The Ordeal of Randolph Carter, eine gelungene kleine Parodie auf The Statement of Randolph Carter.
Beiträge von Asmodaios
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Für die anwesenden Android-Nutzer erlaube ich mir außerdem noch etwas Eigenwerbung für meine App, die ebenfalls die gesammelten Werke & mehr enthält :tulu:
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Werde dort sein und bestimmt auch wieder am dLG-Stand rumlungern

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Zitat von Schnegge
Zum Thema LARP hab ich auch grade noch was gefunden:
http://larpschool.blogspot.de/p/vision-pract…-programme.html
Eine Summer School rund ums LARP. Ihr seid vermutlich eh schon Profis und braucht das nicht, aber vielleicht ist es allgemein ganz interessant =)
Jepp, das ist eine tolle Sache. Ich hatte mich da schon letztes Jahr erfolglos beworben; der Andrang ist so groß, dass ich mir auch dieses Jahr kaum Hoffnungen mache, einen Platz zu ergattern. Aber wer Interesse hat, sich in Richtung (Nordic) Larp fortzubilden, dem kann ich die jährlich stattfindende Konferenz Knutpunkt/Knutepunkt/Knudepunkt/Solmukohta empfehlen. Die diesjährige Ausgabe ist gerade zuende gegangen und hat mir sehr gut gefallen.
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Oh, das sind ja mal originelle Zeiten. Wann ist das Mittagessen eingetaktet? Und vormittags gibt es gar keine Slots?
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Zitat von Antonia
Den schönsten Einstieg hat "Das Bild im Haus", ich glaube, das ist auch die Geschichte, die ich inzwischen mitsprechen kann.
O ja, der Anfang von Das Bild im Haus ist großartig und für mich sowie eine der stärksten Passagen von HPLs Prosa. Die Geschichte sonst ist...naja, ganz okay.
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Ich sehe das ganz ähnlich wie Antonia und Blackdiablo und gebe daher die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht doch noch eine Version angeboten wird, die einen besseren Kompromiss aus Ästhetik und Bezahlbarkeit liefert, d.h. auf die nichteuklidische Handbindung verzichtet. Vielleicht sollte man das dem Macher des Projektes mal vorschlagen?
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Zitat von Roland Welslau
die Kosten würde ich schon als realistisch ansehen wenn ich das mal so überschlage ... die Handbindung schlägt da halt hoch zu Buche
Das meinte ich. Ich hätte es schön gefunden, eine zweite, preisgünstigere Variante zu haben, die in der Herstellung weniger kostet und daher möglicherweise die künstlerischen Ansprüche etwas herunterschraubt, aber dafür bezahlbar ist, damit sich mehr Leute an der schönen Gestaltung freuen können, als diejenigen, die bereit sind, 150€ für so ein Kunststück auszugeben.
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Zitat von Roland Welslau
oh ja ... das Projekt hab ich vor langer Zeit schon mal rumgeistern sehen hab es aber aus den Augen verloren ... die Optik ist echt Klasse ...vllt. ist das ja was welches die dlg unterstützen sollte!?
Die Gestaltung ist ja schon sehr hübsch, aber das Ganze zu Kosten von 1€ pro Seite produzieren, nur damit das Buch schiefe Seiten hat? Das finde ich überflüssig. Und dann ausgerechnet Tentakel und Simon Necronomicon auf dem Umschlag? Naja. Wirkt auf mich eher wie ein vanity project ohne rechten Nutzen - denn wegen des Inhalts wird es wohl niemand kaufen -, der einzige Reiz ist die Ästhetik, und dafür finde ich es zu teuer und deshalb nicht sinnvoll.
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Zitat von JaNyar Lathotep
Die Krimi total Dinner sind immer cool - wenn auch nicht cthuloid - und leider auch nicht wirklich ein larp-Ersatz.
Durch die Heinweisrunden kam - zumindest bei uns - nicht so ein richtig durchgängiges Charakterspiel zustande... Eher ein in character Austausch von Fragen und Informationen bis dann alles ausgetauscht war und die nächste Runde begann.
Ja, meine Erfahrung geht in die gleiche Richtung. Ich habe letztes Jahr einmal The Lurker in the Library ausgerichtet, ein "Lovecraftian Murder Mystery Dinner Party Game". Das war zwar recht unterhaltsam, kommt aber von den spielerischen Möglichkeiten nicht an Rollenspiel im engeren Sinne heran, egal ob Pen & Paper, Freeform oder Larp.Und ich wüsste nicht, was uns davon abhalten sollte, ein cthuloides Larp in Angriff zu nehmen, hinreichende Erfahrung ist unter den hier Anwesenden vorhanden, von daher lasst uns das tun :tulu:
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Zitat von Nyre
POWAQQATSI: wegen DlG Larp: schreiben wir was zusammen, irgendwann?

Hier, ich will auch mitmachen!
Zitat von Nyrewow bist du dabei, Asmodaios?
Nee, ich habe an dem Wochenende schon andere Pläne. Habe aber gehört, dass die Orga sehr gut sein soll.
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Ich habe damals das Crowdfunding unterstützt und auch das Spiel eine Weile angespielt, bin aber mit dem Gameplay nicht warm geworden. Man ist viel mit sich wiederholenden Tätigkeiten beschäftigt, kommt nur sehr langsam voran, weil man oft draufgeht und im Wesentlichen von vorne anfangen muss und hat sehr viel Text zu lesen, da die entscheidende Handlung in Form von Multiple-Choice-Abenteuern erfolgt. Setting und Stimmung sind schon ganz schön, tragen nur leider alleine nicht.
Insgesamt kann ich mich diesem Review ganz gut anschließen:
ZitatI don’t want to sound too down on Sunless Sea. Sadly though, it’s one of those games that I respect and appreciate more than I enjoy and one that I find it easier to recommend than to actually play. There were moments that I really liked, but every time the music and atmosphere and writing engaged me, some aspect of the gameplay would conspire to ruin my fun. I’m really glad that it exists, and I can’t argue too strongly with the people who love it. There’s a lot to love! For me though, it’s a half-sketched outline for a better game. It’s more intriguing than it is enjoyable.
Wer einen Eindruck von dem Adventure-Aspekt des Spiels bekommen möchte, kann mal Fallen London ausprobieren, das spielt im selben Universum und das Multiple-Choice-Story-Gameplay ist im Prinzip das Gleiche; man kann es (mit Einschränkungen) kostenlos im Browser spielen. -
Das einzige cthuloide Larp, von dem ich aktuell weiß, ist 1919 - Auf der Flucht, das findet im Oktober nördlich von Berlin statt.
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Die Grundthese, dass Cthulhu am besten als Konzept statt als Monster begriffen wird, sozusagen als Inkarnation der schrecklichen Wahrheiten in Lovecrafts kosmischem Horror - die Menschheit ist bedeutungslos, das Universum ist fremdartiger, als wir verstehen können, etc. -, finde ich schon stimmig. In der Geschichte The Call of Cthulhu liegt genau darin auch ein Teil des Reizes und des Horrors, für mich jedenfalls. Und es trifft meinem Eindruck nach auch zu, dass es mittlerweile (leider) das recht präsente Klischee von Cthulhu als übermächtigem Ungeheuer gibt, das der obigen Lesart nicht gerecht wird.
Mit den Vorschlägen zur Umsetzung in (Computer?-)Spielen kann ich aber nur wenig anfangen, da mir nicht so recht klar wird, wo genau der Reiz darin liegen soll, ein Spiel zu spielen, in dem die Entscheidungen der Spielfigur irrelevant sind und meine Handlungen über kurz oder lang keine Wirksamkeit mehr besitzen. Das müsste schon in ein sehr spezielles Konzept eingebettet sein.
Im Gegensatz finde ich es nicht verwerflich, wenn der Erfolg eines Spiels - das gilt für Cthulhu wie auch für andere "Mythos"-Wesenheiten, und für Computer- ebenso wie Rollenspiele - darin besteht, dass der Tag des Unheils durch die Handlungen der Spielfiguren noch einmal ein wenig aufgeschoben wurde - mit der Gewissheit, dass er irgendwann unweigerlich kommen wird, und natürlich begleitet davon, dass die Figuren durch die gewonnen Erkenntnisse über die Wirklichkeit zumindest traumatisiert sind, möglicherweise aber noch schlimmeren seelischen Schaden davongetragen haben.
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Die Originaltexte gibt's auch als App für Android

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Ein wirklich grandioses Label. Und wie es sich so trifft gibt es auf Bandcamp gerade einige Alben von Atrium Carceri für den halben Preis - zugreifen lohnt sich.
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Einen dislike-Button finde ich übrigens nicht nötig (um mal zum Thema zurückzukehren); er trägt nicht gerade dazu bei, abweichende Meinungen konstruktiv auszudrücken.