#131 - Die Drei Fragezeichen - Haus des Schreckens

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Error404
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Unnatürliches Wissen

#11 Re: #131 - Die Drei Fragezeichen - Haus des Schreckens

Beitrag von Error404 » 23.01.2018, 20:47

Joran hat geschrieben:
23.01.2018, 17:03
@Error404 Jan Tenner kenne ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Nie eine Folge von gehört. Kam vermutlich zu spät für mich und zu früh für meine Kinder. ... Und 'Hallo Spencer' ... ich lach mich schlapp, was doch noch so alles gibt.

Ich habe die Neuauflage der alten EUROPA-Schallplatten als CDs vor einigen Jahren sehr genossen und damit meine Kindheit erneut durchlebt! Meine Kisten fotographiere ich jetzt lieber nicht, sonst gelte ich noch als Freak. Meine Kinder mussten als Ausrede für seeehr viele Dinge herhalten ... und meine Frau hasst mich dafür. (Jetzt kann ich den Nachwuchs sogar schon für Rollenspiel-Käufe anführen und mein Sohn beginnt inzwischen zaghaft mit Horror ... will meine Stephen King Bücher haben. ... Kinder sind schon was tolles und verdammt praktisch!)  :)

Mir kommen die Hörspiele mit guten Sprechern heutzugage etwas zu kurz. Meist gibt es nur noch Hörbücher, weil die billiger zu produzieren sind. Und fast jeder scheint sich zum Lesen berufen zu fühlen. Ich mag auch Hörbücher, aber ein Hörspiel ist eben doch noch einmal etwas eigenständiges. Schade eigentlich.


Um diesen Thread endgültig zu kapern und zweckzuentfremden:

Habt ihr ein ultimatives Lieblingshörspiel oder -hörbuch?

Meines ist "Als die Regenfrau den Sommer verschlief" (frei nach der Regentrude mit dem herrlich fiesen Ecke Nekkepenn). Von dieser frühkindlichen Liebe kann ich einfach nicht lassen.
Bild
Damit verbinde ich zuviele schöne Erinnerungen, als dass ein anderes Hörspiel ihm jemals den Rang ablaufen könnte.

Bei den Drei ??? wäre es die Folge 6: der sprechende Totenkopf. Aus ähnlichen Gründen, wenngleich ich da schon ein paar Jährchen älter war.

Jan Tenner kannte ich tatsächlich bis vor ein paar Jahren auch nicht, dafür bin ich wohl auch zu jung. Ich bin dank Rocketbeans TV darauf gekommen, hab dann n´paar Folgen gehört und fand es dann tatsächlich trotz oder grade wegen des Trashfaktors ziemlich gut. 

2,3 Folgen von den ??? hab ich mir auch mal auf Vinyl gegönnt bzw. geschenkt bekommen, aber auf Dauer ist Musik auf Platte schon teuer genug, da muss ich nicht auch noch mit Hörspielen anfangen...und gerade ??? sind ja nun auch nicht das günstigste Franchise. Wobei sich das ja vllt. irgendwann mit eigenen Kindern ändern könnte...die scheinen ja eine gute Ausrede abzugeben. :D

Jop, ich habe auch das Gefühl Hörspiele werden mehr oder weniger von Hörbüchern abgelöst aber einige gute Ausnahmen gibt es ja noch wie z.b. die Gruselkabinett-Reihe. Es kommt halt auch immer drauf an. Bei mir haben Hörspiele meist funktioniert wenn sie z.b. auf einer Serie basieren, bei Büchern habe ich dann meist auch die Hörbücher bevorzugt...einfach weil weniger vom Original-Material abgewichen wird.

Wenn der Thread jetzt eh zum Abschuss freigegeben ist:  ;)

Lieblingshörbuch dürften sein:
"Die Farbe aus dem All", gelesen von Simon Jäger und "Weisser Schrecken" von Thomas Finn, gelesen von Oliver Rohrbeck.
Die Farbe aus dem All ist es einfach meine Lieblings Lovecraft Geschichte und Simon Jäger liest meiner Meinung nach großartig. Weisser Schrecken gefällt mir einfach unfassbar gut, da ich Geschichten mag, die ES-artig sind und Oliver Rohrbeck als Vorleser immer geht. :D


Bei Hörspielen wird´s schwierig. Wahrscheinlich irgendwas von ALF oder den Ducktales. Die habe ich einfach von kleinauf gehört und kann sie großteils mitsprechen.

Bei den drei Fragezeichen wäre es dann wohl Geheimakte UFO oder das Gespensterschloss.

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Beitrag von Joran » 23.01.2018, 21:21

Error404 hat geschrieben:
23.01.2018, 20:47
Jop, ich habe auch das Gefühl Hörspiele werden mehr oder weniger von Hörbüchern abgelöst aber einige gute Ausnahmen gibt es ja noch wie z.b. die Gruselkabinett-Reihe. Es kommt halt auch immer drauf an. Bei mir haben Hörspiele meist funktioniert wenn sie z.b. auf einer Serie basieren, bei Büchern habe ich dann meist auch die Hörbücher bevorzugt...einfach weil weniger vom Original-Material abgewichen wird.

Oh, gerade letzteres macht ein Hörspiel für mich besonders wertvoll. Insbesondere wenn man das Buch schon gelesen hat und gut kennt, ist ein Hörspiel sehr viel spannender als ein Hörbuch. Alles was ein Hörbuch kann, kann mir eigentlich auch das Buch selbst geben. Bei einem Hörspiel ist das anders. Ein Hörspiel muss man eher mit einer Verfilmung vergleichen als mit einem Hörbuch, denn es bietet im Gegensatz zum Hörbuch eine eigene Dramaturgie und individuelle Interpretation. Hörspiele müssen oft weite Teile eines Romans in Dialoge übertragen, die es in der Vorlage eigentlich nicht sind. Das erfordert ein besonderes Fingerspitzengefühl. Wenn das gut gelingt, finde ich es immer sehr beeindruckend.

Das WDR-Hörspiel von "Der kleine Hobbit" beispielsweise finde ich unter diesem Aspekt bis heute ganz hervorragend, obwohl es eine Buchvorlage hatte. Eine sehr liebevolle und gelungene eigenständige Umsetzung der Vorlage.

Und die bereits erwähnte Gruselkabinett-Reihe enthält auch einige Beispiele hierfür.

Ein weiteres gutes Beispiel: Die Hörbücher zu Terry Pratchetts Scheibenweltromanen, gelesen von Volker Niederfahrenhorst, sind toll, aber die Hörspiele von 'Bookonear', allen voran "Pyramiden" gefallen mir persönlich noch viel, viel besser.

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Nils
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Beitrag von Nils » 24.01.2018, 12:08

Jan Tenner kenne ich auch nur vom Namen, angehört habe ich mir das nie. 

Regelrechte "Lieblingsfolgen" habe ich weder bei Hörspielen noch bei Hörbüchern, das schwankt sehr und ist vom Moment abhängig. Ich höre mir die Sachen tatsächlich auch immer bewusst an, einschlafen kann ich beim Hören nicht. 
Mir kommen die Hörspiele mit guten Sprechern heutzugage etwas zu kurz. Meist gibt es nur noch Hörbücher, weil die billiger zu produzieren sind. Und fast jeder scheint sich zum Lesen berufen zu fühlen. Ich mag auch Hörbücher, aber ein Hörspiel ist eben doch noch einmal etwas eigenständiges. Schade eigentlich.
 
Dass viele seltsame Leute zum Einlesen engagiert werden, einzig weil sie einen bekannten Namen tragen, den Eindruck habe ich auch. Allerdings gibt es doch noch immer sehr viele Hörspielreihen? Ob die Sprecher dann "gut" sind, ist sicherlich eine Frage des Geschmacks. Oder meinst du, es fehlen dir konkrete Hörspiel-Adaptionen von aktuellen Romanen? Davon gibt es zumindest im Radio immer mal wieder etwas, den CD-Markt habe ich da nicht im Auge.
Alles was ein Hörbuch kann, kann mir eigentlich auch das Buch selbst geben.
Das würde ich als Liebhaber von Lesungen verneinen. Bei Massenware mag ein Hörbuch ohne Reiz sein, wenn man die Vorlage kennt, aber eine gute Stimme kann dem Text nochmal völlig neue Aspekte abgewinnen, kann die Phantasie unter Umständen ganz anders beflügeln. Ich höre diese Einschätzung sehr oft, sie wertet mir aber den Eigenwert von Lesungen zu sehr ab, den es ohne Zweifel gibt. Ich kann aber verstehen, dass die von mir angesprochenen Effekte nicht unbedingt bei jedem Hörer auftreten und man dann Lesungen generell weniger schätzt.
Oh, gerade letzteres macht ein Hörspiel für mich besonders wertvoll. Insbesondere wenn man das Buch schon gelesen hat und gut kennt, ist ein Hörspiel sehr viel spannender als ein Hörbuch
Ich finde, man kann die Medien schwer vergleichen. Wenn Hörbücher bearbeitet sind, sind sie im Regelfall nicht verändert, sondern gekürzt worden, was meistens keinen Gewinn darstellt. Beim Hörspiel schätze ich die Anpassung dagegen auch sehr, wenn sie sinnvoll ist und nicht dazu dient, irgendwelche Meinungen der Regisseure zu transportieren (was bei Hörspielen durchaus vorkommt). Bei Lovecraft-Hörspielen ist zum Beispiel völlig klar, dass man massig Dialoge reinschreiben muss, da Hörspiele nicht ohne funktionieren, Lovecraft aber kaum Dialoge verwendet. Inhaltliche Änderungen können durchaus auch sinnvoll sein und sind zu begrüßen, wenn sie funktionieren. Bei Geschichten, die ich sehr mag, freue ich mich tatsächlich über mehrere Hörspielversionen, die gern in der Werktreue unterschiedlich ausfallen können.
Das WDR-Hörspiel von "Der kleine Hobbit" beispielsweise finde ich unter diesem Aspekt bis heute ganz hervorragend, obwohl es eine Buchvorlage hatte. Eine sehr liebevolle und gelungene eigenständige Umsetzung der Vorlage.
Dieses Hörspiel liebe ich auch sehr. Aber weicht es so sehr von der Vorlage ab? Das habe ich gerade gar nicht so in Erinnerung. 

Joran
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Beitrag von Joran » 24.01.2018, 13:19

Nicht dass ich missverstanden werde. Ich mag Lesungen auch sehr. Gerade die von Error404 angesprochenen (unvermeidlichen) Abweichungen vom Original bei einer Hörspiel-Adaption sehe ich aber eben nicht als Nachteil, sondern - wenn sie gut gemacht sind - als Gewinn, weil sie etwas neues neben dem geschriebenen Werk darstellen.

Ich stimme Dir auch darin zu, dass eine gute Lesung einem den jeweiligen Text noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lassen kann. Von verschiedenen Büchern habe ich daher Lesungen und ein oder sogar mehrere Hörspielfassungen. Beides hat seine Berechtigung. Ich habe nur das Gefühl, dass die Hörspiele-Umsetzungen von Büchern in den letzten Jahren bedingt durch die offensichtlich große Beliebtheit, derer sich Hörbücher bei niedrigeren Produktionskosten erfreuen, jedenfalls im Verhältnis deutlich an Boden verloren haben. Aber das ist nur ein subjektiver Eindruck.

Ich habe bei dem Hobbit das Buch nicht daneben gelegt, zumal es ja auch noch (1) mehrere Auflagen und (2) verschiedene Übersetzungen gibt. Aber der Text wurde nach meinem Eindruck doch behutsam bearbeitet (nach meiner Erinnerung gab es Unterschiede z.B. bei dem Zusammentreffen mit Gollum usw.). Ich bekomme aber gerade Lust, das noch einmal anhand des aktuellen "Das Große Hobbit-Buch" zeitenger miteinander zu vergleichen.

Bei manch anderen Büchern / Autoren sind sicherlich (insbes. angesichts eines Mangels Dialogen) stärkere Anpassungen nötig. Der Hobbit war einfach ein Beispiel, das mir als besonders schöne Hörspielumsetzung einer Buchvorlage sofort in den Sinn kam und sich von einer Lesung (schon angesichts der wunderbar ausgewählten Sprecher, der musikalischen Begleitung etc.) als ein aliud deutlich abhebt.

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Beitrag von Nils » 24.01.2018, 13:57

Du kannst recht haben, es gibt schon massig Hörbücher. Ich habe da aber nie so drauf geachtet, wie das Verhältnis ist, da ich der Meinung bin, dass es auch ausreichend Hörspiele auf dem deutschen Markt gibt. Aber auch das ist ein rein subjektiver Eindruck. 

Das mit dem "Hobbit" reizt mich jetzt auch. Ich hatte witzigerweise die letzten Tage damit geliebäugelt, das Hörspiel mal wieder einzulegen. Das Buch gehört zu  meinen Lieblingslektüren aus der Jugend. Es gibt übrigens vom WDR auch ein "Herr der Ringe"-Hörspiel. Dies gibt die Handlung zwar stark gekürzt wieder, in meiner Erinnerung ist das aber auch sehr gut gelungen.

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Beitrag von Joran » 24.01.2018, 15:51

Ja, das SWR/WDR-Hörspiel zum HdR (30 Teile aus 1992, Regie: Bernd Lau) ist auch besonders schön! Aber an die herausragende Qualität des Hobbit-Hörspiel reicht es für mich nicht ganz heran, wobei der Stoff natürlich ebenso wie die Bücher schwer "vergleichbar" ist. Handwerklich finde ich den Hobbit als Hörspiel ziemlich perfekt umgesetzt, weshalb ich es hier als Beispiel nannte.

Es gibt auch ein Hörspiel zu den HdR-Filmen. Dabei handelt es sich sozuagen um eine geraffte Tonspur der Filme ergänzt um einen Erzähler. Entgegen meiner anfänglich starken Vorurteile erwies sich auch das als ganz nett zu hören. Ein gänzlich anderer Ansatz und Anspruch als bei dem SWR/WDR-Hörspiel und doch nicht schlecht.

Tolkien steht bei mir bis heute unverändert sehr weit oben in der persönlichen Beliebtheit und ich habe nur wenige andere Bücher öfter oder ähnlich oft gelesen.

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Beitrag von Nils » 24.01.2018, 16:13

Joran hat geschrieben:
24.01.2018, 15:51
Ja, das SWR/WDR-Hörspiel zum HdR (30 Teile aus 1992, Regie: Bernd Lau) ist auch besonders schön! Aber an die herausragende Qualität des Hobbit-Hörspiel reicht es für mich nicht ganz heran, wobei der Stoff natürlich ebenso wie die Bücher schwer "vergleichbar" ist. Handwerklich finde ich den Hobbit als Hörspiel ziemlich perfekt umgesetzt, weshalb ich es hier als Beispiel nannte.

Es gibt auch ein Hörspiel zu den HdR-Filmen. Dabei handelt es sich sozuagen um eine geraffte Tonspur der Filme ergänzt um einen Erzähler. Entgegen meiner anfänglich starken Vorurteile erwies sich auch das als ganz nett zu hören. Ein gänzlich anderer Ansatz und Anspruch als bei dem SWR/WDR-Hörspiel und doch nicht schlecht.

Tolkien steht bei mir bis heute unverändert sehr weit oben in der persönlichen Beliebtheit und ich habe nur wenige andere Bücher öfter oder ähnlich oft gelesen.
Ich habe mit Tolkien mal angefangen, richtige Bücher zu lesen als Jugendlicher, daher steht er auch bei mir sehr hoch im Kurs, obwohl ich im Prinzip seit Jahren keine Fantasy mehr lese. Von Tolkien habe ich mich allerdings nie gelöst, den "Hobbit" habe ich bestimmt schon 6-7 mal gelesen und HdR plane ich ebenfalls erneut zu studieren. Zuletzt habe ich eine Biographie von ihm gelesen. Ich kann deinen Enthusiasmus da also sehr gut nachvollziehen. 

An das Hörspiel kann ich mich einfach zu schlecht erinnern, aber ich habe es im Regal stehen (bzw. füllen die CDs ein ganzes Fach aus) und irgendwann höre ich es mir nochmals an. Die Filmvariante, die du ansprichst, kenne ich tatsächlich gar nicht. Reizt mich gerade auch nicht allzu sehr, aber wenn man die Filme mag, kann ich mir das durchaus gut vorstellen. Früher war das ja auch nichts ungewöhnliches, ich erinnere mich nur an "Star Wars" oder "Alf". 


 

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Beitrag von Error404 » 30.01.2018, 15:17

Joran hat geschrieben:
23.01.2018, 21:21
Error404 hat geschrieben:
23.01.2018, 20:47
Jop, ich habe auch das Gefühl Hörspiele werden mehr oder weniger von Hörbüchern abgelöst aber einige gute Ausnahmen gibt es ja noch wie z.b. die Gruselkabinett-Reihe. Es kommt halt auch immer drauf an. Bei mir haben Hörspiele meist funktioniert wenn sie z.b. auf einer Serie basieren, bei Büchern habe ich dann meist auch die Hörbücher bevorzugt...einfach weil weniger vom Original-Material abgewichen wird.

Oh, gerade letzteres macht ein Hörspiel für mich besonders wertvoll. Insbesondere wenn man das Buch schon gelesen hat und gut kennt, ist ein Hörspiel sehr viel spannender als ein Hörbuch. Alles was ein Hörbuch kann, kann mir eigentlich auch das Buch selbst geben. Bei einem Hörspiel ist das anders. Ein Hörspiel muss man eher mit einer Verfilmung vergleichen als mit einem Hörbuch, denn es bietet im Gegensatz zum Hörbuch eine eigene Dramaturgie und individuelle Interpretation. Hörspiele müssen oft weite Teile eines Romans in Dialoge übertragen, die es in der Vorlage eigentlich nicht sind. Das erfordert ein besonderes Fingerspitzengefühl. Wenn das gut gelingt, finde ich es immer sehr beeindruckend.

Das WDR-Hörspiel von "Der kleine Hobbit" beispielsweise finde ich unter diesem Aspekt bis heute ganz hervorragend, obwohl es eine Buchvorlage hatte. Eine sehr liebevolle und gelungene eigenständige Umsetzung der Vorlage.

Und die bereits erwähnte Gruselkabinett-Reihe enthält auch einige Beispiele hierfür.

Ein weiteres gutes Beispiel: Die Hörbücher zu Terry Pratchetts Scheibenweltromanen, gelesen von Volker Niederfahrenhorst, sind toll, aber die Hörspiele von 'Bookonear', allen voran "Pyramiden" gefallen mir persönlich noch viel, viel besser. 

Vllt. geht es mir auch nur auf Grund der Lovecraft-Hörspiele so, die ich in letzter Zeit öfter gehört habe. Da fand ich die "neue" Herangehensweise zwar nett, aber nie so intensiv wie bei einem (Hör)Buch. Eine Ausnahme dürfte da "Der Tempel" aus eben der Gruselkabinett-Serie sein. Es kann aber auch sein, dass ich da zuwenig Erfahrung habe. Wenn ich so darüber nachdenke habe ich bis jetzt wahrscheinlich weniger Hörspiele mit Buch-Wurzeln gehört. Die meisten basieren wohl auf Serien oder sind eben ohne Vorlage als Hörspiel entwickelt worden.

Das Tolkien-Universum hat mich leider nie sonderlich interessiert, bzw. mein Fantasywissen wurde von Dungeons & Dragons gesättigt, weshalb es mir heute schwer fällt mich nochmal an der Hobbit oder HDR zu setzen. (Abgesehen von den HDR-Filmen, die ich gut finde - im Gegensatz zu den Hobbitfilmen, die mich null interessieren)

 

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pippa
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Beitrag von pippa » 15.02.2018, 01:42

Ich hab mich genau das selbe gefragt ich finde die Beschreibung passt zu „ der Fall des Charles dexter Ward“ oder „Der Alchemist“.

Joran
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Beitrag von Joran » 15.02.2018, 11:34

pippa hat geschrieben:
15.02.2018, 01:42
Ich hab mich genau das selbe gefragt ich finde die Beschreibung passt zu „ der Fall des Charles dexter Ward“ oder „Der Alchemist“.
Hi, pippa !

Ich rätsele gerade ein wenig: Welche Frage meinst Du genau?
- Ob/Warum ich Hörspiele oft interessanter finde als Hörbücher?
- oder umgekehrt: Ob/Warum Dir Hörbücher besser gefallen, wie Error404 es beschreibt?
- Ob/Warum - für mich gefühlt - Hörspiele gegenüber Hörbüchern immer mehr ins Hintertreffen geraten?
oder eine ganz andere Frage?

Welche Beschreibung passt für Dich zu Dexter Ward oder dem Alchemisten (Hörbuch oder Hörspiel?)? Hast Du Hörspielfassungen gehört, die Dir nicht so gut gefallen haben wie ein Hörbuch oder umgekehrt? Welche Fassung meinst Du konkret (Gruselkabinett-Reihe?, vielleicht hast Du 'nen link?) ...

Schreib mal, was Du meinst!

LG Joran

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