Sehenswerte Serien

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Case
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#141 Re: Sehenswerte Serien

Beitrag von Case » 18.04.2019, 22:32

Black Summer, Netflix, Zombie Apokalypse
düster, fies und gemein
Filmisches Highlight

g.r.o.ß.a.r.t.i.g.
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Beitrag von NerdFlyer » 25.04.2019, 11:25

Habe gerade "The Expanse" auf Amazon Prime beendet und kann die Vierte Staffel nicht erwarten.

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Beitrag von Tina » 26.06.2019, 14:25

NerdFlyer hat geschrieben:
29.12.2018, 23:55
Ich hab die letzten zwei Tage dazu genutzt mich durch "Dark" auf Netflix zu bingen.
Seit langem wieder eine Serie die meinen Begriff von Mystery trifft.

Auch deutsche Macher können Genre wenn man sie mal lässt.

Bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel.
https://www.imdb.com/title/tt5753856
gerade die zweite Staffel durch ... holy sh!t, I love it 
 

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Beitrag von NerdFlyer » 26.06.2019, 16:08

Tina hat geschrieben:
26.06.2019, 14:25

gerade die zweite Staffel durch ... holy sh!t, I love it 
 

Aaaahhhh staaaahhhp it, ich wollte doch erst noch was anderes fertig gucken....

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Beitrag von SteamTinkerer » 26.06.2019, 18:53

Sei heute bin ich mit Castle Rock durch. Die Serie hat mir richtig gut gefallen. :-)

Euer SteamTinkerer
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Beitrag von Error404 » 08.07.2019, 16:22

3. Staffel Stranger Things durchgeguckt.

Obwohl ich immer noch der Meinung bin, sie hätten es bei einer Staffel belassen sollen, hat die dritte mir doch ganz gut gefallen.
Naja, eigentlich haben mich fast durchgehend nur einzelne Handlungsstränge bei der Stange gehalten, die letzten 2 Folgen waren mMn dann aber wieder stärker.
Kann man mal gucken, der Hype ist bei mir aber schon lange vorbei. :)

Spoiler
Das nach dem Abspann eine 4. Staffel angeteasert wurde, hat mich dann aber wieder mit den Augen rollen lassen. Die Kuh wird halt gemolken...

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Beitrag von Case » 28.08.2019, 13:07

Mind Hunters, 2 Staffeln, Netflix

Beginnend in den 1970ern geht es um den Aufbau des Profilings beim FBI in Punkto Serienmörder. Die Serie hat nichts cthuloides, aber ist sehr, sehr gut gemacht, super spannend und gibt einige nette Beispiele für Polizeiarbeit/Ermittlungen/Psychos.
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Beitrag von Nils » 04.09.2019, 09:21

Case hat geschrieben:
28.08.2019, 13:07
Mind Hunters, 2 Staffeln, Netflix

Beginnend in den 1970ern geht es um den Aufbau des Profilings beim FBI in Punkto Serienmörder. Die Serie hat nichts cthuloides, aber ist sehr, sehr gut gemacht, super spannend und gibt einige nette Beispiele für Polizeiarbeit/Ermittlungen/Psychos.
Habe mir die Serie auch sehr gerne angeschaut, eine 3. Staffel könnte 2021 kommen. Besonders hat mir in dieser zweiten Staffel die diverse Auswahl der Krawatten zugesagt.  :lol:

Ich habe mir kürzlich die BBC-Miniserie SS-GB angeschaut und kann sie sehr empfehlen. Sie basiert auf dem gleichnamigen Alternative-History-Roman des Politthriller-Autors Len Deighton. Hier haben die Nazis die "Schlacht um England" für sich entschieden und die Insel besetzt, der Krieg gegen Russland wurde nicht begonnen und die USA halten sich heraus, sodass das Deutsche Reich politisch fest im Sattel sitzt und am Buckingham Palace das Hakenkreuz weht. 

Hauptprotagonist der in den 40ern spielenden Story ist der Scotland-Yard-Detective Douglas Archer (Sam Riley), der nun unter SS-Verwaltung seine Arbeit tun muss und im nationalsozialistisch umgestalteten London hin und her gerissen ist zwischen Abscheu und Anpassung. Durch einen Mord, der offenbar mit einer kleinen englischen Widerstandsbewegung in Verbindung steht, wird er in politisch heikle Geschehnisse hinein gezogen. 

Man muss sich natürlich auf diese alternative Variante einlassen können, um dieses Kunstprodukt auf ästhetischer Ebene genießen zu können, denn die (zum Großteil deutschen) MacherInnen setzen auf harten Realismus. Der Stil des ehedem real existierenden Nationalsozialismus ist in Symbolik, Auftreten, Kleidung, Architektur und Schriftarten omnipräsent. Es hatte ja bereits vor der versuchten Einnahme der britischen Inseln exakte Pläne für die Verwaltung und Umstrukturierung Englands gegeben, woran man sich hier orientierte. Auch hat man sich nicht gescheut, das deutsche Personal der Serie entsprechend herrisch und brutal auftreten zu lassen. Gemischt mit einer klassischen 40er-Jahre-Noir-Trenchcoat-Zigarettenrauch-Atmosphäre und einzelnen Szenen, die das Großbritannien der späten viktorianischen und edwardianischen Zeit durchschimmern lassen, ist dies enorm reizvoll und extrem schaurig zugleich. 

Die Handlung ist für moderne Sehgewohnheiten vielleicht etwas langsam, tatsächlich geht es hier auch weniger um eine Krimihandlung als um einen Blick auf Charaktere. Vor allem Sam Riley trägt diese Perspektive, indem er von Beginn an recht undurchsichtig bleibt und man sich gar nicht so sicher sein kann, wo er als durch und durch englischer Chefermittler von Deutschlands Gnaden eigentlich steht. In den Rollen der SS-Brutalos brillieren Rainer Bock und Lars Eidinger. Sehr gut dargestellt ist hier auch der institutionelle Machtkampf zwischen der Wehrmacht und der SS bzw. Waffen-SS, den es ja in der Realität angesichts der oft diffusen NS-Strukturen besonders auf Ebene der Offiziere immer wieder gegeben hat. Auf englischer Seite runden James Cosmo und Jason Flemying den Cast ab und mit Kate Bosworth und Maeve Dermody hat es auch zwei Frauenfiguren, die zwischen ruppiger Härte und verführerischer Femme Fatale pendeln. 

Leider hat die Serie lediglich 6 Folgen á 50 Minuten, weswegen sie zügig durch ist und in einzelnen Details da und dort vielleicht noch etwas mehr Aufmerksamkeit verdient hätte, sodass 8 Folgen vielleicht passender gewesen wären. Dennoch ist die Serie ein ästhetisches Erlebnis und ein bemerkenswertes Gedankenexperiment. Dass Vorlagenautor Len Deighton, der heute wohl etwas in Vergessenheit geraten ist, seinerzeit neben Kollegen wie Ian Fleming oder John Le Carré durchaus gleichwertig stand, lässt sich an der narrativen Dichte durchaus ermessen. 
 

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Beitrag von derTräumer » 04.09.2019, 11:01

Zum Thema Dark (Netflix)

Wärend der jeweiligen Staffel finde ich die Serie immer recht unterhaltsam, aber sowohl bei der ersten, wie nun auch bei der zweiten Staffel ist der Cliffhanger in der letzten Folge wirklich nervig/vorhersehbar. Ich glaube, dass ich eine dritte Staffel nicht meht sehen werde, da mir die Richtung in die es nun endgültig geht zu "groß" ist. Ich hätte es toll gefunden, wenn es im "kleinen" Setting geblieben wäre.

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Beitrag von Christopher » 04.09.2019, 14:20

Ich schaue die Indiana Jones-Fernsehserie. Die ist immer noch absolut großartig.

Nebenbei die John Sinclair-Serie. Man braucht viel Whisky, um sie sich schön zu trinken. :-)

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