Chefredakteur René widmet sich in aller gebotenen Ausführlichkeit der "Dark Descent"-Comic-Reihe, einem Prequel zum Erfolgsfilm "Event Horizon". Kann der Comic überzeugen?
Zahlreiche Geschichten des Altmeisters der modernen Horror-Literatur H. P. Lovecraft wurden bereits als Comic oder Graphic Novel adaptiert. Auch von „Die Musik des Erich Zann“, der titelgebenden Geschichte, gibt es bereits Adaptionen. Lohnt sich also die von Bastian und Vanello vorgelegte Neuausgabe?
Das Leben des Howard Phillips Lovecraft war bereits Ziel zahlreicher Studien interessierter Literaturforscher, allen voran dem Lovecraft-Spezialisten S.T. Joshi. Nun widmet sich auch Romuald Giulivo auf seine besondere Art dem Leben und Schaffen des berühmten Horror-Autoren.
H.P. Lovecraft ist „in“. Und das gilt nicht nur für seine Geschichten. Gerade in Comic-Form gab es in der jüngeren Vergangenheit verschiedene Versuche, sich Lovecraft auch als Person anzunähern – mal autobiographisch, mal mit viel künstlerischer Freiheit. Daria Schmitt hat sich eindeutig für den zweiten Weg entschieden.
Noch heute finden sich viele Künstler, die sich in den von H.P. Lovecraft erschaffenen Welten bewegen – so auch die Autoren der mittlerweile auf drei Bände kommenden Comic-Reihe „Auf den Spuren H. P. Lovecrafts“.
Bevor das dLG-Radio in eine kurze Sommerpause geht, holt Laura den Comic-Epos “Providence” von Alan Moore und Jacen Burrows aus ihrem Regal hervor und erzählt euch, warum dieser ein wahres Juwel für Liebhaber*innen von H. P. Lovecrafts Leben, Zeit und Werk ist.
Das dLG-Radio wartet mit einem neuen Sonderformat auf, dem Kosmischen Intermezzo. In diesen unregelmäßig erscheinenden Folgen greift die Podcast-Redaktion beherzt ins eigene Regal und stellt euch ein Buch, einen Film, ein Videospiel, einen Comic oder sonstige Perlen der Popkultur vor, die entweder einen Lovecraft-Bezug haben oder sonst wie für Fans des kosmischen Horrors spannend sein könnten.
Die Auswahl neuer grafischer Adaptionen von Lovecrafts Geschichten wächst stetig. Egal ob Manga, humoristischer Kurzcomic oder ausufernde Graphic Novel – Lovecrafts Werk wird immer häufiger auch graphisch dargeboten. Mit "Graphic Classics – H.P. Lovecraft" liegt ein weiterer Comicband vor, welcher uns Lovecrafts Geschichten auf seine Art präsentiert.
Wir schreiben das Jahr 2017. Die Deutsche Lovecraft Gesellschaft ist noch jung und widmet sich ihren ersten Förderprojekten. Darunter auch: "Echo des Wahnsinns", ein Comic-Sammelband aus dem Sphinx-Verlag. Fünf Jahre später rufen wir vom Lovecrafter online diesen Band noch einmal ins Gedächtnis.
Manchmal stolpert man per Zufall über Dinge, zum Beispiel im lokalen Buchhandel. Dort stieß ich Anfang des Jahres auf ein neues Buch des Cross-Cult-Verlages: „Ungeheuer – Das Buch der Monster“ vom schwedischen Illustrator Peter Bergting. Aufmerksam wurde ich über das Titelbild, das einige Ikonen des Horrors abbildete. Dracula, Frankensteins Monster, der Kopflose Reiter … und der dräuende Cthulhu im Hintergrund. Der Verlag war so freundlich, mir ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.
Es ist schon beinahe zum Topos geworden, die Rezension eines Lovecraft-Comics mit der Feststellung zu beginnen, wie schwierig das Unterfangen einer bildhaften Umsetzung des eigentlich unbeschreibbaren kosmischen Grauens sei. Es war also ein anspruchsvolles Projekt, das Alberto Breccia Mitte der 1970er Jahre wagte, als er eine Reihe von Lovecrafts Geschichten für seine Kunstform adaptierte. Im avant-Verlag ist 2018 eine Ausgabe von Breccias Werk in deutscher Übersetzung erschienen. Wie ist die Umsetzung in diesem Fall gelungen?
Robert E. Howard war nicht nur Teil des sogenannten „Lovecraft-Zirkels“, sondern auch Schöpfer des wohl bekanntesten Barbaren der Pulp-Literatur. Mit Conan, dem Cimmerier, schuf er eine Ikone der populären Literatur. Seit einiger Zeit beschäftigt sich der Splitter-Verlag mit einer interessanten Neuausgabe.