Anhand zweier realer Kriminalfälle, die lovecraftige Assoziationen zulassen, denken Stefan Preis und Nils Gampert über Verbindungen und Unterschiede zwischen True Crime und fiktionalen Stoffen nach und sprechen über mögliche Kritikpunkte an der medialen Aufarbeitung realer Verbrechen.
Laura spricht mit Antonia und Jens aus dem Book Club, dem Lesezirkel der dLG, über Entstehung und Konzept des Book Clubs und über Diversität bei moderner lovecraftscher Horror-Literatur. Zwei Bücher, die innerhalb des Book Clubs gelesen und besprochen wurden, werden in dieser Folge ebenfalls exemplarisch angerissen: "Winter Tide" von Ruthanna Emrys und "Mexican Gothic" von Silvia Moreno Garcia.
H.P. Lovecrafts literarisches Werk zählt zu den bedeutendsten der phantastischen Horrorliteratur. Sein Gesamtwerk unterlag jedoch zu einem nicht unbedeutenden Teil dem Einfluss anderer Autoren, die Lovecraft zutiefst inspirierten und seinen literarischen Werdegang prägten. Einige seiner Idole erlangten jedoch nie den weitreichenden Ruhm oder die Popularität, wie sie Lovecraft heutzutage genießt. Der Lovecrafter Online möchte somit einige dieser Autoren näher vorstellen. Heute: Montague Rhodes James
„Das Äquinoktium der Wahnsinnigen“ ist eine Sammlung der phantastischen Geschichten des rumänischen Autors Anatol E. Baconsky. Dieser verfasste bis zu seinem frühzeitigen Tod 1977 vor allem Reiseliteratur. Zu seinem Werk gehören aber auch einige Kurzgeschichten, die sehr stark an die Literatur Franz Kafkas erinnern und sich, im weitesten Sinne, dem Bereich der Phantastik zuordnen lassen. Sie wurden 1969 vom Wiener Professor Max Demeter Peyfuss auf Deutsch übersetzt und nunmehr vom Blitz-Verlag neu veröffentlicht.
Robert Aickman findet heute als einer der wichtigsten Vertreter unheimlicher Fantastik allgemeine Anerkennung. In Deutschland waren die Erzählungen des 1981 an Krebs Verstorbenen allerdings über einen längeren Zeitraum nur vereinzelt in verschiedenen Anthologien erhältlich. Der erste und bis vor Kurzem auch letzte systematische Versuch ergab zwei Bände mit ausgewählten Geschichten, erschienen zu Beginn der 90er-Jahre in der von Frank Rainer Scheck verantworteten Reihe „DuMont’s Bibliothek des Phantastischen“. Nun haben sich der kundige Lovecraft-Übersetzer Andreas Fliedner und der Festa Verlag vorgenommen, sämtliche Erzählungen Aickmans in neuer Übersetzung vorzulegen. Ein echter Glücksfall für das deutschsprachige Publikum. Mit „Dunkle Pforten“ ist der erste Band jüngst erschienen.
In unserem zweiten Kosmischen Intermezzo spricht Laura über die Kurzgeschichtensammlung "Sesqua Valley & Other Haunts" von W. H. Pugmire, einem queeren US-amerikanischen Schriftsteller von lovecraftschen Erzählungen.
Den Geschichten der zweibändigen Anthologie aus dem Blitz-Verlag ist gemeinsam, dass sie einen gewissen Hang zur Vergänglichkeit, zur Depression und zum Verfall haben – Markenzeichen der Dekadenzbewegung. Die Herausgeber Frank R. Scheck und Erik Hauser präsentieren Erzählungen um Tod und Verfall, dunkle Leidenschaften und psychische Abgründe.
Nach „Schöpfer der Schatten“ liegt mit „Das Begräbnis der Ratten“ der zweite Band von Festas Weird-Fiction-Reihe vor. Gefüllt ist er erneut mit Kurzgeschichten von Dracula-Schöpfer Bram Stoker, für dessen monströsen Einfluss auf Horrorgenre und Phantastik ein Buch auch kaum ausgereicht hätte.
Mit niemand Geringerem als Schauer-Schwergewicht Bram Stoker startet der Festa Verlag seine Weird-Fiction-Schriftreihe. Schöpfer der Schatten vereint Stokers Frühwerke ab 1872. Der weltberühmte Dracula-Autor verblüfft mit seinen bildgewaltigen Erzählungen auf mehr als nur eine Weise – und lässt uns oft ratlos zurück.
Das Buch wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Seit geraumer Zeit begebe ich mich in den örtlichen Buchladen meines Vertrauens und laufe dabei immer wieder an vier verschiedenen Büchern vorbei. Ich gucke sie mir genauer an und lege sie dann wieder unentschlossen in das Regal zurück, da ich mir unsicher bin, was mich erwarten könnte. Die Rede ist von den bis dato hierzulande erschienenen „Arkham Horror“-Romanen.
H.P. Lovecrafts literarisches Werk zählt zu den bedeutendsten der phantastischen Horrorliteratur. Sein Gesamtwerk unterlag jedoch zu einem nicht unbedeutenden Teil dem Einfluss anderer Autoren, die Lovecraft zutiefst inspirierten und seinen literarischen Werdegang prägten. Einige seiner Idole erlangten jedoch nie den weitreichenden Ruhm oder die Popularität, wie sie Lovecraft heutzutage genießt. Der Lovecrafter Online möchte somit einige dieser Autoren näher vorstellen. Heute: Algernon Blackwood
Laura hat sich auf dem Gebrauchtmarkt ein Exemplar von „Die Dunkle Kammer“ von Leonard Cline gesichert – Lovecraft selbst empfahl die Lektüre des Originals „The Dark Chamber“. Ob das Buch hält, was die Empfehlung verspricht, und welchen Einfluss es auf einige von Lovecrafts Autorenkollegen hatte, lest ihr im Folgenden.
Wir haben diesmal einen spannenden literarischen Leckerbissen für euch – die Neuübersetzung von Lovecrafts Geschichte „The Beast in the Cave“ durch Vereinsmitglied Stefan Zimmermann.
Neben der Übersetzung an sich liefern wir euch eine herunterladbare PDF-Datei, die den Originaltext und den der Übersetzung Satz für Satz gegenüberstellt. So könnt ihr akribisch verstörende Direktvergleiche und Analysen anstellen und habt sogar noch Platz für eigene, bizarre Notizen. Sagt nicht, wir hätten euch nicht gewarnt. Ob das der Beginn einer Reihe sein könnte?
„Arkham Horror“ ist der Name einer Reihe kooperativer Brett- und Kartenspiele, die in der Spieleszene recht bekannt sind – wir haben auch Einträge zu den Spielen im Cthulhu Wiki. Heute beschäftigt sich Mitkultistin Katharina mit einem Roman aus dem Spieluniversum, den wir freundlicherweise von Asmodee zur Rezension erhielten.
H.P. Lovecrafts literarisches Werk zählt zu den bedeutendsten der phantastischen Horrorliteratur. Sein Gesamtwerk unterlag jedoch zu einem nicht unbedeutenden Teil dem Einfluss anderer Autoren, die Lovecraft zutiefst inspirierten und seinen literarischen Werdegang prägten. Einige seiner Idole erlangten allerdings nie den weitreichenden Ruhm oder die Popularität, wie sie Lovecraft heutzutage genießt. Der Lovecrafter Online möchte somit einige dieser Autoren näher vorstellen. Heute: Arthur Machen