Ich habe das Buch gelesen, denn mich interessierte die Umsetzung des Thema Rassismus. Sicher, man kann vieles interpretieren, ich habe es einfach als Buch gelesen, welches die Stimmung der damaligen Zeit abbildet. Man kann natürlich, muss aber nicht hier einen Transfer leisten wollen, und so habe ich es einfach gelassen (gut, vielleicht bin ich auch zu simpel gestrickt um gleich eine autorenimmanente Interpretation parallel zum Lesen durchzuführen).
In verschiedenen Kapiteln werden die einzelnen Personen mit jeweils einer eigenen Geschichte ausgestattet, so dass es sich mehr um eine Sammlung an sehr unterhaltsamen Kurzgeschichten handelt, die jedoch alle miteinander verwoben sind und auf dem gleichen roten Faden laufen. Dominierend ist dabei immer die Situation in Amerika zu Beginn der 1950er Jahre bei der der Autor diese deutlich darstellt.
Das erste und zweite Kapitel sind mehr als eine Einführung zu verstehen, welches auf die folgenden Kapitel einstimmt. Die Geschichten selber drehen sich meiner unmaßgeblichen Meinung nach (so tief stecke ich nicht im literarischen Werk Lovecrafts's drin) um verschiedene Fraktionen, die alle versuchen zu mehr Macht und Einfluss zu gelangen und denen dazu jedes widerwärtige Vorgehen recht ist. All dies mündet in einem Finale, welches zwar von Art seines Ausgangs vorhersehbar ist, aber nicht vom wie.
Kurzum, mir hat es gefallen und ich kann es empfehlen.