Das (!) Lovecraft'sche Abenteuer schlechthin ...

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Joran
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#11 Re: Das (!) Lovecraft'sche Abenteuer schlechthin ...

Beitrag von Joran » 03.05.2017, 11:02

Drei Krähen, die einen umringen und mit silbrig aufblitzenden Augen wissend und erwartungsvoll anstarren (frühe Kindheitserinnerung von mir ... die Situation war ECHT gruselig :oops: ).

Wenn ich einmal die gegenständliche Ebene der (scherzhaften) Beispiele verlassen und etwas OT werden darf: "DAS Lovecraft'sche Abenteuer schlechthin" müsste für mich als überwiegend detektivisch veranlagten Cthulhu-Spieler eine der schwierigsten Anforderung überhaupt erfüllen:

Es muss als Klimax eine rational noch irgendwie erfassbare, als solche überzeugende und gleichfalls überraschende Erkenntnis / Wendung enthalten (also nicht nur das abgedroschene unbergreifliche kosmische Grauen, welches dezent im Hintergrund stehen kann).

Optimal ist ein tragisches Ende, welches die Spieler dennoch nicht frustriert oder verständnislos zurücklässt, sondern mehr Faszination auslöst, als z.B. das Bedauern über den Verlust eines (ggf. liebevoll entwickelten) SCs oder das Scheitern hinsichtlich der Abwendung des Grauens. Am besten kommt die Erkenntnis hinsichtlich der Zusammenhänge, das Aha-Erlebnis, im letzten Augenblick bei den Spielern selbst, ohne dass der SL noch lange erklären muss oder sich die Spieler übertölpelt oder dumm vorkommen. Die wirkliche Zusammenhänge müssen sich offenbaren, wenn die Spieler das letzte Puzzle-Teilchen der gefundenen Informationen einsetzen und sich alles zu einem Gesamtbild zusammenfügt. Eine sehr schwere Aufgabe.

Ansonsten gilt auch hier: „Something old, something new, something borrowed, something blue and a lucky six-pence in your shoe.“
etwas Altes, böses (Wesen, Relikt etc.)
etwas Neues, das für die 'Zeit danach' steht
etwas Geliehenes (z.B. Vertrauen, Waffe, Information, etc. die die Spieler finden müssen, um das Alte zu bekämpfen)
etwas 'Blaues', was die SCs emotional in das Geschehen einbindet und antreibt
und den 'six-pence' als etwas, was den SCs und Spielern für eine Weile eine (trügerische) Hoffnung lässt, an die sie sich klammern können.

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Beitrag von Antonia » 03.05.2017, 13:40

Oh, der Gegenspieler sollte ein nachvollziehbarer Mensch/Humanoid sein. Sonst finde ich es zu leicht, Entscheidungen zu treffen. Der Gegenspieler vom Pest-in-Wien-Abenteuer (Name vergessen) minus der Saw-Szene wäre z.B. ein gutes Beispiel. Oder der "Lachende Mann" in gleichnamigem Abenteuer.

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Beitrag von Crimsonking » 03.05.2017, 14:07

Nadia sollte mal ihren Sohn fragen, was ihm dazu einfällt! ;)

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Beitrag von Roland Welslau » 03.05.2017, 19:09

Mehl
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Beitrag von Mondsänger » 04.05.2017, 10:42

[] ein einsamer Akademiker, bevorzugt mit Habilitation
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Beitrag von Roland Welslau » 04.05.2017, 18:03

Mehl ist ein "altes Cthulhu Forum" Insider .... uU. kennt das jeman hier XDXD
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Beitrag von Crimsonking » 05.05.2017, 09:27

Bin ja relativ lang im alten C.Forum unterwegs, steh allerdings bei Mehl aufm Schlauch ...
Hat das was mit weißen Spuren im Schnee zu tun?

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Beitrag von Roland Welslau » 05.05.2017, 12:29

ne da warten wir mal ob sich hier noch jemand findet der den ursprünglichen "Was nehme ich alles mit in ein Spukhaus" Thread noch kennt XD
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Beitrag von Lexx » 08.05.2017, 15:59

Ein Sumpf/Friedhof hinterm Haus bzw gleich beides.

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Beitrag von Der Läuterer » 23.07.2017, 23:58

Ein Sturm / Gewitter gehört dazu.

Mehl?!
Klassiker zum sichtbar machen von Unsichtbarem.
BESSER: Kondom mit Mehl/Pfeffer Gemisch. Darin ein Silvester Kracher...
Nur wenige Menschen sind stark genug, um die Wahrheit zu sagen und die Wahrheit zu hören.
- Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues -

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