Der Band wurde heute an mich verschickt. Ich gebe Meldung nachdem ich ihn gelesen habe. Bin mir noch nicht sicher, ob ich mir den dann gleich als nächsten vornehmen werde.
Beiträge von Kain
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Liest die Reihe eigentlich jemand? Viel scheint im Thema ja nicht los zu sein.
Ich habe vor einigen Jahren mal vier Bände gelesen, weil ich auf Pugmire neugierig war. Dessen Band hat mir dann auch am besten gefallen. Die anderen waren Meikles "Das Amulett" (ganz nett), "Götter des Grauens" (durchwachsen) und "Xulhu" (dürftig). Scheint aber einigermaßen erfolgreich zu laufen. Nächstes Jahr erscheint schon der 32. Band. In einem wesentlich kürzeren Zeitraum als Festas 48 Ausgaben der "Bibliothek des Schreckens".
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Mal sehen, vielleicht gehe ich da mal rein.
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Beim Apex-Verlag/Der Romankiosk ist ein Buch mit Essays von S. T. Joshi erschienen. Darunter passend zum Thema "H. P. Lovecrafts Rassismus und Erkenntnis".
Das sind BoD-Bücher. Optisch nett. Man muss mit Tipp- bzw. Rechtschreibfehlern rechnen. Ich würde auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass Joshi selbst von dieser VÖ weiß. Aber vielleicht für einige hier interessant. Es gibt E-Book, TB und HC:
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https://www.festa-verlag.de/tiefenrausch.html
Klingt leidlich interessant ... ?! -
Sicherlich gibt es hier viele Leute, die sehr daran interessiert wären, einen Folgetext mit Derie-Bezug zu lesen, wenn er denn für das Thema so wichtig ist
Das dürfte er in der Tat sein. Es lohnt sich durchaus, ihm bei Twitter zu folgen.
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Ich weiß leider nicht, wer da die Übersetzungen gemacht hat. Die Werkgruppe I ist ja zudem vergriffen. Das könnte teuer werden.
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Viel Spaß beim Anspielungen suchen. -
Das verstehe ich. Ging mir ja nicht anders. Bis zu dieser Passage.
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Extrapolation aufgrund seines Twitter-Verhaltens. War derselbe toxische Ton, den der Rest der Bande auch anschlägt. Hat wohl dazu geführt, dass er sein Profil auf privat geschaltet hat. Inzwischen ist es wieder öffentlich. Aber da sind nur Beiträge über Football zu sehen.
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Na ja, was den Roman angeht: Frank hat vor ein paar Jahren mal erklärt, wie er etwa bei der Auswahl von Titeln vorgeht. Komplett liest er i. d. R. nichts. Querlesen, Intuition, Marktbeobachtung und so was in der Art. Dass die Stelle durchgerutscht ist kann ich mir da schon vorstellen. Dem Übersetzer hätte es auffallen müssen. Ob er jetzt darauf schaut, was ein potentieller Autor oder eine Autorin sonst so macht ... wer weiß. Ich würde das wahrscheinlich nicht tun. Wenn es jetzt irgendwie medienträchtig aufgearbeitet wurde, ja. Aber von dem Talley hatte ich zuvor noch nie was gehört.
An der ansprochenen Stelle musste ich halt schon arg schlucken.
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3. Was nicht leben darf
Ich breche das Buch jetzt ab. Eine Kaufempfehlung kann ich nicht aussprechen. Mir ist sogar eher danach, jedem vom Kauf abzuraten. Ich denke sogar darüber nach, diese Zufriedenheitsgarantie in Anspruch zu nehmen. Die halte ich eigentlich für ziemlichen Blödsinn, da ich mit "Fehlkäufen" leben kann. Eigentlich.
Das liegt nicht an der Qualität der Geschichte bis zu diesem Punkt sondern daran, dass ich über den Autoren recherchiert habe. Und den Grund dessen.
Wie oben gesagt hört sich der Protagonist die Geschichten von vier Gesprächspartnern an. Bei der letzten Story, der des Kapitäns, befleißigt sich der Autor antisemitischer Sprache. Ginge es um das Thema, wäre das eine klar als Antisemit dargestellte Figur (also nicht glorifizierend) wäre das auch bei einem zeitgenössischen Autoren machbar. Dass der Roman in älteren Zeiten spielt (es werden noch Kutschen verwendet) ist keine Entschuldigung. Mag sein, dass entsprechende Kommentare im Zeitrahmen des Romans zur Tagesordnung gehört haben. Von einem kontemporären Autoren erwarte ich da mehr sprachliches Feingefühl.
Die Google-Recherche hat dann ergeben, dass es sich bei Talley um einen Waffennarren, Trump-head und MAGA-Deppen handelt.
Auf den Punkt gebracht: In seiner Erzählung bezeichnet die Figur die Israeliten - aus der Sicht der alten Ägypter (Kontext, keine Entschuldigung) ein "Krebsgeschwür" waren und sagt diesen nach, dass sie später (also nach ihrem Auszug aus Ägypten, zeitlich nicht genauer spezifiziert) "degenerierten".
Wäre das bei einem Autoren aus der Vergangenheit passiert, als solche Ansichten salonfähig waren, würde ich das aushalten. Spiegelt die Zeit wider, in der es entstanden ist, auch wenn es beim Lesen unangenehm ist. Und jemand der seit 100 Jahren tot ist, verdient durch meinen Kauf auch kein Geld mehr. Bei einem zeitgenössichen Vertreter der schreibenden Zunft finde ich es aber völlig inakzeptabel.
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"The Return of Hastur" ist einem Band der Lovecraft-Werkausgabe von Edition Phantasia enthalten. Die kriegst Du aber womöglich auch nicht günstiger. Beim Rest weiß ich von keinen anderen VÖs.
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Oh, da werde ich dann wohl versuchen müssen an den Fritz Leiber Band zu kommen.
Wie gesagt, die erhöhte Auflage sollte das möglich machen. Der neueste Band ist jetzt schon seit fast einem Monat raus und hat bisher noch nichtmal die Anzeige der bisher verkauften Ausgaben hinzugefügt worden. Ob da nun die Differenz von der alten zur neuen Limitierung noch lieferbar ist, oder sich die Erhöhung der Limitierung allgemein negativ auf die Verkäufe ausgewirkt hat mag ich nicht beurteilen. Wie dem auch sei, mit "Was nicht leben darf" habe ich inzwischen angefangen. Einmal mehr geht es nicht in die Richtung von Edward Lee und Co. Das ist gut. Strukturell ist der Band so aufgebaut, dass sich der Protagonist die Geschichten von vier Leuten anhört. Da bin ich gerade bei der dritten Erzählung. Die erste hat mir bisher am besten gefallen. Das ganze Drumherum mit den Fallenstellern mag von Jack London beeinflusst sein. Kann ich nicht beurteilen. War aber ganz nett. Die zweite Erzählung fand ich etwas zäh. Alles in allem merkt man, dass Talley ein Fan von "Dracula" ist. Die Reise in der zweiten Geschichte erinnert sehr an die entsprechende Stelle bei Stoker. In der dritten heißt dann der Chef einer Irrenanstalt Dr. Seward. Und sein Kollege ist Dr. Harker. Die dritte Geschichte gefällt mir bisher wieder besser. Bin mir aber noch nicht sicher, wie das die Handlung voranbringen soll. Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Im ersten wird der Held der Geschichte auf seine Mission geschickt. Die nächsten sind den Erzählungen seiner Gesprächspartner gewidmet und werden immer länger. Am Ende geht der Platz für die Suche des Protagonisten aus. Mal sehen. Bisher würde ich die Bände der Reihe so einordnen:
1. Tote Titanen, erwacht!
2. Southern Gods
3. Was nicht leben darf
4. Die Romanze von Dunwich (Und auf dem Platz ist das Buch nur, weil die Inspiration von Lovecraft auch enthalten ist. Sonst wäre es noch weiter hinten.)
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Wobei das ja nun nicht mehr geht. Schutzumschläge mag Frank nicht mehr. Sind jetzt auch in den HCs bedruckte Cover. Aber gut, wenn mir der Inhalt dann gefällt, kann ich mit einem weniger gefälligen Titelbild dann durchaus leben. In dieser Reihe ist es bisher aber alles in allem in Ordnung. Das Cover von "Die Romanze von Dunwich" ist nicht mein Fall, aber da gab es schon Schlimmere bei Festa. Das von "Tote Titanen, erwacht!" gefällt mir richtig gut. Die nächsten beiden sind in Ordnung, wenn auch nichts Besonderes. Band 4 (der Neue) gefällt mir dabei etwas besser als "Southern Gods".
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Hier der Link
Ich finde das Cover ganz nett. Eher selten bei Festa in den letzten Jahren.
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Festas Neuankündigungen für 2022 - Frühjahr 2023
Kann mich nicht daran erinnern, wann der Verlag zuletzt so viele Bücher angekündigt hat, die mein Interesse wecken. Für mich wären das die gesamten Titel aus der "Bibliothek des Schreckens" und der neuen Reihe "Weird Fiction" sowie die zwei Schuber (Crowley und 100 Jahre "Weird Tales"). Hätte ich nicht erwartet.
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Habe ihn heute bei meinem Händler geholt. Positiv zu vermerken ist, dass der Umschlag sich nicht so unangenehm anfühlt wie beim ersten Teil.
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Der zweite Band dürfte wohl in den Läden sein. Ich habe gestern eine Mail von meinem Händler bekommen, dass der Band angekommen sei.