Wie präsentiert die dLG Abenteuer im Lovecrafter?

Der Bereich für den Lovecrafter und Archiv für Cthulhus Ruf
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Roland Welslau
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#31 Re: Wie präsentiert die dLG Abenteuer im Lovecrafter?

Beitrag von Roland Welslau » 25.07.2016, 11:15

Der Läuterer hat geschrieben:Man könnte aber einen Kompromiss schliessen, der beiden Seiten zu gute kommen könnte:
Bei z.B. vierteljährlichem Erscheinen könnte man eine Halloween Sonderausgabe herausgeben, geballt mit Szenarien der verschiedenen Autoren.
So etwas würde den Rollenspielern sicherlich gefallen. Und es würde dann auch kein erheblicher Mehraufwand durch separate Publikationen mehr entstehen.
bevor ich mich zur Gesamtthematik äußere spring ich erst mal auf dieses Zitat:

- zZt ist an ein vierteljährliches erscheinen überhaupt nicht zu denken, ganz abgesehen davon welche Art an Material rein soll. Das kann man mal ganz leicht aushebeln in dem mal betrachtet das man nur 12 Wochen Zeit hat eine neue Ausgabe aus dem Boden zu stampfen wo schon 4 Wochen wegfallen fürs Fahnenlektorat und der Vorlaufzeit in der Druckerei den Drucktermin zu platzieren. Bleiben 8 Wochen in denen das nach meiner Ehrfahrung mit der CR nicht zu stemmen ist.

- "geballte" Ladung an Szenarien? ...will man einen gewissen Standard erreichen, halten, haben ...bekommt man keine geballte Ladung zusammen. Bei der CR war es so das sehr viel Material von Daniel und Stefan selbst geschrieben wurde um a) die Ausgaben zu füllen b) dem Standard bzw. Erwartungen gerecht zu werden und c) auch den Termin halten zu können. Wir hatten zwar auch immer ein wenig Material auf "Halde" aber es sei gesagt das dort Material dabei war welches erst einmal massivst überarbeitet werden musste um es überhaupt spielfertig präsentieren zu können. Wo sind die ganzen Autoren die einem die Szenarien druckfertig schicken?

klar würde das "den Rollenspielern" gefallen. Ich sehe diese Resourcen zZt. wirklich nirgendwo. Und "kein erheblicher Mehraufwand" gibts gar nicht... jedes Druckerzeugnis in Heftform ist immer ein Aufwand für sich wenn auch in unterschiedlichem Gewand, jedes Wort muss geschrieben, lektoriert, gesetzt, bebilder, gedruckt und und und werden ... da machts keinen Unterschied.

Es kling immer so als würde ich das alles nicht für möglich halten aber das ist nicht so. Wenn man die Resourcen hat und das nicht nur an Material sondern auch an Personal ist einiges möglich. Doch die Erfahrung zeigt mir das immer alles auf ein paar Schultern hängen bleibt und an andere Stelle die Konsumenten warten um einen gierig auseinander zu pflücken wenn auch nur ein Häckchen zu finden ist. Ich kann von mir ganz klar sagen das ich ein Macher bin der Energie aufbringt um was zu bewegen doch wenn man so manche Wunschvorstellungen liest frag ich immer wie das einem momentanen Realitätcheck standhält. Unabhängig davon wie das alles finanziert werden soll bzw. man sichergehen kann das es auch verkauft wird um sich wirtschaftlich nicht in den Ruin zu wirtschaften.

Wie, Wo, Was, man die RPG Schiene im Lovecrafter angehen kann, sollte erläuter ich aus meiner Sicht mal später...

LG :kohleziege:

Edit: Wir fangen mit dem Lovecrafter quasi bei Null an. Bei der CR war es ein verdammt steiniger Weg es bis zur 10 auf diesem Niveau zu halten und bringen. Lass uns erst mal die erste Ausgabe stemmen und dann sehen wir weiter
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Beitrag von Antonia » 25.07.2016, 11:21

Doch, ist klar geworden, Tina. Selbst wer noch nie an einer Zeitung mitgearbeitet hat, weiß, dass so eine Qualität (sowohl inhaltlich als auch sontig) nur mit unglaublichviel Arbeit zu Stande kommen kann. Und dass 90% der Beiträge auf die gleichen n Autoren zurück fallen ist auch aufgefallen ;)

Das meinte ich mit "Wir können nur publizieren, was da ist"
Und irgendwie fürchte/denke ich, muss man sich seine Autoren vielleicht auch noch ein bisschen mit ausbilden. Ich hatte mich ja auch versucht und vermutlich mehr Arbeit gemacht, als zu helfen. Ist alles nicht so einfach, wie es von außen aussieht ;)
Wie man an gutes Material kommt und/oder Autoren heran zieht gehört dann aber vielleicht wirklich eher ins interne Forum?

Und ich denke, Rollenspiel hat einen festen Platz im Lovecrafter verdient. Egal, ob die Nicht-Rollenspieler (Die ja ohnehin in der Unterzahl sind) drüber blättern oder nicht.
So lange es was Gutes gibt, was ein Autor zur Verfügung stellt, gehört das in den Lovecrafter.
Ob das jetzt ein spannendes Essay, Spielmaterialien oder sonst was ist, hängt nicht zuletzt davon ab, was eingereicht wird (womit wir wieder bei der "Du bist die dLG"-Leier wären)


Roland, dein Beitrag kam eben erst als meiner schon fertig war, aber (wie immer ;)) gut auf den Punkt gebracht.

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Beitrag von DrGonzo » 25.07.2016, 13:24

;) Ich sehe es gibt noch viel zu tun.
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Beitrag von Arkham Insider Axel » 28.07.2016, 06:47

Die Diskussion wird gewiss wieder nach dem Erscheinen der Null-Nummer aufleben. In derselben wird ein kurzes Abenteur enthalten sein. Dieses Ei ist schon gelegt und steht außerhalb der Debatte.

Wir werden die Reaktionen darauf beobachten und beachten. Evtl. folgen weitere Abenteuer oder auch nicht, News aus dem Spiele-Bereich o. ä. alles interessant und denkbar.

Bis dahin: warten wir ab und schlürfen Tee :)

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Beitrag von Der Tod » 29.07.2016, 16:33

Das in #0 enthaltene Abenteuer ist insofern ein guter gemeinsamer Nenner, als dass es auch als Freeform/Larp gespielt werden kann. Auf diese Weise können auch nicht-RPG-ler mal einen Blick riskieren, und erfahrenere Rollenspieler bekommen einen hübsch zu inszenierenden One-Shot.

Bei diesem Abenteuer hatten wir auch den glücklichen Fall, dass die Autorin selbst mit dem Material auf uns zugekommen ist. Auf lange Sicht kann ich aber nur dazu raten, gezielt Autoren anzusprechen und sich frühzeitig um Material zu bemühen. Und dabei eben auch Themen vorzugeben. Erfahrungsgemäß fährt man mit einem reinen "wir drucken, was ihr uns gebt"-Ansatz sehr riskant.

Meine ganz persönliche Einschätzung ist außerdem, dass ein großer Teil der dLG-Mitglieder aus der RPG-Ecke kommen, oder doch zumindest über Cthulhus Ruf reingekommen sind. Das sollte beim Lovecrafter nicht vergessen werden.
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Beitrag von DrGonzo » 30.07.2016, 08:56

Wie wäre denn die Idee z. B. nach einem Artikel zu Clark Ashton Smith einen Aufruf zu starten zu seinen Schöpfungen ein Abenteuer/Freeform oder Ähnliches zu schreiben?

So könnte man die Themen/Kategorien miteinander verzahnen.
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Beitrag von Dark_Pharaoh » 01.08.2016, 15:23

Also ich kann den Punkt von purple sehr gut nachvollziehen. Infos zu neuen RPG Produkten, Rezis etc. passen auch in meinen Augen besser in den Lovecrafter, als echtes Spielmaterial.

Aber wie Marc sagt:
Wir fangen mit dem Lovecrafter quasi bei Null an. Bei der CR war es ein verdammt steiniger Weg es bis zur 10 auf diesem Niveau zu halten und bringen. Lass uns erst mal die erste Ausgabe stemmen und dann sehen wir weiter
Darum ist das wie es für Ausgabe 0 geplant ist der sinnvollste Weg weil man die größte Schnittmenge anspricht. Nach 1-2 Ausgaben merkt man wie sich alles entwickelt, welches Feedback kommt usw. - und dann kann man überlegen ob ein eigenständiges RPG-Produkt als "Bonus" zum Vereinsmagazin
1. genug Material erhält auf entsprechendem Niveau
2. finanzierbar ist
3. von der Herstellung (Druck, Lektorat, Bebilderung etc.) zeitlich gestemmt werden kann

Von daher, purples Punkt sollte man im Hinterkopf behalten, für den Moment ist das aber zu viel denke ich.

Und ich finde solche Vorschläge auch wirklich super, das gehört ja auch zum Vereinsleben.

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Beitrag von Tina » 01.08.2016, 16:41

Ich persönlich würde es gut finden, möglichst Beiträge ohne "Verfallsdatum" für den Lovecrafter zu bringen. Wenn man das Magazin auch noch Jahre später in die Hand nehmen kann und interessiert schmökert, haben wir mE alles richtig gemacht. Bei einem nur halbjährlich erscheinenden Magazin machen Rezensionen und andere Artikel, die einen deutlichen Aktualitätsbezug haben, eher wenig Sinn. Genau so hat man es ja auch bei der CR gehalten. Beim Content für den Blog/facebook sieht das schon wieder ganz anders aus, da können und sollten wir auch aktuell bleiben.

Interessant für Artikel halte ich zB DrGonzos Vorschlag weiter oben, oder zB mal eine Abhandlung darüber, welche Abenteuer sich konkret an Material von Lovecraft anlehnen.

Was ein eigenständiges RPG-Printprojekt angeht bin ich, was den Arbeitsaufwand und insbesondere die Freiwilligen, die das in die Hand nehmen, betrifft, nach über 4 Jahren CR sehr, sehr skeptisch, sorry...

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Beitrag von Antonia » 01.08.2016, 16:52

Ich würde auch sagen, eins nach dem anderen.

Ansonsten sehe ich es wie Tina: Der Lovecrafter sollte zeitlos gehalten werden. Die Artikel/Materialien sollten daher imo eigenständig funktionieren. "Rezension zu Veröffentlichung x" ist also eine schlechte Idee, "Mythosfigur y in Rollenspielpublikationen", "Spielleitergedanken z" oder "Szenario abc" wären hingegen besser aufgehoben.

So oder so bin ich gespannt auf das Abenteuer aus #0 und natürlich auch auf das Feedback zu selbigem.

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Beitrag von Clemens » 01.08.2016, 16:57

Tina hat geschrieben:Ich persönlich würde es gut finden, möglichst Beiträge ohne "Verfallsdatum" für den Lovecrafter zu bringen. Wenn man das Magazin auch noch Jahre später in die Hand nehmen kann und interessiert schmökert, haben wir mE alles richtig gemacht.
Volle Zustimmung! :kohleziege:

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