Beiträge von Dumon

    Naja, das sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe...
    Während da sich die Frage explizit um Material zu Delta Green dreht, und Fan content erlaubt wird, solange nicht-kommerziell, grenzt sich die OGL ganz deutlich von Delta Green und dessen Inhalten ab. Die FAQ muss also nicht zwingend geupdated werden, da sie sich auf etwas inhaltlich anderes bezieht. Zusammengefasst:


    - Inhalte zu Delta Green dürfen nicht-kommerziell von Fans etc. erstellt werden (zumindest noch - falls die FAQ wirklich geupdated werden sollte)
    - Eine OGL besteht für das Gerüst des Systems von Delta Green, und dieses darf in jeglicher Form genutzt werden - kommerziell und nicht-kommerziell


    Arc Dreams hat im Zuge der OGL eben ganz bewusst Delta Green ausgenommen - sie würden sich da ja auch ins eigene Fleisch schneiden. Sie haben es quasi dort als Generalverbot angehängt, nur um in anderem Rahmen zu sagen "Naja, okay, Fancontent, das geht schon." Gilt allerdings auch nur für Online-Publikation.


    Okay, wenn ich das jetzt so betrachte - widersprüchlich ist letzteres natürlich. Da muss dann wohl die FAQ angepasst werden.
    Allerdings müsste dann da nur stehen "für Fancontent fragt um Erlaubnis" oder so. Das steht ja auch in der OGL - Inhalte von bzw. zu Delta Green dürfen nur mit expliziter Erlaubnis von Arc Dream genutzt bzw. erstellt werden...

    Okay.
    Falls ich das richtig herleite - FATE hat eine OGL, und Malmsturm basiert auf der?
    Gibt es einen deutschen Lizenznehmer, der da die Erlaubnis gegeben hat? Oder brauchte es das nicht?
    Letzteres würde ja dem widersprechen, was Ginster hier geschrieben hat, bezüglich Ulisses....


    Naja, und dann hatte ich ja angeführt, dass auch daraus Probleme erwachsen könnten, dass das DG System und das Cthulhu-System sich so stark ähneln.


    Ich bin halt lieber vorsichtig, als zu mutmaßen, weil es woanders "ähnlich" ist (oder zu sein scheint)...

    Und genau das ist inkorrekt, lieber swc.
    Die OGL inkludiert EXPLIZIT das Geld-Verdienen MIT dem System!
    Sprich: Wenn ich ein Buch veröffentliche und damit Geld mache, dass über die Kostendeckung hinaus geht, und in diesem Buch das System verwende und hinreichend und korrekt auf die OGL hinweise, ist das in den USA vollkommen legal und korrekt! Ab heute oder sogar gestern!


    Und die Intention ist:
    Ich habe weder die Zeit noch die Muße, zu den Stellen zu gehen, jetzt. Zumal ich gar nicht weiß, ob ich was veröffentlichen will.
    Es gibt aber auch hier Juristen, für die das einfacher ist - und die sich damit vielleicht auskennen!


    Warum soll ich erst alles hieb- und stichfest machen, wenn ich hier auf die Kenntnisse des Foren-Hivemind zurückgreifen kann?
    Es ist im Zeitalter der sozialen Netzwerke und des auf diese Weise gegenseitigen Unterstützens total unsinnig, alles erst auf eigene Faust und ohne Einbindung hilfreicher Kontakte zu machen, bevor man was sagt. Um Hilfe bitten muss nicht heimlich geschehen. Und ist weder peinlich noch verwerflich.


    Und um es so deutlich zu machen wie möglich:
    Ich will, dass so schnell wie möglich geklärt wird, ob ich etwas, das Mythos-Inhalt hat und sich eines Systems bedient, dass so nah an Pegasus Cthulhu ist, dass man es OHNE AUFWAND auch mit Pegasus Cthulhu System nutzen könnte, mit Hilfe dieser OGL veröffentlichen kann, wie und wo ich will. Vorausgesetzt, ich verletze damit keine anderen Urheberrechte (wie z.B. mit Dunklen Jungen etc.).


    Ist das jetzt deutlich genug?
    Ich will WISSEN!


    Das heißt noch lange nicht, dass ich wirklich veröffentlichen und damit Geld verdienen WILL. Und dann auch werde!
    Wissen um der Möglichkeiten - Wissen um seiner selbst willen.
    DAS ist die Intention.
    Und im Rahmen des Prozesses anderen genug Anleitung an die Hand geben, dass sie es nutzen können, FALLS es etwas für sie ist.


    Damit Du nicht mehr zwischen den Zeilen lesen musst.
    Und falls Du jetzt immer noch der Meinung bist, da steckt mehr dahinter, dann hätte ich hier einen feinen Aluhut und ein besonderes Elixir gegen Chemtrails im Angebot...

    Oha.
    Das ist interessant.
    Insbesondere deshalb, da in den Bestimmungen dieser OGL (von Arc Dream) ja auch explizit drinsteht, dass Übersetzungen mit inbegriffen sind bzw. sein sollen. Aber da käme dann wohl (wenn ich es richtig verstehe) deutsches Recht in die Quere.
    Bleibt also, zu hoffen, dass eine deutsche Lizenz für DG entweder von einem kulanten Anbieter erworben würde (eben kulant, was die OGL angeht) oder gar für Deutschland gar nicht erworben wird oder gar für Arc Dream nicht zur Debatte stünde...
    :)


    Wie sähe das denn VOR einem solchen Erwerb der Lizenz aus?
    Sprich: ich habe eine Idee, ich publiziere ein Produkt, erst hinterher wird die Lizenz (und damit die Entscheidung, ob für Deutschland hinsichtlich der OGL eine andere Regelung gelten solle) von einem Verlag erworben.
    Was passiert dann mit mir/mit dem Produkt, dass ich schon veröffentlicht habe? Kann da rückwirkend Anspruch geltend gemacht werden?


    Und andererseits - wie sieht die Sachlage ÜBERHAUPT mit amerikanischen OGLs in Deutschland aus, solange die Lizenzfrage keine ist...?


    Naja, und zuletzt - wie sieht die Situation der Nähe von DG OGL zu BRP in Deutschland aus? Können da Ansprüche geltend gemacht werden? Zumal dieselbe Nähe ja auch im Rechtsraum USA vorhanden ist (zwischen BRP und DG OGL). Lässt sich davon etwas ableiten?
    Oder müsste das, wie in Rechtssachen so oft üblich, von Fall zu Fall geklärt werden (sprich: wenn eine Klage vorläge)...?


    Ich fände es echt super, wenn die Sachlage so schnell wie möglich geklärt und so sicher wie möglich abgesteckt werden könnte. Denn sobald wir wirklich wissen, woran wir (rechtlich) sind, können dann auch die Hirne, Mühlen und Druckerpressen angeworfen werden...
    :)

    Ich hab echt nicht gewusst, dass "anderen seine Ideen aufzwingen" dasselbe ist wie "neue Möglichkeiten aufzeigen".
    Junge, Junge, muss ich noch viel lernen...


    Ich hab Dich aber keinesfalls als "Pegasianer" angesprochen. Du kannst es aber dennoch gerne auf Dich beziehen. Oder Du nimmst einfach Text so, wie er dasteht. Überlass ich Dir. Ich freu mich jetzt auf Mittagessen (oh, ich glaub, das war unnützer Inhalt)...

    Zitat von swc

    1. Ich hasse Mutmaßungen und Halbwissen! Fakten sind wichtig!
    Und über die Gründe der "Einstellung" des Rufs im Forum der dLG zu spekulieren, wenn die Macher nebendran sitzen?!


    Ich habe bezüglich der Infos von Arc Dream keinerlei Halbwissen weitergegeben. Das, was ich da präsentiert habe, sind Fakten.
    Ich habe lediglich zur Überprüfung gestellt, in wieweit OLG greifen würde ich Deutschland. Da ich kein Fachmensch bin, greife ich damit ein wenig auf das Fachwissen derer zurück, die sich hier tummeln und solches möglicherweise haben.
    UND gebe andren vielleicht einen Anstoß, das zu prüfen, wenn sie die OLG demnächst nutzen wollten (was ich mir durchaus vorstellen könnte).


    Was ja z.B. Ginster hier schon getan hat - darauf eingehen.
    Obwohl ich den zweiten Teil nicht verstehe - wenn jemand von Arc Dream eine Lizenz für DG erwürbe, wie sollte sich das auf die von Arc Dream deklarierte OLG auswirken können? Aber das ist vielleicht Legalese, dass mir zu hoch ist...


    Was die Macher vom Ruf angeht - klar lesen die hier mit. Für sie war unter Anderem auch der Inhalt meines Postings gedacht - wie auch für alle anderen, die sich nach Alternativen sehnen - und die OLG scheint eine recht simple zu sein - FALLS das Rechtssystem der BRD die OLG eben auch so zulässt, wie sie gedacht ist.


    Und dass sich die OLG eben NICHT auf die Inhalte von DG selbst bezieht (sondern nur das nackte Regelsystem), wie Case et al. hier ausführen, hatte ich ja bereits angeführt...
    :)


    Zitat von swc


    Mag sein, dass deine Sicht eine ist, aber vielleicht die Leute fragen, welche die Entscheidung getroffen haben, bevor ich mich auf "Gerüchte" verlasse?!
    Solche Propaganda können andere besser ;)


    Ich schreibe hinsichtlich meiner Aussage bezüglich Cthulhus Ruf nur meine Meinung. Ein paar Sachen fußen auf Unterhaltungen, die mal stattfanden, und an denen ich beteiligt war (um es mal so vage wie möglich zu formulieren), aber nichtsdestotrotz bleibt diese Aussage Meinung. "Gerüchte" können daraus entstehen, klar. Aber ob das so ist, das liegt nicht in meiner Hand. Und es ist mir auch egal.
    Bezüglich fundierteren Informationen dessenthalben muss ich jedoch zurücktreten und den Machern vom Ruf die Bühne überlassen. Allerdings bezweifle ich, dass da fundiertes kommt. Warum auch? Es hilft nichts, über verschüttete Milch zu klagen...


    Und warum sollten andere Propaganda besser können?
    Ich behaupte mal, dass ich, wenn ich das wollte, da durchaus recht findig bin...


    Zitat von swc


    2. Hey, ich poste nicht leichtfertig jegliche wichtige Information, die ich habe in Foren!
    [...]


    3. Hat überhaupt nix mit den von dir geposteten Informationen zu tun
    höchstens mit einer potenzielle Intention, die du nicht formulierst aber dennoch offen lässt


    Jap.
    Diese Intention hatte ich ganz bewusst offen gelassen.
    Und ich poste diese Information hier keineswegs "leichtfertig", sondern gezielt. Damit sie die erreicht, die sie benötigen oder damit was anfangen können. Weil ich nichts von Verschweigepolitik halte, die den eigenen Vorteil vergrößert (oder den Dritter) - es sei denn, es handelt sich um Interna (da versuche ich, meine Klappe zu halten - und das klappt in letzter Zeit ganz gut...


    Aber falls Du meinst, ich würde hier Missverständnisse erzeugen - gut, formuliere ich es aus.


    Es ist keineswegs meine Intention, Pegasus zu schaden.
    Es ist aber sehr wohl meine Intention, eine Tür auf- und eine Entwicklung anzustoßen, die dazu führt, dass Pegasus Cthulhu in Deutschland Konkurrenz bekommt. Ob ernstzunehmend oder nicht (bezüglich des Impacts wirtschaftlicherseits), sei mal dahin gestellt.
    Und es ist sehr wohl meine Intention, jedem, der sich in diesem Bereich kreativ betätigen will, dem aber die Bedingungen und Voraussetzungen von Pegasus nicht zusagen, Möglichkeiten, über die ich weiß, offenzulegen, damit er/sie dies auch tun kann.


    Warum?
    Das hat zweierlei Gründe.


    Zum Einen würde Konkurrenz unter Umständen dazu führen, dass sich auch bei Pegasus mehr bewegen muss. Wir haben in den letzten Jahren alle eine Entwicklung beobachtet, die nur wenige von uns wohl begrüßen. Einschränkung der Veröffentlichungen, inhaltliche Veränderungen, etc. Das alles ist selbstverständlich Geschmackssache. Aber so lange Pegasus mit Cthulhu ein deutschlandweites "Alleinstellungsmerkmal" hat, muss es da nicht viel tun - außer eben das, was Pegasus selbst will.
    Schauen wir nach USA, und vergleichen wir die Chaosium-Produkte der letzten 15 Jahre mit denen anderer Verlage, die sich ebenfalls der CoC-Lizenz bedienen, dann können wir uns alle ein Bild ob der unterschiedlichen Qualität machen. Für mich ist klar, dass Chaosium da schon lange nicht mehr so richtig mithalten kann. Ob andere das genauso sehen, das wissen sie selbst am Besten.
    Damit sage ich nicht, dass Pegasus schlechte Produkte rausbringt. Und es wäre absurd, mir das vorzuwerfen - schaut man in die Threads der letzten Zeit, die genau das debattieren, wird man feststellen, dass ich zu großen Teilen pro Pegasus-Produkte argumentiere. Wenn auch häufig aus wirtschaftlicher Sicht. Ich sage jedoch, dass es vielleicht Produkte gibt, in den Köpfen findiger Kreativisten, die mit Pegasus Cthulhu nicht machbar sind, weil sie nicht ins Gefüge passen, die aber unter einer OLG durchaus machbar wären. Und durch ihre Qualität eben auch Pegasus ein wenig aus seiner Cthulhu-Monopol-Lethargie (falls es die gäbe) kitzeln könnten.


    Zum Anderen sehe ich durch diese Entwicklung aber auch genau die Chancen, die ich eben schon ansprach. Kreative Köpfe können auf diesem Wege auf ein existierendes, und durch seine Nähe zu BRP sogar "altbekanntes" (sozusagen), System zugreifen und interessierten Spielern da draußen Produkte in deutscher Sprache liefern, die vielleicht nicht das Okay von Pegasus erhalten hätten. Weil sie nicht in ihr Bild von Cthulhu passen. Weil sie nicht den Auflagen und Erwartungen und Bestimmungen entsprechen.
    Und auf diese Weise können solche kreativen Köpfe nicht nur das erschaffen und publizieren, was sie sich vorstellen. Zusätzlich können sie auch noch, falls gewünscht, für ihre Mühen eine Entlohnung erhalten. Denn ein Buch rauszubringen ist ein Arsch voll Arbeit. Genau wie eine Zeitschrift mit Niveau und guten Inhalten. Oder jegliche andere Publikation.
    Natürlich öffnet das auch die Tür für mehr Schund und Unfug. Aber da muss der potentielle Kunde eben selbst selektieren. Nur muss er dann eben nicht mehr nehmen, was kommt - oder hungern. Und im Zweifel kann er sogar selbst machen, mit weniger Auflagen.
    Ganz konkret gesprochen - ich hab da im Kämmerlein ein paar Sachen, die sind überhaupt nicht passend für Pegasus Cthulhu. Und ich habe auch schon über Selbstpublikation nachgedacht - irgendwann mal, vielleicht. Wenn mein Schweinehund endlich bezwungen ist. Aber ohne eine mögliche OLG für ein System, dass passt, wäre das für mich ein No-Go gewesen. All the risk without any reward other than nerd credit? Not my style - I am a cost/benefit kinda guy...


    Diese Entwicklung öffnet einer größeren Bandbreite möglicher Publikationen (sofern die Rechtslage in Deutschland das eben auch zulässt) Tür und Tor. Und das begrüße ich massiv.


    Will ich also Pegasus schaden?
    Wenn ein Begrüßen und Unterstützen des Aufbrechens des Monopoles von Pegasus hinsichtlich eines RPGs, dass den Mythos in deutscher Sprache zum Inhalt hat, als "schaden" angesehen wird, dann könnte man vielleicht so argumentieren. Obwohl es mehr braucht als nur ein paar Produkte, um in ernsthafte "Konkurrenz" zu einer Marke wie "Cthulhu RPG" zu treten.
    Ich sehe das nicht als "schaden" an, sondern viel mehr als Ansporn von außen, mehr aus der Lizenz zu machen, als das bisher der Fall ist.

    Öh, okay?
    Also, selbst wenn Pegasus die Lizenz von Arc Dream für Delta Green bekäme, könnten sie damit ja die OGL nicht ausser Kraft setzen.
    Und nein, das Problem liegt nicht unbedingt nur bei fehlenden Machern.
    Ich sags mal so - wäre diese OGL vor Entstehen von Cthulhus Ruf bereits verfügbar gewesen, hätte da vielleicht einiges anders (und besser für die Jungs) laufen können. Und vielleicht gäbe es die Zeitschrift dann auch auf längere Sicht gesehen noch. Spekulation, klar. Aber nicht ganz unbegründet...


    Und ansonsten - warum pssst?
    Man kann mir ja nun wohl kaum vorwerfen, dass ich durch das Teilen einer öffentlich verfügbaren Information Pegasus bewusst schaden wollen würde! Was, wie ich bereits anführte, keinesfalls meine Intention ist.
    SWC - Du kennst mich gut genug, um zu wissen, dass ich in diesen Dingen...
    ...schwierig bin, und einen eigenen Kopf habe. Und wenn man mir wegen diesen Beitrages (oder des vorherigen) nun an den Karren pinkeln oder den Karren umwerfen will - dann sei's drum...
    :kulhu:


    Unterhalten können wir uns natürlich trotzdem.
    ;)

    Ganz kurze und brennend-heiße Info, die die Diskussion um Lizenzen und Alternativen vielleicht entspannen könnte:


    Gerade hat es bei der "Delta Green"-Kickstarter-Kampagne von Arc Dreams ein neues Update gegeben.
    Und in diesem stellt Arc Dreams nicht nur die neuen Schnellstartregeln vor, die unter dem Titel "Delta Green: Need to Know" laufen.
    Nein, Arc Dream geht noch einen Schritt weiter.
    Und zwar stellt es die Schnellstartregeln, die die kompletten Basisregeln des neu überarbeiteten Systems für Delta Green beinhalten sollen, frei allen Interessenten zur Verfügung!
    Und nicht nur das - besagte Basisregeln sind von ihnen zusätzlich auch im Rahmen einer Open Gaming Licence für ALLE Produkte FREI verfügbar gemacht worden (oder werden frei verfügbar gemacht werden)! Dabei sei es dann ganz gleich, ob die Produkte umsonst zur Verfügung gestellt oder kommerziell vermarktet werden sollen!!!


    Ich kenne mich nun mit dem ganzen Legalese nicht aus, und wahrscheinlich sollte es ein in Englisch fitter Jurist nochmal überprüfen, bevor jetzt alle ne Flasche Schampus köpfen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, haben wir damit und soeben ein frei nutzbares Regelwerk bekommen. Und zwar eines, dass SEHR NAH am BRP von Chaosium - und damit am Grundsystem von Pegasus Cthulhu ist!!!


    Sprich:
    Da auch übersetzt werden kann und darf, könnte dies tatsächlich dazu führen, dass wir einfach "alles schreiben könnten, was wir wollen". Wobei natürlich auf die Hintergründe und Kreaturen etc. geachtet werden muss, damit man da nicht Urheberrechte verletzt (Dunkle Junge, zum Beispiel). Also doch nicht so komplett und richtig "alles frei". Aber generell ist der Mythos an sich in großen Teilen ja gewissermaßen auch frei verfügbar.


    Natürlich müsste jetzt auch noch geprüft werden, in wiefern da Pegasus Eingriffsrechte hat - da die Systeme ja schon sehr ähnlich sind (um nicht zu sagen: zu 95% vergleichbar, wenn nicht sogar zu größerem Prozentsatz). Vielleicht Gewohnheitsrechte oder was weiß ich - eben alles, was da den Markt betrifft...


    Generell aber kann ich mir schwer vorstellen, dass da wirklich dauerhaft irgendwas haltbar ist.
    Obwohl - wir haben auch die Gema, und die macht in Bürokratie-Deutschland auch Sachen, da kann man sich die Haare raufen...
    Also, bevor wir losrennen, erst prüfen lassen, ob uns die deutsche Paragraphenreiterei da dazwischenblüchert!


    Ansonsten aber - huzzah! Ein erster Schritt in die Richtung, die wir uns vielleicht erhofft haben.
    ...wenn wir uns kein eigenes, "viel cooleres" System erhofft haben (das kann natürlich nur jeder selbst beantworten)!


    Außen vor sind allerdings all things Delta Green. Wenn man darauf zugreifen oder die Welt nutzen/erweitern/sonstwas damit machen will in eigenen Veröffentlichungen, gilt, dass man dafür eben die Genehmigung (oder Lizenz) braucht von Arc Dream. Aber das wars auch schon...
    :)


    Das Ganze könnt ihr auch hier nochmal selbst im Update nachlesen:
    https://www.kickstarter.com/pr…ref=backer_project_update
    Dort findet ihr auch einen Link zu den Schnellstartregeln!
    :)


    So, jetzt bin ich gespannt.
    Und drücke die Daumen, dass die OGL in diesem Bezug auch in Deutschland uneingeschränkt anwendbar sein wird.
    Nicht, weil ich Pegasus schaden will - aber weil es einfach vielen das Leben etwas einfacher macht, im Entwerfen und eben dann auch Zur-Verfügung-Stellen (bzw. Veröffentlichen) paralleller Inhalte.
    Und vielleicht belebt es als "Konkurrenz" ja sogar das Geschäft - und treibt neue Blüten, die viele von uns sich bei den Pegasus-Produkten so sehnlichst erhoffen...
    :)

    Nicht ganz korrekt.
    Von dem "Cult of Chaos", oder wie er heißt, wird erwartet, dass er Chaosium supportet, in den Spieleshops in der Umgebung der Mitglieder sowie auch auf Veranstaltungen. Im Endeffekt genau wie die Supporter von Pegasus - anmelden geht, aber man muss was tun, um dabei zu bleiben. Fraglich halt, wie viel die kontrollieren, von Chaosium. Und fraglich, ob sie deutsche Anmeldungen zulassen - jetzt, da ich in einer Mail geschildert hab, dass Chaosium-Support in Deutschland wenig Sinn für Chaosium macht, da es die interessierten Kunden dann doch zu Pegasus treibt...


    Oh, und wie SWC bereits anführte, die wesentliche Idee gab es auch schon bei Pegasus. Nur nicht den zeitlichen Rahmen (also: alle paar Wochen was Neues). Eben die Supportkampagne...

    Ich finde Meinungen gar nicht verwerflich oder abwegig. Aber zu sagen "Leute, die so sind, sind auch so", dass ist Unfug, da Generalisieren gerade bei Verhalten und Ansichten nicht funktioniert...
    :)


    Was meinst Du mit "Einstellungen anpassen"? Technik-unaffine wie ich stehen gerade auf dem Schlauch...

    Zitat von Ted

    Leute die nicht in Foren aktiv sein wollen, werden wohl auch nicht aktiv an Stammtischen teilnehmen [...]


    Das ist eigentlich schon Quark.
    Ich kenne genügend Leute, die gerne an Treffen (welcher Art auch immer) teilnehmen, aber keinen Sinn darin, sich in Foren anzumelden, da sie online eben nicht aktiv sind und sein wollen.


    Aber es ist müßig, darüber zu streiten. Da muss ich mich einfach Deiner Ansicht beugen.
    Werden die Leute eben auf anderem Wege über unseren Stammtisch erfahren - glücklicherweise sieht es das Cthulhu-Forum nicht so eng...

    Und was ist mit Leuten, die nicht in Foren aktiv sein wollen?
    Stammtische "zu hause" finde ich auch eher seltsam - sind dass dann "öffentliche Stammtische"? Denn als solche versteht sich das doch, oder?
    Oder muss ich erst einen Check durchlaufen, um hinzukommen?

    Also, ich frage mich, was für persönliche Infos in einen Bereich namens "Stammtische" gehören. Da gehts doch drum, wann man sich wo trifft und wer kommt (oder eben nicht)...


    [Edit]
    Sorry, das klingt irgendwie aggressiver, als es gemeint war. Noch zu früh morgens...
    :(


    Aber im Ernst - Stammtische sind doch keine geschlossenen, exclusiven Gesellschaften, oder? Ich verstehe sie eher als "Anlaufstelle für alle Interessierten, um sich auszutauschen". Ist es da sinnvoll, vorauszusetzen, dass Interessierte sich im Forum anmelden? Zeichnet das dann nicht das genau falsche Bild (eben das der Exclusivität)?

    Warum ist denn gerade der Bereich "Stammtische" nur für registrierte Nutzer sichtbar?
    Das wäre doch was, dass sinnvollerweise auch für Gäste sichtbar gemacht werden sollte. Immerhin kommen sie so in Kontakt mit uns/euch (bzw. KÖNNEN kommen) und können vorort Fragen stellen, etc.

    Zitat von Der Tod


    Und ich schiebe auch direkt was Positives hinterher, indem ich widerspreche: JEDER ist ein "Macher". Vielleicht kein Autor, aber machen kann jeder was! Irgendwas!
    Ein Wiki oder andere Websites machen? Illlustrationen oder Karten zeichen? Layouten oder Lektorieren? Fotos schießen oder Videos machen? Musik komponieren? Rechtsberatung übernehmen? Sich um Lizenzen und Finanzen kümmern? Bücher lesen, Filme gucken und empfehlen? Nen Blog betreiben? Workshops, Spieletreffen oder Stammtische organisieren? Gemeinsam brainstormen? Oder vielleicht da wichtigste: Geile RPG-Runden spielen und davon anderen Leuten erzählen?
    Ich will eben NICHT, dass alle, bis auf die Autoren die Klappe halten! Im Gegenteil (sowas versaut doch auch den Autoren den Spaß). Aber ein besseres Rollenspiel fordern, ohne es selbst mit Leben zu füllen, führt meiner Meinung nach eben nur so und so weit. Und sowas ist doch irgenwie konstruktiver, als in die Redaktion hinzurufen, oder nicht?


    Natürlich kann jemand, der kein "Macher" auf einem Gebiet ist, nicht wissen, was möglich ist. Genau deshalb ist es ja sinnvoll, sich mit denen, die das können, zusammenzusetzen, und das zu besprechen! Eben, wie Du ja selbst sagst, gemeinsam brainstormen. Wonach ich ja schon die ganze Zeit rufe. Und natürlich geht es nicht um "ich wünsch mir das - Redaktion, mach mal". Auch das hab ich schon vorher gesagt.


    Aber Brainstormen und Kreativrunden bilden, Mundpropaganda betreiben, das bringt uns nur bedingt zu den Produkten, die wir wollen. Irgendwann muss jemand da auch ran und schreiben oder zeichnen oder oder. Eben den kreativen Kram in Wort und Tat umsetzen! Und die, die auf diesem Gebiet NICHT Macher sind (und genau das hab ich gemeint), müssen und sollen aber helfen, die Macher eben in die Richtung zu lenken, und vielleicht selbst zu motivieren, zu inspirieren und generell mit ihnen drüber zu reden, was von ihnen MACHBAR ist.


    Dass eben nicht alles machbar ist, das ist jedem klar, denke ich. WAS nicht machbar ist, und was machbar, wird bei solchen Gesprächen doch durchaus klarer definiert werden können.


    Ich glaube, wir definieren MACHER einfach anders.
    Denn im Prinzip MACHEN wir ja schon, hier, nach Deiner Auffassung. WIr reden drüber, suchen Wege, versuchen zu eruieren, was geht und was nicht. Und darzustellen, was wir uns wünschen würden und was nicht.


    Ich verstehe auch nicht, wieso Du mir da widersprichst...
    ...ich hab doch gerade im letzten Posting genau dasselbe gesagt (nur eben mit einer engeren Macher-Definition)...

    Es ist aber nicht jeder ein Macher.
    Und die Aussage "Dann mach mal" ist genau deshalb etwas zu kurz gegriffen.
    Weil es okay ist, wenn nicht jeder ein Macher ist.


    Zurücklehnen darf man sich allerdings auch nicht. Daher finde ich, dass ein konkretes Drüber-Reden schon einen ersten Ansatz bringt. Nur eben nicht "das soll Pegasus" und "dieses soll Pegasus" und "ach, das wäre gut" und "so muss". Sondern konkret "okay, das wünschen wir uns - wie können wir das umsetzen".


    Daher finde ich Deine Aussage zwar richtig, Tod, aber viel zu negativ. Nicht jeder ist so wie Du, oder kann so sein wie Du. Und das darf man auch nicht verlangen. Dann aber im Umkehrschluss zu sagen "Dann halt die Klappe" (hast Du nicht, wäre aber aus Deiner Aussage die Konsequenz), ist auch vollkommen verkehrt!


    I, for one, am a storyteller.
    I have a VERY, VERY hard time being a story WRITER...

    Die Original-Frage impliziert doch gleich die Folgefrage "Ist es daher überhaupt sinnvoll, Cthulhu in Spielen zu benutzen?" - denn darauf zielt der altbekannte, aber gute Clip doch ab. Um gleich mit einem rhetorisch korrekten "Nein" daherzukommen...


    Ich möchte da allerdings einfach mal einwerfen, dass die Antwort auch "Nein, aber" heißen kann.
    Und zwar "Nein, aber ist doch völlig wurscht, ob richtig oder falsch. Hauptsache Spaß!" Und vom Spaßfaktor, da KÖNNEN gut laufende Spiele gar nicht irren. Total wurscht, wie Cthulhu dargestellt wird, und mögen sich Puristen noch so sehr die Haare raufen...
    :)

    Is this Pipe-Dream-Town? Are we landed?


    Und wieder einen Schritt zurück.
    Ja klar, KÖNNTE. Revolution zwar nicht, weil is nicht neu, nicht mal in Rollenspielen mit Mythos-Hintergrund, NICHT mal mit BRP (nur eben bei Chaosium Cthulhu nicht so sehr verwandt - dass es bei Pegasus Cthulhu schon auf den Tisch kam, hat Judge mit seinem Hinweis auf "Verschlussache" ja beweisgeführt).
    Aber könnten wir nicht einfach beginnen, über tatsächlich MACHBARE Dinge zu sprechen? Anstatt wieder und wieder dahin zurück zu fallen, darüber zu sinnieren, was Pegasus/Chaosium Cthulhu ändern SOLLTE...?
    Langsam sollte klar sein, dass Cthulhu nicht von Grund auf umgekrempelt werden wird, um nach unseren Vorstellungen neu zusammengesetzt zu werden. Sollte doch echt jeder verstanden haben, jetzt. Und gerade der Tod sagt es auch - er musste einsehen, dass Cthulhu das NICHT NÖTIG hat, generalisierend gesprochen.


    Wir können also jetzt weiter unseren Opiumträumen nachhängen, darüber reden, was toll wäre, was wäre, wenn, was wir uns wünschten, das Cthulhu wäre. Oder wir können darüber reden, was im Rahmen von Pegasus Cthulhu wie machbar ist. Und wie wir Dinge, die wir darüber hinaus wollen, auch umgesetzt kriegen - aber eben mit etwas Neuem.


    Ein Schritt könnte sein, einmal zu eruieren, ob es überhaupt möglich ist, weitere Lizenzen für Cthulhu in Deutschland zu bekommen. Die Antwort ist vermutlich "nein" - ich vermute, Pegasus hat die Lizenz für ganz Deutschland (und wird sie dann auch nicht teilen wollen). Und Lizenzen sind auch nicht gerade billig. Aber es wäre eine Möglichkeit, herauszufinden, OB man Konkurrenz-Produkte überhaupt erstellen kann (und ich vermute, findige Herren haben das schon eruiert).
    Einfacher ist, ein neues System zu generieren - das muss ja gar nicht großartig abweichen (DG 2.0 machts vor).


    Aber wie alte Herren beim Seniorenstammtisch darüber weiter zu sinnieren, was besser war, ist oder sein könnte, und in Erinnerungen und Phantastereien zu schwelgen, ist Unfug. Und da mich das nur wieder aufregt, halt ich ab jetzt auch besser meine Klappe...

    Der letzte Satz vom Judge sagt eigentlich alles das, was der Grund dafür ist, dass wir uns hier aufreiben.
    Rollenspiel-Verlegerei ist ein Spiel für Enthusiasten. Und solange Enthusiasten die Financiers (sprich: Verlagseigner) sind und selbst mit anpacken, sich total reinhängen, klappt das auch. Weil sie mehr ihr eigenes Herzblut verlegen, als tatsächlich verdienen zu wollen.


    Nun werfe ich den Verlagseignern von Pegasus nicht vor, dass sie nicht Enthusiasten sind, was Cthulhu angeht. Aber der Enthusiasmus ist im Laufe der Jahre dem Blick auf die Wirtschaftlichkeit gewichen. Der Verlag soll Gewinn erzielen.
    Das ist nicht verwerflich, denn das ist die Marktrealität. Genau, wie jeder Job nicht nur Spaß machen kann, sondern eben auch genug Geld für Leben, Essen und Sicherheiten abwerfen muss. Lange, bevor Pegasus ein Millionen-Umsatz-Unternehmen wurde, bevor sie zwei Dutzend feste Mitarbeiter hatten, hatten die beiden Verlagseigner irgendwann Verbindlichkeiten, denen sie gerecht werden mussten. Ihr eigenes Leben, ihre eigene Zukunft, die der Familie, etc. Jetzt hängen da auch noch die Mitarbeiter dran, etc. Da ist ein Wunsch nach mehr enthusiastischem Engagement schön gemeint, aber einfach an der Realität vorbei.


    Das meine ich, wenn ich oben sage: Rollenspiel-Verlegerei ist ein Spiel für Enthusiasten. Denn sobald man Geld verdienen MUSS, muss der Enthusiasmus hintenanstehen.
    Und dass man auch Gewinn einfahren WILL, ist doch das Normalste von Welt.


    Genau deshalb denke ich auch, dass etwas Neues - eben wie die CR, die aus Enthusiasmus getragen wurde, und dann zum Ende kam (bzw. kommen wird), weil viele Dinge ernster wurden - der beste Weg ist. Enthusiasten mit einer neuen Idee ans Steuer lassen. Träumer, die noch nicht so viel verdienen müssen und/oder wollen, dass die Realität den Traum hintenan stehen lässt...


    @Judge:
    Das klingt ja nun fast so, als wäre ich ein Corporate Shill...
    ;)


    Ich zitier mich mal selbst, weil ich etwas zurückrudern will. Denn in meinem eigenen Frust ob der Situation hab ich etwas emotional/vehement hier schwadroniert. Und es klingt so, als ob ich sagen würde: Pegasus ist alles egal, was Cthulhu angeht - Hauptsache Geld.


    Dem ist natürlich nicht so.
    Und da muss ich mal unseren Judge auch in Schutz nehmen - so gerne ich ihn manchmal an die Wand schmieren mag (beruht garantiert auf Gegenseitigkeit), so sehr bemüht er sich, wenn sich die Gemüter mal abkühlen, Verbesserungen herbeizuführen. Und ich meine, er hat schon einiges bewirkt in den letzten Jahren. Aber je besser das Produkt, umso höher steigen die Ansprüche (was Doc ja auch im Prinzip durchscheinen lässt) - und das Produkt wurde unter Heller schon auf ein so hohes Niveau gehoben, da wird es schwieriger, so markant-signifikante Verbesserungen durch-/umzusetzen, oder die tatsächlichen als solche wahrzunehmen.


    Natürlich will Pegasus ein gutes oder das ihrem Verständnis nach beste Cthulhu machen.
    Aber da sich Rollenspiel wirtschaftlich nicht so sehr lohnt, sind Kapazitäten, die dafür zur Verfügung gestellt werden (und gestellt werden können) eben begrenzt. In diesem Rahmen eben, dem eng gesteckten mit wenig Kapazitäten und wenig Möglichkeiten (aber auch eingeschränkter BEreitschaft), mehr Geld in das Projekt Cthulhu reinzupumpen, versucht Pegasus sein möglichstes, das beste rauszuholen. Oder gibt seinen Redakteuren und freien Mitarbeitern die Möglichkeit dazu.
    Dass sich ihre Vorstellung des RPGs nicht mit der von vielen von uns deckt, steht auf einem anderen Blatt. Wie der Tod es ausdrückte (und mal wieder ist er mir in Eloquenz Lichtjahre voraus) - viele von uns sind dem Produkt, das Pegasus Cthulhu ist, entwachsen, suchen anderes. Das heißt nicht, dass Pegasus Cthulhu schlecht ist oder nicht gewünscht. Nur eben nicht mehr von uns.


    Und manchmal sieht die Produktionsrealität eben leider auch etwas anders aus. Produkte werden nicht im luftleeren Raum erstellt. Da gibt es Deadlines, Verzögerungen, Veröffentlichungsdaten und und und. Wäre die 7. Edition nicht zur SPIEL in Essen fertig gewesen, dann hätte Pegasus für einen vernünftigen Start bis zur RPC warten müssen. Zeit, die wieder Geld kostet. Kein Wunder also, dass das Produkt zuletzt irgendwie übers Knie gebrochen werden musste - zumindest, was Bildredaktion angeht...


    Ich bin auch einer derjenigen, der erstmal schimpft, erstmal das total Negative sieht. Und mittlerweile sind die Fronten schon ziemlich verhärtet. Daher möchte ich meinen Hut vor Heiko ziehen, der gerade wieder versucht, die Wogen zu glätten, Feedback-Möglichkeiten zu schaffen (im RPG-Forum) etc.
    Dass das nicht immer klappt, ist auch klar. Man steigert sich rein, ist sauer, etc. Aber ich finde es toll, dass er es dennoch immer wieder irgendwie versucht. Obwohl wir als Alte Hasen ihn in den letzten Jahren ziemlich oft mit Dung beworfen haben...



    Für den Ansatz, wie der Tod ihn schildert, braucht es vielleicht tatsächlich etwas Neues. Aber wenn im Kleinen Änderungen möglich sind, dann wäre das doch mal ein Anhaltspunkt. Vielleicht ist so ein "Leitfaden für den erfahreneren Spieler" ja wirklich keine schlechte Idee. Wäre doch mal was, das der Judge (falls von unserer Seite aus genug Zuspruch kommt) eruieren könnte, ob sowas umsetzbar ist, bzw WIE sowas umsetzbar wäre...


    ...in ein solches Buch könnte z.B. auch ein Kapitel über die "Charakter-Hintergründe", wie sie vom Tod eher in den Mittelpunkt gerückt werden wollen...