ...die Janus Gesellschaft ist ja mit den Vorstellungen, die die 7. Edition mitbringt, fast schon unnötig. Immerhin sollen hier eigene Investigatoren-Vereinigungen gleich mit erschaffen werden. Die JG war so eine Art umfangreich ausgearbeiteter Vorläufer dieser Herangehensweise.

    Aber ja: ich verstehe auch nicht, wieso man nicht - gerade bei den Einstiegen - einen kleinen Hinweiskasten ergänzt mit "so würde die JG an das Abenteuer heranführen". Das würde völlig reichen.