Hallo zusammen,
da ich ja in meiner Vorstellung bereits erwähnt habe, dass ich selbst Geschichten schreibe, dachte ich mir, ich wage einmal einen kleinen Schritt und stelle einen kurzen Ausschnitt zur Diskussion.
Es handelt sich um meine Geschichte „Der Patient aus Zelle 0“, ein Weird Fiction mit deutlichen Lovecraft-Einflüssen. Die Handlung ist als Sammlung von gesperrte Tonbandprotokollen aus einem Sanatorium aufgebaut, die durch eine interne Sichtung im Archiv eines Sanatoriums entdeckt wurden – zusammen mit einer zugehörigen Polizeiakte.
Die Aufnahmen stammen von einem Patienten, der als „Patient aus Zelle 0“ geführt wird. Er behauptet, nicht dem Wahnsinn verfallen zu sein, sondern bei klarem Verstand zu handeln – und zu Unrecht in diesem Sanatorium festgehalten zu werden.
In den Tonbandaufzeichnungen berichtet er aus seiner Sicht, wie er an diesen Ort gelangt ist und welche Ereignisse dazu geführt haben.
Um seine Darstellung später besser beurteilen zu können, wurden seine Aussagen zu diagnostischen Zwecken vollständig und ohne nachträgliche Bearbeitung aufgezeichnet.
Gleichzeitig dokumentiert eine Polizeiakte dieselben Ereignisse.
Doch je weiter die Aufzeichnungen fortschreiten, desto schwieriger wird es zu entscheiden, was hier tatsächlich geschieht –
und wer von beiden der Wahrheit näherkommt.
Damit ich hier niemanden gleich mit einer ganzen Geschichte erschlage, habe ich zunächst nur die ersten ca. 20 Seiten von insgesamt etwa 130 Seiten zusammengestellt.
Mich würde vor allem interessieren:
- Wirkt der Einstieg interessant genug?
- Funktioniert die Tonband-/Protokollstruktur für euch?
- Kommt die Atmosphäre rüber?
- Wo hakt es beim Lesen?
Wenn jemand Lust hat weiterzulesen, kann ich natürlich gerne weitere Abschnitte schicken.
Ich freue mich über jede ehrliche Meinung – Kritik ist ausdrücklich erlaubt und sogar erwünscht.
Viele tentaklige Grüße 🐙
Bodo