27. Juli 2018

Lovecrafter Ausgabe #3

Schwerpunkt: 50 Jahre Lovecraft in Deutschland

Love­craf­ter – Back­ground

Mit sei­ner 3. Aus­ga­be zeigt sich der Love­craf­ter in fest­li­cher Stim­mung. Wir fei­ern näm­lich den 50. Jah­res­tag einer weg­wei­sen­den deut­schen Love­craft-Publi­ka­ti­on. Die Rede ist von dem Band „Cthul­hu. Geis­ter­ge­schich­ten“, der 1968 im Frank­fur­ter Insel Ver­lag erschie­nen ist. Alles, was sich seit­dem hier­zu­lan­de in Sachen Love­craft getan hat (und wie wir wis­sen, ist das nicht gera­de wenig; bes­tes Bei­spiel: die Akti­vi­tä­ten der deut­schen Love­craft Gesell­schaft), das lässt sich wohl auf die­ses Buch zurück­füh­ren.

So sei uns in die­sem Jubi­lä­ums­jahr ein Blick zurück gestat­tet auf die Anfän­ge der hie­si­gen Love­craft-Rezep­ti­on. Dazu hat der Ver­ein einen Fan­zine-Schatz aus den 1970er Jah­ren geho­ben, der wohl selbst vie­len ein­ge­weih­ten Kul­tis­ten bis­her völ­lig unbe­kannt gewe­sen sein dürf­te: „Gany­med“ bzw. „Weird Fic­tion Times“. Als Schatz­hal­ter haben sich dan­kens­wer­ter­wei­se Stef­fen M. Waschul und Jan-Nico­las Asla­ni­dis zur Ver­fü­gung gestellt.

Lite­ra­ri­sche Archäo­lo­gie hat auch Nils Gam­pert betrie­ben und ein Mam­mut-Inter­view mit fünf Ver­le­gern und Her­aus­ge­bern geführt, die sich alle­samt um Love­craft ver­dient gemacht haben – und dies teil­wei­se auch immer noch tun: Franz Rot­ten­stei­ner, Erik Simon, Micha­el Gör­den (Gol­kon­da Ver­lag), Joa­chim Kör­ber (Edi­ti­on Phan­ta­sia) und Frank Fes­ta (Fes­ta Ver­lag).

Love­craf­ter – Play

Ganz kon­kret Bezug auf jenes denk­wür­di­ge Jahr nimmt „Cthul­hu 1968“, ein Arti­kel, in dem das Jahr 1968 als Set­ting für cthuloide Rol­len­spie­le auf­be­rei­tet wird; hier fin­den sich Sze­na­ri­en­ide­en und gene­rel­le Tro­pen aus dem Jahr wie­der. Es stammt aus der talen­tier­ten Feder von Marc Thor­brüg­ge.

Selbst­ver­ständ­lich haben wir nicht nur die Ver­gan­gen­heit auf dem Schirm. So haben sich Isa­bel und Ulrich Tho­mas ein­mal mehr die Auf­ga­be gestellt, die Welt der lovecraft’schen Brett­spie­le zu durch­fors­ten und die ein­zel­nen Spie­le auf ihren „Mythos-Gehalt“ hin zu tes­ten.

Feh­len darf natür­lich auch nicht neu­er Stoff für das FHTAGN-Regel­werk der dLG. Die­ser fin­det sich mit „Der trei­ben­de Hol­län­der“, einem Sze­na­rio in der Stra­ße von Mala­ga im Jahr 1947, ent­wor­fen von Mar­cus Rosen­feld.

Wei­te­re Inhal­te

  • Die Ver­eins­sei­te (Vol­ker Rat­tel)
  • Fear Of The Unknown. Gedan­ken zur sozia­len Rele­vanz von Love­crafts Mythos in der digi­ta­len Welt (Levin Hand­schuh)
  • Cthul­hu Dark. Eine Sys­tem­vor­stel­lung (André Fren­zer)
  • Illus­tra­tio­nen von Det­lef Kle­wer und Johann Peter­ka

Der Love­craf­ter #3 ist im Cthul­hu Web­shop erhält­lich.

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