Eine kurze Rückmeldung, weil ich mich nach meiner letzten Ankündigung rar gemacht habe… leider hat bei mir auf der Arbeit die Energiekrise sehr zugeschlagen, bin sehr eingespannt. Ich hoffe, es wird bald besser, ich habe (noch) nicht aufgegeben…
Beiträge von RLegrasse
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Gut, danke noch mal an alle für den Zuspruch & die angebotene Unterstützung. Ich mache mich denn mal langsam an die Arbeit (hat ja keine Eile) und poste dann hier den ersten Entwurf…
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Hallo Nils , hm, ich dachte, gerade für dich wäre das Thema auserzählt… so habe ich es jedenfalls verstanden

Und was das Thema „Magisterarbeit“ angeht, da habe ich höchsten Respekt vor deinen Kenntnissen und Methodenwissen, da komme ich nicht mit. Wie sagte doch schon Dirty Harry „Ein Mann [Mensch] muss seine Grenzen kennen.“.
Generell wird hier ja (tollerweise) auf einem sehr hohen, fast wissenschaftlichen Niveau „gearbeitet“ - das würde ich mir nicht zutrauen.
Aber ich mache mal einen anderen Vorschlag an dich und Seanchui : Wie wäre es zu dem Thema mit einem kleinen „opinion piece“? Eher ein paar hundert Worte Essay/Meinung/Kommentar, aus persönlicher Sicht - weniger eine umfassende akademische Ausarbeitung und Einordnung - das passt auch vielleicht besser zum Magazincharakter. Ich würde den Beitrag natürlich trotzdem vorher gerne teilen und mich über alle Anregungen freuen… wenn ihr mir dabei helfen wollt.
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Hallo zusammen, danke für die Rückmeldungen, Lektüretips und Meinungen.
Ich möchte das Thema (und auch mich) nicht größer machen, als es ist. Wie ich das jetzt lese besteht kein Bedarf für eine weitere Befassung - völlig in Ordnung. Einem eigenen Text wäre ich wohl auch kaum akademisch gewachsen - aber danke für den Vorschlag.
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Nils Rahel Vielen Dank für die Antworten. Und vielen Dank für das Angebot der weiteren Auseinandersetzung.
Die Hintergründe und Verbindungen der „Konservativen Revolution“ zu den modernen Rechten der 1920er ff. sind mir bereits bekannt, und wurden ja vor kurzem noch mal sehr schön von Volker Weiß Die autoritäre Revolte aufgearbeitet.
Meine Frage ging auch dahingehend, ob es nicht vielleicht notwendig wäre, hier - ähnlich wie bereits für den Rassismus geschehen - an einer Diskussion/Stellungnahme/Kommentierung o.ä zu arbeiten.
Ich vermute zwar nicht, dass HPL demnächst von G. Kubitschek in der „Sezession“ besprochen werden wird
, aber (z.B. auch) angesichts der ja schon mehrfach erwähnten YouTube-Videos und anderer vergleichbarer Beiträge wäre vielleicht ein „Gegengift“ zur „Einstiegsdroge HPL“ nicht falsch… zumindest könnten wir uns gegen eine entsprechende Vereinnahmung wenden bzw. zumindest einen Diskussionsbeitrag liefern… -
Hallo zusammen!
Ich möchte hier auf keine Fall alte, abgeschlossene Diskussionen wieder aufreissen - aber ich wollte mal fragen, ob hier Interesse zu einem weiteren Austausch zur HPL-Rezeption bei den modernen Rechten besteht.
Die Videolinks von @Arkham Insider Axel und @Alex haben mich zum Nachdenken und Recherchieren gebracht... Mein Gefühl (ich bin natürlich keine Literaturwissenschaftler*in) besteht da eine Attraktivität HPLs über den Kernbegriff des "Rassismus" / der "white supremacy" hinaus, die offensichtlich versucht wird, von Rechten zu instrumentalisieren.
Damit meine ich damit vor allem das "Unbehagen an der Moderne", hundertfach beschrieben von Freud bis Taylor, was ich in meinem letzten Post allgemeiner und aus dem betrachteten Video heraus zitiert als "Nihilismus" bezeichnet habe. Bei Lovecraft kommt da ja vom "high level" wie Gottesferne, Todestrieb und Ablehnung des westlichen Universalismus bis hin zum "low level" mit Verklärung der Vergangenheit, weltweiten Verschwörungstheorien und Esoterik einiges zusammen, was ihn - aus einem bestimmten Winkel betrachten - anschlussfähig nach rechts außen macht.
Aber wie gesagt, ich würde mich über ein Gespräch zu diesem Thema sehr freuen, und bin gespannt, was ihr dazu meint!
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Puh. Das nenne ich mal ein wirklich schlechtes yt-Video.
Da hast du absolut recht... habe mir auch mal das Opus in seiner Gänze angetan.
Von den fragwürdigen "production values" des Videos mal abgesehen, bleiben als "intellektuelle rechte" talking points zu HLP offenbar übrig:
- Nihilismus/Existentialismus
- persönliche Neurosen/Psychosen
- eine Ablehnung des humanistisches Weltbild
- ein diffuses Unbehagen gegen die moderne Großstadt
- "white suffering"
- Houellebecq (natürlich...)
... und immer wieder "Rick & Morty"...
Hm, ich nehme mal an, es ist schon mal gut, wenn Rassismus und Antisemismus nicht offen gefeiert werden...
Ob "Hass auf die liberale Moderne" aber schon genüg, HPL als rechtes Idol zu feiern? Ich denke nicht. Aber eine spannende Frage... dazu würde ich mal 'nen guten Essay lesen!
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Der Referent hat sich vorher schon an manch anderen Stellen zu Lovecraft (hier z.B., Link zu Youtube), Tolkien und anderen geäußert.
Dies nur als Ergänzung - ich selbst weiß eigentlich gar nicht, was ich dazu überhaupt sagen soll.
"Neu-Schwabenfunk"? Oha!
