Beiträge von blackpath

    Das Buch von Rainer Zuch ist wirklich ein Hammer. Ich hab das an einem Abend verschlungen! Es handelt von einem Kunstwissenschaftler, der das Werk eines verschwundenen Malers sortieren soll. Ist eine Mischung aus Geisterhaus und kosmischem Schrecken (erinnert ein wenig an Pickman's Model - ist dann aber doch ganz anders). Besonders gelungen ist, dass man zwar ahnt, worauf das alles hinausläuft, es aber im Gegensatz zu manchem Geschichten von HPL, bei denen der Leser längst weiß, was der Protagnoist nicht kapiert, aber eben doch nicht ganz versteht. Und dann wir das Ganze noch mit Anspielungen auf reale Kunstwerke gespickt ... Ich fand das wirklich packend! Klare Leseempfehlung.

    Kurzes Update: Eine Website hat der Verlag ja nicht mehr, aber das Bestellen über E-Mail ist überhaupt kein Problem. Bekam gleich freundliche Antwort, hab per Paypal bezahlt und zwei Tage später war der Band "Thronos" schon in der Post. Zwei Daumen hoch!


    Jedenfalls: Das Buch von Rainer Zuch ist wirklich ein Hammer. Ich hab das an einem Abend verschlungen! Es handelt von einem Kunstwissenschaftler, der das Werk eines verschwundenen Malers sortieren soll. Ist eine Mischung aus Geisterhaus und kosmischem Schrecken (erinnert ein wenig an Pickman's Model - ist dann aber doch ganz anders). Besonders gelungen ist, dass man zwar ahnt, worauf das alles hinausläuft, es aber im Gegensatz zu manchem Geschichten von HPL, bei denen der Leser längst weiß, was der Protagnoist nicht kapiert, aber eben doch nicht ganz versteht. Und dann wir das Ganze noch mit Anspielungen auf reale Kunstwerke gespickt ... Ich fand das wirklich packend! Klare Leseempfehlung.

    Hallo zusammen,
    ich hab kürzlich mal einen Blick auf den Verlag "Goblin Press" geworfen und finde die Idee und die Bücher sehr schön.
    Kennt die jemand genauer und kann ein paar Titel zum Einstieg empfehlen? Eher weniger Fantasy und mehr Horror ...
    ("Der gelbe Traum" hab ich gern gelesen, "Alpträume in Norwegen" wurde mir gerade ausgeliehen)
    Danke euch

    Auch von mir nochmal lieben Dank an all euch Menschen, die ihr jedes Mal quasi aus dem Nichts etwas schafft, was so vielen anderen Freude und schöne bleibende Erinnerungen beschert. Sei es, dass ihr schleppt, plant, macht, redet, organisiert, verwaltet, diskutiert, leitet oder Spielfiguren mit Leben füllt, so dass man nachher nicht mehr weiß, was real und was fiktiv ist. Danke! Ihr seid toll.

    Das Spiel ist schon okay, allerdings sauschwer, wenn ich mich recht erinnere. Wenn man da ohne Lösung durch will, muss man schon viel Ausdauer und Frustrationstoleranz mitbringen ...
    Inhaltlich ist es ein Kessel Buntes. Es gibt wirklich unheimliche Stellen (die Fahrt durch die Sümpfe z.B.), aber auch extrem viel Zeitschinderei (Puzzle nach Puzzle nach Puzzle) und unpassenden Klamauk (diese Verfolgungsjagd in New Orleans und diese Sache mit dem Marder oder was das war). Kosmischen Horror sollte man hier nicht erwarten. Der wird nicht geliefert.


    Wenn man nur Sherlock Holmes spielen will, ist "... jagt Jack the Ripper" viel viel besser.

    Habe jetzt schon einige davon gehört und "The White Tree" ist mit Abstand mein Liebling.
    Aber eigentlich sind die alle gut. Vielleicht ein bisschen weniger gut waren "The Colour out of Space" und "Shadow over Innsmouth". Und "The Brotherhood of the Beast" fällt mit seiner extremen (aber sehr amüsanten) "Pulpigkeit" ein wenig aus dem Rahmen, ist dafür aber eines der temporeichsten ...

    Ich hab mir jetzt auch mal beide Ausgaben (deutsch und englisch) angeschaut. Nur mal kurz, was mir aufgefallen ist.


    1) Das Papier der deutschen Ausgabe ist deutlich dünner und weniger rau. Schade. Vor allem weil die deutsche Fassung ja im Vergleich teurer ist.
    2) In der deutschen Übersetzung sind durchweg weniger Kommentare als im US-Original. Manches erklärt sich wohl dadurch, dass zum Teil Wörter benutzt werden, die man auf deutsch nicht erklären muss, auf amerikanisch aber anscheinend schon. Wie auch immer. Es gibt Kommentare die fehlen und es fehlt aber auch mindestens ein Bild. Kann sein, dass das Layoutgründe hat, blöd ist es trotzdem.
    3) Die Auswahl der Geschichten ist okay. Aber auf sowas wie "Herbert West" hätte ich persönlich zu Gunsten von "Die Ratten im Gemäuer" oder "Erich Zann" gerne verzichtet. Arkham-Story hin oder her ...
    4) Die neue Übersetzung erscheint mir im Vergleich zu der von Suhrkamp deutlich treuer dem Original verpflichtet, die ältere ist aber irgendwie ... "fließender"? Ist nur ein Gefühl. Mal gucken, wie sich das auf Dauer anfühlt.
    Mal ein Beispiel aus "Dunwich", das den Unterschied meines Erachtens ganz gut aufzeigt:
    Aus "Those figures are so silent and furtive that one feels somehow confronted by forbidden things, with which it would be better to have nothing to do with"
    las sich bei Suhrkamp so:
    "Die Leute hier haben etwas so verschlossenes, ja verstohlenes, dass man sich unbewusst verbotenen Dingen gegenüber fühlt, mit denen man lieber nichts zu tun hat."
    Die neue Übersetzung lautet:
    "So still und verstohlen wirken diese Gestalten, dass man irgendwie das Gefühl hat, man befinde sich in Gegenwart verbotener Dinge, von denen man sich besser fernhält."

    Liebe Anrufer,


    schön war es! Ach was: blutig und erhebend, brutal und lustig, finster und herzlich.


    1000 Dank an alle Menschen, die sich wieder so viel Mühe gegeben haben, um dieses Erlebnis möglich zu machen. Sei es als Teil der entspannten und absolut zuverlässigen Orga, als Spielleiter (Du hast sie nicht alle, Dominik!), Co-Spielleiter (Und du auch nicht, Marcus. Ich sage nur: Mülleimerfußball …), Zimmergenossen, Partygäste, als Teil des Rahmenprogramms, Gesprächspartner oder als Spieler.


    Ich schätze mich sehr glücklich, auch diese Mal wieder so motivierte, interessierte und engagierte Menschen in meinen Runden „Riders on the Storm“ und „Calling the King“ erlebt haben zu dürfen, die mich mehr als einmal überrascht und herausgefordert haben.


    Selbstverständlich ist das alles nicht.


    Schön, dass es euch alle gibt!
    Wir sehen uns spätestens im August.

    In der NZZ war ein Aufsatz, der HPLs zunehemende Beliebtheit auf die momentane politische Lage in den USA runterzubrechen versucht.


    https://www.nzz.ch/feuilleton/…ter-entsteigen-ld.1307081



    Allerdings finde ich es fraglich, ob die beschriebene Renaissance wirklich so 1:1 auf den rechten Zeitgeist (Trump, Flüchtlingskrise etc) zurückzuführen ist …
    Ohne dass ich das jetzt Zahlen oder Untersuchungen dazu parat hätte, habe ich den Eindruck, dass Lovecraft heute ja gerade nicht von Rassisten gelesen wird, die sich in seinen Werken wiedererkennen, sondern eher in einem irgendwo linksliberal zu verordnendem Umfeld (die erwähnten Beispiele Del Torro, JJ Abrams, Joss Wheadon, etc stammen ja auch allesamt aus dieser Ecke), das sich sehr kritisch mit HPLs Ansichten auseinandersetzt.