Beiträge von Kain

    Das habe ich nicht mitbekommen. In der Regel trifft Joshi meinen Geschmack ganz gut. Insofern bin ich da meistens gelassen. Ich kenne von Keene nur "Die Wurmgötter". Das hat mir leider gar nicht gefallen. Aber er ist schon ein alter Zankapfel, der Gute.

    Ich fand es eher irritierend als anstrengend. Es gibt auch mal seitenlang keine Fehler, aber dann wieder mehrere auf einer Seite. Manchmal sind es auch nur fehlende Klammern (bei ein paar Fußnoten fehlt die schließende Klammer). Dem Gefühl nach würde ich aber schon sagen, dass da im Durchschnitt alle drei Seiten ein Fehler ist.


    EDIT:


    Ich sehe gerade, dass mein Händler soeben meine Rezension veröffentlicht hat.

    Ich habe noch kein Thema dazu gefunden und hoffe mal, dass es nicht daran liegt, dass ich mich mit der Suchfunktion des Forums noch nicht ausreichend vertraut gemacht habe.


    Das ist ein schönes Buch und ich freue mich, dass es endlich auf deutsch vorliegt. Besonders nach der langen Ankündigungszeit. Ich finde es auch sehr spannend und hatte es ziemlich schnell durch. Ich freue mich auf die Fortsetzung und hoffe auf der einen Seite, dass diese nicht zu lange auf sich warten lässt. Andererseits hatte man es beim ersten Teil, trotz der langen Zeit zwischen der ersten Ankündigung und der tatsächlichen Veröffentlichung, wohl etwas zu eilig. Das Buch ist gespickt mit Tippfehlern, das ist nicht mehr feierlich!


    In dem Fall ist es ja weniger eine Klinger-Joshi-Diskussion, als viel mehr die, wie gut Klingers Buch recherchiert/geschrieben ist....
    Dazu kann ich zZt aber auch nicht viel sagen.


    Ich finde es bisher völlig in Ordnung. Einige wirken etwas albern bzw. so, als solle man sie mit einem Augenzwinkern sehen (z. B. wenn er darauf eingeht, dass es Anton und Berthold Meier gab, von Dietmar Meier aber keine Spur zu finden war, weshalb er vermutlich bei einem der anderen gelebt hat und solcher Quatsch). Da gibt es aber Schlimmeres. Ich war schon zu weit im Buch, als ich die Rezi von CreepyCreatures gesehen habe. Mir kam die Einleitung nicht sonderlich schlimm vor. Es ist ja keine Biographie und nicht gänzlich falsch, dass HPL Unterstützung von seiner Mutter erhalten hat (trotz finanzieller Unsicherheit wurde er scheinbar nie wirklich dazu gedrängt, sich einen Job zu suchen, hat allerlei Utensilien für seine Amateurtätigkeit bekommen, ein arabisches Zimmer als er ein Kind war etc.). Zweifellos fehlt dadurch was aber da hier doch irgendwo die Geschichten im Vordergrund stehen, finde ich es durchaus in Ordnung, sich auf diese Aspekte zu beschränken. Wie gesagt, das ist keine Biographie.


    Die Übersetzung finde ich alles in allem in Ordnung. Ich habe kurz davor "The Complete Fiction of H. P. Lovecraft gelesen", die originalen Texte sind mir also noch ziemlich präsent. Man bewegt sich hier sehr stark an Lovecrafts Diktion. Ob das zwangsläufig nötig ist sei dahin. Zum Teil hatte ich auch das Gefühl, dass es dem Flow der Geschichten eher im Weg ist. Aber auch nicht durchgehend. Wenn man von einigen Tippfehlern absieht, wurde viel Wert auf ein korrektes Deutsch gelegt. Diese Unart "ein/kein/mein" zu verwenden, wenn es "einen/keinen/meinen" heißen müsste, gibt es hier z. B. nicht. Das ist mir beim direkten Vergleich mit einer anderen Übersetzung aufgefallen.