Wie präsentiert die dLG Abenteuer im Lovecrafter?

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Tina
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#21 Re: Wie präsentiert die dLG Abenteuer im Lovecrafter?

Beitrag von Tina » 24.07.2016, 21:21

bei Reviews stellt sich jedenfalls die Frage der Aktualität...hat mM eher etwas in einem Blog als in einem halbjählich erscheinenden Magazin zu suchen

im Übrigen sehe ich es wie Antonia - wo ist der Unterschied, ob wir Spielmaterial oder Meta-Artikel bringen? für die Literaten ist wohl beides erstmal verschenkter Platz (und umgekehrt)

vielleicht reden wir aber auch hier aneinander vorbei, und ggf. ist da ein persönliches Gespräch bei der DCC zielführender

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purpletentacle
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Beitrag von purpletentacle » 24.07.2016, 21:38

Antonia hat geschrieben:@purpletentacle, ich muss ganz ehrlich sagen, dann verstehe ich glaube ich nicht, was du möchtest. Rollenspiel im Lovecrafter aber nicht als Spielmaterialien? Also Spielberichte? Oder Rezensionen? Oder was genau? Entschuldige bitte, ich glaube ich steh' grade auf der Leitung.
Wo genau ist da für dich der Unterschied?
Da kann ich doch als Rollenspieldesinteressierter genauso wenig mit anfangen wie mit, sagen wir, einem schönen Einsteigerabenteuer?
Alles was am Spieltisch eingesetzt werden kann/soll sehe ich als Spielmaterial (Abenteuer, NSC Beschreibung, Tatorte weiß der Geier...). Spiel/Produktvorstellungen, Rezensionen, Interviews, Präsentation von cthuloiden RPG Crowdfounding Projekten und RPG Artikel ohne Fokus auf Einsatz am Spieltisch, sondern auf Informationsvermittlung sind kein Spielmaterial und passen darum für mein empfinden besser in die Zeitschrift.
Das ihr die Grenzen zwischen Spielmatieral und Nicht Spielmaterial nicht erkennt macht mich irgendwie ratlos. Anscheinend hab ich eine völlig andere Wahrnehmung als die meisten hier :?

Ein Rollenspieldesinteressierter interessiert sich wahrscheinlich für beide Arten von Artikeln nicht. Jemand, der nicht wirklich im RPG Thema ist, aber mal wissen will worum es geht, was es so gibt oder einfach über einen Artikel stolpert, kann mit "nicht Spielmaterial" Inhalten sicher mehr anfangen als mit einen schönen Einstiegsabenteuer. Zumindest schätze ich das so ein.

Und wie bereits gesagt, warum sollte ich ein Abenteuer ausarbeiten und dann in einer Zeitschrift veröffentlichen, die zu einen gewissen Teil von "nicht Spielern" gelesen wird? Die Wahrscheinlichkeit eines praktischen Einsatzes ist geringer und man kann mit noch weniger Feedback als bei der CR rechnen!

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Clemens
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Beitrag von Clemens » 24.07.2016, 21:52

purpletentacle hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben: Dieses ganze Werbezeug ("Du bist Deutschland der Verein!", "Jeder ist eingeladen!" oder "Es gibt ein Rollenspielressort, also wird es gut!") finde ich hier ziemlich fehl am Platz und lenkt vom eigentlichen Thema ab.
Tut mir leid, dass Du meine ehrliche Auffassung als „Werbezeug“ erlebst. :)
Wir haben alle einen individuellen Schreib- und Sprechstil.
Dieses Heft wird toll und es wird noch toller, wenn sich Rollenspielschreiber dauerhaft an die Redaktion binden.

Denn ein ehrenamtlich gestaltetes Heft lebt von den Inhalten derer, die sich einbringen.
Man kann in Foren über viele Möglichkeiten diskutieren, aber letztendlich muss jemand den Finger heben und sagen: „Ich schreibe es!“

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Beitrag von Clemens » 24.07.2016, 21:56

Case hat geschrieben:
Clemens hat geschrieben:Können wir den Thread in das Forum Vereinsmagazin verschieben?
Ich habe den Beitrag mit Absicht hier platziert und ein Verschieben würde unsere Gäste hier ausschließen, was ich schade finden würde.
Ich meine nicht das Forum „Vereinsmagazin und Publikationen“ in dLG intern, sondern das Forum „Vereinsmagazin“ im öffentlichen Bereich.
Da können alle Gäste mitdiskutieren.
Ich finde dort gehört eine solche Diskussion hin, denn Rollenspiel ist kein vom anderen Inhalt abgetrennt zu betrachtender Teil.
Wir sollten die Gespräche über die Inhalte unserer Publikationen in einem Forum bündeln.

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Beitrag von Clemens » 24.07.2016, 22:05

purpletentacle hat geschrieben: Und wie bereits gesagt, warum sollte ich ein Abenteuer ausarbeiten und dann in einer Zeitschrift veröffentlichen, die zu einen gewissen Teil von "nicht Spielern" gelesen wird? Die Wahrscheinlichkeit eines praktischen Einsatzes ist geringer und man kann mit noch weniger Feedback als bei der CR rechnen!
Okay. Jetzt verstehe ich Deinen Ansatz. Allerdings schlage ich vor, den Lovecrafter als Chance zu begreifen, wesentlich mehr Leute zu erreichen. Wie wäre es, Material zu schreiben, mit dem Du Dich ausdrücklich an Erstspieler wendest?

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Beitrag von Antonia » 24.07.2016, 22:38

purpletentacle hat geschrieben:
Antonia hat geschrieben:@purpletentacle, ich muss ganz ehrlich sagen, dann verstehe ich glaube ich nicht, was du möchtest. Rollenspiel im Lovecrafter aber nicht als Spielmaterialien? Also Spielberichte? Oder Rezensionen? Oder was genau? Entschuldige bitte, ich glaube ich steh' grade auf der Leitung.
Wo genau ist da für dich der Unterschied?
Da kann ich doch als Rollenspieldesinteressierter genauso wenig mit anfangen wie mit, sagen wir, einem schönen Einsteigerabenteuer?
Alles was am Spieltisch eingesetzt werden kann/soll sehe ich als Spielmaterial (Abenteuer, NSC Beschreibung, Tatorte weiß der Geier...). Spiel/Produktvorstellungen, Rezensionen, Interviews, Präsentation von cthuloiden RPG Crowdfounding Projekten und RPG Artikel ohne Fokus auf Einsatz am Spieltisch, sondern auf Informationsvermittlung sind kein Spielmaterial und passen darum für mein empfinden besser in die Zeitschrift.
Das ihr die Grenzen zwischen Spielmatieral und Nicht Spielmaterial nicht erkennt macht mich irgendwie ratlos. Anscheinend hab ich eine völlig andere Wahrnehmung als die meisten hier :?
(...)
Danke für die Erläuterung, jetzt verstehe ich, was du meinst!
Ich denke, mein (Verständnis-)Problem war, dass ich mich für Rezensionen und Berichte kaum interessiere.

Zum besseren Verständnis, noch mal einen Schlenker zum Mitmachverein, bzw wie es gemeint ist/war: Wir können nur publizieren, was da ist.
Sprich, wenn niemand was schreibt, dann wird auch nichts publiziert. Und wenn wir ein kleines Szenario haben ist es imo besser, dass in den Lovecrafter zu packen, als es komplett unter den Tisch fallen zu lassen.
Und ich gehe davon aus, dass, sollten wir genug für eine Rollenspielausgabe haben, zumindest eine Lovecrafter-Sonderausgabe (wegen Lizenz usw) drin sein sollte.

Dass du kein Abenteuer im Lovecrafter veröffentlichen würdest, ist dein gutes Recht. Aber das führt auch nicht automatisch zu einer Rollenspiel-Sonderausgabe.
Wie gesagt, wir müssen mit dem arbeiten, was da ist.

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Beitrag von purpletentacle » 24.07.2016, 23:52

Da ich jetzt anscheinend verstanden wurde, werde ich mich erstmal wieder zurückhalten.

Nur 2 Denkanstöße zum Punkt "Wir können nur publizieren, was da ist."
1. Druckt bloß nicht einfach alles was "da" ist, nur weil es da ist. Ich mach mir diesbezüglich zwar wenig sorgen, da der Inhalt der CR meist gut war. Aber ich finde das schon wichtig klar zustellen das es einen gewissen Qualitätsanspruch gibt (wenn es denn einen gibt? ;) ).
2. Es macht vielleicht Sinn potentiellen Schreibern eine Idee davon zu geben was der Lovecrafter will/braucht. Von Nichts kommt schließlich selten was. Mit Ideen meine ich allgemeine Richtungen ("In einer der nächsten Ausgaben soll das Hauptthema Filme/Lovecrafts Wurzeln/Meeresfrüchte sein.") oder konkret Artikelvorgaben ("Gibt es jemanden der einen Artikel über Cthulhu Rollenspielpublikationen zum 2ten Weltkrieg/eine Übersicht zu Clark Ashton Smith Werk/Getränke die Lovecraft mochte schreiben könnte?"). Sowas wäre sicher hilfreich um inaktive Schreiber zu aktivieren.
Ist vielleicht alles noch zu früh und offTopic, aber die Gelegenheit war zu passend um das anzubringen :D

(Inzwischen geht das Thema so weit das ich Clemens Vorschlag mit den Vereinsmagazin Forum sogar eher befürworte. Hauptsache es bleibt offen einsehbar)

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DrGonzo
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Beitrag von DrGonzo » 25.07.2016, 09:54

Glückliche Spieler der DCC können sicherlich auch auf Ihre Spielleiter einwirken was Verschriftlichungen angeht.
“It is good to be a cynic — it is better to be a contented cat — and it is best not to exist at all.” :kohleziege:

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Tina
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Beitrag von Tina » 25.07.2016, 10:23

purpletentacle hat geschrieben: Jemand, der nicht wirklich im RPG Thema ist, aber mal wissen will worum es geht, was es so gibt oder einfach über einen Artikel stolpert, kann mit "nicht Spielmaterial" Inhalten sicher mehr anfangen als mit einen schönen Einstiegsabenteuer. Zumindest schätze ich das so ein.
das finde ich nun wieder einigermaßen bizarr...wieso sollte jemand ohne Rollenspielkenntnisse mit Sekundärmaterial mehr anfangen können als mit einem Abenteuer???? das macht nur Sinn, wenn man Metaartikel iSv was ist Rollenspiel anbietet, und dafür ist eine Fachzeitschrift mE nicht der richtige Platz

(das für die Nullnummer vorgesehene Abenteuer habe ich übrigens gelesen und finde es ausgezeichnet)

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Beitrag von Tina » 25.07.2016, 11:03

Bei z.B. vierteljährlichem Erscheinen könnte man eine Halloween Sonderausgabe herausgeben, geballt mit Szenarien der verschiedenen Autoren
.

Patzer auf Realitätscheck gewürfelt XD

offensichtlich ist nie klar geworden, wie die CR produziert worden ist, daher hole ich das mal kurz nach: den Großteil des Contents haben die Redakteure selbst verfasst und das wenige eingereichte Material größtenteils stark überarbeitet...das nahm einen großen Teil der Freizeit in Anspruch...vor diesem Hintergrund sind solche Vorschläge absolut utopisch...leider

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